Tanz im Kupfental (Göttinger Handschrift)
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| Textdaten |
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| Autor: |
unbekannt |
| Titel: |
Tanz im Kopfental |
| Untertitel: |
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| aus: |
Die Tänzer von Kölbigk. Separatabdruck aus der Zeitschrift für Kirchengeschichte, Bd. 17 (1896), S. 94-164, hier S. 159, Fußnote 3 |
| Herausgeber: |
Edward Schröder |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
1467 |
| Erscheinungsdatum: |
1896 |
| Verlag: |
Vorlage:none |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
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| Übersetzer: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Internet Archive und Commons, Abschrift Wilhelm Meyers aus: Gmünder Kaiserchronik mit Fortsetzung und Aalener Interpolationen, Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, 4° Cod. Ms. theol. 293, Bl. 103vb-104ra, 1467 geschrieben vom Aalener Stadtschreiber Handschriftencensus |
| Kurzbeschreibung: |
Exempel über die Bestrafung frevelhafter Tänzer |
Siehe auch Die Mordgrube zu Freiberg
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[159] Eins tag beschach by Fryburg an dem Schwarczwald ze Kupfental, das die leut die silber und aerczgraber so verlässenlich oen gots forcht lebten und ains tags by clarem liechtem tagscheyn und by lutter liechter sunnen, da kain wolk gesehen mocht werden, die leut danczeten in můtwillen mit fackeln und kerczun. Es beschach das ain priester mit dem sacrament fur gieng. Der da vortanczet sprach: „wir [Bl. 104a] wellen uff hoeren.“ „Nain“, sprach die selloß die mit im vortanczet; „min vatter hat der gloecklin vil an sinem fych.“ Und also danczeten sie alle und verachteten das hailig sacrament. Zů stund kam ain wolkenbrust by liechtem clarem sunnenschyn und verdarbt leut und gůt, heuser und was im tal was, das ir kains me gesehen ward, dann ettliche wiegen mit totten kinden warent uff den bawmen behanget.
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