Topographia Sueviae (Schwaben): Beilstein

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Textdaten
Autor: Matthäus Merian (Herausgeber), Textautor: Martin Zeiller
Titel: Beschreibung des Schwabenlands. Beilstein
Untertitel:
aus: Topographia Sueviae
Seite 31–31
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum: 1643
Erscheinungsdatum: 1656
Verlag: OFF
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Erscheinungsort: Frankfurt am Main
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Faksimiledruck des Frankfurter Kunstvereins 1925
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Beilstein.


Dieses Stättlein ligt in der Gegend vmb Botwar / in einem schönen Wiesenthal / an einem Berg / mit Weingärten hüpsch vmbgeben Auf dem Berg stehen dz Schloß / die Kirchen vnd Pfarrhauß. Solle Anno 1274. seyn vmbmawret worden. Auff besagtem Berg-Schloß / hat Herr Wolff von Wimmerstein / der gleissend Wolff genannt / etwan gewohnet / welcher mit Graf Eberharden von Würtenberg Feindschafft gehabt / biß endlich die Sach vertragen worden / vnnd gedachter Wolff / als der letzte seines Geschlechts / dise seine Herrschafft Beylstein / dem Grafen von Würtenberg / mit sampt kleinen Botwar / vermacht hat / so Anno 1338. geschehen seyn solle. Vnd ist jetzt noch ein Ampt. Es führet dieses Stättlein in seinem Wappen ein Müllers Beyhel / vnnd Mühlrad / vnd gehören dahin folgende Flecken / als Oberstenfeld / Sanct Petersberg / Grünaw / Burstell / HohenRiedern / vnnd Wintzelhausen. Es schreibet Crusius Paralip. Annal. Suev. fol. 41 daß zwischen Beylstein / vnnd dem Kloster Oberstenfeld / im Wiesenthal / sich die Storcken jährlich Hauffenweiß samblen / folgends von dannen hinweg fliehen / sich auf die Schiff setzen / vnd also vber Meer kommen.


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