Ueber Belohnungen und Strafen/Segnungen
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< Ueber die Segnungen. >
85 (15.) Da es aber eine doppelte Art von Feinden gibt und die eine aus Menschen besteht, die es aus Habgier absichtlich sind, die andere aus Tieren, die unabsichtlich in einem natürlichen Gegensatz zu uns stehen, so müssen wir über beide besonders handeln, und zwar zuerst über die von Natur uns feindlichen Tiere[4]; denn diese sind nicht Feinde einer Stadt oder eines Volkes, sondern des gesamten Menschengeschlechts, [p. 422 M.] und zwar nicht für einen bestimmten Zeitraum, sondern für unbegrenzte und unbeschränkte Dauer. 86 Einige dieser Tiere fürchten den Menschen als ihren Herrn und ducken sich vor[404] ihm in ingrimmigem Hass, andere, die mutig und kecker sind, passen eine Gelegenheit ab und greifen ihn an, wenn sie schwächer sind, aus dem Hinterhalt, wenn sie stärker sind, ganz offen. 87 Denn es besteht ein beständiger, unversöhnlicher Kampf, wie zwischen Wolf und Lamm, so auch zwischen allen Tieren, Wasser- wie Landtieren, und allen Menschen; ihn vermag kein Sterblicher zu beseitigen, der Ewige allein beseitigt ihn, wenn er Menschen der Errettung für würdig erachtet, die friedlichen Charakters sind und einträchtiges Zusammenleben gern haben, bei denen der Neid entweder überhaupt keine Stätte findet oder rasch verfliegt, weil sie gewillt sind ihre Glücksgüter zu allgemeinem Gebrauch und Genuss auf den Markt zu tragen. 88 O möchte doch dieses Glück einstmals unserm Leben leuchten, o könnten wir jene Zeit schauen, in der die wilden Tiere einst' zahm sein werden! Zuvor aber müssen die wilden Tiere in unserer Brust[5] gezähmt werden, ein Glück, wie es grösser nicht zu finden ist. Oder wäre es nicht töricht zu glauben, dass wir den Schädigungen von wilden Tieren draussen entrinnen werden, wenn wir die (Tiere) in unserm Innern immerfort zu furchtbarer Wildheit antreiben ? Wir dürfen daher die Hoffnung nicht aufgeben, dass nach Bezähmung der Tiere in unserer Brust auch die Tiere draussen zahmer sein werden. 89 Dann, glaube ich, werden Bären und Löwen und Panther und die indischen Elefanten und Tiger und alle anderen an Kraft und Stärke unüberwindlichen Tiere ihr einsames Leben aufgeben und sich zu den anderen gesellen[6]; und allmählich werden sie nach dem Beispiel der Herdentiere beim Anblick des Menschen zahm bleiben und nicht mehr wie früher dadurch gereizt werden; betroffen werden sie ihn wie einen Vorgesetzten und natürlichen Herrn scheu ansehen, manche werden auch dem fügsamen und seinem Herrn ergebenen (Tiere) nacheifern, wie die Malteserhündchen, die unter freudigen Sprüngen (ihre Herren) mit den Schweifen anwedeln[7]. 90 Dann wird[405] auch das Gift der Skorpione, der Schlangen und der anderen Kriechtiere unschädlich sein; auch der Fluss in Aegypten birgt Tiere, die in ähnlicher Weise den Bewohnern des Landes Schaden zufügen[8], menschenfressende Tiere, die sogenannten Krokodile und die Nilpferde, wie auch die Meere zahllose Arten von sehr gefährlichen Tieren enthalten: bei ihnen allen wird der Tugendhafte unter heiligem Schutze weilen dürfen, da Gott so die Tugend ehrt und ihr zur Belohnung Unverletzlichkeit gewährt. 91 (16.) Auf diese Weise wird der der Zeit und der Natur nach ältere Krieg sein Ende finden, wenn nämlich die wilden Tiere ihre Wildheit aufgeben und zahm werden. Der jüngere [p. 423 M.] aber, der mit Absicht geführt wird und aus Habsucht entsteht, wird sich alsdann leicht beseitigen lassen; denn die Menschen werden, wie mir scheint, Scham darüber empfinden, dass sie sich roher zeigen als die vernunftlosen Tiere, nachdem sie den Schädigungen und Verletzungen durch diese entronnen sind. 92 Denn es wird natürlich als grosse Schande angesehen werden, wenn die giftigen und menschenfressenden und ungeselligen Tiere sich zum Frieden bekehren und versöhnlich werden, das von Natur zahme Geschöpf dagegen, dem geselliger Sinn angeboren ist, der Mensch, von unversöhnlicher Mordgier gegen seinesgleichen sein würde. 93 Entweder also wird, wie es (in der heiligen Schrift) heisst, „Krieg überhaupt nicht durch das Land der Frommen schreiten“[9], sondern in sich selbst zusammenfallen und zunichte werden, da die Gegner merken werden, gegen wen sich der Kampf richten würde, gegen ein Volk nämlich, das des unüberwindlichen Beistandes des Gerechten (Gottes) sicher ist; denn ein herrliches und kostbares (Gut) ist die Tugend, und sie allein ist in aller Kühe imstande den Ansturm grossen Unheils zu mildern. 94 Oder wenn Feinde in unbändiger und unstillbarer Kampf begierde wütend heranstürmen sollten, werden sie zwar bis zum Zusammentreffen in ihrer Keckheit sich grosstun, wenn es aber zum Handgemenge[406] kommt, werden sie merken, dass es eitle Prahlerei war, weil sie nicht zu siegen imstande sind: mit stärkerer Gewalt zurückgedrängt werden sie in unaufhaltsame Flucht getrieben werden, Hunderte von fünfen, Zehntausende von Hunderten (3 Mos. 26,7. 8), und auf vielen Wegen davoneilen, nachdem sie alle einen Weg gekommen (5 Mos. 28,7). 95 Manche werden, auch wenn sie niemand verfolgt ausser der eigenen Furcht, ihre Rücken den Gegnern als sicheres Ziel ihrer Geschosse darbieten, sodass es ein Leichtes sein wird, alle Mann für Mann zu töten und niederzustrecken (.2 Mos. 23,27). „Hervorgehen wird ein Mann“ (aus diesem Volke), wie es in dem Gottesspruche heisst (4 Mos. 24,7), der als Heerführer im Kriege grosse und volkreiche Nationen unterwerfen wird, da Gott die den Frommen gebührende Hilfe senden wird: sie besteht aber in der unerschrockenen Kühnheit der Seele und in der gewaltigen Kraft des Körpers, Eigenschaften, von denen schon eine allein etwas Furchtbares für die Feinde hat, die aber vereint ganz unwiderstehlich sind. 96 Manche von den Feinden werden, wie es (in der heiligen Schrift) heisst, gar nicht wert sein, dass ihnen von Menschen eine Niederlage bereitet wird: Wespenschwärme wird Gott ihnen entgegenstellen, die statt der Frommen kämpfen und (die Feinde) schmählich verderben werden (2 Mos. 23,28. 5 Mos. 7,20)[10]. 97 Die Frommen werden aber nicht nur den im Kriege errungenen unblutigen Sieg festhalten, sondern auch die unüberwindliche Machtherrschaft zum Vorteil für die Unterworfenen, die entweder durch [p. 424 M.] Zuneigung oder durch Furcht oder durch Ehrfurcht gewonnen wird. Denn (die Frommen) üben drei sehr wichtige Tugenden aus, die zur Erlangung unzerstörbarer Herrschaft beitragen: Würde, Strenge und Wohltun, und aus ihnen ergeben sich die genannten Mittel (zur Erhaltung der Herrschaft); denn die Würde[407] erzeugt Ehrfurcht, die Strenge Furcht, das Wohltun Zuneigung; und wenn diese drei Dinge harmonisch in der Seele verbunden sind, erhalten sie die Untergebenen in Gehorsam gegen die Herrschenden. 98 (17.) Das ist der erste Segen, der denen verheissen wird, die in den Wegen Gottes wandeln, die stets und überall an seinen Geboten festhalten und nach ihnen ihr Leben in allen Stücken so einrichten, dass es niemals in krankhafter Verirrung vom rechten Wege abweichen kann. In zweiter Linie wird Reichtum verheissen, der ja eine notwendige Folge von Frieden und Herrschaft ist. 99 Der Reichtum aber, den die Natur bietet[11], besteht in einfacher Nahrung und in Schutz (für den Körper): die Nahrung ist Brot und Quellwasser, das überall auf der bewohnten Erde reichlich vorhanden ist; der Körperschutz ist doppelter Art, er besteht teils in einem Gewande, teils in einem häuslichen Dache, um die Schädigungen von Kälte und Hitze abzuwehren; beides ist leicht zu beschaffen, wenn man nur von übermässigem und überflüssigem Luxus dabei absehen will[12]. 100 Wer diesen Reichtum zu erlangen sucht und nicht die Gaben eitlen Wahnes, sondern die der Natur gern annimmt, wer genügsam und enthaltsam ist, der wird auch den Reichtum üppiger Nahrung in übervollem Masse erlangen, ohne dass er sich darum bemüht; denn zuströmen wird er denen, die dafür am besten geeignet sind und in ihrem ernsten Sinn den passenden Gebrauch davon zu machen wissen, und gern wird er entfliehen dem Zusammensein mit zuchtlosen und frevelhaften Menschen, um nicht seine Mittel denen zu gewähren, die nur zum Schaden ihres Nächsten leben, und an denen vorüberzugehen, die gemeinnützig wirken. 101 Denn es heisst in der göttlichen Verheissung (3 Mos. 26,3f. 5 Mos. 11,13f. 28,12), dass denen, die die heiligen Gebote beobachten, der Himmel seinen Regen zur Zeit spenden und die Erde ihren Ertrag an allerlei Früchten geben wird, die Ebene die Saatfrüchte, das Bergland die Baumfrüchte,[408] und dass zu keiner Zeit die Wohltaten ausbleiben werden, dass vielmehr durch die unaufhörlich waltende Gnade Gottes „die Saaternte bis zur Weinlese und die Weinlese bis zur Aussaat reichen wird“ (3 Mos. 26,5): 102 so werden sie ohne Unterlass und ohne Unterbrechung beständig einen Teil der Früchte einsammeln und auf den andern hoffen, weil die einen den anderen auf dem Fusse folgen, sodass die Anfänge der späteren sich mit dem Ende der früheren berühren und gewissermassen einen ringförmigen Reigentanz ausführen, der alles Gute mit sich führt. 103 Denn die Menge der wachsenden Früchte wird nicht nur für den augenblicklichen Gebrauch und Genuss ausreichen, sondern auch reichen Vorrat für die Zukunft bieten, indem immer neue Vorräte zu den alten hinzukommen und deren Lücken ausfüllen; ja, bisweilen wird sich wegen des unendlich reichen Ertrages überhaupt niemand um die früher [p. 425 M.] eingebrachten Vorräte kümmern, man wird sie, ohne sie erst aufzubewahren und aufzuspeichern, jedem beliebigen zu unbeschränktem Gebrauche überlassen. 104 Denn wem der wahre Reichtum im Himmel ruht, da er durch Weisheit und Frömmigkeit erworben wird, für den ist auch der in Schätzen bestehende Reichtum auf Erden in Fülle vorhanden; denn durch die Vorsehung und Fürsorge Gottes sind seine Vorratskammern stets gefüllt, damit[13] die Regungen der Seele und die Unternehmungen der Hände nie gehemmt werden in der rechten Ausführung der mit Eifer betriebenen schönen Werke. 105 Wer aber infolge unfrommen und ungerechten Lebens dieses himmlische Los nicht erhält, dem gelingt auch der Besitz der irdischen Güter nicht vollständig: wenn er ihm schon zuteil wird, verfliegt er rasch wieder, als wäre er überhaupt nicht gekommen, um dem Empfänger zu nützen, sondern um ihm nur einen noch schwereren Kummer aufzuerlegen, der eine notwendige Folge des Verlustes ist. — 106 (18.) Dann wirst du, wie es weiter heisst, infolge des reichen Ertrages und Ueberflusses anderen das antun können, was du jetzt erfährst. Denn jetzt fehlt es dir, weil du vor den Gesetzen und väterlichen Gebräuchen keine Achtung hast, sondern sie ganz vernach-[409] lässigst, an den unentbehrlichen Mitteln, du musst daher den Häusern der Geldverleiher und Wucherer deine Aufwartung machen und mit hohem Zins Geld aufnehmen; 107 dann aber wirst du, wie gesagt, das Gegenteil tun: infolge deines grossen Ueberflusses wirst du selbst anderen Geld leihen (5 Mos. 15,6. 28,12), nicht wenig und nicht wenigen, sondern viel und vielen, ja, ganzen Völkern; und mit allem wirst du in der Stadt wie auf dem Lande gesegnet sein (5 Mos. 28,2), in der Stadt mit Ehrenstellen, Auszeichnungen und einem guten Namen infolge deiner Gerechtigkeit, deines klugen Rates und deines gemeinnützigen Wirkens in Wort und Tat, auf dem Lande mit der reichen Ernte an den unentbehrlichen Bedürfnissen, Getreide, Wein und Oel, wie an den Mitteln des feineren Lebens d. h. an den zahllosen Arten von Baumfrüchten, und dazu mit der Fruchtbarkeit[14] der Rinder- und Schafherden und der anderen Zuchttiere (5 Mos. 7,13. 28,4). 108 Was für einen Nutzen haben aber, so könnte man fragen, diese Dinge für den, der keine Erben und Nachfolger hinterlassen soll? Deshalb drückt Gott seinen Wohltaten noch das Siegel auf und verheisst: „keinen Kinderlosen und keine Unfruchtbare soll es (unter euch) geben“ (2 Mos. 23,26. 5 Mos. 7,14), alle aufrichtigen Gottesverehrer werden das Naturgesetz der Kindererzeugung erfüllen: 109 die Männer werden Väter sein und kinderreiche Väter, die Frauen werden Mütter sein und mit Kindern gesegnete Mütter, und so wird jedes Haus eine zahlreiche Verwandtschaft bilden, worin kein Teil und keine Bezeichnung, die von Angehörigen gebraucht wird, fehlen soll, weder in aufsteigender Linie, also die Namen der Eltern, Oheime und Grosseltern, noch in absteigender Linie, also die Namen der Söhne, Brüder, Bruderskinder, Enkelkinder [p . 426 M.] von Sohn und Tochter, Vettern, Vetterskinder und aller Blutsverwandten. 110 Auch eines raschen oder frühzeitigen Todes wird kein Gesetzestreuer sterben, ein jeder wird alle Lebensstufen erreichen, die Gott dem Menschengeschlechte zuerteilt hat: vom Säuglingsalter an nacheinander wie auf Stufen ansteigend, wird er in bestimmten Zeitabschnitten die festgesetzten Altersstufen durchmessen und schliesslich zu der Stufe gelangen,[410] die dem Tode oder vielmehr der Unsterblichkeit benachbart ist; er wird in Wahrheit ein schönes Alter haben und ein mit guten und zahlreichen Kindern gesegnetes Haus an seiner Stelle zurücklassen. 111 (19.) Dies ist es, was er mit der göttlichen Verheissung meint: „die Zahl deiner Tage wirst du voll machen“ (2 Mos. 23,26)[15], worin er richtige und passende Ausdrücke vortrefflich anwendet. Denn der Ungebildete und Gesetzlose kommt, wie man sagt, „weder in Zahl noch in Rechnung“[16]; wer aber Bildung und heilige Gesetze sich zu eigen macht, wird zuerst dadurch ausgezeichnet, dass er als ansehnlich und erprobt befunden wird und eine Zahl und einen Rang erhält. 112 Sehr schön ist auch der Ausdruck des „Vollmachens“ — nicht der Monate oder Jahre, sondern — „der Tage“, weil kein Tag des Weisen freien Raum lassen darf zum Eintritt der Sünde, sondern jeder in allen seinen Teilen und Zwischenräumen von tugendhaftem Handeln ausgefüllt sein muss; denn die Tugend und das sittlich Gute wird nicht nach der Quantität, sondern nach der Qualität beurteilt. Daher hält er auch einen gut vollbrachten Tag des Weisen für gleichwertig mit einem ganzen Leben <des Schlechten>[17]. 113 Dies deutet er auch an anderer Stelle an, wenn er sagt, dass ein solcher Mann gesegnet sein werde beim Eingang und beim Ausgang (5 Mos. 28,6), weil nämlich der Weise in allen seinen[411] Bewegungen und in allen Lagen Lob verdient, im Hause und draussen, als Staatsmann und als Hausverwalter, weil er im Hause gut wirtschaftet und draussen staatsmännisch wirkt, wie es zur Besserung des Gemeinwesens förderlich ist. 114 Zeigt nun ein einzelner Mann in einer Stadt solche Eigenschaften, so wird er die Stadt überragen; zeigt sie eine Stadt, so wird sie das Land im Umkreise überragen; zeigt sie ein ganzes Volk, so wird es, um seinen Vorrang zu zeigen, auf allen Völkern sitzen, wie der Kopf auf dem Körper[18], nicht sowohl zu eigenem Ruhme als zum Nutzen für die Zuschauer; denn die fortwährende Vorstellung schöner Muster bringt in nicht zu spröden und nicht ganz unzugänglichen Seelen ähnliche Bilder hervor. 115 Deshalb ergeht die Mahnung an alle, die diese weisen und wunderbar schönen Muster nachahmen wollen, die Hoffnung nicht aufzugeben, dass sie die Wandlung zum Besseren und die Rückkehr aus der Zerstreuung der Seele, die das Laster zu Wege gebracht hat, zur Tugend und Weisheit finden werden; [p. 427 M.] denn wenn Gott gnädig ist, geht alles leicht. 116 Gott ist aber gnädig denen, die ihn ehrfürchten, die von der Zügellosigkeit zur Selbstbeherrschung übergehen, die ihr sündhaftes Leben verurteilen, die hässlichen Trugbilder, die sie ihrer Seele eingeprägt haben, verabscheuen und nun Ruhe von den Leidenschaften suchen und ein stilles, friedliches Leben führen wollen. 117 Wie nun Gott Menschen, die an den äussersten Enden der Erde wohnen, leicht durch ein Geheiss von dort an den Ort führen kann, wohin er will, so kann der Retter in seiner Barmherzigkeit auch den Geist, der infolge langwieriger Verirrung überall herumgezogen ist und von allzusehr geschätzten Herrinnen, der Lust und der Begierde, übel behandelt wurde, von dem weglosen Pfade leicht auf den Weg zurückführen, wenn er zu rückhaltloser Flucht entschlossen ist, nicht zu der gewöhnlichen, schimpflich genannten Flucht, sondern zu der heilsamen, die man ohne fehlzugehen noch über die Rückkehr stellen könnte. 126 Dies sind die Segenswünsche für die tugendhaften und die Gesetze treu beobachtenden Menschen, die, wie der Prophet verheisst, in Erfüllung gehen werden durch die Gnade des huldreichen Gottes, der die edlen Taten wegen des Strebens nach Aehnlichkeit mit ihm ehrt und auszeichnet. Wir haben nunmehr die Flüche zu betrachten, die gegen die gesetzlosen Frevler gerichtet sind.
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