Topographia Sueviae (Schwaben): Gengenbach
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Gengenbach.
IST ein Reichs Stättlein in der Mordnaw / gegen dem Rhein zu / ein Meil ob Offenburg / an der Kintzig / vnd drey Meilen von Straßburg / gelegen / dessen Monatlicher Anschlag ist fünffzehen zu Fuß / oder sechtzig Gülden / deß Herrn Praelaten aber daselbst besonders 24. Gülden / zum Cammergericht aber jährliche 75. Gülden. Pirminius, ein Bischoff con straßburg / hat Anno 724. das Kloster allhie gebawer / in welches nur von Adel genommen werden / vnnd hat der Abt vom Käyser Rudolpho 1. Anno 1278. erlanget / daß kein Vnderthan / vnnd Lehen-Mann von seinem Vrtheil appelliren möge. Vid. Reusnerus de Urb. Imp. & Cursius in Annal. Suev. Anno 1632. ward Gengenbach / von den Schwedischen / eingenommen / die damaln auch Ortenburg in der Ortenaw eroberten: Vnnd hat Gengenbach auch sonsten viel in dem nächsten Krieg außgestanden; deren Statt Monatliche / Einfacher Reichs Anschlag ist 60 Gülden vnnd zum Cammer Gericht jährliche 28. Gülden 2. Kreutzer 3. heller; wie ich in einer geschriebenen Verzeichnuß gefunden. Vor Jahren gab sie 17. Gülden. |
