Topographia Sueviae (Schwaben): Gengenbach

aus Wikisource, der freien Quellensammlung

Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
Autor: Matthäus Merian (Herausgeber), Textautor: Martin Zeiller
Titel: Beschreibung des Schwabenlands.
Untertitel:
aus: Topographia Sueviae
Seite 78–78
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum: 1643
Erscheinungsdatum: 1656
Verlag: OFF
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Frankfurt am Main
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Faksimiledruck des Frankfurter Kunstvereins 1925
Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bild
[[Bild:|250px]]
Bild
{{{EXTERNESBILD}}}
Bearbeitungsstand
unkorrigiert
Dieser Text wurde noch nicht korrekturgelesen. Allgemeine Hinweise dazu findest du auf dieser Seite.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Link zur Indexseite


[78]
Gengenbach.

IST ein Reichs Stättlein in der Mordnaw / gegen dem Rhein zu / ein Meil ob Offenburg / an der Kintzig / vnd drey Meilen von Straßburg / gelegen / dessen Monatlicher Anschlag ist fünffzehen zu Fuß / oder sechtzig Gülden / deß Herrn Praelaten aber daselbst besonders 24. Gülden / zum Cammergericht aber jährliche 75. Gülden. Pirminius, ein Bischoff con straßburg / hat Anno 724. das Kloster allhie gebawer / in welches nur von Adel genommen werden / vnnd hat der Abt vom Käyser Rudolpho 1. Anno 1278. erlanget / daß kein Vnderthan / vnnd Lehen-Mann von seinem Vrtheil appelliren möge. Vid. Reusnerus de Urb. Imp. & Cursius in Annal. Suev.

Anno 1632. ward Gengenbach / von den Schwedischen / eingenommen / die damaln auch Ortenburg in der Ortenaw eroberten: Vnnd hat Gengenbach auch sonsten viel in dem nächsten Krieg außgestanden; deren Statt Monatliche / Einfacher Reichs Anschlag ist 60 Gülden vnnd zum Cammer Gericht jährliche 28. Gülden 2. Kreutzer 3. heller; wie ich in einer geschriebenen Verzeichnuß gefunden. Vor Jahren gab sie 17. Gülden.



Persönliche Werkzeuge