Underweysung der Messung, mit dem Zirckel und Richtscheyt, in Linien, Ebenen unnd gantzen corporen
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Vnderweysung der messung / mit dem zirckel vnd richtscheyt /
in Linien ebnen vnnd gantzen corporen /
durch Albrecht Dürer zuo sammen getzogen /
vnd zuo nutz allen kunstlieb habenden
mit zuo gehörigen figuren / in
truck gebracht / im jar.
M. D. X X v.
Mit begnadung Kayserlicher im end eyngeleibter Freyheyt
damit sich ein yglicher vor schaden
zuo hüten wyß etc.
[6] MEynem in sonders lieben herren und freünd / herrn Wilbolden Pirckheymer / wünsch ich Albrecht Dürer / heyl vnd seligkeyt günstiger herr vnd freündt / man hat byßher in vnsern deutzschen landen / vil geschickter jungen / zu der kunst der mallerey gethon / die man an allen grundt vnnd alleyn auß einem täglichen brauch gelert hat / sind die selben also im vnuerstand wie eyn wylder vnbeschnytener bawm auff erwachsen / Wie wol etlich auß jnen durch stetig übung eyn freye hand erlangt / also das aie jre werck gewaltigklich aber vnbedechtlich / vnnd alleyn nach jrem wolgefalle gemacht haben / So aber die verstendigen maler vnd rechte künstner/ solchs vndefunen werck gesehen / haben sie vnd nit vnbillich diser leüt blindtheyt gelacht/ die weyl einem rechten verstand nichts vnangenemer zu sehen ist/ dann falscheyt im gemel / vnangesehen ob auch dao mit allem fleiß gemalt wirdet / Das aber solche maler wolgefallen in jren yrthumben gehabt / ist alleyn vrsach gewest / das sie die kunst der messung nit gelemet haben / an die keyn rechter werckmann werden oder seyn kan / Das aber jr meyster schuld gewest die solche kunst selbs mt gekündt haben Die weyl aber die der recht grundt ist aller mallerey / hab jch mir fürgenomen allen kunstbegyrigen jungen / eyn anfang zustellen / vnd vrsach zugeben damit sie sich der messunge zirckels vnd richtscheyt / vnderwinden vnnd darauß die rechten warheyt erkennen vnnd vor augen sehen mögen / damit sie nit alleyn zu künsten begirig werden / sonder auch zu eynem rechten vnd größeren verstant komen mögen / Vnangesehen das itzt bey vns vnd in vnseren zeyten die künst der malerey / durch etliche seer veracht vnd gesagt will werden / die diene zu Albgötterey / dann eyn yeglich Christen mensch / wirdet dnrch gemel oder byld nüß als wenig zu einem afterglauben getzogen / als eyn frumer mann zu eynem mord / darnmb das er ein waffen seiner seyten tregt / must warrlich eyn vnuerstendig mensch feyn / der gemel/ holtz / oder steyn anbetten wölt / Darumb gemel mehr besserung dann ergernuß bringt / so das erberlich kustlich vnd woll gemacht ist / In vas eren vnd wirden aber dise künst bey den Kriechen vnd Römern gewest ist / zeygen die alten bücher gnugsam an / Wie woll sie nachfolgent gar verloren vnd ob tausent jaren verborgen gewest / vnd erst in zweyhundert jaren wider durch die Walhen an tag gebracht ist worden / Dann gar leychtiglich verlieren sich die künst / aber schwerlich vnnd durch lange zeyt werden sie wider erfunden / Demnach hoff jch diß meyn fürnemen vnd vnderweysung / werde kein verstendiger dadelen / die weyl es auß einer gutten meynung vnd allen künstbegingen zu gut geschicht / vnnd auch nicht alleyn den maleren / sonder Goldschmiden Bildhaweren Steynmetzen Schreyneren vnd allen den so sich des maß gebrauchen dienstlieh seyn mag / jst niemand gezwungen sich diser meiner ler zu brauchen / jch weyß aber woll wer sich der vndersteen / wirdet nit allein eynen grüntlichen ansang darauß fassen / sonder durch den täglichen brauch / zu eynem grössern verstand reichen / weytter suchen vnd gar vil mehr dann jch ytzt anzeyg erfinden / Die weyl jch aber günstiger herr vnnd freündt weyß / das jr eyn liebhaber aller künst seyt / hab jch euch dises büchlein auß sonderer zuneygung vnd freüntlichen willen zu geschrieben / nit darum das jch vermeynt jch het euch was groß oder fürtreffenlichs damit bewysen Sonder das jr darauß meinen geneygten vnd guten willen versteen vnnd ermessen möcht/ ob jch euch gleychwol mit meinem wercken nit sonders erschießlich seyn mag / das dannoch meyn gemut allzeyt bereyt were / euch ewer gunst vnd lieb so jr zu mir tragt mit gleicher widerlegung zubezalen. [7]Der aller scharff sinnigst Euclides / hat den Grund
der Geometria zuosamen gesetzt wer den selben woll versteht / der darff diser
hernach geschrieben ding gar nit / dann sie sind alleyn den
iungen und denen so sonst niemandt haben
der sie trewlich vnderweyst geschryben.
Im anfang thut not / so man die iungen / messen will leren das sie wissen/ was der grund sey darauß man myst / vnd wie da gemessen wirdet Es sey eyn newerdachtz / oder forgemachts ding / Dreyerley ding sind zümessen / Erstlich ein leng / die weder breyt noch dick ist / Darnach eyn lenge die ein breyten hat / Zum driten ein lenge / die ein breyten vnd dicken hat/ Diser aller ding anfang vnd end sind punckten / Aber eyn punckt ist ein solch ding / das weder Größ Leng Breyt oder Dicken hat / Vnd ist doch ein anfang vnd ende / aller leiblichen ding / die man machen mag / oder die wir in vnsern synnen erdencken muogen / Wie dann das die hochuerstendigen / diser kunst woll wyssen / vnd darumb erfüllt keyn punckt keyn stat / dann er ist vnzerteylich / vnnd er mag doch auß vnnsern synnen oder gedancken / an alle end oder ort gesetzt werden / Dann ich mag mit dem synn ein punckten hoch in lufft werffen / oder in die tyffen fellen / da hyn jch doch mit dem leib nit reichen kan / Aber damit die iungen verstendig in gebreuchlicher arbeit werden / So will ich inen den punckten als ein gemel mit eym tupff / einer federn fürsetzen / Vnd das wort punckt darbey schreiben / damit der punckt bedewt wirdet / punckt / werden / vnd kannit lenger getzogen werden / den von ansang wider dahyn / da sie angefangen hat / soll sie aber fort gen / so kombt sie wider in den vorigen vmlauff / Diese zirkellini mag groß oder kleyn für genumen werden / So man sie aber steygen macht / oder vndersich sellt / so wirt eyn Schlangen lini darauß. Aber die Schlangen Lini ist vnentlich zuuerendern / darauß man wunderbarlich ding mag machen / Es sey in die Leng / Weyt / Höch /oder Tyff / vnd wie es wißlich ist / das man allein vil seltzams dings / mit eyner Lini machen kan / da von die nichts wyffen / die jm nit nach deneken / vnd auch hie wenig da von gemeldet wirdet / ist woll zudencken / was mit zweyen dreyen oder vill Linien auß zurichten sey / Vnnd sonderlich so die Dreyerley vnderschyd der Linien / mit allen zufellen zusamen gebraucht werden / Dann es sind vil Linien zumachen / die an hilff andrer Linien nit kunnen getzogen werden / Auch ist not zu wyffen / was Paralell lini sind / im Latein also genant / die ich in vnserm deutzsch parr Lini will heissen / Diß sind solch Lini / das sie allweg gleych weyt von eynanderlauffen / man zych sie schlecht / oder Schlangenkrum / oder in zirkels weiß / Man soll auch wyffen / wo zwu Lini nicht gleych miteynander lauffen / das sie im end zusamen komen / vnd eyn spitzen winckel machen /Darumb zwey Perpendicular neben eynander / Das sind zwu bleyschnür / die da neben eynander hangen / geben nit gentzlich zwu auffrecht Barlini / Dann sie lauffen im mittel punckten des erdrichs zusamen / vnd machen eyn spitzigen winckel / Also thunt all Linien / die nit gleich miteynander lauffen / Eintweder sie komen im endt zusamen / oder aber sie lauffen stettig weytter von eynander / wie vorgemelt / Das aber die auffrechten wag Linien für barlinien gebraucht werden / ist auß der vrsach / das sie so weyt als nemlich biß ins mittel des erdrichs zulauffen haben / der halb das vnsern synn im gesicht vnmerckenlich wirdet vnd ist / Aber diese sort der bar vnd wag linien / hab ich hie vnden auff gerissen / gerad schalngenkrum / zirckelkrum / vnd wagrecht. Wo man nun eyn wenig verstanden hat /was die Lini seyn / vnd jr vnderschyd / So will jch fürbaß reden von der selben leng die auch eyn breytten hat / die allweg mit gee / sie werd schlecht oder krum getzogen / Die nent man Planum im latein / aber in deutzsch weyß jchs nit anders zu nennen / Dann ein ebne / wie woll mancherley vnderschyd darinn ist / wie hernach folgt / Eyn ebne möcht erdacht werden die auff allseyten keyn end het / Aber von der selben wöll wir hie nit handlen / Alleyn von denen die da anfang vnd endt haben / vnd die mit limen vmbtzogen mügen werden / auff das sie eyn gestalt gewynnen / Der selben sind mancherley / der jch eynteyls hie will anzeygen / Die erst ebne ist gantz gleich / also das sie weder hoch noch nyder oder krum ist/ Zum andern ist [9] eyn runde ebne / wie eyn halbe kugel / Zum drytten / ist eyn hole ebne /wie eyn runder kessel / Zum vierden / ist eyn beulette ebnen / an etlichen enden hoch an den andem nyder / Es sind auch ebenen wie eyn breytter reiff / eyn vnd außbogen / mancherley weyß verkert / dann alle dise ding söllen vnnd mögen zu der nutzbarkeyt gebraucht werden in den wercken / wo das nit geschicht / brich tman das haubt vergeblich mit / Estlich will ich die erst recht ebne mit einer rechten firung vmbtzyhen / dem thu jch also / jch reyß eyn zwerch lini .a.b. damit far ich eben vndersich / als ferr so lang sie ist / so wirdet darauß eeyn gefirte ebne / Aber eyn runde blatte ebne mach ich also/ Ich reyß eyn gerade lini .a.b. vnd halt die bey dem endt a. still an eyner stat. Aber mit dem end .b. far ich herumb / von dem anfand biß ich herwider vmb kome So macht das end .b. eyn runden abschnyt / vnd bleybt der ort .a. eyn mittel punckt/ vnd von disem punckten .a. ist vberall gleich weyt / an alle end der runden ebnen / Solchs hab ich hie vnden als auff geryffen. So nun von der leng vnd breyte / das ist die ebne ein wenig geredt ist / was sie sey / So will jch nun sagen was die leng vnd breytte mit sambt der dicke sey / das sind die Corpora / auß den selben will jch etliche antzeygen vund leren / wie sie gemacht mügen werden / Erstlich nym die vorgemacht gefirt ebne .a.b.b.a. vnd far gerad mit vbersich / als hoch als breyt sie ist / so wirdt ein recht gefirter würffel darauß / von gleichen seyten / von gleichen ebnen / vnd von gleichen wincklen / Darnach nyn die vormacht rund ebne / vnd reis atts dem mittel punmcktet .a. gerad hynanß byß ans endt der runden / da setz ein .c. also das .c.a.b. ein gerade lini sey / vnnd setz auff die ein seiten auserhalb der runden ebne ein .d. auff die ander seyten .e. Aber .c.a.b.sey die art / daranb mus dise ebne umewnt werden vom .d. biß zum.e. so reist diserrunder ryß / ein gantz runde kugel / die von aussen allemthalben gleich weyt zu jrem mittel punckten .a. hat / Doch mus im vmb wenden die art in den punkten .c.b. stett bleiben / also dastu zwey volume Corpora / Alber kein volkumener Corpus ist / das allentbalben gleicher ist dann ein rugel / Dise zwey Corpora hab ich auffgeryffen. [10] Wo nun angezeigt ist /was ein lini / eyn breyte oder ebne / vnd eyn Corpus / das ist eyn leib sey so muß man auch wyssen / das sölche ding / sie seyen groß oder kleyn / durch kunst gemessen mügen werden / dann das maß ereicht das fern vnd nahent / Nun will jch erstlich wider vornen anheben / vnnd will etlich gemessen linien zyhen / die dann in etlichen wercken dinstlich zu brauchen sind / Es ist wyßlich / das auß einer lim allein villerley gestalt gezogen / vnnd im auffreissen / angezeigt mügen werden / Aber erstlich will jch ein schnecken lini / mit dem zirckel zyhen / auf einer ebne / dann es wirdet sich der planus oder ebne/ stettigs müssen brauchen lassen / es sey vmb der lini oder Corpus willen / Dise schneckenlini reiß jch also / jch mach ein auffrechte lini die sey oben .a. vnden .b. die theyl jch mit dreyen punckten .c.d.e / in vier gleiche felt / Darnach teyl jch .d.e. mit einen punchten .f. in zwey gleiche felt / darnach sez jch auff die recht seytten der lini ein .g. auff die linck ein .h. darnach nym jch ein zirckel / vnd sez jn mit dem einen fuß in den punckten .d. vnnd mit dem andern in den punckten .a. vnd reiß auff die seyten .h. byß vndear in den punckten .b. Darnach nym jch den zirckel vnd fetz jn mit dem ein fuß in den punckten .f. vnd mit dem andern in den punckten .c. vnnd reyß gegen der seyten .g. byß vnden in dm punckten .b. Aber nym jch den zirckel / sez jn mit dem ein fuß in den punckten .d. vnd reiß gegen der seyten .h. mit dem andern fuß auß dem punckten .c. byß in den punckten .e. Darnach set jch dm zirckel mit dem einen fuß in den punckten .f. vnd den andern in den punckten .d. vnnd reiß von dann auff die seyten .g. byß in den punckten .e. Darnach sez jch den zirckel auff die lini .a.b. mit dem einm fuß / mitten zwischen .d.fi vnd den andern fuß sez jch in den punckten .d. vnd reiß von dann auff die seytten .h. byß in dm pnnckten .f. Also ist dise lini vertig / vnd ist zuuil dingen gebreuchlich vnd vnder andern / ist sie zu einem horneissen / an ein capitel nuüzlich / vnd das destbaß zuuersteen / hab jch zwue gerad zwerchlini hie vnden auffgeryssen / auß dm zweyen punckte .a.c. vnd von der schnecken lini hyndersich gezogen. Nun will jch ein andre schnecken lini / vnd einer andern weiß zihen / die in vil dingen zu brauchen vnd fast nutzlich ist / wirdet auch vil darauß erlernt / sie ist auch an der vorigen lini stat zu brauchen / jren andang nym jch auß dem mittel punckten / von dann geet jr leng in die weyten / so fern man will / doch bleybt jr felt / zwischen der vberlegung der limien alweg gleich weit darzwischen / allein im ersten vmlauff nit / aber dise schneckenlini / mach jch also jch setz ein punckten .a. vnd reiß ein znckelris darum so weit jch die schnecken lini will lauffen lassen / Vnd teyl dise runde lini mit 12. punckten in .12. gleiche felt / darnach reiß jch auß dem Centro .a. ein gerade lini vberfich byß an den runden ryß der ende sey .b. in den selben punckten setz jch .12. vnnd heb die teylung der punckten des runden ryß an zu zelen gegen der lincken hand /1/2/3/etc. byß hernm auff die 12. Aber die gerad lini .a.b. teyl jch mit .23. punckten in.24. gleiche felt vnd heb am .a. an zu zellen /1/2/3etc. Darnach nym jch ein gerad richtscheyt vnd stich die punckten der itzt gemelten lini .a.b. daranff vnd bezeychens mit jren zyffem / vnd leg das bey der myndern zal mit dem ein ort .a. auff den Centrnm .a. vnd / mit dem ort .b. uff den zirckelryß auff den punckten .i. vnnd wo dann das richtscheyt mit seim punckten .i. hyn zeygt [11] da setz jch auch ein punckten .i. Also far jch zu ring herumb zu allen zalen in zirckelryß und laß allweg das richtscheyt im Centro .a. stet bleiben / so werden die punckten des richtscheyt alle punckten der schneckenlini anzeygen durch die zal wo man sie hyn setzen soll / Darumb merck eben auff die zal so kanst du nit jrre werden / Aber so die lini zwyfach vber einander laufft/vnd im zirckelriß nun / 12 / stett / aber im vmlauffeten richtscheyt .23. so hab acht das die zal des richtscheyt ordenlich fürge / dann zu der zal .1. kumbt. 13. auff /2/14/3/15/4/16/5/17/6/18/7/19/8/20/9/21/10/22/11/23 man mag auch disi lini vilfeltig voreinander ziyen wer seyn bedarff / der mehr die zal im richtscheyt mit den punckten/ vnd laß die punckten im zirckelryß vngeendert / dise schnecken lini ist hieben also auffgeryssen mit allen zyffern / So man aber dise schnecken lini recht sehen vnd brauchen will / muß man die zirckellini vnd das puncktirt richtscheyt mit allen jren ziffern dannen thun / dardurch dann die schneckenlini gemacht ist worden / vnd allein die schnecken lini mit jren punckten bleiben vnd ledig steen laffen / vnd wie sie getzogen sollen werden / also hab jch sie zweymal wie obgemelt hie nach auffgeryssen / Vnnd sonderlich hab jch zu der ledigen schneckenlini zwu gestrackt linien gethan vnnd vberzwerch gezogen gegen der lincken hand / zu gleichenn wincklen / die ober auß dem punkten .12. da das .b. stett / aber die vnnder von dem punckten .12. der schnecken lini /auff das man sehe was vnderschydt sie gegen den ersten hab. [12] Nun will jch dise egemachte schneckenlini / noch ein mal verendern / durch das puncktirt richtscheydt .a.b. darauß die schneckenlini gemacht wirdet / die mus man anderst dann vor puncktirn/ das geschicht durch zweyerley linien / einer krumen vnd geraden / die da zusamen gesezt werden /da eine durch die andern gemessen wirdet / vnd eine der andern vngleich / doch vergleichlich / wie woll durch vngleych teyl die mach jch also / Ich reiß einn aufrechte lini / als lang das richtscheydt ist damit jch die schneckenlini mach / die sey oben .b. vnden .a. Darnach reiß jch ein zwerch lini .c.d. also das die auffrecht mit dem punckten .a. gerad zu gleichen wincklen darauff stehe / Darnach reiß jch ein gerade ortlini .d.b. vnd nym ein zirckel vnd set jn mit dem ein suß in den punckten^ .d. vnd mit dem andern fuß in den punckten .a. vnd reiß von dann rund vbersich byß in den ort strich .d.b. vnd wo sie die an rürt da setz jch punckten .e / Darnach theyl jch dise krume lini .a.e. mit .23. punckten in .24 gleiche felt / vnd reis auß dem punckten .d. gerad lini durch all punckten in .a.e. byß in die gestrackt lini .a.b. Vnd wo dise linien die lini.a.b. durch schneiden / die selben punckt betzeichen jch mit zyffern / vnnd heb oben vnder dem .b. an zu zelen /1/2/3/3/etdc byß herab zum .a. aus dem erscheindt wie sich die fellt zwisschen den punckten vbersich erweytern / vnnd vnden herab enger werden / Dyß punckten stich jch auff eyn richtscheidt / das jch in der arbeyt im vmblauffen brauchen will / Sölche zu rüstung hab jch hie vnden auffgeryssen vnd merck sonderlich das auß disem stuck vill zu machen / das hie nit angezeigt ist / Dise schnecken lini laufft nit parweis vbereinander. Wiltu aber aussen zwischen der schnecken lini die felt moch mehr erweytern vnd hynein enger machen / so leyn die auffrecht lini .a.b. oben mit dem .b. gegen den punckten .c. Vnnd reis darnach die ortlini .d.b. wider zusamen / so wirdt der Zickelriß .a.e kürzer / Darnach theyl allding von newen wider ein wie vor so finstu in der arbeyt eyn gros endrung / solchs ist auch oben im auffreissen zum theil anzeigt / So nun die verendert lini .a.b. mit jren punckten auff das richtscheidt gestoche wirdet / alßdann reis ein runden zirckelris darin dein richtscheit vnden mit dem punckten .a. den Centrum / vnd oben mit dem punckten .b. den zirckelriß anrür / vnd sez oben anff den punckten .b.12. vnnd nym den gebrauch wie vor in der negsten schneckenlini angetzeigt / Doch wie du vor auß dem Centro herauß geloffen bist/ also lauff itzt von dem eussern zirckelris hinein / Darum sez die zyffer der punckten im zirkelris auff die ander seyten / vnd heb an zu zellen.1/2/3/4 etc so sichstu den vnderschidt gegen der vorigen lini / wie das hie vnden zwyr / der fordern ordnung gemeß auffgerissen ist / da bey du sichst wie eins hübscher dann das ander ist. [13]Item so du auff eyn schneckenlini bey allen zyffern der punckten / gerad linien stellen wilt / die sich nach ordnung schicken / So thu jm also / nym eyn richtscheyt / vnd laß das mit einem ort an ruren den Centro .a. vnd den andem teyl leg an den punckten .12. vnnd reiß am richtscheydt von dannen gerade lini hyn auß / Also laß das richtscheydt mit dem eyn theyl stettigs an dem Centro .a. still sten / Aber mit dem andern theyl far zuo rings herumb zue allen punckten der schneckenlini / als da is zue /1/2/3/4/etc. vnd reiß gerad linien hynauß / byß du herumb kumst zuo dem Centro .a. diß sichstu hie vnden auff geryssen. [14] Wie du aber finden sollt nach ordnnng / die leng einer yetliche geraden Linien / die da auff den Schnecken gesetzt würde dem thu also/ Nym eyn zirckel / setz jn mit dem ein fuß in den punckeen .12. Vnd deb Andern in den punckeen .1. vnd reyß vondann rund vbersich / Darnach setz des zirckels fus in den puncken .1. vnd den den andern in den puncken .12. von dann reiß auch rundt vbersich / wo sich dann die zwen runden ryß durch eyuander schneyden / da setz eynnpunckten .c. Also thu zwischen allen punckten der zyffern in der Schnecken Lini / als zwischen .1/2. vnnd .2/3. etc vnnd bezeichen oben die schluß der runden Ryß nach eynander / Alls .d.e.s.g.etc durchs ganz abe /so weyt es reyche / So du dann mit geraden Lini zusamen zeüchst .c.d. vnd .d.e. vnd .f.g. etc / also durch den gantzen vmblauff aller buchstabenn / so schneyden sie dir ab die gefragten Linien die da getzogen sind aus den punckten .1/2/3/4/ etc /also durch die andern zall all / So du aber die bletter /die durch die runden Ryß worden sind / füglich mit eym mittel Ryß teylen willt / so reiß erstlich aus dem Punckten .c. darnach aus den Punckten. d.e.f.g.etc / gerade Linien gegen dem Centro .a. byß auff die Schneckenlini / Also komen diese ding ordenuch / das sichestu hieunden auffgeryssen. ^ie langnach srdnnng diegeraden Linim auffder Schneckm Lim seyn sollen. Forthyn will jch die Schneckenlini eynfach machen / vnd vom Cirkelryß in Centrum a. füren / auch wider bletter darauffsetzen / Alber die geraden Linien / die durch die bletter getzogen werden / stendt anderst / dann die vorgestelten Linien / Erstlich reiß aus dem zentrum .a. ein zirckelriß / vnd puncktir jn mit ziffern wie vor / Aber die auffrecht Lini / a.b. damit du vmher ferst / die zerteyl mit .11. punckten in .12. gleiche felt / Vnd far dann wider mit herum / wie du vor bericht bist /vnd puncktir die Schneckenlini / byß in Cetro .a. Allso ist dise Lini gemacht vnd zu vill dlngen breuchlich / sonderlich ist sie auch zu eynem Bischoffsta zu brauchen / zu dem mus man jm also thun /Zeuch von dem zirckelryß / auß dem punckten .6. eyn gerade Lini vndersich / vnd brauch den halben zirckelryß / mit der grössem zall/ zu sambe der Schneckenlini / Aber den andern halben zirckel / mit der mindern zal / laß aussen / damach nym ein zirckel / vnd setz jn mit dem [15] ein fuß auf der zirckellini in den punckten .9. vnd mit dem andern fueß in den punckten .7. vnd reyß vondann rund herauß / eyn rundt zirckeltrum / darnach setz den eyn fuß in den punckten .7. vnd reyß mit dem andern fuß auß dem punckten .9. herauß / vnd wo sich die zwuo krumen linien oben schliessen / da setz eyn punckten .e. vnnd reiß von der zirckellini / auß dem punckten .8. ein gerade lini in dem punckten .e. Also thuo jm auch zwischen den zweyen punckten .9. vnd .11. vnd setz oben in der runden schlyssung eyn .d. Darnach setz den zirckel / mit dem eyn fuß / im zirckelriß / in den punckten .11. vnnd mit dem andern fuß / auff die schneckenlini in den punckten .1. vnd reyß von dann vbersich hynauß / Darnach setz wider den ein fuß in den vorgemeltem punckten .1. vnd den andern in den punckten .11. vnd reyß von dann hynaus wo dann die krumen linien schlyssen da setz eyn .e. Also thuo im darnach zu gleicher weis / auff der schneckenlini / zwischen den punckten .1/2. vnd .3/5. vnd .5/7. vnd .7/9. vnd .9/11. vnd betzeichen oben jr schlüs / nach einander .f.g.h.i.k. Damach reis den blettern / auff in der schneckenlini.geradt rys .e.12/.f.2/g.4/h.6/i.8/k.10/ Damach bleibt noch vber ein trum zwischen .11. Vnd dem Centro .a. das zeüch auch mit dem zirckel zuosamem / vnd der schlus sey oben .l. Solichs wie oben beschriben / hab jch also nachfolget zwifeltig auff geryssen / Erstlich mit allen nöttigen rissen / darauß dise ding gemacht sind / darnach ledig / Dise verzeichnus ist zuo vil dingen nützlich / Auch ist dise schneckenlini / ledig zuo einem laubbössen zuo brauchen / wie jch das auch hie nach hab auffgeryssen. Dise Lini dint zu eynem Bischofstab.
[17] Es ist zu mercken /das der zirckelrys durch welche eyn Schneckenlini getzogen wirdet/ mit punckten so in vil theil geteilt mag werde/als man will/dan yhe in meh^teyl er geteylt ^irde^ yhe genewer damit zumeffen ist/ vnd in so vil theyl du die zibellini teylst/so in vil the^l mustu alweg dein richtscheyt theylen/darauß dii die schnecken lini eynfach wilt machen/Wiltn sie aber zwiefach trysach/oder vierfach re^ machen / so vilfeltig dein richts^heyt mit den punckten vnd zaln zwyfach tryfach oder viersach re^/vnd lauffdarnach wider mit herum/so sindt sich dein begern/^b du aber sorgest/so du dein richtscheyt vilfeltigst/ vnd im vmlauffen auff dem zirckelryß von der vngle^ che zal wegen/ die sich begeben vnnd vbereynander lauffen/du m ochsest darin jrre werden/ so thu jm als^/ So du die zirckellini geteilt hast/jch setz hie in/1 2/te^l/ so du dann dein schnecken lini/ zwyfach/tryfach/ oder viersach wilt lasten herum lauffen / So the^l dein richtseheyt in so vil punckten du wilt/ vnnd set die zyffer darzu.1/2/^/ re^ byß auff.12 ^ Darnach heb wideran^uzellen.1/2^/^byßauff12^darnach thuj in wider also/vnd aber affo/^nnd rieht dein richtscheyt mit den zyffern/das die zal alu^eg ^u sa^ men stamen im zirckelryß vnd im richtsche^t/darmit du herum lauffest/ so kanstu nit jrre werden/ SO nun die schnecken lini auff einer rechten ebne getzoge ist/will jch sie nachuolget von vnden vbersich zie^ hen leren / Es ist zu mercken sö man etwas machen will / soll man jm vor sei1n grundt seten/e^ sey ge^ b^w oder anders/ Des halb kan man die schnacke lini nit woll vbersich siiren /sie sey dan ^Or im grund auffeiner ebne nider gelegt/ Darumb rei^ß erstlich den grund der negst vorgemachten blOffen schnecke lini mit sambt jrer zirckellini/ darauß sie dann gemacht ist/ wie sie dann da vom stett/ Aber alle i^e ^lee ter laß auffen/^och mustu die ziffer bey den punckten in der schnecken lini verkeren da^ me^ alfo/ so du im zirkele herum komen b^st/von^byß au^.1 2.darnach dritt du mit den punckten ^nem m d^e schnecken lini/ da hebt sich die zal aber an/ 1/ 2/^ dem ^hu aber hie anderst/ so du son dem punckten ^der zirckellini in den ersten punckten der schnecken lini d^ da dan ^or eins stett / an die selb sta^ set ^ .also sorthyn in der zall byß auff2^ ^So nun diser grundt vnden auffgeryffen isi/alßdann reyß eyn austrechte gerade lini auß dem punckten.^vbersich durch den Centrum^nd dnrch den pnnck^ 1^ so hoch du der bedarffst/^nd zu jrem end setz oben eyn^dann der selb punckt^ste^t Ob dem CentrO.a Darnach schneyd vnden dise auffrechte lini/a.mit einer zwerch lini^d.ab/der Ort sey^Dise lini^b ^heil mit^ .punckten/in^2^^gleiche felt/ ^ch ^oill aber hie die fel^ vbersich in einer Ordnung erlengen/ ^ie vOren angetzeigt/Darumb nym jch wider den selben weg siir mich/alleyn die z^oen bustaben ^ ker jch/das.a.setz jch Oben das .b.vnden/ des gleichen heb jch mit den z^ffern ^nden an ^elen ^ersieh ^/2/^ SO nun dise auffrechte lini geteilt mit jren punckten ^nd zyffern m^en anff dem g^nnd ^ alßdan sar jch mit einer aufrechte lini auß dem grundt des punckten ^ 1 ^ vbersich dnrch d^e t erch lini e.d^Damach sar jch auß der rechte lini.a.b.auß dem punckte.i.mit einer zwerg lini gegen de^ anff eel^ ten lini/die auß dem grundt des punckten.i^ vbersich zogen ist/ wo dann dise zwu lini eyn eck schlieffen^ da setz jch ein punckten diß ist der erst punckte/ der da ansecht in der auffgetzognen schnecken lini/ ^ lso thue jch im durch die gantz zal vnd punckten/des nyder getrugten guindes vn der aufftzognen lini^ a^b zubeyden seyten/So puncktirt sich die schnecken lini von dem vndersten puncktenn .b.vbersich byß ^u dem punckten.a.darnach zeuch jch die schnecken lini von punckt zu punckt/^tem so durch dise lini eyn sehnecken styeg/in ein durn dach gemacht wirdet/ so soll die vnd erst staffel vil lenger s^yn dan die oberst ^nd also hinauffnach ordnung ab geteilt werden/vnd ye mehr in spitzen / ye mehr söllen nach Obge^ melten dingen die staffeln höher werden /wie jch das hienach erstlich den grund des schnecken/ vnnd darob den schnecken auffgetzogen/mit allen nöttigen gestrackten linien/ ^nd darnach die schnecken ^ini auch gantz ledig hab auff geryffen / Dise schnecken lini mag man eng vbereynander zyhen / oder ^öseh in die höch streychen laffen / darnach man die lini.a.b^kurtz oder lang macht / Dise lini ist zuui^ andern dinge nutz/Auch habjch den dryangel.a.b.e^darauß jch die lini^a.b.in jren teylen oben erlengt hab/durch den zirckelryß ^ a ^ e^mit aller zugehörung hernach auffgeryff^nn / ^tem die obgemeltenn schnecken linien / mugen auch ecket getzogen werden so man allweg ein punckten oder zal zwiffchen ^weyen auffen lest/ merck in dem auff zognen schnecken / so du zeuchst auß dem punckten.b^ byß auff ^in gestrackte lini/von zweyen auff^^von^^auff^e^ Also forthin durch auß biß zu dem end/a^ [18] [19][20] Item noch eyn andre schneckenlini macht man auß eynem rechten zirckelryß / die auch die steynmetzen zu den stygen gebrauchen / sie wirdet aber billicher eynn schrauffen lini genant /doch man nenn sie wie man will so ist es eynn nütze lini / darumb will jch sie hynnach auch leren machenn / vnnd wer suchen will mag vil darauß finden/ Reyß erstlich eyn runden ryß wie vorangezeigt auß eim Centro .a. den theyl mit einer aufrechten lini / durch den Centrum .a. in zwey gleiche teil vnd setz oben da der zirckelryß gerürt wirdet .12. vnd vnden .6. darnach far auß dem punckten .12. mit eyner geradenn lini vbersich / so ferr du der bedarfst / der end sey oben .a. Darnach schneyd dise auffrechte lini vnden nahent bey dem grund des zirckelryß mit eyner zwerchlini .c.d. zuogleichen winckelen ab /der end sey .b. Darnach theyl den grund der zirckellini mit punckten in .12. gleiche theyl / vnnd setz jr zal darzuo /vnd heb zuo negst bey der seytten .12. an zuozelen .1/2/3/etc. byß du wider komst zuo zwölffen / aber darnach muß die zal fortlauffen /vnd so weyt du der bedarfst auff eynander gestelt werden / also kumt zum ersten .13. auff eins .14. auff .2. etc. / Also mag man die zal /drey / vier / fünff / mal / vnnd so offt man will vbereynander ziehen vnd füren / nach dem man eyn schnecken hoch machen will / So nun diser grund zuogericht ist /alß dann puncktir die auffrecht lini .a.b. so in vil theyl als du wilt / vnd setz die zyffer darzuo vnd heb an bey end des .b. vbersich zuozellen /1/2/4/etc. Darnach far auß dem punckten des grundes .1. auß der zirckellini vbersich durch die zwerch lini .c.d. darnach far auß der aufrechten lini .a,b. von dem punckten .1. mit einer zwerch lini gegen der auffrechten die auß dem grund des punckten .1. vbersich gezogen ist / Wo dann dise ein eck schliessen da setz auch ein punckten .1. also thuoe jm durch die gantz zal des grundes vnd der auff zognen lini .a.b. durch alle punckten / auch in der vberlauffung der zal / So nun die schneckenlini allenthalben also puncktirt ist / alßdann zeüch die schnecken lini von der hand darein wie jch dann das hynnach hab auffgeriessen/ Item die schneckenn lini mügenn auch von punckt zuo punckt ecket getzogenn werden / Man mag auch ein solchen schnecken zwifach machen in seinem gang / Erstlich macht man die spindel jm schnecken gerad vnd gantz / So mag man sie auch holl machen / oder gewundene also das man von oben dar durch byß auf den gründ sicht / wie dann die Steynmetzen das in jrem aufreissen sollen wissen zuo machen / vnd durch verrückung der grundbretter in das werck ziehen Item auß diser vorgemelte lini macht man schrauffen von eim zweyen dreyen oder vier gingen etc. da mit man so schwer vnnd starck ding mag heben vnnd brechen das sich deß zuouerwundern ist. [21] [22] em noch willjch leren ein eynfache fchneckenlim zichen / durch ein andem weg dan vor/dem thu also/ Mach einn rechten quadranten auff deutzsch ein firteil von eym zirckel . a.b.e.vnnd dao/b/fiy dao Centrum/aber das/a/ oben/ vnd dao/e/auff der seytten / Darnach teyl solch zir-ckeltrum mit eylffpunckten in zwölffgleiche teil/vn heb die zal an bey dem puncktcn.e/vn zcuch auß at^ len puncktcn aussreche barlinien herab / byß in die zwerch lini.e.b.vnd betzeichen fie mit gleicher weyß^ mie den zyffern/als das zirckelerum vnd heb auch die zal an bey dem negsten punckten nach dem.e.al-^o ist dise gerade lini.e.b.vergleichuch geteylt nach dem zirckeurum.a.e.mm ist der erst grund zugeriche Damach reiß darunder auß einem^punckten. e. ein halben zirckel / dem öbern quadranten gleich sör-mig/also das die gerade lim die den halben zirckel von eynander schneide / auff^echt sey oben .a.vnden b.vnd das Cmtrum.e.in der mite.Darnach eeil die halbe zirckellini mie eylff punckten in zwölff glei- che sele/vnd heb die zal oben bey dem.a.an zuzelen/ damach zeuch gerad linim / auß allen punckte det^ zalen in den punckem.e/Darnach zeuch stram uni anß dem Centro.e.in all punckte der zal/ darnach nym ein zirckel/ vn setz jn in den öbere quadranten mit dem ein fitß in das Centrnm.b. vu den andern fitß setz auff der zwerch lini.e.b.in den punckten.i.vnd nym dise weyten mit dem zirckel/ vnnd trag fi^ ^erab in den halben zirckel / vnd setz den zirckel mit dem ein fitß ins Centru.e. vnd den andern fuß set^ obcn vnder dem.a.auffdie auffrecht lini.a.b.vnd rey^ von dann rund hynauß byß an die streun lim.^ e.zu disem puncktcn so fich gibe^ setz auch die zal eins/Darnach nym den zirckel wider / vnd setz jn mit^ dem eyn fi.ß in quadraneen/in das Centrum.b.vnnd den andern setz auff der zwerch lim . e. b. in den punckeen^wey/ ^nd nym aber dise weyten drag fie m dett vttdern halben zirckel / vnnd setz den ^ircke^ mie dem ein fitß in den Centrum.e.aber den andern fitß setz auffdie streim lini/^/e. vnd reiß rund von dann zu der andern streim lini^/ ^.vnd zu diesem punckten setz auch die zal zwey/^llso thu jm fi^rba^ zwischen allen streim linien deo vndern halben zirckel riß/So du nun alle vorangetzeigte weyten au^ dem öbern quadranten nymst/auff derzwereh lini.e.b.vnd tregst fie herab vnd betzeichens jr punckten die da durch die zirckelryß worden find/mitjren zugehöreten ziffern/bey den streim linien/ so wirdet du. dardurch angetzeygt wie du den gang der schnecken linivon aussen der zirckellini/von dem punckten^ a.in Centrum .e.fi^ren sou/ von punckt zu punckt/wie jch dan solehs hie vnden hab auffgerissen/^tem ^u magst allwegm den zirckel mit dem ein fi.ß der da vmlau^t in der aufrechten lini.a.e.b.stellen^ ^on dann reissen by^ zu seiner streim lini dyß zeygt etwas sonders an/ wie du im aussreissen fichst^[23] Item auff eyn andre weiß will jch eyn schnecken lini machen mit dem zirckel also / Erstlich setz eyn Centrum .a. darauß mach ein zirckelryß / vnd teyl jn wie vor mit 12 / punckten in 12 gleiche felt/ vnd reiß von allen punckten in Centrum .a. gerad linien / vnd setz die zyffer dar zuo / Heb zuo öberst an vnd setz 12 darnach setz bey den punckten herum zal / 1/2/3/etc. byß wider auff 12 / Darnach theyl die lini 12/a/ mit 35 punckten in 36 gleiche felt / vnnd heb die ziffer oben an bey dem punckten .12. herab zuo zelen /1/2/3/etc. Darnach nym ein zirckel / vnnd setz jn mit dem einen fuß in den Centrum /a/ vnd den andern setz an der lini / 12.a. in den punckten .1. von dann reiß krum gegen der streim lini .1.a. Darnach laß den zirckel mit dem ein fuß stetz in den Centrum .a. still steen / vnd verruck den andern fuß auff der streim lini .12.a. in den andern punckten 2/ vnnd reiß damit ein runden/ zwischen den zweyen streim linien /1/a/ vnd /2/a/ Also verruck den ein fuß des zirckels auff der streim lini 12.a. allweg vmb ein grad / vnd reiß mit nach ordnung rund ryß zwischen allen streim linien / byß das du zum dritten mal herum kumbst / Also wirdet der zirckel durch das verrucken yhe mehr ye enger / byß das er schyr zum Centrum a kumbt / So das mit dem zirckel alß gethan ist / alßdann zeüch die schnecken lini von punck zu punckt / heb bey dem punckten 12 in der zirckellini an / vnnd far zum drytten mal herum byß das du zum Centrum .a. kumbst / wie jch dann das hab auffgeriessen / mit allen nöttigen linien dardurch sie gemacht wirdt / vnd darnach lauter wie sie in jr selbs getzogen ist/ neben eynander gestellt.
[24] S ist von nötten zu wissen / eyn ergebene uni fie sey lang oder kurtz/^ m d^ey bleiche t^eyt^ teylen/ ^em thu also/die snrgebe uni sey.a.b.die setz vnden auffein zwerch lmi^ e^ damach nym mit einem zirckel mynder dann die halb leng/von der aufi^echten.a.b. vu setz de^t ^ir^ mit dem ein ful^/auff die zwerch lini/e.d.neben die lini/a.b / vnd miß damiti ^ lettg anfi^echt vberfich/vnd zeuch ein gerade lini dardurch/also das fie paralel sey gegen.a.b/^ise lini sey oben^vtt^ demfvnd die zv^cen mittel nach zeuch von de end/ e/ ein gerade ort lim herab auff dao end.a/vnd fort hynauß byß auffdie zwerch lim/ e.d/vnnd wo fie anrurt setz eyn g^arnach zench auß dem punckten/g^wu gerad o.tlmiett m ^ie ^uncktm/^/ so wirdet dielini/a.b/von dem durchschneiden der ort limpie itz getzogen find m^/gley^ che selt geteilt.^och ein andre meinung/ein lini in/^/gleiehe theilzuteylen mach vier zwerch barlinien mitzyffem/l/^/^ in gleicher weyten obeynander/damach nym dein fiirgenume lini oben.a.vnden ^ . vu lein fie mit dem ein end/a/ oben an die zwerch lini /^/ vndvnden mitdemend.b.andiezwerche^ .^.so teylen die mittlem zwu zwerchlini.^.die lini. a.b. in drey gleiche teyl wie jch das hte ^e^ a^ ^ab aufi^eriessen. ^tem ehe jch weytter kome will jch vor eyn lini recht in der mitt ^t einander ler^ eheylen.vnd das also/^ie furgegeben lini^sey vberzwerch.a.b.nun nym ein zirckel setz m mit oettt em fuß in den punckten.a.vnd den andern fitß in den pnnckten.b . vnd reiß vondann vnderfich vnd vber^- fieh^so weyt du des bedarf/darnach laß den ein fitß des zirckels still ste^m dett ptmcktett^d reia mit de m andern fuß auß dem puncktm .a .krum vberfich vnd vnderfich/^o da^rtt dise ^wett ^irer^ ryß fich schliessen/da setz oben ein.e/vnd vndm ein.d/Darnach reißen gerade lime/d^die schneidet.^ b.in der mie voneinander/da setz ein/e. ^ltem wer ein gerade lini attff ein zirckeltrttm will setzen/der^ ehue jm zngleicher weiß/wie oben angetzeigt ist/laß dao zirckeltrum.a.b.fi yn / vnd die gerade lini^ auch soll man in ein holl zirckeltrum/so man deo bedarff/der obgemelten meinung nach/ ein aufrecht luri setzen/Solch beyde weg hab jch hieunden auffgeriessen/vnnd bey dem holen zirckeltrum dab jch m ^er auffrechten^d.da fie durchschneydt ein.fgefetz^[25] ^n will jch leren machen ein lini/die einem wolgestalte ey gleich ^erd^ dem ^hu also/ mach ein gerade zwerch lini/ der ansang sey.a. vnd end/b^die teyl mit.^punckten in^gleiche sele Darnach nym ein zirckel setz jn mit dem ein siiß mitten auff die lini / in den punckten^ ^ mit dem andern siiß in den punckten.^ .vnd reiß ein gante riinde lini/durch den punckten^ oben vnnd vnden herumb/Darnach setz eyn zirckel mit dem eynn fuß /in den puncktenn^ vnnd mi^ dem andern suß in den punckten^ / vondann reiß rund vndersich herab/Darnach set den zirckel mie dem eyn suß in den punckten. a/ vnnd mit dem andern in den punckten ^ ^. vnnd reiß a^ ch vondann vndersich herab/wo dan die zwen runden ryß sich schlieffen/da set eyn.e.Darnach reiß vnder der Zir^ ckellini eyn zwerch barlini gegen der öbern.a.b.vnd wo dise zwerch lini von den langen runden riffen durch schneiden wirdt/in die selben punckten setz vnder dem punckten. ^.ein.e. vnd vnder dem punckte ^.ein d Darnach reiß ein auffrecht lini auß dem punckten.^.in den winckel.e.^nd wo sie die zwerch ^ini.e.d/durchschneit/da setz 1^/Darnach theyl das zirckeltrum zwischen.^ ^vnd.1^.mit eym punckten ^an der mitt von eynander/Darnach teil das ander trum zwischen.1^.vnd^ anch mit eym punckte ^en.g.in der mitt von eynander/ ^nnd dann setz eyn zirckel/ mit dem e^n si^ß/in den punckten.f.vn^ den andern in den punckten.d ^ vnnd reiß rund vndersich / durch die auffrecht ^ ^ e^ Darnach setz den zirckel mit dem eyn fuß auff die ander seyten in den punckten.g.vnd den andern in den punckten^ vn ^ von dann vndersich/wo sich dan dise zwu krum linien schlief au derauffrechten.^.e.da setz ein ^.Darnach teyl^h^mit einem punckten aan zwey gleiche selt / ^uud setz deu zirckel mit de^ e^ si^ m den puncktena^vnnd dem andern in die zirckellini.e^ auff da^ kurtzest so du sie er reycheu u^agst ^ ^nd reiß von dann rund herum/ byß zu dem andern ryß ^ ^d ^ ^ ^se eye^ lm^ geu^ach^ l^e si^ ^ann hie vnden mit allen nöttigen linien e^ vnd auch ^ au^ge^eu lst^[26] ES wirdet von notten seyn / das man wyß einem zirckeltrum seyn Centrum oder mittel punckt zuofinden / Das macht man gleich durch den weg wie vor angetzeigt das man ein auffrechte lini / auff ein zirckeltrum setzt / thue jm also / das fuergegeben zirckeltrum sey .a.b. nun nim ein zirkel / vnd setz jn mit dem eyn fuß in den punckten .a. vnd den andern setz ein wenig ins zirckeltrum hynein / vnd reyß ein runden ryß vbersich vnd vndersich / so weit du des bedarfst / Darnach nym den zirckel vnnd setz jn mit dem ein fuß in den punckten / den dein krumer ryß im zirckeltrum gemacht hat / vnnd reyß mit dem andern fuß auß dem puncktenn .a. rundt vbersich vnnd vndersich / wo sich dann die zwen runden ryß oben vnd vnden schliessen / da zeuech eyn gerade lini durch / vnnd sollent vndersich so ser / du der bedarffst. Also thue im auch auff der seyten .b. so werden sich die zwuo geraden linien vnden da sich bas Centrum findt durch eynander schliessen / da hyn setz eyn .e. Also ist der Centrum zuo disem zirckeltrum fuenden / wie jch das vnden hab vffgeriessen. [27] ES ist nuetzlich zuowyssen / so drey punckten vngleich gestelt werden / das man sie behehed so man seyn bedarff/ in eyn zirckel verfassen mueg diß mach also / Die drey punckten seyen .a.b.c. die zeuech mit zweyen geraden linien zuosamen .a.b vnd .b.c. darnach thu jm zuogleicher weiß wie vorn in der .21. figur angetzeigt ist / suoch die mittel beder linien .a.b, vnd .b.c. vnd laß die zwuo geraden linien so die zwuo fuer gegebnen linien .a.b. vnd .b.c. ytliche in der mitt von eynander teylen vndersich herab durch eynander streichen / vnd so es not thut / so erlenger die bed gerad teillinien / Damach nym ein zirckel vnnd setz den mit dem ein fuß in den punckten .d. vnnd den andern in den punckten .a. vnd reiß darauß ein gantzen zirckel ryß /so ruerdt der zirckel /die drey punckten .a.b.c. wie jch das vnden hab auffgriesse.AVch soll man wyssen zuo finden / so ein weyter zirckelryß an ein gerade lini ruert /das man dann enge halben der winckel so die linien so nahe zuosam lauffen / nit wol sehen kan / wo sie rueren / das kan man durch disen nachfolgetten weg zuo wegen bringen / Setz ein zirckeltrum .a.b. vnd eyn gerade lini die sie an ruert .c.d. Nun nym ein zirckel setz jn mit dem ein fuß in das end .c. vnd mit dem andern fuß reyß ein wenig hyneyn gegen dem end / d. ein runden ryß vndersich vnd vbersich / wo dann diser ryß die lini .c.d. durchschneyt / da setz eim .e. Darnach nym den zirckel vnuerrueckt / vnnd setz jn mit dem ein fuß in den punckten .e. vnd reyß mit dem andern fuß rund durch das endt .c. wo sich dann dise zween rund ryß oben schliessen da setz ein .f. aber vnden ein .g. Darnach reiß auß den zweyen punckten .fg. ein gerade lini / wo dise lini die zwerch .c.d. durchschneyt da setz ein .h. / wo sie aber durchschneyt das zirckeltrum .a.b. da setz ein .i. Darnach zeuech auß dem punckten .i. ein zwerch barlini. gegen der oebern zwerchlini .c.d. wo dann dise lini das zirckeltrum durchschneidt / gegen dem end .b. da setz eyn. k. Darnach nym die leng .i.k. vnd leg sie auff die lini .c.d. mit dem eyn end in den punckten .h, vnd jr leng schneyd gegen dem .d. mit einem punckten .l. ab / Darnach zeuech .l.k.gerad zuosamen su wirdt darauß eyn ablang firung .h.l.k.i. nun so du das mittel wilt finden / in welchem punckten die krum lini .a.b. die gestrackt .c.d. anruer / so nym ein zirckel / setz jn mit dem ein fuß in den punckten .l. mit dem andern reiß durch den punckten .h. rund vbersich vnd vndersich / Damach verker den zirckel / vnd setz jn mit dem dem ein fuß in den punckten .h. vnd reyß mit dem andern fuß rund durch den punckten .l. vbersich vnnd vndersich / wie das in der .21. angetzeygt ist / wo dann dise zween runden ryß sich oben schliessen / da setz ein .m. aber vnden eym .n. Darnach reyß eyn gerade lini .m.n. wo dann dise lini / die zwerch .c.d. durchschneyt da setz eyn punckten .0. der ist das ort / da die krum lini .a.b. die gerad lini .c.d. anruert / wie du das hie vnden auffgeriessen sihest. [28] WAer ist es / das zwuo limen / die da in einem punckten eyn spitzigen wlnckel machen / allweg enger zuosamen getzogen muegen werden/ vnd doch ewiglich nymer mehr zuosamen komen des zue einer antzeigung vernym es also / Es seyen zwuo barlinien / die oeber .a.b. die vnder .e.d. aber die zwuo linien soellen bey jren enden .b.d. an end hynauß getzogen werden / oder im synn gedacht / So du dann die oeber barlini .a.b. gradirst / mit punckten vnd zallen an entlich / vnnd zeuechst dann eyn lini / von der vndern lini / auß dem punckten .c. an die oeber lini .a.b. in den punckten .1. so macht dise orlini .c.1. ein spitzwinckel .c. Darnach zeuech fuer vnd fuer / von dem punckten .c. gerad lmien / an die [29]^^^^ ^ ^ ^ ^^^^ ^^^^ ^^^^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^. öber linl.a.b.m all punckten . ^ /.^ . also m eyn vnentliche zal / so neygt sich dife o^tlini fietti^lic^ neher zu der barlini/c/ d vn macht fin vnd fier eyn engern winckel/darumb das fie stetz ned^er zu der an^ dern lauj^t/vnd komen doch ewiglich nymer meer zufamen/wie jch das hie vnden h^ mt^^^. ^ S m^rg ein ewige lini erdacht werdende da stettiglich zu eim Centrum eynwartz/auch an dem andern teyl in die weytcn vber einander laul^t / vu nymer mehr zu keym end kombt / ^l ^e lini kan man um der hand der vncntlichcn grössc vnd neme halben nit machen^ ^ann nr ansang ond cnd so fic nit find/ist cs nit zu findcmdao fast allcin der verstand / ^lber jch will fie vnden mit eim anfitng vu end/ so vil dau uruglich ist antzcige / ^ch heb an bey elm punckten. a. vu zeuch dise lini zirckelsweis dynein/als sole fie zu eim Centru laulsm/vu so offt fie in eynander lanfft^bnch ich der weiten ^wische der lini ein halbteil ab/des gleiche thujch^so jch mit der lim vom .a. herauß lauff/so off^ jch mit jr vber eynander lauff/so o^ gibjch der lini eyn halbtcyl zu/von der weyten/^lso lau^t dise lim yc lenger ye enger hynein/ vnnd lenger ye weyter herauß/ vnnd kumbt doch nymer meer zu keim ende ^ weder hynein noch herauß wie jch das zuuerstehen hie vnden habauffgeriessen^ ^mach will jch aber ein breuchliche lini lere mache/die sich einen sondern weg beuge^rstlich mach ein zwerch lini.e.d.die theyl mit ^ punckten in ^ gleiche seit /^nd auffden mittel p^nck ten ^ stel eyn auffrechte lim / zn gleichen wincklen die sey oben.a. vndemb ^ Dise lini.a/b/ theyl mit^ punckten in ^ gleiche selt/ vu heb von vnden an zu zelen vberfich / ^/^.Darnach nym eyn .^ichtscheyt vnnd stich die leng b/d / darauff/diser leng end betzeichm ntit/e/s/mit diser leng werden alle punckten der krumm lini antzeigt die man hie machen will oder soll/^amach nym eyn theyl autz^ b/d vnd teyl jn in ^ gleiche selt/mit der selben dritteyl einem ^rlenger den surgenomen theyl/vnnd nynt eyn ^rckel thu jn auffso weyt diser erlmgt theyl ist^vnd behalt jn stett/vnd miß also mit /setz jn mit dem eyn fuß in den punckten. d.vnd mit dem andern fitß reiß ein rundes zirckeltrum vberfich / Darnach nym[30] Di^ find die zwu krnmen limen die dmch vorbefchrybnen weg gemacht werd di^vorlge leng.e.s.die dt. auff dein richtfcheyd gestoch en hast / vnnd leg fie mit dem einen ende.e.an die anff recht lini.a.b in den punckten.^.vnd das ander ettd^ leg auffdas zirckeltrum das esanrur / daselb setz von newen ein punckten/^/ darnach leg dein richtscheydt aber von newem mit dem einen end/e/an die lini/a/b/ m den punckten/^/vn setz darnach den zirckel mit oe^t einen fitß in den new worden pnnckten/ ^ ^n mit ^ andern fitß reiß eynn rund trum vberfich wie vo^ ^ w^ dan die vordacht lini mit dem ett^ fi^ie krttme attrur^ da set^ ein punckten / ^/ also thu im darnach dnrch di^ gantz zal so hoch dukomen magst/ darnach zeuch dise liniinjrkrumevopnnckt zupuncktdnrch jrzal^dise^ ni habjch hernach zwifach auszoge mit einer t^urtze^ lim . e.g. die kumen oben in der l^ttm treuer zusamt ^ann vndm/diß ist nachfolget also auffgeriessen^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^^^^^^ ^ ^ ^ ^ ^ l ^ ^ ^ ^ ^se vorgemachte lim ist noch ein^ nnoern wegs zu endem/nemlich/ durch ein sölche meyn^ ungastlich muß die um.e^s.die verrnckt wirdt vnnd damit dise lini gemessen wirdet gradir^ vnnd vertzeichet werden mit a ^.punckten in .^.selder/^es gleychen muß fie auch in einem etlichen verruckten auslegen/vmb der theyl einen abgeschnytten werden/ ^lber sölche teyl der lim. e.f. mussen nie einer größ seyn / dann die grad söllen fich gegen dem.e.ergrössem vnd gegen dem. f. kley.^ ner werde/ Sölche endrung der grad in dein richtscheydt zu steche/mustu finden auß dem vorbeschryb nen dryangel.a.b.e.durch den runden ryß.b.e.in der achten figur / doch neig die lini des dryangels. a.b sastvon dem zirckeltrum.b.e.auffdie seyten. so dann dao zirckeltrum.b.e.mit ^. punckten in ^. glei-che teyl geteylt wirdet/vnd dann auß dem punckten.e.mit gestrackten linien durch die punckten in. b.e^ ^eryssen wirdt/byß an die lini.a.b.so werden die teyl in a .b gegen dem .a .fast groß/aber gegen dem b^.[31] ^leyn/So nun des vangelo lini^.mit pnnckten ^n ^feru t^eht tjt^t ^ ^ ^^y ^ ^ fien tbeyl.b.anfecht/ dann nym fie vnd puncktir fie auf dein richtfiheyd^f^nnd ker ons^ mtfi^ f^ ^umbt das^aufo bavie jch dann oas in ^em ne^ solgetten Langel h^w nns^erysse^ ^r dise andre krume lini machen wil^ der muß darzu die ersten vorgemachten lini gebrauchen/ nein lieh die aufrecht. a b^die krum vn die ortlini. e.f wie sie dan puncktirt worden ist / nun mach das also / erstlich gebrauch dich der ausrecht lini. a.b. nit weytter dan auff 1 ^ punckten / des gleichen auch der krumen li^ ni/vnnd n^ie die Ortlini.e.s.in der zal gestigen ist/die ^aß bleyben wie vor / So du aber die new puncktirt lini.e.f.von vnden aus den vorigen linien aussteh gen lest/ so nym jr all^eg ^orn bey dem end .s. so off^ sie steigt/eyn grad in der zal ab/ byß das der lini.e.^ in der öbersten ortlini nich^ mehr ^ber bleibt/ das ge schicht in den 1^ punckten/ der ausrechten vn krum en lini/Darnach zeuch dise ne^ ^ordne krume lim .von punck^ zu pnne^ ^ fo sichstn wie sie ein gestalt gegender ersten krumen lini gewindt/ wie jch da^ ^iehabausgeryffen^ ^uor soltn wissen das dise krumme linl^ mancherley weiß zuuerkern ist/ aber auß jn allen will jch fie noch eyn mal also ver-kern / die ausrecht gerad lini.a.b.mach eyn vierteyl kurtzer dann fie vor ist/ vnnd tl^eyl fie wider wie vo^ rnit ^ punckten in ^ selt/^bcrdieseltzwifiheden punckten muffen vnde gegen der myndern zal weie ter / vnd oben hynaufgegen der grössern zal enger werden / doch durch ein rechte ordnung Solche tey^ lung djser lini/mach durch den sorgedachten dryan gel.a.b.e.der achte figur / Doch muß sur das zircke^ erum.b.e. die ^rgenomenn kurtz gerad lmi.a.b.ge^ haucht werden/nun tdu im also/So dn den dryan ^machstsonym dierechtleng der vorige anfiel[32] lini .a/b/ mit iren 19 punckten damit sie getheylt ist in 20 gleyche felt / vnnd setz sie aufrecht / auf die zwerch lini b/c/ vnd mach die zwerch lini /b/e/ein sechß teyl lenger dann die aufrecht /a/b/ also das .a.b.c. vnd b.c. sechß hab / dnrn^ch zeueh dm ortstrich/a/e/vnd nym diefiirgenomen kurtz lim. a.b ^nnd leg fie vnden/mit jrem end.b.aus deo dryangelo winckel/b vnd neig fie oben mit dem end a ^gegen dem ^ byß dao fie oben mit dem end/a/d.e ort lini/a/e/anrurt/damach reiß auß allen punckten^der langenn ^mi.a.b gerad ryß gegen dem wmckel/e/wo dann difi streik lmiem/^ie ^ttrtz lim/^ durchschneiden^ dahyn setz all punckten vnnd zyser derlangen lini /a/b^ ^llso ist ^ifi tmtz lmi/a/b^vergleichlich aeteilt^ doch werden dte lelt vnden herab/z wis^hen den punckten ye lenger ye weyter/ vnnd ooe^t l^ma^s ^ra^ man soll auch mercken/ve meer man die teyl in/a^b/vndett grösser vnd oben ettger will ^a^ ^ l^ ^er soll man dte zwu lmi/b/e/vnd/a/e/machen/so kan matt die kurtzer lini/a/b/ obett dest w^ ^tch lemen/doch wo eo not thut mag matt oie lim/^ a/^ ^ ^ie matt m der t^eylltmg ett^errt will ^derlenger machen / damit fie dett ortstnch/a/e/ erreich/Disen obgemelten dryangel/mit der verende ^enlmt^.b.habjchvndenausgeryssen^ O nun dise kurtze lini.a.b.gemacht ist/ fo stell fie an^eche an der ersten befchrybnen lml stat^ a.b. darauß du die erst krttm uni getzogen hast/vnd gebrauch dich aller vorbeschrybnen mefi. sung^durch die zal leng l^öch vnd weyten/wie das in der figur angetzeigt ist/ vnnd puncktir^ ^arauß die new krnme lini kumbt /dise lini laufi oir ^eno weio weyt ^oer die aufiecht lini.a.b/dise l. ^i ifi zunchen zu den bletlern anderem ^n neigen vnder ein eaptel/fie ist auch zu hauchen zu ei^[33] ^nnötten ist den Steynmetzen zu wiffen/ wie sie ein halben zirckelryß oder bogen lim in die leng söllen ziehen/das sie der ersten in der höch vnd sonst in allen dingen gemeß bleyben von der gewelb wegen die sie schlieffen/diß wöll wir also machen/ ^ach ein vberlengte vier rung/noch so laug als hoch/oben.a^b.vndeir^e^d^Darnach teil die lini/e/d/mit eym puncktenn e/ in der mitt von eynander/vnd nym ein zirckel/setz jn mit dem ein siiß in den punckten/e/vn reiß mit dem an^ dern si^ß auß dem punckten e ein runden ryß vbersich herum/byß in den punckten d/ so rurt diser b^gen die öber lini.a.b. Darnach teyl die lini/./d/mit eyls punckten in 1 2 gleiche selt/ vnd sar auß allen punck ^en mit gerade barlinien vbersich in den boge/Darnach mach neben dise vberlengte sirung zu gleich er höch vn stellung/ein and^e noch meer vberlengte sierung deins gesallens/die sey oben^vnden.h ^/vnnd teyl sie mit eylsausi^echter barlinien in 12 gleiche selder wie die erst / Darnach zeuch auß allen punckten/des ersten bogens die durch die eylsausi^echten linien darinn worden sind/vber zwerch gerad ^barlinien^ durch die anfechten linien in der lengern sierung/ wo sich dan die ereut linien schlieffen/da ^hyn zeuch die lengern bogen lini/vnd heb beym/h/an vnd zeuch sie von punckt zu punckt / byß du kumst ^u den punckten i wie jch dann das vnden hab ausgeryff^u ^ thuren dach/oben m den ^ grad/^ ^ch hab mtch ^er ^a^t oi^ ^ ^ey angetzeigt mit der jnnern li n.^dabey du merckest wie ^il ^ie maner oben ^ter soll sey^t oai^ ^e^ ^i ß gibt sich in der maß selbst^ Polchs hab^ch hie vnden ausgössen ^[34] Die alten haben angetzeigt/das man dreyerley fchnydt durch ein kegel mag thun/die da vnde^. schydlich von einander find vnnd die mit dem fitß des kegels nit ein gleyche zirckellini haben ^ fonst mag man den kegel in der mit von eynnander schneiden/ ^erwirdt gesormbt wie der ke-gel/ deo acht man auch nit/Aber die andern drey schnyt machen/ytlicher ein sondre lini/ die selben lini^ will ich lem aufieissm/Den ersten schnyt heysen die gelerten ^lipfis/ der schneidet den kegel schlcyms ab/vnnd nymbt dem fitß des kegels ^ichtz weg / Diser schlemer schnyt mag an einer seyten höher/an derandem nydrer genumen werden/ also das ein seyten neher vnnd die ander weyter zu jrem fitß hae^ Der ander schnyt ist jm aufieissen/ein barlmi/mie der seyttenn des kegels.a.b. sder vmb kert/ wie man .vill/den die gelerten parabola nennen/Der drrtt schnyt ist im ausrissen/ eynn aufiechte barlini/mie der lini die da auß dem Centrum des kegels suß vberfich getzogenn wirdet/ in des kegels spitz . a . Den nennen fie .^iperbole/ diser dreyer schnydt namen weis ich ausdeutzsch nit zusagenn / wir wöllenn jn aber namen geben/ dabeyman fie kennen mug/Die ^lipfis will ich ein eyer lim nennen/ darumbdas sie schyer einem ey gleich ist/^ie parabola sey genmnt eyn brenn lini/darumb so utan anß jrem spie- gel macht so zundt fie an/^lber die .^iperbole will ich einn gabellini nennen/ ^un so jch aus reissenn ^vill die eyer lini elipsis / muß jch zuuor den kegel ausreißen/ vnnd den schnyt darinn antzeigenn / des gleichen den gmnd darunder machen dem thu jch also/Des kegels spitz sey oben/a.vnd derfitß vnden b.e.d.e.nun reiß jch auß dem.a.ein aufiechte lini herab/vnd der schlem schnyt durch den kegel sey oben fivnden.g.disen schnyt.fig.teil jch mit n punckten in ^ teyl/ vnd l^eb die zal vnder dem.fi an. vnder di- s^m kegel reiß jch seyn grund / fi^ wirdt das.a .ein Centrum .vnnd .b.e.d.e. seyn zirckellini / wie das det. aufiecht kegel gibt^ So nun au^ allen punckten aufiecht linien von jm herab fallen in den grande/ fi^ durch schneyden dise linien/als.fig.vnd diezaln die dazwischen find.^.^ den ^irckcl.^ die betzet chen jch auch mit jren bustaben vnd zifem/So das gemacht ist alßdann nym jch ein zirckel/ vnd setz m im kegel mit de ein fitß in die ausrechte lini.a.m derhöch des schlcmcn s^hnydcs.fig.des punckten.^.vn ^in diserl^öch setz jch den zirckel/mitdem andrn fitß/hcranß an die lini.a.d.vnnd behalt dise weyten mie^ dem zirckcl/vnd drag fie in den nyder gedruckten grnnd / vn setz den ein fitß des zirckels/ in den Cen.ru a.vn den andem fitß/setzjch aufdie gestrackt lini.^.vn reiß rund hynauß gegen dem.d.biß wider zu der ^lmi.^.Darnach setz jch den zirckel wider mit dem ein fi.ß in de kegel ausdie aufrecht lini. a. in der höch des punckt^.des schnydes.fig. vn den andern fi^ß setz jch in die lini.a.d. vnd trag die selb weite widere ^n den grund/vnd setz des zirckels einen fuß/ins Centmm.a.vnd den andern fitß auff die gerad lini ^. ^nd reiß von dan rttnd gegen dem.d.biß wider auff die gerad lini.^lso thujch im vort biß auff. ^ . Damach went jch dm zirckel in der zal.^.mitt dem ein fitß aus die lini.a.b.vnd drag das herab/vnnd^ ^eiß im grund rund herum/anß dem Centrum.a.von der gestracktm.^.gegen dem/d/biß wider zu di-^ser lini/^/^llso thu ich jm damach durch die gantzen zal/drag all ding auß dem öbem kegel in gmndt/ Darnach mach jch auß disem grund die blosse lini ^lipfio also /jch reiß die leng^es schnydes. fi g.auf ^echt/wie fie dann mit jren eilff pnnckten in ^ ^ gleiche felt gctcilt ist / vnnd reiß^ durch all pnncktcn eylff ^wcrch barlinien / ^amach nym jch die breiten auß dcm grnnd / auf dcr gcradcn lini.r.so weit fie de^r ^irckelabfihneydt/vndrag fie zudem schnyd.f.g.setz fie aufdie lini.^.vnd puncktirdie breyte/zu beiden[35] ^^ie parabola ist gleicher weiß zu mache/als die Elipfis/^ch reiß erstlich den kegel. a.b.e.d.e.v^ darin die au^echt lini.a. vnd schneid das parabel/ von oben herab biß durch des kegels fitß/ at^ so dasdifir schayt/ein barlini sey gegen des Tegels seyten.a.b.vnd diser schnyt sey oben s.vnde. ^h.darnach tcil jch.fig.h.mit eylfpunckten in ^/gleiche selt/vnd reiß zwerch limen durch all punck.^ ten in.s.g.h.vnd die so ausder seyten sten gegen.a.d.die selben zwerch limen zeuch jch von der ausreche ^a an des kegels lini oder seyte.a.d.^ber die an der andern seiten sten die zeuch jch von der anfechte ^an die seyten lini des kegelst a^ b^ darnach mach ich ^e grttn^ des kegels ^trder ^tt t^egel/des Centru ^nd zirckellini^b^e^d.e.ist.damach laß jch auß allen punckten der ziser vnd f.g.h.gerad limen / auß ^m kegel herabfalle / durch den runde grund ^ vu betzeichen fie darin mit jren ziffern/zu gleicher weis [36] wie das vor im grund der eyer lini Elipsis angetzeigt ist / Dann setz jch den zirckel / mit dem ein fuß im grund ins Centrum .a. vnd den andern fuß auff die gerad lini .1. vnd reiß gegen dem .d. rund hinauß / biß wider zuo der lini .1. Das thue jch auf allen getzifferirten linien / biß das kch gar zuo / g.h. kumb / so sicht man von stund an vor augen / des parabels schnyt / im nyder getruckten grund / So das als vertig ist / so reiß ich die lini des parabels oder brenn lini / auß disem grund also / jch reiß ein zwerch lini / stel darauf aufrecht / die höch des parabels / im kegel .f.g.h. darnach nym ich auß dem grund die breyten .g.h. vnnd stell sie auf die zwerch lini / also das die aufrecht .f. in der mitt stee / vnd zeichen dise zween punckten mit g.h. Darnach far jch mit eylf linien durch all punckten der ausrechten .f. so weit jch der bedarfft / vnnd drag auß dem grund alle breytten durch die zal / von allen geraden linien / die durch den zirckelris abgeschnytten sind / zuo der aufrechten .f. vnnd punrktir sie zuo beyden seytten / das die aufrecht .f. allweg in der mitt bleib / Alßdann zeüch jch die brennlini parabola / von punckt zuo punckt / wie jch das hiebey hab aufgeryssen. [37]o du aber auß dem Parabel oder brenlini / hie vom gemelt eyn antzund spiegel mach en wilt/so mach den kegel/darauß du dasparabel schneiden wilt/mit seym spitz nit hö her dann so breyt vnden sein fuß iff/oder das der kegel ein rechter dryangel sey / So du dann ein parabel darein schneidest/vnd nymst die selb lini/ vnd machst ein holen spie^ gel darauß/ so schneydt jn vorn ein wenig ab/ so brent er starckin dem punckten die zu samen fallen/so die radi der sunnen darein geworffen werden / die sich wider herauß brechen / das zu^ nersteen miistu vor mercken / das ein ytlich ding das sich in einem spiegel erscheynt/ wie es hynein selt/ also bricht es sich wider herauß / vnnd wirdet doch das dinnen gesehen an der gegenwertigen stat / des das herauffen ist/darumb wirdt das linck recht vnnd widerum/ das will jch zubefferm verstand vnden au^eiffen/ Also jch reiß ein zwerch lini.a.b.darbey verstee ein planen spiegel/oder ein Gaffer darein du sichest/^un stell jch ein liecht.e.m der höch aus ein seyten/ vnd stell ein mandlein dargegen aus die an der seyten das in den spiegel oder ins waffer sehe/des aug sey.d. so sindt sich da^ l^el^ dem ang n^ e^ dan byß die winckel des liechtz radi.e.vnd des gesichtzs.d.streim linien gleich werden^ daO begibt sichal^ so/Wen du auß dem pnnckte.e.darm sich die widerbrechung begibt/ei n ausrechne lnn ^stch zeuchst/ vnd ein zirckel mit dem ein siiß in disen punckten.e.setzt/vnd mit dem andern si^ ^On der lini^b.vber feh herum reist/vnd sindest durch die maß das die radi des lichtz.e. vn des gesicht st^m lm^ d ^ gle^ weyt von der ausiechten lini sind/so isi es der recht punckt darinn das licht siinden n^de^ ^ ^e^ da^ dein gesicht vndersich durch den sSiegel streicht/vnd auß dem öbern liecht^ein au^ee^e l^m l^ fel^ so sind sichs bey der durch streichelten lini.d.wie tys sich das liecht im spiegel Oder n^affe^ e^e^m^n gleicher weiß nach seiner art/ stoffen sich die radi der sunnen/ im spigel der anß de^ lm^ de^ ^al^ g^ macht ist hergegen/vnnd sallen all herauß in einen punckten/vnd brennen starck / ^nd n^ d^e ^fael^ sey/das haben die ^athematiei angetzeigt/wer da will n^ lesen /^ise n^in obre meynung sichst [38] ^ ^ ^n willjch fitrbaß aufieissen dic ^ lim ^iperbole/ diß wirdct cbcnn die vorig meynun^ ^ ^ lem ich reiß widerden kcgcl.a.b^d^e/Darn^h rei^ jch in offen kcgcl / ein ausrechte barlini / ^ ^ ^en der au^echtema^die sey obemfirm^en ^ ^ ^rmit abgeschnytten wirdt die seyten/ d/ di^ fen schnyt der gabellini ^iperbsle/f/g/h/teyljch mit ey^s pmrekten in ^ sele^vnd sarauß allen punckten von/f/g/.^ vnd zyfern/mit barlini vber zwerch so weit jch ^er be^nrf/ vnd reil^ ausder seytten ein aufi^ chte lini/s/durch all difi zwerch limen/Darnach m^h ^h ^ ^er dem kc.zel ^es C^ erum.a.vnnd zirckelryß.b.e.d.e. /vnnd laß den schnyt deokegelo /s/g/h/durch disengrtmd schneyden^ vnd setz die bustaben.g.s.h.darzu/wie fich das au^ dem ken^ in ^irst ^ damachnym jch eynn zirckel/wie jch vorn angetzeigt/vnd nym mit die breyte deo hulben kegelo/auseiner ytlichen zwerch lim/ der lini.fig.h/vnd trag die herab in grund/^vnd setz den zirckel mit dem ein fit^ ins Centrum^. vu rei^ mit dem andern saß gege^t dem^ ^ all^ ^irckelryß/die dan ab geschnyden werden mit der uni/ g/sh^ vn ^ lrzql darzn/ Darnach nym jch die breiten au^ dem grimo mellen ^eraoen limen /^die zu ^eydet^ [39] [40] uni.a.b.m den pnnckeen.^ .so lang die zwerch lmi.a.^.ist/ vnd puncktir fie auch mitdisen zalen / vnd zclvon vndejch vbersich/Damach nym ein richtscheydt/vu stich darausdie leng.a/b.vnd setz dao mit dem ein end/ausdie zwerch uni.a.b.m den punckten vnd leg es in der ausrechten in den punckten.^. vnnd wo dasander end des richtschcitz hyn trifi/da fitz jch auch ein puncktemr^.damach leg ^ ch das ^ichtscheid mitdem ein end ausder zwerch uni.a.b.m den punckten^.vnd erhebs an der aufrechten u^ min den punckten.^.wo dann das ander end des richtscheitz hintrifi/ dahyn setz jch auch ein punckten ...^lso thu jch jm durch die gantz e zal der zwerch vnd aufiechten lini / biß ^as ich im durchschliefen zu ^zamkom/Darnachzeuchjehdisemuschellinivonnpuncktzupunckt/ wie jch dann hievndenhab m^^ssen/dise lim ist in mancherley weis zu verkeren . ^ difir egemachten lini mag man ein wercktzeug zu richten^ ^tmi^ m^rn sie machenden lei cmiglich ncml.ch also / M^rch cin vicrcckct ^ltz so lnn^. du seyu ^rrssi v^erzwcrch / deo an fang sey vom.a.hindemb.darein sto^ sben ein tiefe nie^ o^ ^rmn hyn vnd her ^esur^ mug werden/vnd theyl dasholtz/mu punckt vnd zalen in so vil teyldu wilt ^ r^nd heb die zal bey dem .a. an/Damach mach in der mitt an ytlicher seyten diser zwerch laden/zwey aufiechte dunne richtscheye lein/so lang das zwerch l^oltz oder lade ist/vnd das sie eng bey einander sten/vnd puncktir sie gleich mie der zal/als das zwerch botz oder die lade puncktirt isivu heb die zal vnden an/darnach mach ein feins lentzlein/ fo lang oder knrtz dn das habe wilt/vn mach jm zuhynderst ein vmblaufetz redlein^ dao in die mitt/der niet/in der zwerch lademaßgerecht sey^darineo l^in vnd her geen mug/ Damach scheub dao lentzlein zwischm die zwey richtscheitlein hinauß gegen dem teyl.b.vu setz das hynden oder runden tnit dem redlein in die mitt des zwerch holtz /gege dem.a.m den erste punckten.^vn leg dao lentzlein zwischen ^cn holtzem auch nider in den vnderste punckten . ^. vnd wan du dan mit dem redlein vnden ^en ^em richtschcyt ferst/vn so weytdu hinein ferste ^o weyt far allweg mit dem lmtzlein zwische dein richtscheie ^ein vbersich/biß das du vnden mit dem redlein durch die zwey richts^eytlein vnd gar ano eno kamst ^[41] wirdet dir das lentzlein vorn mit der spitz disi lini furen / wie sie werdenn soll / Dise mein meinung hab jch nachfolget aufgeryssen. [42]^er ein andrelmi/die fiy genant ein spmen lim/ darnm dz fic im aufreissen/dardmch m.tns macht scheir einer spinnen cnlich ist/die ntach jch durch ein zwifitche bewegung also/^ch rc.s ^ ^ cyn ausrcchtc lini.a.b.daran fitz jch ein andre lini der end sey.e.vu die lini.a.b.laß jel^ im end a stet bleiben/^lber das end.b^tr jch in zirckclo weio herumb/wie jch dau der end im vmblausvberal mie b.vertzeichent hab/ darnach soll un end^die ander daran gestossen lirri.e. mit jrem hyndern ende im punckten.b.auch stete bleiben/aber das sörder end.e.soll in zirckclo weiß herum gesitrt werden/ So dan die erst lini vmgesurt/vnd dic ander anstosset auch sonderlich herum gesurt wirdet/so zeichent das end e.ein sonderliche lini/damit aber disc lini gewyß gehurt werd/ so setz jch eyn zirckel mit dem em fi^ß m ^e punckte.a.vn reiß mit dem andem fuß eyn zirckellini vnder dem/b/die gradir jch auch in theyl mitzifi^ sern^dardurch^ie lini.a.b.von punckt zu punckt gewyß gee/deo gleiche thujehjm auch im punckte.b. vnnd so o^e jch mit derlini.a.b .eyn grad gee / so ose gee jeh auch ein grad im zirckel.b.mit der lim.e.so zeichnet das end.e.die punckten zwischen den jr lini zusamen soll gctzogm werden/die jch vberall mit.^ verzetchenehab/wiedasnachsolgeetausgerysseni^ folget will ich ein Instrument machen/damit man an vil end/hoch/nyder/ zun seytten^ ^ filrfich oder hynderfich^eyn schlangen lini deuten vn reissen mag^Solchs instrument wirde an stangen gebogen gewendt vnd vmbgeryben / vnnd in glidern der stangen söllen schellten feyn/^n der Centrum söllen die bug sem ^arm es ^m b geet/ein teil ma g surfich das ander hynderfich e^der wo man hyn will gebogen werden oder al^e mit eynanderfilrfich oder hynderfich/ vn in welchen[43] fangen man will/sollen sie also gemacht werden/ das man fie von grad ^u grad nul^ eynander mug rucken erlengen/oderin eynander schyeben vnd verkurtzm/^nd ein ytliche stang soll gemacht wecde das fie^ von grad zu grad gewent oder vmgenben mug werden aus welche feyttmn nran will/ Man mag auch der scheiben vnd stangen vil oder wenig machm/damach man dio instmmcnt brauchc wil ^nd dle vnderst stangen foli aufi^echt gestelt werden/mit dem vndersten teyl fest/ ^nd ans kein s^yuen gebogen/Dan alie ding musen an dieser stangen vmbgeen/ aber in jrem vmbgang mag fie dnreh ^ll grad in dem zapfen vmbgeryben werden/wie man will/^lber dao zuuerfieen/ will jcho also ergeben/ jch mach vier stangen / die haben oben vier fcheiben alß glider in der Centrum die stangen geboge u^er den/vnnd die fcheiben follen in jrem zirckelryo mit graden durch ziffer getzeichnct fcyn/ ^nud ^ie le^ kleinest fchelbe/foll nach jrer maß ein lange nadel die auß jrent Centrum geet habe/ die vmblauf/ dar durch der surgenummen lim gang antzeigtwirdet/ Dife nadelfoll auch gemacht werden/daomans auß eynander oderin einannder fchyeben /aufdaomanfievonngradzugrad lengervnnd kurtzer machen mug / Solch obgemelt instrument mag man mancherley weyß verenderen / damaeh eo der gebrauch erfordert/man mag eo auch groß oder klein maehen/^lber von nötten ist zumercken / dao die stangen vnd fcheiben/nach rechter ma^ grösser vnd kleiner gemacht^verdemdann die hynderst foll die grost feyn/dle orderst die kleinst/alfo dao di^ alleo in dergestalt/ sterckvnnd gewicht wolgefchickt sey/ dao zu machcn find also/ ^um ersten m^eh ^ie scheibenn ^ureh jr ^ in solcher ordnung/alo groß du die schciben l^aben wilt/reil^ ein rechte firung^e^e^nd setz ein punckeemaan die mitt/ vnd nym eyn zirckel setz jn mit dem ein fu^ in den punckte^vu reiß mit dem und em fitß/ein zirckellini die die fier fei ten der vierung an rur^ ist ^ie ln^ ^ e^en fcheibm/Damach reiß zwu gestracke lini^a.c.vnnd.a d.vnd fetz noch ein fölchen halbteil außerhalb^eßdaran /deo eck sey^fo finde sich die andervierung.a e.f.d.Damach fetz ein zirckel mu ^em ^meu fit^mitten aufdie lini^dan ein puncktcn^ g^ vu reiß mie dem andem fuß ein ztrckellini/die die feyten der kleinem firung.a.e.f.d.an rur/di^ ist die groß der ande rcn fehewen/damach fetz ein puncktm^h.mitten auf die lini.b.e.vnd reiß ein gerade lini.a.h. fo wirdee em firung.h.e.g.a^damach teil^emm eim punckten.^.m der mite von eynundcr/ vnd nym ein zirckel fctz jn mie dem ein fitß in den puncktem^vnd reiß mie dem andem fitß ein zirckellini / die die feytten der firung.l^.e.g.a.anrur/daoist diegröß derdrytten fcheiben/ darnach reiß ein gestrackte lini.a.h. vnd fetz ansserhalb.h.e.noch ein folchm halbm teyl daran/das felb eck fey.k.fo wirdet ein fierung.h.k.e.i. Dar^ nach eeyl die lmi.h.e/mit einem puncke/l/in der mlee von eynander in difen punckee/ l/fetz em zirckel mit dem ein fitß/vnd mit dem andem fuß/reiß ein zirckellini der die feytten der firung.h.k.e.i.an rur/diß ist die größ der kleinsten fcheiben/folchs stet in rechtcr ordnung / dau die erst fcheib istzwey mal fo groß als die andcr/die ander ist zwey mal fo groß alo die dryt/vnd die dryt ist zweey mal fo groß alß die vierdt ^un föllen die stangen ein ytliche viermal fo lang fein/alo hoch die fcheib ist / die man mit jrem Cen- ^um daranf fetzt/Darauß tregt fich zu das alle leng difer vier stangen/mugen auß eyttel ortstrichen/ ^der diameter der fimngen/die fich auß einander veriungm genumen werde/wie das auß der feheybe Hungen gmug angetzeigt ist/^tem der stangm breyten mufen auch auß firungen genumen werden dao merckalfo/Die erst gröst stanga mach breyt ein fibmtzehen teyl von jrer lmg/damon fchneid oben mit einer zwerch lini ein firnng ab/^amach reiß auß dem mittel punckten difer firung zwu gerad li^ ni in die zwey feyem eck der firung/vnd fetz noch ein folchen halbteil daran/fo wirdee ein firung halb fo groß alsdie erst/ Damach zeuch die breiem der andem stangen au^ difer neu^ ^uul^ ^ fs n^ dee fie auch ein fibmtzehe eeil breye von jr lmg/ Damach ehu jm zu gleicher wei.^ mie ^er ^yem vir ^icr ^en fimng/oder ob dn der meer wile machm/die auß einander veriunge wer^m ^ vnd zeuch allweg der stangm breiee darauß/fo gewineein ytlichenach jrer maß ein rechee breyte^nlfo dao eine ebm ein fi^nn ^ab wie die ander/^lfo fchieben windm vnd reibm fich die stange/ mrch vermckung der fimngen^ s^ vnd fi^r vberfich/vnd ^re md deuttm ein feine fchneckmlini/ ^nd ob mun in ^ife grö^ der st^eu e^ was zirlichs will ein reissen/das find man durch dife obberurte meinun^ gleich ein zuteilen/ dnu ^meh ^iß werde die bossm der grsssm vu klein ding gleich an einander^ ^ welcher ^ instmmeut t^eht der fech gar eben auf/ das die gmg fo man fie vmbfitre nie an einander jrrm/^uch hele die standen in ^er fcheybm Cmtmm / eme aufderrechtm seytm/vnnd die an^er aufder linckm/an eyn^er^ nlf^ ^erch auß / vnd die standen ^llen zuunderst vmb gewent Heroen m jren ^en ^ irr^er ^ de^ [44] stangen werden sie auß vnd ein getzogen damit sie kürtzer vnd lenger gemacht werden solche ding strecken sich gar weyt / dann sie sind in treflichen dingen zuobrauchen / im geben vnd nemen / vnd allerley hand wercken / vnd wie diß instrumenta gemacht soll werden / also hab jchs nachfolget aufgeryssen / Nun ist die brauchung diß instrumentz mancherley zuonemen / nach eins ytlichen wolgefallen / vnd er sein bedarf. [45]Die geraden linien / halten sich in der leng / gar mancherley fort in jren geschlechten gegen eynander / der selben vnderschid will jch eins teyls antzeigen / darum das sie zuouil dingen nütz sind dann man kan mancherley werck darauß machen / dieweil es nit schlechtlich bey den linien bleiben wirdet / sonder die muogen vmbtzogenn werden vnnd ebne feldt oder gantze Corpora machen / wie dann das die werck auß nottorft erheischen / darauß vil breuliche vnnd nütze ding zuoerfinden sind / [46] erstlich will jch etlich um im abfihneiden ordenlich gegen einander erlenge / das verstee also.stoß zwn^ ^eradlini.a.b.vu.b.e.zusame/also das das^b.ein rechter winckel sey/vn zeuchein gerade lini vberort.a^ e/Darnach teil.b.e.nnt.^/punckten in.^/gleiche felt/vnnd reiß außdifin punckten/^/^/gerad auf-^ ^echt barlinien vberfich byß an die ortlmi.a.e.so werden dise linien all vier abgeschnyten^ gantz vergib glichen gegen emander/darauß man ebne oder Corpora ziehen mag/Dise meinung ist die schlechte^ ^sch nutzlich im gebrauch/ darnmb hab jch die vnden ausgeryssen^ ^ ^ a^d^ art/^nd d^ch d^ ^g meinung/ will jch lini en gegen eynander erlenge/ durch ^ ^ die verruckung der punckten nemlich also/^ach ein zwerch lini/a^so lang du der bedarfst/ ^.^vnnd setz vier punckten daraus/den ersten punckten/^/setz nahent bey dem end/b/ den andern ^^^punckten/.2/setz so weit daruon als du wilt/ den drytten punckten.^ . setz zweymal so weyt von einander als /^ /2 ^en vierten punckten /.^/setz zweymal so weyt als/ 2/^ / diser punckten mag man st^ ^il setzen als man wil/ auch in der erweitrung in der ordnung meer oder minder than/ ^nd so die pun ckten gesetzt sind/dann far auß jnen/mit geraden barlinien vbersich/solang du der bedarf / vnnd sel^ ^ben zu der lini/1 e/2 d/^ e/ ^ f/vnd dann zeuch auß dem punckte/e/ein ortlini/damit schneid ab all au^ ^echt lini lang oder kurtz/so gewinnen sie ein rechte maß gegen einander/vnnd so man felder oder Co^ ^a auß jn machen will/so sindt sich jr breite vnd dicke oben/wen man von jren enden auß der ortlini^ ^/g/ mit einer geraden lini vber zwerch/ an die aufrecht lenger lini sert/ vn die zwerch lini behalten auch ^ besonder maß gegen einander/wie jch dan das nachsinget hab aufgeryff^[47] ^n will jch einer andern art/durch ein zirckeltmm^linien n^m einher ^en^ ^ne.^ lich gegen einander erlengern/dem thu jch also/^ch rei^ ein zirckenrum^ mt^ einem Cen^ trnm/a/vnd zeuch ein au^cchte.a.b.vnd ein andre zwerch lmi^also ^s dao^em rechter wmckel scy/Darnach tcyl jch^c mit ^ier punckten in^ ^selt^no zemh ^ ^ punckten ^ ausrecht barlinien vberfich ins znckelerum.b^vnnd wo fie dao anruren^ da l^ jeh uaf ^ ^ ^ ^ l^ ^ dise vier linien halten fich einer sondern art gegen eynander ^ Darnach n^ ^eh dao znckeltrummu seinen bustaben vmb/also dao/ b/a/vber zwerch/vnd a c aufi^ccht wer^ i ^uo ^a^h ^h aulrecht u^ nien^auß den punckten deo zirckcltrnmo.d^sg/herab in die zwereh lini^ f^ ^ dtse lmtenn auch einer sondern art gegen einander^ mmr s^ll mt^h mercken^wie sich ^ey ^sea ^a ^ ^rer b^ te vnd dicke begeben / vnnd wie sich ein yde in jrer ^efi^^^ ^abausgeryssen. ^ ^ ^ ^^^^^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^^^^ Achsolget will jch durch ein hol zirckeltrum /die linien in jrem ab vnnd zunemen vergleichen^ vnd antz eigen/was sie in einem plano oder Corpus fur ein gestalt geben/so jr breite vnd dicke die zu jrer leng gehört ers^cht wirdet/dem thu jch also/^rstlich reiß jch ein aufrechte/recht win ckliche vberlengte sierung/die sey oben/a/b/vnden/e/d/ vnd setz ein zirckel nut dem ein fuß in den punckt ten^a/vnd den anden in das/b/vnnd reiß von dann rund vbersich/biß in die seyten/a/d/Darnach they^ jch die seyten.e/ d/mit vier punckten in ^ selt/ vnnd von dann zeuch jch vier gerad linien vbersich/biß an die hol zirckellini/vnd wo sie die ruren/da setz jch aus/1 e/2 s/^ g/.^ h / ^un sichstu wie sich dise linien ge^ gen einander halten/vnd so sie oben mit einer zwerch lini abgeschnytten werden/ was sie sur ein breyte oder Corpus biß an die ander lenger lini erlangen/So jch nun dise sierung/ausein seiten leg/also das d/a/oben vnd b e vnden komen/vnd sar auß den punckten der holen lini^s.g.h.mit geraden linien her ab aus die zwerchen/ b/ e/ so sichstu wie sie sich in der leng gegen einander^alten/ ^nnd so jch auß den punckten.h.g .s/e/vber zwerch sar an die lenger lim/so sieht man was es fur ein ebne oder Corpus gibt^ die mag man rund oder gesiert machen/Solchs sichstu nachfolget aus^eryffen^[48] ^n andere meinung limen gegen einander zu erlenge schier durch den vorige weg / mach e^ reiß ein vierteyl eins zirckels.b.e.des Centrum sey.a.vnd teyl das mit /^/punckten in ^ ^le^e ^selt/vnd farauß disen ^ punckten mit geraden linien/gerad vndersich/ aus ein zn^ch l^m ^ st^ sinst du wie sich die limen gegen einander halten/vnd sinst auch darauß/jr breitte vnd dicke/ et^a^ dar auß zu machen/ wie jch dasnachfolget hab au^geryffen^ ^er in summa/ all ausrecht linien die ordena lieh in gleicher öder vngleicher weitten neben einader/ausein zwerch lini gestelt werde ^ die sind d^eyerley weiß ab zuschneiden/mit einer hole/vnd außgeboge zirckellini / oder mit einer o^tlini lang^der kiirt/gibteinytlichs sein sonder art/ ^nd ^ie ^l e^ vor als gemacht ist / so verstee e^ de^ch ytt noch klerer/ ^eiß ein zwerch lini. a^b. vnd stell vier aufrecht linien daraus mitzysern/1/2/^/^/betzeichet / vnnd zeuch bey dem end/a/ein rechte lini vbersich/ Darnach nym ein zirckel/setz jn mit dem einn siiß aus dise anfechte lini/ vnd den andern suß setz vnden ausdie lini.a.vnd reyß durch all vier linien hynauß/ so werdenn sie durch dise art in rechter ordnung abges^hnyden/ So du aber die Linien kurtzer gegen ein ander wildt ab^hneiden/ so thue den zirckel weytter ans/vnd setz jn in der ausre chten lini^höher dann vor/vnnd den andern siiß setz wider vnden in die lini/a.in die vorig stat/vnnd ^eiß durch die andern linien hynauß/so werden sie kurtzer abgeschniden dan vor/ ^iß ist nun mit dem[49] ^olen ryß abgeschnyden / ^lber mit dem außgebogen zirckel schneid die egemelten linien also ab/ zeuch durch das end/b/em aufiechte lini vberfich vnd vnderfich / vnnd fitz den zirckel mit dem ein fi^ ^nden ausdie llnl/b/den andem fitß setz ausdie zwerch lim gegen dem.a/sur die au^echten/^/ vnd reiß vonn dan durch die vier linien die du abschneidm wildt/ So du fie aber im abschnyt lmger gegen eynander haben wildt/ so ruck den zirckel aus der lini/b/mit dem ein suß vberfich gegen dem/b/ ^u setz dm andern ^uß ausder zwerch lini/a/wider in den vorigen punckten/vnd reiß aber durch die vier linien/ so werden fie lcnger gegen einander abgeschnyden/^lber das jch dm zirckel ausden geradm linien/a/oder/b/^er setz/geschicht von rechter geschickligkeyt wegen/ Dann der Euelides beyst in seym dryttm buch seyner elemme/im zehetten theorema in der eylfien propofitzm/ wenn em grosser oder kleiner zirckel/ innen ^m einander ruren/so stend alweg die zwen Center beder zirckel aus einer geradm lini/ ^luch weist alwe^ dise gestrackte lim die durch bede Center gctzogen wirdt den punckten da die zirckel an einander rurem das versteealso/^eiß auß dem Centro/a/ein zirckellini/ ^/ vnd setz in difim seid der rundung/ eyn punckten/b/ wo du l^in wilt/ darnach nym ein z irckel vu setz jn mit dem ein fi^ß in den punckte/b/ vu urie dem andern in die zirckellini/^ /^ /vnd reiß ein kleiner zirckellini wie fie fich bcgibt/discr zirckellini Cen ter ili das^so du dann ein gerade lini rei^au^ dem Ccntru a/durch dao Centru.b.biß an die zirckelli m/^/fo zcigt dise gerad lini allweg an/wo die zwu zirckellini an einander anrure/ sölchs gebrauch dich im vorgcsetzten abschneiden der linien / wie woll ntan den zirckel anderst setzm mag/ dao ist aber geschickter/ ^ber mit einer geraden lim schneidet man auch die vierfurgestelten limen ab / also dao fie fich gegm einander meer oder ntynder erlengen/das urerck also / Setz den punckte darauß du mit der lim abfihneiden wild/in dao end der zwerch lini/a/vnd reitz^ dau darauß gestracktlinien/durch die vier aufiechten/ l^och oder nyder/dardurch du die vier linien vil oder wenige ^egen einander erlengen wildt wie jch das nachsolgct hab ausgerissen. [50] ^ ^^e geraden lmim^e gegm einander abgeschnyttcn werden / die find dreyerley art/ diczwey l.^^ m^rehl mem ^rch ^al die ersten durch cur gerade zal dcrwurtzcl .fi / ^ / dic un^ der durch ein vngerade zal der wurtzel ist/ ^ / ^ arnach halten fich die lmien einer sölchen ma^ gegen einander die man durch die zal nit mag auß sprechen/dise drey dmg verstee also/ ^um ersten setz vier limen neben einander^ brauch dich in der abteilung der geraden zal/die erst lim halt.^.. die an- der.^.die drie/^die viert/ ^ ^lber die vngeraden andern vier linien^die erst helt.^.die andere/ die dryt ^/die viert/^/ ^ lso mag man die gerad vnd vngerad zal in bederley geschlecht der linien meern oder myndern vnnd nit alwea^ doppel gegen einander brauchen/wie das ein ytlicher der ein wenig rechnen ^an leichtlich versteen wirdt / M^n mag auch mit einer einfachen zal durch die linien steigenn/^lber .vie man die linien die man durch die zal nit teylett kan/teylen soll / ist in der negsten fordern figuran- ^etzeigt/vnd die zweey geschlecht der geraden vnd vngeraden zall in linien zu brauchen /habjeh vnden an^geryssen/der mugen fich anch die Steinmetzen gebrauchen in den außzugen/^luch mag man di- se lmien lenger vnderfich dynab ^yehen attfem ^werch lmi so haltetr fie fich aber anderfi dann vot/ ge- umeinander. Tem n^enn ^n zwu lini hafi ein kur^e/vnd wilt ein drykte vnd kurtzeste darzu fin^ ^ ^ den die in vergieß chlich scy/ ^llso wie sich die zwu surgegcbcn lmicn^ dic kurzer gegen ^er lenger^ ^ ^ l^elt/dao sich nnch die new erfimden vn^ mynj^ ^en der mittlem auch also hale/dem thu also/ ^toß die zwu limen die lang vnd kurtz mach der len^ ^er zwerch an eynander / vnd heb be.rderlange nn vnd betz eichen jr beder leng/a/ b/ e/ ^amach nym die leng der kurtzem lini/ b/e / vnd setz fie mit dem ^unckten/b/in den pnnckten/a/vnd neig fie mit dem punckten/e/woll nyder gege der zwerch lini/a/^/e [51] vnd zeüch dann von der geneigten lini auß dem punckten /c/ in den punckten /b/ aus die zwerchen eynn gerade lini / dise ortlini macht ein dryangel /a/b/c/ Aber die vorgemelt kürtzer lini /b/c/ laß follent gerad hynauß streichen / so weit du der dürfen wirdest / Darnach zeüch ein gemesse barlini gegen der ortlini /b/c/ auß dem punckten /c/ der zwerch lini / wo dann dise ortlini die fürstreichent leinent lini /b/c durchschneid da setz ein /d/ so wirdet die lini /c/d/ ein vergleichliche lini gegen den zweyen fürgebnen linien /a/b/c vnd doch die mynst / vnd helt sich eben gegen der mittlern wie sich die mittler gegen der grössern helt / Dann die zwu barlini /c/d/ vnd /b/c/ teylen vergleichlich dise linien / dyß ist fast ein nützlich ding zuo wissen vnd zuouil dingen breuchlich. Doch ist durch ein gerade ein krum lini durch krume linien züteylen also / Reiß ein zirckeltrum /a/b/ vnd reiß darnach /a/b/ gerad zuosamen / vnd teyl dise lini mit zweyen punckten /1/3/ in /3 teyl / vnd setz ein zirckel mit dem ein Fuß in das /b/ vnnd mit dem andern reiß oben rund durch das .a. Darnach laß den zirckel mit dem ein Fuß / in dem punckten .b. still steen / vnd thuo den zirckel enger zu / vnnd reiß auß dem punckten .1. ein zirckeltrum / durch das zirckeltrum .a.b. also thuo im auch auß dem punchten .2. so bleibt das /b. das Centrum zuo allen dreyen ryssen / wie ich das vnden hab aufgeryssen / dise teyllung ist zuouil dingen nütz. Hernach folget das ander büchlein von
den ebnen felderen
Nach dem ich hie forren angezeiget hab / wie man etlich
linien ziehen soll / will ich nun wie ich im anfang gemelt / an die planos oder ebnen komen / vnd etlich auß den selben figuren der vil sind leren machen / Damit man aber verstee / was ein planus oder ebne figur sey / ist das ein ding das durch die linien geendert vnd abgesondert wirdt / vnnd noch kein Corpus schleuost / solch figuren zeuocht man eins teyls mit gestrackten eins teyls mit krumen / vnd etlich mit geraden vnd krumen zuosamen gesetzten linien / vnd zuo gleicher weiß / wie die linien kein ebne schlyssen/ also schlissen die ebnen die Corpora / Nun ist wißlich durch den Euclidem / das zwo gerad linien kein ebne schlissen / darumb machen sie kein figur / dann sie machen kein gentze /zeuocht man sie paralel / so ist ein ofne zuo beden seyten / zeuocht man sie dann das sie an einem teyl zusamen laufen / so bleyben sie hynden ofen/ wie ich das hie vnden hab ausgeryssen / durch zwo barlini .a.b. vnd .c.d. Des gleichen zwo ander .e.f. und g.h. die ein spitz machen.
erstlich soll man mercken / das ein winckel vnd ein eck glech linien haben / Aber die vnderschid des winckels vnd eckes / im werck ist diser/ Wenn du auffen aus die scherpf fichst/ so heist eo eyn eck / fichstu aber innen in die tyfe / so heist es ein winckel / das hab ich vnden ausgeryffen/zum eck außweding gesetzt ein .a. vnd in winckel ein .b. ^^^^ln soll auch mercken das dreyerley winckel vu eck find/ein rech^ ^ ^ ^ ter ein n^eytcr vn^ ein en^/ ^ n^er^en leicht.ich also gedacht/ ^ erstlich zu dem rechten winckel/ rei^zwugeradl ni/ ong^serl^ch ereutzweiß vber eynander /vnnd in dem puncktenn da fie an eyuander abschneidenn/setz ein^vnnd nymein zirckel/setz jn mitdemein su^ m das.a.vnd mit dem andem rei^ durch drey ömer der gestracktcn linier ^ ^ndmo fieabgeschnyden werden / da setz.b.e.d. vnd zeuch.b.e.vnd.e. d^ mit geraden linien zusamen/so ist.b.e.d.ein rechter winckelhacken/^ar- nach zeuch die lini.e.d.lenger hynauß/biß an das end.e. vnd neig die ausrecht lini mit dem end.b.gege ^em.d.so begeben fich zweyerley winckel/ein enger zwlschen.b.d. vnnd ein weytter zwischen.d.e. dann ^vas eim teyl genumen/wirdee dem andern zugelegt/ di^ hab jch vn^en anl^eryfien^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ l^ ^ ^ ^ ^^^^^ ^ ^^^^^^^^^^ ^ ^^^^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ln sollauch wiffen/wenn zwo gerad linien/ durch einander ereutzweiß gleich getzogen wer^ ^ den sogeben fievierrechtwinckel/werdenfieabervngletendurcheinandergetzogen^sower^ den zweyerley winckel^ allweg die aegen eynander vber steen die find gleich an einander / fie ^nd weit oder eng wie das vnden ausgeryffen ist^ ^se d^eyerley winckel mugen auch mit krumen linlen getzogen werden/außgeoogen als wen zwen zirckel durch einander gend/ oder eingebogen hol /alswenn zwen kegel auffen in einem punckt an ein ander anruren/so mache fie zwen soleh winckel /es ist auch die endrung in klein en vnnd groffen zirckelryffen/ die man im winckelzusamen zeucht/loswerden auch winckel getzogen mit zirckelryjsen in ein nnoer/ ^ie ein somr gewmen n^ie ^ie e^r zeen/ ^ie mi^en mit gleichen zirckell^ [55]nlen oder vngleichen g^en weroen^^th ^ ^l^e^ ^ ^ ^ ^rien/ein vnd angebogen söleher ^mt^. h^ab ^ ^ ^ ^ vnd^n ans^ll^ t^er ifi wiffenlich das kein ebne mynder dann mit dreyen geraden linien mag vmbzogen werden/^an auso wenigst schlyffen d^ey ein dreyecket figur/ die dryangelaber von gerao^ linien find dreyerley art/ der erst ist von dreyen gleichen seyten/ der hat drey gleicher eck oder^ ^ ^ winckel/ der ander ist vonnzweyenngleichenn/vnndvonn einer vngleichcnn seitenn /hat ^ween gleich vnd einvngleichen winckel/Der dryt dryangel/hat drey vngleich seyten/vu drey vngleich winckel/ ^ölch dreyerley dryangel / mugen auch mit krumen linien getzogen werden / außwartz oder^ ^inwartz gebogen/oder durch schlangen linien/l^o mugen auch figur gemacht werde/ da kein scharp^ ^ck an ist/sonder alle dmg gend muglet darin/solch figur mugen auch mit zirckellmien oder schlangen ^ getzogen werden/ wiejch da^ vn^en hab ansgeryffen . ^ ^^yter ist zu mercken so vier linien/^ie nlle ein .en.^ h^n / z^reehtenn ^inckie^ / .^n einan^ ^ ^ dergesetztwerdc/somachcnfiecinrcchtcfiemn^^iesey^^^mneh^ ^er^efiertfi^ ^ ^ guren/ab^ nit gleich seytig/ncnuich ist eine die dat ^icr recht winckel/vnd die zwu seyten ge ^en einander vber/find lenzer ^m oi^ m^ zwu/dise Gerung sey^ b^ ^ie ^yl ^rernng ha^[56] .diergleich^^^ siend/sind gleich an emander/dise sierung sey.e.Die viert sierung/ ist auch eyn rauten/aber mit zwey^ ^ange seyten gege einander vber/vn die andern zwo sind kurtz dise sierung sey.d.Die sunft sierung ha^ zwey rechte eck/zwo gleiche seytten/vnd zwey vngleiche eck/vnnd zwu vngleieh seytten/da auch in den ungleichen seiten eine lenger dan die ander ist/dise sierung sey.e.Die sechst sierung hat ein rechten win ckel^zwu recht seyten/vnd zwu vngleich doch ist der selben eine ^ lang als die ander/die mag man len^ ger oder kurzer mache/ dan die rechten seyten sind/vn hat zwen eng ein rechte vn ein weit^ winckel dise sierung sey^Aber ist ein sierung eins rechten winckels/dreyer rechten seiten/ vn dreyer vngleicher win ^el dise sierung sey.g.Darnach ist ein sierung von vier vngleichen winckle vn seyten/dise sierung sey^ h^Der gleichen sierung mugen manche^ley ^eiß getzogen werdenn/ a^s mit krumen linien/auß ode^ ^ing^bogen/wie ich das naehsolget mancherley weiß zu ziehen hab ausgeryff^n/in ordnung des^b^ ^ach eynander betzeichet^[57] ^n will ich an^eyge wie man auf^ einer ebne gleych ecket sigure/gerad o^vngerad/als da sind/drey/sier/^uns/se^hs ecket siguren re^ sol mache.^rstlich mach ein ^echs ecket si gur/darum das die der zirkellvnuerruckt selbs gibt.^im ein zirkel / setz in mit dem ein si^s/in ein ventru. a. vn reyß mit de andern siis ein runden riß groß oder kleyn/wie du in haben wilt / so du dan den zirkel mit dem ein siiß in den runden riß stelst/vnd drittest mit beden muffen im zirkel ryß heru mb/so werden. ^unet^ die be^eych^ mit zi ^ern.^^ Darnach zeuch die^uneten. ^.vnd. .^.vnd^.^ ^.mit geraden linien zusamen /so wurt ein^ ^ ecket sigur darauß/ vnd kan nit seln / dan auß dem ^entrum^ a^ biß an die zirkel lini ist eim sechs teyl / so ist auch der seyten eine zwische den zalen auch ein sechs teyl/wie ich dan das hie vnden hab ausgeriffen^ ^n schickt es sich am negste/ das man durch das^eck ein dryangel in ein zirckel schloß/dem thu ich also/ich uy^ deu ^ vorgemachten ^irckelryß mit den^ ^ ^unckten/vnnd zeuch mit geraden linien/^^vnnd^^^vnd^^^zusa^eu/s^ ^ sich da^ der dryangel die zirckellini rurt/vnd v^ all gleich ^e ^e ausgeh ^eni^ ^nwill ich durch den vorigen dryangel/vnd auß seiner be l t sehreibung durch einen gemeinen weg/den man von behen digkeyt weg^/ in der arbeyt braucht ein fiben eck nrachc/ ich thue im also/ich zeuch ein gerade lim auß dem Centru.a.in dcn pun ^ten.^o schncidt fich dic scyttcn deo dryangels.^ .in der mitt von einander in den selben punckte setz ich em.b.so geet die leng.^.b.fiben mal bemm/ wie dao oben in dcr fignr angctzcigt vir hie ^roen nnel^ ausgeryffen ist/vnd die eck nut geraden linicn zusamen getzo^cm ^n ist es am negste das m^n nn^ ^em^ ^ ^ eyn. ^.eck mach^thue jm also/ nym dao trum des zirc^els im.^.ecke^ zwischcn.^.vnd teyl das in zwcy bleiche selt^ vno trn mi. derleng im zirckclryß hcmmb so wcrden dir. ^. punckten die zeuch mit geraden linien zusamen ^ so wirdet ein.^ ^. ecket figur daraulr/ wiejchdashiehabausgeryffenn/ ^iß mag man durch den obge^ melten weg lm^aeil teyllen vnd dupelen. ^^n will ich ein vierecket figur in ein zirckel machen/nlso/ t^ re^ nnl^ einem Centrn. n. eyn ^ zirckcllini ^nd rciß durchs Ccmru.a. ein gerade zwerch lini^ vn n^ ^ise die zirckellun zu bede ^ seyte durchschneidt/da setz ich.b.e. darnach reil^ich ein anfechte lini/nn^ dem Centrum.a [58] vberfich vnd vnderfich zu gleichen winckeln /vu w^ ^ie ^en zirckel oben rurt da setz ich ein.d.vu vnden eyne.^arnach zeuch ich.b.d.vn.d.e.vnd.e.e.vnd.e.o.zusamen mit geraden linien/dise rechte vierecke ^e figur rmt oen ^el voerm^ ^.eieh/n^e jeh o^ vnden hao ans geryffen^ ^n schickt es ficham negsten ein ^ eck zu machen/dem thuealso/ ^ym den obgemachtenn zirckelriß/vnd behalt darinn die seiten.b.d.vnd teil die zlrckellini darzwischcn in zwey teyl/ in disen punckten setz em.s.^arnach reiß.fid.gerad zusamen/ diß wirdet ein seuen einsachten eckes im zirckel hermn/^nn begibt fich ein.^ck. so du die zirckellmi.fid.mit eim punckte.g. entzwey ^eylst/vnd.g.d.zusamenreist^die ist ein seyten eins^ecks/das im zirckel herumblangt/wiejchdasm disen drenen figuren hie vnden l^ab aul^geryffen ^ ^n ist von nötten ein ^nnfeck zumachen/ in ein zirckelryß/dem chue also/ .^eißauß el.^ e Cen ^trum.a.einzirckelryß/vnd zeuch ein zwerehlini durch das Centru.a. vnd da fie zu be den sey ^ten die zirckellini durch schneidet/da setz.b.e.^arnach zeuch durch dz Centru.a.ein aufi^ech te uni zn gleyche wincklen/vu wo sy eben die zirkellmi durch schneydet/ do setz ein. d. darnach reiß ein gerade lini.e.d.vu nym ein zirckel/setz jn mit dem ein fitß in den punckte.e.den andern in das.d.vu reiß von danherab ausdie zwerch lini.b.e.wo fie die durchschneide da setz em.fivu reiß.fid.gerad zu same^ dise lenge.fid.ist ein seite eins sunfieyls/ dz ecket im z irckel herum dryt/so lst.fia.ein seyte eins zel^enecks^ darnach teyl.a.e.mit einem punckten.e.in zwey gleiche teyl/so du dau auß dem punckten.e.mit einer anfechten lim vberfich serst/biß an die zirckellini/so hast dn ein fibemeil des zirckels ^echaniee ^ wie ^ch das vnden hab ausgeryffen^[59] ^ herein fimfeck mttz^ vnuerrnckten ^ ^ m^rchenn^em t^e nlso^ zwen Meckel lmr ^ einander/also dao ein^ ytliehen runde/dnrch ^ Centrum gee^ vnd die zwey Centra ^ a b zcuch mit einer geraden lini zusamen ^ d^ ^i^ ^m le^ e^ t^ l^ simfien ecke^ wo aber die zirckellini an einander dur^^neioen /oa ^t o^ ^m.^.^n ^. ^. ^ ^ ^ ^era^ lini.e.d.Darn^rch nym den vnuerruckten zirckel vnd setz jn mit dem ein siiß in den punckten^ ^n m^ dem andern reiß durch die zwen ^irckelryß/vn jre bede Centro.a^ vnd wo die zwen runden riß dnr ^ schnytten werden/da setz.e^ Aber wo die ausrecht^d.durch schnytte wirdet/da setz ein.g.Darna^ zeuch ein gerade lini.e.g^gar hynauß byß an die zirckellini/ da setz ein^h^darnach zeuch ein andre ^ de l.m.^g.biß an die zirckellini da setz ein^zeuch damach.i.a.vn.h.b^gerad zusamen/so werden d^ seyten des ffmsecks/vnd von dan laß zwu gleich seyten leng vom.i.h^oben reiel^en^o wirde^ e^ ^eck/wie ich das vndeu ha^ ausge^yffe^ ^ disem f^ec^ ^i^ ^eh zumachen/durch hilfdes vorgemachten dryangels/ ein fims^ deneck/ dem thue also/ ^eiß autz^ dem Centro.a.em zirckelrys^vnnd reiß darein die seyten o^ bryangels oben.b.vnden.e^amach nym die leng der seyten eino fimficks / vns^ lea^ ^as ^ ort in den punckten.b.vnd dao ander end leg an den zirckelryß/da hyn setz ein.d.so bleibt zwischett^ ein eeyl vber^ dao selb zirckeltrum teil mit einem punckten.ean zwey gleiche teyl/so dn dann^tttit em er geraden lini zusamen zeuchst^so wirdet darauß ein seyten ems.^.eckes/daslm zirckelhernmb d^ wie jch das vnden ^ab ausgerissen^[60] ^^^^^ l^i^^l^^^^ ^ ^^^^^^^^^^ ^^^^ ^^^^^^ ^^^^ ^^^.^^^^^^^^^ ^ln neun eck ist durch ein dryangel zu findend ^ ^ nul^ eim^ Centrum . a. ein grosse zirckellini/ darelnreiß mitvnuermcktem zirckel^ey fischo blosen/der ooern ende an derzir^ ckellini sey. b. der andern en^ aus den seytense^e. d.Darnnch reil^ m ^er öoern fisch^losen^ ^ .ein ausrechte gerade lini.^a.dise lini teil mitzweyen punckte.^m d.ey gleiche selt^lfi^ ^ .^.der negst pnnckt beym.a.sey / vnnd sar durch den punckten.^.mit einer geraden zwerch lini zu glei^ ^hen wincklen.b^a.vnd wo fie die blosen lini zubeden seyten durchschneidet^ setz ^e.fi^amach nym ein zirckel/setz jn mlt^em ein fitß/in das Centru.a. vndden andern in den puncktem e^ vnd rei^ ^nreh das.fizu ring hernmb /ein^irckellinlso geet^ie leng^e. f. zuneun malin ^isem zirckelri^ herum/solch^ lhab jch hernach aufgeryssen^ O lch bald em eylf eck m em ^irckel reyssen will/nym jch em viertel von ^es ^ets ota.^^ vnderlengjn ein acht teylan^mfelbs/vnd far mitdiserleng herumb im zlrckel dastrytbe^ ^ leufiig ein/alfo das es sich Mechaniee / aber nit demonstrate findet /^eyter fo jch behett^ ^u^eckfoll machen/fo reiß jch anginem Cent^m^em zirckellim Darnach reiß jch ein halbenn[61] diameter.a.b.vnd sechneid den mit einein punckten^d^in der mit von einander vnd brauch die leng^d ^ ^m alen im zirckel herum/ist aber auch mechaniee vnd nit demonstrative ^ ^n ytlich trum eiu^ ^ue^ ^ ^ f^ ^u^ ^ ^ ^ ^ also /^as zirckeltrum sey.a^ b ^mit einer gerade lu^ zusage zoge/vn wie jch vor gelert ha^ theyl jch d^e ge^ad liui^ a^mit zweyen punckten^ e^u d^ g^che fe^ Darnach setz jchein zirckel mit dem ein suß in den ^unckten.a^vn u^ de^u aude^u ^eiß jch auß deu^ punckten^ein ryß du^ch die zirckellini/wo hschnyttenn wirdt/ ^a setz jch eu^ e^ Daruach setz ^ch deu z^el uu^ de^u e^u suß ^ deu puu^ ckte^b.^ nd mit dem aude^u ^ ^ au^ d^ puckten ^ d^ durch die zirckellini / wo sie durchschnitten wirket / da set jch eiu^ Daruach ^euch jch ^ aufrecht lini auß^ e^ ^iß au d^e zirckellini da setz^ch ^ ^ so werden die drey leu^ uu zirckeltrum^a^e.g^h.vnd.s.b.gleich an einander / vnd bleiben zwey eng teil^ e.a vnd.h.s.vber/^uach u^ ^h ^ ztrckel^ set in mit de.u ein siiß in den punckten^vn den an dern i^ den punckten^vuud ^u ^auu ^ ^ ^ß auf^e ^a^ luu^a ^da se^ jch eiu^darnach se^ ^ch den zirckel m^t deu^ e^u s^ ^n d^n ^uue^eu^ ^uud ^ß uu^ de^u au^eru auß de^u puuckten^ aus die lini a.b^da setz jch ein^a^uae^ ^ jch^e^vn k^wie jch vor gelert hab/ mit zweyen punckten in ^ teil/ vnd setz den zue^ uu^ ^m ^n f^ ^ d^n ^uue^eu^ ^ud deu aude^u ^u deu negsten punck^ ^en bei^ demand ^ß ^ a^ ^ zirckellini/da setz jch ein^Darnach setz jch den zirckel mit dem einen ^ in das.b/vud deu aude^u deu uegsteu punckten bey dem^ vnd reiß von dann an die zirckellinr da set jch ein^als^ u^e^ diezirckellini.a^b^mit den zweyen punckte.l.m.in ^.teyl geteylt/ wie jch d^ .vnden hab aufgery^eu/u^ ^ ^ geneuer haben / der such es demonstrating man ^lini i^ den e^ich^oder in ein waut ^sersetzeu ^uche will/^ag u^au s^ ^ erleid art an ein ander rucken. ^um ersten / durch recht winckl^che ^uadrateu^ ^u^ aude^ durch ranten sierung^[62] Zum ersten^mach ein rechte stmn^mr gleyehen selten ^ wincklen^no leyll oie mit ^ier b^nr .mie^ au^echt vnd vberzwerch/in.^.kleyn strung / vnd fctz in ytliche ein mitten puneten/vnnd nim ein eirke. ^etz jn mit dem ein fir^ in die seloen puncten nach eut mtoee ^ ^n thu den andem fi^ fo weit auf/ dao er m einer ytlichcn strung die vier seiten un mr^ ^no r^ ^ ^ ^iu^ ^ rm^ ei^ rivellini vier nnoe^ an. ^luch bcleyben albeg vier ekette hole mt^ geschnidme selber zwischen vier eirkellinien. ^um andern /setzt man die cirkellini rauten^ wey^ an einander ^ so bley^en aloeg zwischen dreyen eu. ^ellinien hole auß geschnime dneckette selder. Mach d^ also ^rey^ ein firun^ . ^ . vier rechter driangelhoch die mit seiten vnd spitzen auseinander stend ^vu o.eyer oteadle mit jren ecken an emcm der an ruren. ^lso das die gantz strung halt.^.dryangel/der hnl^eu ^ gantzen/vnd bezeychen die dryangel bey den zwerch linien/die sie fchneyden/an jren ecken/mit ^em^ u^ o. e^ ^ mtf^. r. Darnach ^etz den eirkel mit dem ein fitß /in die puneten der bustaben ^vnd thu ^m nm^ern fit^ eiuee ^loen feiten ^ang desdryangels weyt aufivnd reyß auß eim ytlichen puneten der bustabe/wie steh dao begibt ein eu. belimi/so stnden stch.^. gantz eickel/vnd.^. halb/dao macht nl^ ^els^ ei^ ^ u^ mmt ^ eirkel solicher mas vill an einander setzt / so ruren alweg. ^. den stielten uu^ ^ean mag auch zirkellini mancherley weyß durcheinander reyssen ^ vn^ ^ill ^m^dnrau^ machen^ der wil jch nun eine oder drey doch fast einer meinug anzeygen / darauf mnn em ^eiler^ mit seim an.^ .^ang neme mag. ^ch reyß auß eim Centra. a.ein eirkellini/die gradirieh mit.^.punetm/m gleyche ^eyl/vu reyß au^ einem ytlichem/mit vnuerruckte eirkel ein lini die dz Centrum.a.rur/fo durch^neyde^ ^ ^..eirkelriß des dreyzehetee Centru.n. darnach reyß ich au^ dem Centrums innerhalb der grossen eirkellini noch. ^. ander eirkellini/die durch die puncten der schliessun^ oer m^ eirrellini gend /die ire zeychen haben. a.b.e.d.e.r^. Sucher in einer eirkellini ein. ^. ecketten stern will reysen/ der mach jn mit ^nfermcktem eirkel als^ t^eiß auß einenn Centrum.a.ein eirkellini /vnnd setz den em fuß deoeirkelo/sbenn m ein eirkellini /in ein pnneten.b. vnnd reyß mit dem andern fitß ein runden ryß/ durch das Centrum . a. von einem end der eirkellini zum andern/da hin fetz.g.e.Damach setz deo eirkels einen fit^/in oen puncten.g.vnd mir dem andern reyß auß den punceen.b.durch das Centrmn.a.biß an die eukellimda hin settz em.fiDa^ nach setz den eirkel mu dem ein fitj^ in den puneten.e.vnd reyß mit dem andern au^ dem.b.durch das. a.biß an die eirkellini/da hin setz ein.d. darnach setz den eirkel mit dem ein fu^ in den puneten.d. vnd reyß mit dem anderenn auß dem .e. durch das. a. biß an di eirkellini do hin setz ein. e. Darnach^ den cirkel mit dem ein fuß in den puneten.e.vnd reyß mit dem andern auß dem puncte.f.durch das.a^ ms.d.Damach setz den cirkel mit dem ein fuß in den punete.f.vnd reyß mit dem andern fuß /auß dem g.durch dz.a.ms.e.fo ist das gemacht. Darnach machstu den eirkelferrucken/vnd klein eirkellini zwi- sehen den bustaben reyssen. ^tem ein andre meinung/ reyß auß einen Centrum. a.ein eirkellini/die teyl mit vier puneten.a.b.e.d^ m vier gleyche teyl/alfo das/das.b.oben/dao.e.vnden/vnd.d.e.aufbeden feyten ste/Damach teyl.b.d^ mit einem puneten.o.vn.b.e.mit einem puneten.q.vn.e.e.mit eim puncte.p.vnd.e. d.mit einem puncto ^./ytlicho in zwey gleyche teyl.Damaeh nym ein eirkel/fetz jn mitdem ein fitß/mden punceen/b.vnnd mit dem andern fitß/reyß auß dem.sdurch das.a. ins.g.Darnach setz den eirkel mit dem ein fitß in dz e.vnd reyß mit dem anderen fitß.f.aa.zufamm.^amaeh fetz den eirkel in das.e.vnd reyß miedem an dem fitß.m.am.zufamen.^amach fetz den eirkel mit dem ein fitß in den puneten.d.vnd mit dem an-dem reyß.k.a.l zufamen. Damach fetz den eirkel in den punctm.o.vu reyß mit dem andem fitß durch das.a.ausbede feytm/an die eirkelimi/vu fetz indie felben puncten zwischm.b.m ein.f vnd zwischen d. h.ein.t. Darnach fetz den eirkel in den puncten.p.vn reyß mit dem andem fitß durch dz.a.anfbede fin een dereirkeliiui/in die felben puneten/fetz zwifehe.l.e.ein.v.vnd zwifchen.g.e.ein.r.Damach fetz den eirkel in den puncten.r.vnnd reyß mit dem anderm fitß durch dz.a. an beden feyten in die eirkelum/in die felben puneten fetz zwifchen.f.d.ein.y.vnnd zwifchm.c.n.ein.z.Damach nym dm eirkel/fetz jn in den puneten.q.vnd reyß mit dem anderm fitß durch das.a.zu bede feytm an die eirkellini /in die felb^ puneten fetz zwifichm.k.b. em.a^.vu zwifche.e.i.ein.a^.Damach reyß die zwmryß/in allen fpitzigen kletteren/ die van dm cukelunie worde find alfo fetz den eirkel mit dem ein fitß in den puneten.g.vnnd mit dem anderenn/den ersten ryß in demfpitzige blai gegm^k.a^. Damach fetz den eirkel in den [63] puneten.^.vn reyß mudem anl^em ^ m^ ^ Centmm^im jvrgeme.ten blat /den mueren ry^ also thu jm durch allc sccho spitz ige bletter^ s^teh ^ ry^em^ n^ der biaben der spitzigen bletterm^s find aucl^ zweyeriey ^ zureysen^ eim ^ fibcnecr/t^ un also/ rcvjr ein eirkellmien vmb ein suns/vnd anch ^ em ^b^u ^ darnach se^ em enl^ ^ ^ ^ fitßm der puneten einen/ der im cirkelrys^ fie^ ^ ^ ^ aperen s^ weyt ans^ das er d^wen ncgsten puneten in den seyten rur^vnd reytz^ mn^ ^n etm ^tmr anderen/affofi^r ^ ^mb^das tl^u im lunsvu fiben te^so fichfi^ ^ ^ r^ ^ ^ ^ere mael^ ^e ^ s^s alles ^ae^ ausgerissen l^tb /auß solichcm wnr^t ^tt ^s^ ^ a^ ^er ^ ^en ^s ^ ane^ v^ sel^am^ maswerchs/durch die drumer de^ cirkel^ ^ re^ssen^[64] ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^^^^^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^^^^^^^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^^^^^^^ ^ ^ ^n willjeh etlieh ecket figuren zusamen versetzenn /wie man fie in eim estrich ein bringen mag.^rstlich die dryangel find forn bey den elrkellinien angezeygt/uber doeh wiljeh fie her-nach ausserhalb der eirkellini aufieyssen /vn durch ein andre wey^ leren an einander setzen^ Crstlieh alfo/jeh setz .^.dryangel mit jren ecken/in einem Centru^a.zusamm.Damach setz ich aussen ausein ytliche seyten der ficho dryangel wider in souche dryangel / Darnach zeuch jch die eck der dry-angel aussen tnit limen zusamenn / so find eo auch dryangel /darnach mach ich wideraus die seyten dryangel/ also sur vu fi^r. ^och mag man die dryangel also zusamen fielen/ dao auch kein felt dazwischen bleybt/ so die dryan gel serruckt werden also dao alweg ein eck eineo dryangels mitren vnder deo anderen seiten kum/^en man.^.dryangel mit jren spitzen zusamen setzt/so wurt ein^.eck darauf/darnach mag man vberal^ dryangel daran hencken^[65] Tem so mau ^eeh^ ^n^ an e^uaud^ setzt/s^ bleiben sie einmal wie das ander/aleyn da^ man sie vber ort/e^ zwe^ ^uag stelle /^de^ ^uau u^ag sie verrucken/wle die stemmen ire Quader schlief ^ ^ vnden ist aus geriffen^ t^er die rauten sirung/die zwen weyt winckel/ vnnd zwen eng gegen einander vber habend die setz zwi^erley weyß als^ an einander. erstlich das sie all durchs ^nd^es ereutz ges^hiden^ ^erden^ ^um andern setz zwo mit den seyten an einander/vnnd die dryt stoß zwerchs dore.n^ so sicht solich^ ^ e^ gesirter wurffel/also der maffenn setz sie fur vnnd fur an einander es gibt auel^ ein steren / so ^au^ ^ rauten mit j^eu s^itz ^cken zusamen stest / da^ ^ag man auch thal^ mit sechs vi^ ^.^^ ^^^^rr^^^i^an^eristen^[66] l^^^rbao wil jchein fimsficho/fib en/ vnnd ein acht eck /ytlicho sundcrlich zufirmen sctzcn/doch eins anders dann das ander. ^u einem muster setz zum ersten/drey sunseck mit jren seytenn ^nusem ^h uui^ ^ sie mu jren ecken an einander an ruren / Darnach setz vnden hergegen^ aoer drey ^msee^ mit jren seyten an die oberen/die auch mit ^ren ecken an einander an ruren/so werden zwische den sunsecken/ablang bauten firung/also mach das noch einmal/ vnd stoß alweg solicher zwen leyl^u em mil seinen ecken in des anderen wmckel / das ist die erst meinung/vnd die gneuest zusamen se^nn^ ^er l^nfee^ darnach mach die zwey zusamen gesetzten teyl der fimfick /wie so^vno se^ ^ ^rnach mit jren ecke zusamen/also dao ein ytlich sunseck mit einer seiten vnd dreienecken^ fuu.^ ^u ^ u^ ^en zwischen den sunsecken zweyerley rauten firung /neben do die seyle m^ einher fiesen enge^ ^wischen den ecken weyter/das ist so weyt zubrauche als man will. ^um sunfienn setz die fimseck also an einander.^rstlich mach ein fi^nfeck^vnnd setz ein gleich me^ ^nseck an ytliche selten/darnach setz an die selbe filns/sunseck/ an ein ytliehe lunderlich an jr zwo sey.^ rm/zwey andre sunfick/so werden zwischen den sunsecken fimnsschm^rl renten firung^ Darnach stol^ ^ sunseck in die winckel zu ringo herumb/ die do worden find /also da^ sie mir jren ecken die schmal rm^ ren firungen an ruren/also thu im fi^r vnd ^ur /so weyt du wild ^Du magst auch fimsrosen van den sunsecken zusamen setzen /die all an einander anruren/vno da^ nach vmb kert/an einander hencken s^ ofidu wild/vnd das seit darneben auf Fullen werr mit dn ^ ^slichs alleo ist hernach ausgerissen^[67] [68] ^um andern stell ich sie an einander da^ sie allein mir jren ecken ^nr eimmder^ cmi^ren ^fo biegen ^ angei zwischen den sechs ecken. ^um drynen steil ich fie an einander /also dao ein etliche die anderen mit z^eyen festen vnnd zir^ ^cken an rur wie ich dao nachsoiget h^ ausgerissen. ^ ^e fibeneck will ich zwcycrley wcyf zusamcn sctzcn.^rstlich/dz fie mitjren ecken an ein ander ^ ^anruren/so bleyben dryangel/vu vierecket stern darzwischen/in dise steren/macht man firung diedieeckruren/oderzeuchtein^ndreoereutzvan einem eck zum anderen. ^um anderen/setz ich seyten/vnd zwey eck auseinander au^echr ^ vnd ss ich sölich zeylen/neben emat^ der setz / so laß ich die eck/neben an der seyten an einander an ruren/ so belegen fierung/vnd der fi.^ steren zwischen den fiven ecken / wie ich dcts hernacl^hab gerissm. ^tem so man die fiben eck mit den seyten nach einander an einander setzte das aussen zwey/vnn^ innen ein eck ^r schiessen/so gend fie ineun eirkel her^tm/schliessen aber nit/ des gleichen thund auel^ diefim^eck.[69] ^rter will jch ein acht eck dreyer.ey weyß an einander setzen.Erstlich/ das sie mit jren ecken vn zweyen seyten an einander an ruren/ so bleyben dryangel dazwischen^ ^um anderen/setz jchs an einander^das sie mit vier seyten aneinander anruren /vnnd gleych ^n einer ereutz lini neben vnd auseinander stend/so kumen sierung darzwischen/diestend vber ort^ ^um drytten/setz jchs also an einander/ das sie mit vier seyten an einander vber ort anrure /so bleiben ^erad aufrecht ereutzweyß sierung darzwische.Soliche mein meynung hab jch hernach ausgeriff^ Soliche ding mag man braucht zu stuben tillen vn estrichen /man mag auch van den egemelte sign ren allerley sort zusame oder gesehicklich durch einand^ setzen/vn wa^ s^lde^ dazwischen vber bleyben ^ m[70] ^as man etwas geschickte^ dareyn teylvnd mach. Man mag auch ander vngeregulirte figuren zufamen setzen/die da vngleych seyten haben/doch mir guter ordnung darauß begibt fich vil schöns dings. ^s schickt sich zu zeyten/ dao man die sorgemachtenn figuren/als den dryangel/den qnadraten re^an einander vermckt/vnd durch einanderleb stechen/ wie ich das in den solgeten sechs fiiguren an zu zen ^en ausgeryssen hab. ^ean mag auch em figurvmb oder in die ander setzen/das geschieht am geschickteste / so ein gerades ^u einem geraden/vnd ein vngerads zu einem vngeraden kumpt ^tem der figuren die am wenigifien eck haben/ der kan man am meisten in eim eirkelryß durch eman der stechen lassen/dann die vilecketen ^rren an einander[71] Tem mun mag gar manichcrlcy figur/vu an zalzil^en von vngleychen seyten^die mitjren ecken in keiner zirkcllini an euren /darauß mau vil huosch dingo machcn kan. Man mag auchauseineur ^lano manichcrlcy figurcn zusamcn sctzcn ^alo dryangcl /qua- drat.^.^.oder acht eck/ darauf man vm wunoeruc^o omgo mag mae^enn von tmen vu ennc^cn/ wie vor gemelt. ^luch mag man vngcrcgulirt figurcn/vnnd geregulirt zusamen setzen/darauß auch hubsch ding vnd selzans zumachen ist /da kummen die selzamen zug vnd geng her.Solt ich dao nun alles hyan^eygm /sowurd daobuchlcin vilzulang /darumb denckjm ein ytlichcr selbsnach. ^un ist von nöten cm wcnig zuwisscn/wie ntan die figuren gegen einander gleych an dcr inhalmng mug machcnn/also das man cin dryangcl mrch ^ ^nn^ darauf ein quadrat^ das so vill inhaltalo der dryangel dco gleychm mit anderen geregulirten eorporcn. Mach solicho also^stcll ein dryangel^b^nd teyl^a.e^mit einem puneten.d.in der mit von einander vnd reyß ein limb^so wirt ^er d^m^el ^leych in oer nn^ ^n einher gespalten /so dann dao halb-teyl.a.b.e.d^verkert heruoermts o^ ander halbteyl.b.e.mit den seytema^ b^gelegt wirdet /so wirdt dar a^ ein vberlegte finura mit gleychenn winckelema^c^dic hclt so ^ill innen alo der dryangel.a.b.e. darnach mach die ^oerlc^ l^r^ ^ ^ r^e^r l^rnn^ie s^ ^ inn^ h^ls der dryangel/^vie du abcr dao gcrccht soll machcnmd^merek^ern^h n^ ^ seyten/ein lange vnnd ein kurtze/von der vbcrlcnatcn firung^b^o^ ^ ^ ^h ^r ^ere^ ^ einander^no bczcychcn jr drcy puncte e l^.a darnach fitz mm^ ^ie lim ein l^^^ ny^ em ^el se^ in mit de^ ei^ ^ m ^r^h^n mit dem anderen rey^ mt^ deme^rnno ^ern^b m Damach zcuch auß^ dent punctcn.fi ein ge- rad^ aurrcchtc lim ^ ^ie ^i^m ^ ^e die a^ rnrt ^ da se^ ein^ dn dan vier lini ein ytlie^e ^ lana i .^ilt zu alcychenn wine^ znsrmen se^ ^ n^irr ein r^ ^aram^ ^ ^ ^ ^ m^ ^ alo d^c lana firun^ a^d^^ ^ a^ ebea ^ ^ mae^ al^ der ^y^ei^e^tn m^ ^tneh ein d^anacl/vnd ei^ ^rat v^n der b^^l ^ea^r al^ aeaen vergleychcn/mach ein Quadrat vrd teyl ^ee f^r eine in ^en teyl^ vn mael^ ^ar^ae^ em selten de^ ^ms ^yrey^ lenger den de^ qua^^ dann ein ^ym^e^ie ^ alle^ ^ernael^ i^ m^iss^^ ^ ^ ^ ^^^^^ Tem so du nach einer ablangen fierung ein kleine oder grosse wild machen /das fie gleyel^ gestalt gegen einander habe/dao fynd also.^eyß ein ablange fierung oben.a.b.vnden.e.d. ^ vnd reyß ein ortfirich vom.e.in dao.b. vnd suer den so weyt hinauf als du sein bedarfst/vnd die lini.^d. fiter oey dem^d. auch weyder hinauß/so du dan die fierung kleiner wilt habenn /so setz aus der z^verch lini.e.d.ein puneten.e.den ruck hinderfich vom.d.so wcyt du wilt/vnd zeuch auß dem.e.ein aufrecht lmi biß an den diameter/ do fitz ein.fivon dann far vber zwerch mit einer bar lim an die fey een der fierung^a.e.da fetz ein.g.fo hat die fierung.g.f.e.e.oben ein mao wie die fierung^a.b.e.d.wil dn nun die fierung grösser machm/ dann dic fierung.a.b.e.d.ist /fo thu daszu gleycher weyß ausserhalb dererst gesetzten fierung/wie du sor innen gethan hast/wie jch dao vndm hab ausgerissen.[72] O du die ob an gezeygte fiernngen / die alweg bey jren gestalten bleyben sölen/maehen wildi^ das fie gegen einander noch als vill zweymal oder dreymal sr vill inhaltenn als sor/ dem thu also/wie dann zum teyl sor auch gcmclt ist^mach ein v^erlengte fierung.a.b.e.d.die stell nach der leng vber zwerch/darnach mach noch zwo solich der ersten ^emef / daran setz ausytliche seytc eme vnd bezeychcn die vier eck diser langenn firnng^oben.e.fivnd vnden.e.s.darnach teyll die ober lini.e.fi mit einem puncten.g. in der mit von einander /vnnd setz ein cirkcl mit dem ein fueß in den puneten.g^ vnd mit dem anderen reyß auß den puneten.e.ein runden ryf ^bcrfich hemmb in den punctm.f.^ar nach zeuch die lini.e.b.vberfich/vnd wo fie durchschncydtden eirkelryß/ do setz ein puneten.h.dise lini^ b.h.ist die leng zu der firung/ die zweymal so ^ili innen foi hnlten^ die fierung.a.b.e.d.^iber zu diser leng die recht breyten znfindenn/ dao fie in der ^elmit derersten fierung gleyeh sey / dem tdu wie jvr ge- melt. ^eyß ein ortstrich in der ersten fiernn^ mtf omt ^^iu ^ ee^o. vnnd darnach fitrter l^inauß so lang du des bedarfst. darnach nym dieleng. b. h. vnd leg fie mit dem ein ort in das eck. d. aus der^ vndere zwerehlini.e.s.vn sv vill fiesurtrifi die leng.d.e.do hin setz ein punete. i. darnach sar mit einer^ aufieehten barimi auß dem puncten.i/vberfich an dcn ortstrich der durch das eck.b.streycht/ vnnd w^ fie die durch fihneydt/do setz ein.k.^arnach firr mit einer barimi auß dem eck^ ^ obett ^ber zwereh ge gen der anfechten imi die vberfich gezogen wirdet/auß.o.a.vnd wo die zwo lini ein eck fchliessenn/do setz ein.l.so helt die fierung/i.k.i.d.zwey mal so vill innen/als die fierung. a.b.e.d.vnnd haben ein ver- gleychte gestalt gegen einander/will du fie darnach dryfalte/fo setz noch ein gemesse ieng/an die forige drey iangen fierunge/aifo dz die vier eck difer ieng feyen.e.m. e.m. darnach fetz ein eirkel mit dem em fiteß aufdie ober iini.e.m.in den puneten.b.vnd mit dem anderen fueß reyß auß dem puneten.e.ein eir keiryß obe herumb in den punete^.m. darnach reyß ein aufrechte imi von.ff.vberfich biß an die cirkel lini/ da fetz emm.dife lini.fm. ist die ieng der drysaiten fierung. darnach nym die ieng.fin.vnd leg fie mit dem einen ort in dao eck.d.ausder iini.e.f.vnnd so weyt fie fi^r die iinia.drit/do setz em.o.^arnach far mit einer anfieehte imi auß dem.o. vberfich an die vorgemeite ort iini/vu wo fie an einander durch fchneydeun/do setz ein. p. darnach far mit eine^ bar iini auf dem puneten. p. vberzwerch an die auf recht lim die von.d. l. vberfich gczogenn wirdt/vnd wo fie an einander durch fehneyden/do fetz.q.alfi^ helt die fierung.q.p.s.d.drey mal fo ^lli innen/ais die erst fierung.a.b.e.d.vn hat ein gleiche proportzen gegenn der ersten /auß vrfaeh deo ortstricho /aifo find disse ding^wie ob gemeit /lo ofi man wil grösser oder kiemer zumaehen/auß dissem find vili huofeher vu nutzer ding zufiinden.Diß obgemele ist nae^ folgeeaufgerissen.[73] ^d das man ye die forgemelten ding wol merck van jres nutz wegen/ fo wil^ch ttoch e^ ^ te fierug durch die fo^ig weyf fioen mal grössem. ^ch thu jm alfo/jch nym fi^r mich ei^r ^ angine fiemtt^ ^ gleychen feyten vnnd winckellen/vnd fetz der felben s^ l^ acht an einand/difer ^m^ ^ a^la^ f^^u endt^ ^amaeh teylle jch.d.e.mit einem ptmete^ fan der mite von einander^no nym em eirkelfetz jn mit dem ein fiteß in den puneten^. ^ reyß utit dem anderm fueß^e.o^en hernmb zufamen. darnach mach jeh in der erstett lem^ ^ie ^ fier^ a.b.e.d.vnd dann fnr ieh mit der lmt^b^gerad vberfich an die enkellini/da fetz ich em^ So ^ oa^ außdiferlengmi^n^ fo^h^y linien ein rechte firungfchleust/fohelt fie fibenmalsovilin-^ten als die e^fiemn^^^h dashabhernach gerissen^ ^lll du ein rechtz quadrat auf einem vngleychfeytigen Langel machen/die gleych vill g^ gen einander lnl^alten/so tl^u im also /der fur geben dryangel sey.a^b.e.vnnd^a^sey vber^ z werch die lengst^seyte /vn der winckel.b.sey vberfich geriet ^un zench anf ^em ^iner^ b.ein aufrecht lini l^erab aus die zwerch lini.a^do hin setz eimd^arnach teyl^danlt ei^ nem.ean der mite von einander.^amach.a^mit einemfivnd^b.mit einem punetcn.g^auch m de.^[74] mitt von emander/vnd zeuch durch.f.e.g.ein gerade lini/so lang^ist. darnach zeuch auß.a.e.zw^ aufrecht limen vberfich/vnd wo fie die öberzwerch lini anruren /do setz ob dem.a.eina.vnd ob dem.e. ein.h.so helt dise lange fierung. i^ h^a^fo ^il innen ^ ^ie d^yann^ a^ fo du aoer dise lange fierug zu einer rechten wilt machen / so t^u dao durch oen eirkelryl^ ^wie fo^en ^emei^ i^ l^in wenig ein andre meinung/dao ober zumachen also/mach ein vngleychen dryangel. a.b.e. vnnd schleuß jn in ein ablange fierug^ a^d^ nlfo ^ desdryangelo len^efie feytema^b.auch ein lange seyten sey an der vmb zognen fierung/vnd dao die seyten der fierung^d^ o^en ^en leiten winckel.e.deo dry.^ angels anrur/also wirdt der dryangel^a^ean der fierung^b^e ^ oeschlosscn/vnd helt eben den l^albteyl der fierung innem ^un schnei ^ise fiernn.^ n^ b^ ^ ^ emer ^ehl^ ^ f^ in zn^en gleyche teyl/ so l^elt die fierung.a.g.fe^eben so vill innen^alo der drvangel^e^arnach mach durch die forigen anzey^ au^ difer fierung ein reehl^ ^ meynnn^ l^r^h aufgerissen^ ^rck l^ie n^ie mnn ein s^ mnehetm ^ ^ ^ ^mel^ halt alo em ^e^n nn a^ ^ ^mach^^^^^ ein ^emn^ ^ae^ene^ drey ^i^a^vnd ^ ^ ^diss^ ^trm^ ^ vnnd matten seel^s ^ d^ange^ ^m^^^^ den see^s ^ dre^n^ ^ an ^ ^ ^ ^re ^ ^ ^ geraden um ^ ^ ^^ dr^[75] gel in emander.Damach fet^ aufytlichc feyten ein halben dryangcl^au^ difen fecho dryangelen wirde ein ablange fierung von gleychc winckelen ^die eben so vil mhelt /als das sechs eck. Darnach mach ^ie ablang fierung zu einer rchetm/wie du for bcricht bist / difi wirdt eben so vil indulten als das sechs eet^ wie du das in der solgetenn figur fihest . ^llso magstu jm auch thun mu allerley geregnlirten figuren^ fie haben so vil eck alo fie wöllen. On nöten wer zuwifen quao.amm eirmli /daoifi/die vergleychnno eines cirkcls/vnnd eines ^uad^ateo/alfo ^ts ^ al^ ^l in^ielt al^ ^ a^der ^aber se^es i^ n^ nit ve^n den a^ele^n dcmonstr r Mcchmriee^ ^ ^ beyleyfig^ d.rs csim werck nit/oder gar ein kleyno felt/ ^ badile vcmlc^chn^ ^ gcmachtwcrdcn . ^cy^ cin ficrung ^uteyl ^m ^tjtrich in ^m teyl/^nd vnd reyß darnach ein eirr^ ^ Di^l^ f^ ^ehlleyl^ ^ ^ ^ie quadratur zechne hat/wie ich dasvnden^^aeri^ Oman ein dryangel van vngleychen feyten macht/vu ^er ^eh ^ man dann fin ein figur auß^ den selben seyte^ in sich filos ^ ^ ^ l^elt al^ea die leng^t seyten oder die felb figur die man darauß macht fo vil inncn nis ^ a^ere^r ^ ^s fia^ ^weycrlc y fignr hcmneh aufgerisscn^rstlich der dryangel.a^b.ean si^h fe^ ^ ^a^el ^en ^ d^e a^er^e^ m fich selbo zu qnad.aten zogcm [76]
Das dryt büchlein / von den
Coperlichen dingen.
So nuo hie foren ein wenig von den ebnen figuren anzeygt ist / will jch fürbas auch züm teyl / von den Corperlichen dingen handelen / die will jch erstlich auß den fiachen figuren fürnemen also. Ich nym zuom ersten ein cirkelrund felt. b. c. d. e. das Centrum sey. a. vnd far eben mit vber sich so hoch ich will / so wirdt ein runde seülen darauß. Darnach nym jch ein dryanglich felt / des gleychen ein fierung / ein fünf eck / ein sechs eck / vnd far auch eben mit jn die höch / wie for gemellt mit dem runden felt / so hoch jch will / so werdenn darauß dryecket / vier / fünf / sechs ecket seülen / und so jch die ecketten fierungen im grund zwifach verruckt durch einander stechen laß / wie foren angezeygt ist / vnd dann mit vbersich far / so werdenn aber hübsch seülen darauß. Item dise gründ zuo den seülen magst du so von vil ecken machenn als du wilt / auch mag man sie gewunden machenn mit jhren ecken / so vil sie vbersich streichen das das gewind alweg so vil auf die seyten wende / oder halb so vil / wie jch das hernach ein wenig hab aufgerissen. [78]Ein ander meynung spitzig Cörper zuomachen.
ICh far aber auß allen forgemelten gründen vbersich / so hoch jch will in ein ein spitz / so werden kegel darauß / vnd dryecket / vier / fünf / oder sechs ecket / die mag man schlecht[1] / oder gewunden machen / vnd daryn so vil eck brauchen als man will / zuo gleich wie for mit den seülen angezeygt ist / soliche ding haben die alten Piramides genant / solichs hab jch hernach aufgerissen. [79] O dise ken^ ^ ^ mtf^ie f^ nte gezeygem s^le^ ^ese^t n^erden^fozeygen fie ein eo^pns eines thumo an / doch sol man darnach ^ara^ lea^ ^s find dreyerley ^ ^ machcn/der erstdas sein soitz mieter obdenfites^ er^en sey. Der ander/dz sein fpi^ sb oes sueß end ste/also ge wine der ke^el ^m im fite^ nn einem o^e ein re.^ elrten winkel. Der dryt wire gemache dz sein spitz oben vber den sueß lmrauß hang /wie das vnden ist aufgerissen. ^ ij[80] O ich form mit dcn fiulen hab angcfange^/will^ch ein wenig weiter dar von fihrcyben.^ar uraniche .ley weyß muge die fiulcn gemacht werden/vu nach dcm fie tragen follen/fo vil mu fen fie stercker sein. ^tlich maehenn den seulen fuß vnnd haubter /aber einteyls machen nur pfeyler die auß dem grund stechen /vn in der höeh teylt man jre teyl auß zu den pögen der gewelb /oder man lest den pfeiler fur streychen/vn wefunder zird der bögen dorein laufen/wie fich dan das begibt dz etwan ein stab in ein holkeln/ vnd ein widerwerdigo durch das ander fchleuft/ wer dem recht thut/ ficht eo fi^embd vu wercklich/ wie das die kunstreychen bauleut wol wissm / in ffliehe pfeiler mag auch ma-nicherley verkerung der holkelenn stebe fafenn ecke vnnd winckel gebraucht werdenn . ^lber dife ding^ mufen im gmnd ordenlich aufgerissen vnd darnach aufgezogen werden . ^s mugm vier pfeyler ge-gen einander gefetzt werden einer größ/vnd ein ytlieher fein funder zy^d im ^rundt haben/fo die aufge z ogen vu auß der pfeyler teyl ein gewelb gefchlossen wirdt / ficht dao gar wunderlieh/ wer aber mer lie^ zu gleyehen dingen hat der gebrauch fich der feins gefallens.Naeh dem aber vil find die grosse lieb ha ben zu felzamen reychungen in den gwelben zufihliessen /von wolstandeo wegen / fo will ich vnden ei- ne aufieissenn/ ob die ymant gefelt der mag fich ier gebrauchen.^ueh will jch etlieh grund zu den pfet ^eren machen vnd aufi^eyfen. ..^es gleychenn etliche vberfchiessete gefims die man vnden zu den pfeyllern braucht /hoch odermder ^rb dem estrich. ^n dem hab ein yedlicher felb auf die rech maß acht / dann f^ltenn alle ding nach der leng aufgefchricben werden/wurd diß buchlein gar zu langend weliche ^rnn^ mit einfachen rysscn zogen find/die follen doch vnden in jren anfingen in rechter mal^ beley^et rmd verleystet werden /wie das die aufgerifnen gefims hernach anzeygen/ man mag auch die pfeyler von allerlei ecken machen vnd zird dareyn bringen wie man will^ [81] [82]O man aber von dem gantzen banwerck oder seynen teylen reden will/acht jeh es sey keynem berumbten baumeister oder werckman verborge wie kunstlieh vnd meysterlieh der alt ^ömer ^itmuius in seinen bueheren von der bsteendigkeyt/nutzbarkeyt/vnnd zierden dergebeu ge-fchryben hab/der halb jmeaueh soranderen zujvlgen/vnd fich seiner ler zubrauchen ist. So jeh aber ytzosur nym em seuleu oderzwo leren zumachen /sur die jungen gesellen/ fich darynn zu vben/so bedenck jeh der deutsehen gemut/ dann gewonlieh alle die etwao neweo bauwen wöllen/wol^ ^n auch geren eln newe satzon dar zu habcn/ dic sor nye gesehen wer.^arumb will ^eh etwas anders machen/ darauß nem ein ytlieher was jm gefall/vnd maeh naeh feinem willen. ^ch will aueh anz ey gen/ warauß die zierd des hobelo ^ vnnd drewercks gemacht mugen werden/vnnd vrfaeh weysen/wo man fie grösser vnd kleiner brauch^ foll/ dife zirden treffen die geraden vu runden oder krume ding an ^rstlieh mach ein feulen/die der dicken vnden ob dem safen achthalbe an der höeh hab /aber die sasen mach eins acht teyls dicker dann die seulen/vnnd ein acht teyl vonn der seulen dicke breyt /vnnd mach die seulen oben ein acht teyl dunncr dann vnden/ doch mach jr sasen vnd ring ls weyt auß geladen /so dick die seulen vnden ob der vndere^ sasen ist /vn mach fie breyt so weyt fie auß geladen ist. So nun die beulen gemacht vu jrmnder grund darunder/auß eine Centrum.a. gerissen ist/als dan maeh etwas Oirlichs von gewindt darein/ darzu brauch die fi^r geschryben schrauscn lini dcs ersten buchleins. Erstlich einfach mit den gengen / oder zwifach gegen einander / aber an der seulen mugen der selben geng aufs wenigst acht neben einander gebraneht werden/die stell int nidergedruckten grund in der cnkelli^ m neben einander/in gleycher weyten/die zeuch in der seulen vonn vnden vberfieh/ so fie aberzwisaeh ^egen einander gend/ so werden auß acht punctcn seehtzehen linicn gezogen. Soliehe windund mag man durch die gantz seulen brauchm/odcr vnden im drytteyl endm lassen. ^ise gewind habcn mam eherley verkerung / ist jr aueh villerley zuerfinden . Soliehe geng mugen eng auseinander/oder in ein lösche leng gezogen werdenn.Man nmg fie aueh vndenn int anfitng eng /vnnd ie höher hinuus ie merin die leng strecken /durch die. ^.figurdeo dryangelo.a^b.e.deo ersten buehleins.^lle der geley- ehen ding magst dn in baueheten alo in den geraden seulen brauchen /fie seyen gleych/oder oben klein vnd vnde^ groß /allein dao mans damach einteyl. ^un solt du dise sorgemelte schranfinlini zu der sen ^en also brauchen/vnd im grundtansahen/punetir den runden grund so m vil teyl dn wud/vnd setz die ^iser darzu/vu reyß durch das Centralem zwereh lini/vu die zalder vor gemelte pnnete^ l^eb an zu^e-ien.^.^.bey der zwereh lini end / darauß must du das gewint in die autogen seulen brmgen vnnd gleych ein teylen/ dem thu assodar mit gestraeten linien auß allen pnneten desnider gedruckten grun deo vberfieh bißan die seulen/vnden ob der sasen /vnnd fitz die puneten mitjren zifferen an die senlen/ wie fie im nidergedruckten grund stend/ des gleyehen teyl oben die senlen/da fie ant kleinsten ist/in gley che teyl/vnd zelwie vnden.^amach zeuch mtt geraden linien an der seuln/die oberen vnd vnderen z.f fer zusanten eins aujs ander . darnach teyl die seules nach der leng mit vierzehe zwereh linien in funf ^ehen gleyche felt/vnd heb die zal vnden an vberfieh zu zelen.^.^.re^ ^llso wirbt die gantz seulen ver- eitert /auß disem allein ist vil dings zu maehenn /jeh setz es aber darum daher dar durch da s gewindt vmb die seulen zu machen sey. ^un heb zu vnderst an der seulen/zum ersten an/bey dem ersten pnnete der aufiechten lini.^.vnnd sar krumb an der seulen mit einer ortlini vberfich biß in das geschlossen eck^ der ausrechten lim.^.vu der zwerchem^amach far hergegen auß dem ptmeten der anfieehten lini^ ^. mit einer krumenn ort lini an der seuln vberfich/biß m dao eck dao da schleust die aufrecht vnnd die zwereh zu bedem teyl.^sso thu mt dnreh alle zal zwischen allen ablangen fimngen/ durch die gani^ feulen/od gebrauch dich desallein im gewindt aufein seiten/vu nie durch elnander/od brauehs allein im vndersten drytteyl der seulen/vnd laß gerad linien im ober teyl hinaufiauffen /oder laß fie anch nie weyter fin das vnder drytteyl der feulen gen / doch laß fie ein wenig sur stechenn.Summa /dise din^ magst du ein ytliehs sunderlieh allein brauchen/oder eino teyls/oder alle mieeinander/vu man brauch die zwereh linien oder nicht / so mag man vu selzams dings auß disen dingen sehneyden vu hauwen^ wer es vnder die handt nympt der wirdt es wol find^/zu diser seulen mach ein eaptel/verkert aussechs erley weyß/wie das durch htmderterley weg/alweg anders mag verkert werden ^u disent eaptel maeh ein fierung so dick die seum oben vnderjrem reyfijt /vnnd halb sohoch /daraus leg ein gefirte blaten^ eins drytteils dick van deß eaptels höeh. ^ise blate mach gantz gefirt/ vu so weyt dz fie mit jre seyte die öberst auß gelade fitsen an de eaptel anrur/wie weit aber dz eaptel obe auß geladen wirdet fi^lgt hernach dise blatten mag man zwifitch durch einander stechen lassen /wie in der forderen figuranzaygt ist/da-von wirdet die blatte acht ecket vu acht wmcklich.^ welicher die seyte der gefirten blatten mit einem eirkel will auß nemen /der reyß zwo ereutz lim dmch die blatten/also das vier recht fiernng da^nne we^ [83] den/vnd da die linien durch einandergend /fetz em.a.auß disent zeuch dielinien mitjren vierorten des^ Diameeersoderorestricho weythinauß /an die selben vier ort setz.a.b.c.d.c. vnnd thu em eirkel soweit aufals ein seiten an der firung lang ist/vnd setz den ein sueß in die vier bustabcn/ vnd reyß mit dem an deren in die vier seyten der fierung/vnd wo die runden ryß herauß streyehen/ da schneyd der alweg sor nen zwen ab mit einem ortstrich/ vor oder auserhalb der eck der fierug. ^luch mag man in die dicken d^ hatten manicherley machen/von fafen/wellen/holkelen/vnd anderen limen /dardurcd fie außgehan ^n /vnnd etwas dorein gefihnyten wirde.^lber wcr soliche ding enderen will/der mag dem lvrigen al-^veg ein wlderwerdigs maehenn/dao merck alfo.^um ersten/stieh die blatten also auß/ teyl fie nach j^ dicke in zwey teyl^vnd das ober teyl/teyl auch in z^oey teyl/das verkcr zweyerley/^luß dent öbersten teyl ^naeh ein blatte sasen/in dasander/mach ein holkelen/so weyt hinderfich /so hoch jr teyl ist. ^armtch ntach vnden auß dem vberblibnen halbteyl/aber ein sasen die muß als weyt hinderfich geruckt sein /so ^och fie ist /od^ mach fi^r dic holkclen /ein firteyl von einer wellen /die alle bede/ so du da vann/das vn-der vberfich kerst/so wirdt eo aber anderst. ^in anders/eeyl die dicke d blatte in zwey teyl/auß dem öber sten mach ein firteyl einer wellend m^ dem vnderen ein sasen/ ker dao vnderst vberfich / so ist eo aber andersten andero/teyl das oberst eck ab biß aufs halbteyl/mit einem firteyl einer wellen /vnd das vn derstteyl/nim gantz hol mttz^ fer^ hinderfieh^fo hoch dz ist^in andcro/tcyl bie dicke in zwcy teyl/auß dem öbersten mach em fasen^ den vndersten zweyen/mach ein bolkelen/die fo weyt hinderfich dree ^o lwch fie ist.^cnde dz vm^ ss ifi es n^er anderst /oder teyl die dicke in zwey teyl /in dz vnderst mach ein holkclen/ die vnden jrer hseh ^e hinderfich trett/dao ober teyl in zwey/dao mitler bleybtem fafcn^ auß dem oberen mach hindersieh ein u^fim^in andero/teyl die dicke d blatte m.e^.eeyl/auß dem öbe^ fien mach ein fafen/ damnder ^ ^cym ecyleet mcteh holkelen/vnden fo weyt hinderfich /fo hoelr sie ist/vn in die vnderst^ zwey teyl^mneh mteh ^ mnssen ein grössere holkelen/das vmkere istaber geendert. ^eem man ma^ vn^er em^e sase^ em seh^m imi fitren^ dn mu^fi mteh dz vmkere^/du magst auch . oben ein kleinsl^olkellemin ^ ^ ei^ a^ ^schc bellen ^nn^ vn^m ein grosse holkellen machen/ doch dz neben der wellm sb^ ^ ^e^ ^ s^f^e b^bc^ /solieher endrung ist fast vil. Dife ding fetz jeh nit darumb/duher l^ts mme fie ^tlfo mu^ machen /fimder dz etwas darauß gcnumcn/vn ein ytlicher vennant m^ werde^s weyters vn Hemdes zu finden /dau in den teylen ist nit ein ding allein gut/funder vil din^ fi^ a^e ^ ^ ^eyl^ zumachen / dammb muß man darnach fuehen/wie dau der l^och berumbt ^iemnins ^it under gesucht haben/vn gut ding gebunden / aber darmit ist nie aufgehaben/das nit un^ ^ ^h ^e sey ^efimden mug werden/vnd sunderlieh in den dingen/ die nit bewifi en mn.zc werom^ ^ mtss ^efi gemacht find^un willjeh das eaptel ausdz sehlechtest lrefehreyben/vnd mieh m ^l ^ml^ bl^ ^ gebrauchen an alle zierd/doch mufen darnach die^ zird darein gemaeht werdemfun^erlich fo ein werckgroß ist/mag man em fafen holkellen stab vu alle andre ding ytliehs funderlieh ^iere^n etwus hu^fih darauffetzen/oder darein fchneyden/thu jm alfo/ teyl die l^öeh des eu^ ^ie fiinfpuncte m.^. gleyche feld/auß dem oberste teyl mach ein blatte fassen dielad herauß von desentelo dickeein fechsecyl^ Damach fitz ein puneee vnder die fafen hinein ein ^albtey^l fo weyt als ^ie fie^ ^seh ifi^ ^ ^ifen pttneten /far mit einer aufrechten lini herab durch drey ^lt/dao laß ein grosse bim^e s^tsen bleyoen/aberauß den vnderen zweien teylen/maeh auß dem obere ein holten so tieshinderfieh hinein/so hoch fie ist/also bleybt ob d vnderen sasen ein kleiner vberschuß vber/also gewint di^ enptel ein kleinen halo^um andere mach dz also/die öberst sasen/wie for gemclr taß in allcr maß beleyben /vnd alo daseaptelnach d höch in.^.felt teylt ist /fo fetz ein punete mitten in dz firt felt/vu rey^ daruul^ durch dz eaptel ein zwereh lmi /vn der eng teyl d vndevber bleybt/ob den vn deren zweye teyle/da mach ein fefiein auß/fo weit auß gelade fo hoch eo ist/die vnderen zwey teyl/las ein blatten hals bleybe/aber auß dem oberen teyl mach ein aufpoge eirkeltru/dz steh oben an die fafen lein alfo dz die fu^ hul^ fo weyt vbertret^fo weyt fie ifi^um drytte/maeh die fafen in d^ außladung wie for. aber nun halb fo dick/vnd mach niehtz weiter in dz eaptel/dan allcin far von d^ feyt^ des eaptcls mit ei- ner holen eirkellini/biß obe^ in die außladung d^fafen/alfo dz es oben ein ausschwevfgewin. ^amaeh mach in den anderen dreyen eaptelen / die fitfen all den negsten gleyeh/vnd als dz eaptel in feehs teyl^ ^vie fi^r gemelt/nach der höch geteylt ist/fo far vnder dem drytten teyl/mit einer zwereh lini durch dz ea ^ptel/vn reyß ein eirkeltmm zwifchen d firfen/vnd der ytz gezognen lini/ doch dz fic der dicke deo eaptels niehtz nem in d hölen /darauß finde siehd vberlaufvn fcherpf/wie weyt die get aufdernegst gezogne zwereh lini.^amaeh zeuch auß d mite des vierem feldes ein zwereh lini durch dz eapeel/ darauß mach etn kleine holkele^/ dz jr n^effe die dicke des eapeels rur/fo gibt die eirkellini/ d vndre zwereh lini maß/wie weit sie vberllau^n fol. ^ ii^j ^ ^ ^^^^ [84] Darnach teyl dz vnderst sechs teyl mit zweye pnneten in drey gleyehe felt/dao vnder^ drytteyl sehneil. mit einer zwereh lim ab/darauß mach ein sasen ss ^weyt auß geladen so hoch fie ist. Damach reyß ein auß geladen eirkeldrum/zwisehen de^m ytzigen sefiein/vnd mach dz die eirkcllini mit jren enden an des eaptelo seyten /oben vnd vnden /die dicke des eaptels anrur /vnd das die runden der wellen nit weytter au^ geladen werd/dan die negst scherpsvon der hölkelen darob herauß get^tem zum fi^nfien/mach ^ie oberst groß hölkelen wie jvr/ vnd teyl das vnderteyl des eaptelo mit zweyen zwereh limen in dreytey^ außden oberen zweyen teylenmaeh zwey holkelein /vu das vnderst laßein blate sasen bleybem^um sechsten /teyl zwischen der oberen fasen herab bil^ zum end deo eaptelo d.ey gleyche selt/auß den oberen zweyen teylen/maeh ein grosse holkelen/vnd auß dem vnderen dritteyl mach ein kleine/ doch dasjr be- der dieffe dem eaptel an der dicke niehtz nem / So nun dise eaptel gemacht find/alo dau mag man fie ^iren manicherley weyß nach eins ytlichen wolgesallen / das will ich ein weni^ anzeygenn. ^ym di^ for beschribnenn blatten /erstlich die achtecket / vnnd leg fie dem ersten eaptel nus vnnd vnder einem ^etlichenn eck mach ein gefirte drag/hinden weyter dann so.^ vn^ l.rd ^ie ^n des enptelo dicke eins firteylo weyt herauß /vnnd mach die trag so dick als die blanenn ist. ^tem soduein eaptel zyren wilt/solaßjmandenselbenn enden an /der dicke besor. ^lusdaoander eaptel / leg die gefirt blattem ^ vnndaußder safinndes eaptels/machauszweyennseytmn^e^enn einander voer ein gewundne ^ gerollte zedel/doch etwas zirlichs dareyn.Dem drytten eaptel/leg die aul^genumen gefirt blatten aus vnnd lad die fierung zu der zyrdt l^erauß vnder den eckenn ^er olattenn eins firte^ls weyt ^von des ea^ ^tels dicken /vnnd maehs eins firteyls van der blatten Sieker ^nn ^ie ^ctt i^ Dnmuch mach mit-^en in die vier holen der blatten / so dick fie ist ein runde zyr^ ^ jr nnl^ inlm^ ^ie seyten ^er gefirt den blatten ruren . ^amaeh so die firnngenn zu der zy.d behauen find ^als dann macht man etwas van schönen dingen darein/alo van wercklichen lnn^ ^ervnn thiers haubten/van sögelen /vnd a^ ^erley dinge /nach dem diegemut find der die souchsarbeyte^ ^ so nun die eaptel firtig find/setzt man sie mtsdie seulen / so gibt eins dem anderenn sein n.efinlt ^ Dnrnach mach das ^lein zu der seulen /wie hernach solget/vnd setzt es vnder die seulen. ^lls dick die seulen vnden ob jr sasen ist^ halb sö hoch mach den suelr/vnd far mit zweyen ausrechten li- ^rien / van beden feytenn der sasen herab bij^ zu endt des fire^ / darnach teyl mit zweyen zwereh linien^ durch den sueß drey gleyche selt / in das vnderfi d.ytteyl mach ein gefirt ding saut ein stein / den lad s^ ^weyt auß fi^ hoch er ifi. ^oer nul^ geladen heyfi ^ das ein ding sur sein eygen eorpus daran es l^afi her.^ dan geruckt wirdt. Darnach teyl den mitlereu drytteyl/mit zwereh linienn in drey gleyehe selt/in dem vberen laß ein blatte fitsen bleyben/aber in den vnderen zweyen felden/maeh ein teyl von einer wellem rhu jm also/ setz ein eirkel mit dem em fiteß a^sdie sber zwereh lini der vnderstm fierug in die ausreeht seuenlini des sueß/vu den anderen setz vnden an die ober safin lini/vnd reyß ein eirkeltrum von d^ seyten deo sueß herab /vnd hinauf gcgcn der fierung endt. darnach teyl dao öl^erst drytteil in drey teyl /au^ dem vnderste drytteyl mach ein safin / die vbertret die vnder firs halb so weyt alo hoch fie ist.Darnaeh .^eyß in den zweyen oberen teylen ein wellen/die vbertret die negst vnder sasen so weytjr eirkel reycht^ so ^r pnnct in der sasen weiten gesetzt wirdt. ^un gehört dise seulen ausein bosamet zu stellen / das mach also. ^rstlieh mach ein ablange fierung eins firteyls lang von dergantzen seulen mit jrem eaptel vnd sueß /^nd maeho so breyt alo die vnderst fierung am suß der seulen ist /dises bossament sol gefirt in grund gelegt werden . Darnach schneyd oben an diser ablangen fierung mit einer zwereh lini ab ein vierzehen teyl die lad aneh sbenn so weyt auß.Darnaeh teyl dise absehneydung mit einer zwereh lini in der mit von einander/auß dem oberen teyl mach ein sasen /vnd auß dem vnderen mach ein firteyl van einer wellen die im winckel steck/ vnd^ sbenn im vbersehuoder sasen in das halbteyl tres Darnach schneyd vnden mit einer zwerehlini von disem bossament einfibenteyl/vnd lad das zu vnderst/aueh so weyt auß/vnd sehneyd von disem fiben ^eyl oben mit einer zwerehlini ein fimsteyl a^ darauf mach ein safen ^ fo weyt aulr geladenn als hoeh fie ist /vnnd jren winckel hole oben anlr mit einem eirkeltmm . Damaeh fehneyd mit einer zwerehlini zwischen der fitsen /vnnd vnden des bossamentz ende ao ein halbteyl / darauß mach vnden ein firsen^ . ^.rrnaeh teyl der fasen außladung/zwischen der aufieehten seyten des bossamentz/vnd d^ safin ende/ ^ ^nit anfechten linien m drey teyl . Darnach zeuch ein eirkeltrum von der ^eren sasen lieras ausdie [85] vnderen^ also das die vnder fao jrer dryteyl eins fitrtref/ dilr possamene ma^ ^manlcherley wey^ gezird werden ^aoer wie ^ gesel^ibem l^ jeh soliel^ her ^ nach gerissen mit seinen grunden/vnd dz du wissest wz die zierl^ sey die man mit de bobel oder drewerck machen kan /somerck das seehserley sunderlieher ding find/darauß man solichs erbet^as erst ist ein l^lntte fitssen^ cmder ein l^olkelen/dz dryt ein auspogne welle^/dz vielem eck^ l^ ^ ^meke^ das sechst ist die schlangen limpie man ma.z ^e ^ mm^ ^ill^Dis^ ^ alle mag man alle zusamen brauchen / oder eino teyls /man mn.z l^e seyeht odertyesmachen/fiach oder erhaben /weyt oder eng /spi^ ooer finn^r^ oder klein gegen einander/breyt oder schmal/wie man will. ^lberdie bescher denheit soll ein ytlicher erbetder brauchen dz eran die grossen dinl^ ^ie ^ir ^t grosseren dingen/vu an die kleinen din^z kleyner mnche ^ n^ill jeh l^ernnch mit zweyen sasen einer langm ^nn^ knrzen ne^en einander anzey^en ^ dnu eins ytliche mensch^ vemunst begreyfi bald /dao ein lang din.^ oillieh ^ieke^ sol sem dan ein kurtzero seinogeschlechtz .Darnmo so ein bauman gefims. werck/odthurgestell/v^mdergleychenmachewill^s^soll er dieenseren din^ die weiter lausen von grösseren dingen machen^ dcmn die inneren kurzeren^ was dem entgegen gemacht wirdt^stet vbel/ dao verste also / mnch ein aufie chte sasen zwische zweyen linieu begriffen^ die schneyd o^e mit einerzwerch lini ab/vnd bezeychcn ooen jre eck mit.a.b.damach setz ans^ie seytc ein pnn eee.e.vngeser zu mittel der sascn/vnd reyß^ zwo fireim lim^c^e. Darnach l^etz die inner fasen die kurtzer soll werden mit einer nnsreehte lini ncbema^ so weit von einand / als breie du die leysten wild haben/vn wo sie die streim lini.e^a. an^ rurt do set ein.d.von dan sar mit einer zwerch lim an die andere streim lini^ e^ b^ da sie rurt setz ein.e^auß dem^ e^ sar aufrecht herab mit einer lim so wirdt.d.e. recht proporeio^ nirt gegen. a^ b. wie das mit sambt den obgemelten sechs dingen/ die zu den zirden ge^ hörne/auch die seulen/ eapte^ ^ueß vn poffament /alles her nach ist ausgeriffen/vnnd zu g^eycher weyß wie man im mit der^asenthut/a^sothue man auch mit den anderen sorgemelten dingen^[86] ^derforbcschrybnen settlenem bauch machetr wilder magdastho^r^ ^w^ weg^ ^rstbch tcyl for dte fialettnach oer le^ m o^ t^ ^ s^o ^ ^ ^ ^ ^^crch lur^ ab an^dcm fclbcn ort mtach die feulenfodickalsjrfitfinvnoe^amae^ ^etz drey punetenden oberen vnder oer s^ sas^ ^ ^ ^ dervnderenlalen senlen^vnnd den drytte^ a^ ^ .^r ^ ^ie seule anr dikcstcn ifi^arnacb mach em cnkelnß dnrch d^e o^ ^meten^wie oich oes ^ buchlei^^ len darauß ge^t^ie fi^ ^olg^^ teyl w.e fi^vnd mach d^e zwerch lmi ^ie ^ o^l a^l^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^^^^ ^enn^n vie^e teyl des gleyel^enn teyl da^ ^ Blanch m^ dreyen zwerch umen m vter teyl ^ ^tach laß oe^ oa^ o^ s^ ^ vnderste^rdryteyl fittr g o^[87] weyten / vnd brich alweg den ^werch linien nach einander /vbersich vnd vndersich der selbe klein tey^ die in den weytesten zwerch linien punetirt sind eins ab/ so wirdt der bauch ärmlich geteylt ^ ^ill di^ darnach die seulen zire das magst du thon mit geraden aufrechten linien oder gewunden/ solichs th^ außdem nider gedrucktem grund /darum b mach zum ersten den grund der seulen dicken/ vnndtey^ den in^ ^ 2^ teyl /vnd mach alweg auß einem teyl ein holkelen eins halben eirkels tyes/ den anderen tey^ ^aßein sasen bleyben /mitten ausdise sasen mach ein steblein halb so gros als die sas breyt ist/vnd wo^ erhaben.So du nun die seulen zwisach gegen einander/oder einfach windenn wild/ so erleng die tey^ da sich die gwind schlieffen vber sich/ aber vndersieh verkurt siedasthu durch dendryangel^b^ ^uß dem eickelryß^ als for mer ^e^^^^^ ^^i^e ^ ^^^s^^^^ ^^^^^ [88] [89]^r vorgesetzten daucheten Semen mach em soucis eaptet . ^rm^ ma ^ oas So d^ vno o^ als die seulen oben vnder der sasen dick ist. darnach reyß die gefirt blarten oben darfi^n vnnd mach fie eino sechs teyls dick von des eaptelo höch/vu lad fie halb so weit auß alo dz eaptel dick ist^ darnach teyl sechs gleyche felt zwifchcn der blatten / vu vnden des eaptelo ende/vnd schneid diser fecho teyl eino ab/mach darauf ein gestalt einer fiachm schucjfi/n öoer^ en^t l^ cml^ ^ m^ h^tloteyl der blaten vberschuß /vn mach jr ein fasen eins vierteyls breyt von der blatten dicken. darnach mach vnder der schussel ein fasen eins dryteyls minder dick dau die ober safen ist^difi fafen lad eino fimfieyls wen auß von der blaten vberfchnß/vu von difer Safen zeuch hinein ein holkelen biß an deo eaptelo dicke fo wirdt ein fitrm darauß wie ein weiter hofpecher/vn die fchusscl die daraufstet machen miteinander ein guten fitrm. darnach magst du dao eaptel ziren mit blumcnn thieren oder anderen dmgen nach deinem gefallen . So du die zirde vnder die vier ort der blatte ntachcn wild die magst dn herab rucken das fie fichvnder der fafen des bechers vberwerffen /die firung darzu machen /fo dick als die blatten ist/vnd lad fie auß zweyer Vunfteyl weytvon der blatemvberfchuß^amach magst du d fchusscl fi^tm auch mit etwar ziren/vnnd vnder den orten der blatten zwischen dem vberworffen laub magstu auch etwas von zirden machen. ^tem wollen dir die örter der blatten zu weyt vberfchiessen/ fo rey^ jr hölen mit dem zirkel neffer hinein/vnd fchneid jr eck fo kurtz^ ^ m^ ^ ^le n^o^ie jeh fi^ hernach l^ab aufgerissen. ^ ^chfol^et will ich eut m^e rnn^ fe^ ^ machen ^ie soll ^ewnnden vnnd gekrumpe ^ werden einer sundere art/die mag man zu einer ztrd brauch^ vir zu gcdcchmuß cin bild dar ^ ^ ausstellen/die mach also^So dick die seul ist^oo jrer außgeladmen sasen vnd holkelen/der se^ ben teyl mach fie nenne hoch biß an jre holkelen sasm vnnd reysvnder dem eaptel / vnd mach fie oben ein sechs teyl dunner dann vnden/vnd zeuch die seulen mit geraden linien zusamen/ vnd der ring auf der lenlen/dryt mit fiim ent foweyt herauß/als die feulen runden ^ ist^vnnd fo hoch erhaben fo weye^ die vbertretmng / dife höhe der zierd teyl mit zweyen zwerch linien in d.ey gleyche felt / in dem obersten ^eleybt der stab oder ring /im anderen die fitfen /die endet mitjrem v^erfchusim mittel zwifchen dem[90] ring vnd der seulen dicke /vnnd im vnderen drytteyl get ein holkelen von der sasen air die seulen.Aber die sersen vnder der seulen vberdrit der seulen dicke ein st^bentteyl/ vnd soll vnder der seulen enden ein sechs teyl von jr dicke. Dise höhe teyl mit dreien punkten in drey gleiche seldt/vnnd schneyd mit einer zwerchlini das oberst drytteyl ab / daraus mach ein holkelen vom endt der seulen biß an die fasen /die wirdt zweymal so breyt als die holkelen. ^un ee du diß eaptel vn posament machst/selt du sor weytter mit der geraden seulen handelen.Dan erstlich leg ein grund darauß du dise seulen winden must /vnd so die sor gemelle seulen aufgeriffen ist so reyß mitten dardurch ein ausrechte lini/die sey.vnd.a^oben.b. Dise lini. a.b. muß schneckens weyß gewunden werden /auß einein grund den mach a.fo. Setz ein eentrum. a. auß dem reyß ein eirkelini als dick die seulen ist . Darnach reyß in disem eirkel ein aufrechte gerade lini/durch dz eentrum^von einem o.^t des eirkels zum anderen /vnd teyl das ober ha.bte^l der geraden liui / zwffchenn dem eirkel^ ryß^ vnd des eentrum.a.mit einem puneten^e. in ^wey teyl. Darnach setz in der ausrechten lini / vnder dem eentrum. a. ein eentrum^ d. vnd reyß darauß ein eirkellini die rur oben den puncen. e. vnnd vn^ den bey der aufrechtelini die groß eirke^ini^ Darnach teyl die gerad lini zwisehen.a.e.mit einem pun eten.e.in zwey teyl/ vnd reyß darauß ein eirkellmi/die da rur.^ so das geschahen ist/ als dann gradir dise drey eirkellini mit der ^al von einem biß aussech^ig vnd heb innen des nechsten bey demean zu^ zelen^2^ ^^e^nd ^el in dem kleinsten eirkel/von eim b^ß aussechffe/die zal sol kumen in den pun eten.e. Darnach ^ el herauß aus die mitler eirkellini m^ ^ ^ ^re^biß ausacht^ehene/ das ist die halb mittel eirkellini. Darnach ge herauß mit der zal/neun ^ehene ausdie groß eirkellini /vnnd zu ring her^ umb/also das du mit zwey vnnd viertzgen kuinest vnder ^ie zal acht^ehene / das ist bey der aufrechten lini.e.e^a.d^Darnach ge mit d er zal drey vnd vierzig hinein ausden m.tleren eirkel biß das du mit vier vnd smstgen kumst in den puneten^ Darnach dryt mitfansvnnd finstgen hinein in den klein eir^ kel b.ß das du mit sech^igen kiinibst in ^en pu^ a^ Dise zal magst du suren ausweiche sey^enn dir wild.Durch dise puneten der zal/des nider gedruckten grundes/muß die stangen oder a^t der au^rech ten seulen gewunden werden. So nun diser grund gemacht ist /als dann teyl die ausrecht seulen mit sech ^g punkten vnd ^alen nach der leng^ Aber einer runderen we^ß. Thu jm also/reyß die lini vnder der seulen die obder holkelen vnnd sasen ist /gerad zwerchs hinauß /zweimal so lang die seulen ob der h^kelen dick ist/zu der endt setz ein puneten^ s^ Aiiß disem puneten^sreyß ein gerade ^lini biß hinaus vnder die holkelen der seulen endt^ Darnach setz den eirkel mit dem ein siieß in den puneten. s. vnd den anderen nahent zu der seulenn ausdiezwerchlinini mein piineten.h.vnndreyßmitvbersich biß in die ortlini/ die von^sbiß oben an die seulen get / wo sie die durchschneydet /da setz ein^ Darnach teyl diß eirkeltrumb in sechtzig gleyche teyl/vnd punetirs/vnd dann ^ar aiiß dem puneten.f mit geraden li nien/durch all grad des eirkeldrumbs biß an die seulen.Darnach far auß disen punkten/die an der sen len worden sind/mit linien vber zwerch/vnd bezeyhen sie mit der zal des nidergedruckten grundes/ die soll in der seulen vnd dein eirkeldrumb^h.vnden anheben. Darauß sichstu wie sich die abteylung in der geraden seulen/ye mer vbersich erlengt. Darnach reyß zum andermal ausder seiilen art ein lini. a. b. mit all jren zwerchlinien vnnd zalen/ vnd nym ein eirkel /ge mit zu den^ runden grund / dardurch die puneten der art serrugt vnd gewunde solle werde/vn setz a^beg den ein si^eß in die gerad lini des runden grundes /der die eirkellinien in z^oey teylt /vnd wie die puneten der ziffer durch auß durch einander gend /die selb weyten nym vber^werch mit dem anderen sueß/ vn d.^ag sie zu der seulen art.a.b.set den ein sueß dareyn ausdie zwerch lini die die zal hat/die du auß den runden grundt genumen hast^ Des gleichen mach ausdiser zwerchlini mie dem anderen sueß ein puneten der weyten / do der serrugt punet der gewundenn art sten soll^ Also thu jm durch all zal aus beden seyten/des runde grundes/vnd der ausiechten art.a.b.vnd ausden zwerch linien /so pumtirt sich die krume art der gewundenn seulen /neben der geradenn aus beden seitens dardurch wirt die gewunden seulen /zwisehen der höhe der geraden lenger/ von der windung wegen^ Darnach nym ein eirkel /vnnd drag die dicke der seulen /von der geraden art der ersten seulen /von allen zwerch linien ausdie gewundenn art / durch all jr zwerch lini /vnnd reyß darauß ein eirkellini/ dardurch sinst du die dicke der seulen / dann du must gedencken/ das auß der rundenn seulen in allenn zwerch linien /durch jren mittel puneten/ein kugel herauß geschnitten mag werden /gedenck auch wi^ [91] du ein kugel hin setzt/ vnd sie hm vnd her ruckest wie du wilt /so mag sie albeg gerad gegen dir mit em^ ebnen plano in der mit von einander gesehnidten werden. So nun ein runde seulen hin vnd her gebo gen wirdt /so bleybe albeg solich kuglen in jr zugedencken/ die man mit sorgedachten schnidten teylen mag/auß allen mittel puneten so vil man der nemen wil.^un gedenck vnd nym dir far/ es sey ein yet sicher punet /in der gewiinden art der seulen ein eentrum einer kugel/vnnd reyß darauß ausder selben zwerch lini /daraus der punet der art stett ein eirkelryß /so dick in dem selbenn ort die gerad seulenn ist vnd thudas durch all puneten der art der gewunden seulen. So sindt sich der seulen dicke durch all jr krume/so dann dise eirkelall gemacht sind/als dann sar mit einer lini auffen an den zirkelryffen he.^ rumb/darauß sint sich der seulen boffen. So du aber durch all eirkelryß/die den schnyd in der kugel be deute /durch das eentrum oder punete derart ein gerade zwerchlini zeuchst /als sie dann vor gezogen ist /die nun in der krumen seulen ein eirkellini bedeut vnd ist /vnnd dann die selben orter zu bedenn sey.^ ten nach der leng durch die gantz gewunden seulen bey allen zirkellinien zusamen zeuchst/so siehst du wie sich die linien im gewind von der verwendung wegen der seulen / an eyn teyl orten schmal maeh^ vnd zusamen ziehen. Aber so in der geraden seulen die zwerchlini all rund ebnen bedeuten vnd gerad auseinander stend /so beleyben doch die selbenn linien in der windung der krumen seulenn nicht mer blat aufeinander/sunder schieben/hencken/ vn keren sich hin vn her/vbersieh vndersieh vnd nach der seyten /vnnd werden schlemet ablang rundlecht linien darauß ^ ^ise ha^ jch uach dem schlechtesten naehsolgetausgeryffen^ [92] [93] [94]^ser krumen feulen mach ein solichen sue^ ^rfilich mcrch ein ^im^ / drey mal so lang als fie hoch ist/vnd drcy mal so hochai die fitsen ^nben cm ^ f^ Damach mach die teylung mit zwerch limen also darein/r^nd bezeiche^ die lime mi^ bustabe^Die öberst lang seytm der fierungsey.a. die vnderst^b. ^ Damach teyl.a^ mitzweye linier d^in dreyseld^berteil^a.e^miteineruni mtzwey/Damach tey. a.e.mit.^.puneten in.^.seld/ dz oberst schneyd ab mit einer lini sDamach teyl^emm^ .punetm in. ^.sclt/dao vnderst schneyd ab mit einer lini^ g. Damach teyl^g^mu d.eym prtnetcn im.^selt/vnnd scbncid das oberst seltab mit einer lini^h. Damach teyl.d^banit^ puneten in^. selt/^nd schneyd die vnderstm zwey ab mit einerlini. i^vnd dz oberst mit einer lini^k.So nun bie zn^ereh linim zu dm zir^ die darein gel^örm gemacht find/ so mach damach die aufiechten limen bmmr crll din^ mden s^ ehu das auseiner seitm so hast du die ander auch/ die aufiecht seyten derlenglechten fiemng sey^vnd die lim die van der smlen sasm herab durch die sterna firey^ s^y^ ^ teyl^mmtit einer linim. m zwey teyl/dise lim rurt zwische.e.d.im mittel dent fite^ die b.ey^ sasem^nach tcyl mit einer linios n.m.in zwey teyl/so wirbt zwische.e.s.ein mnde wellen o^rincz ^ezog^er moe^ sieh mt d^ lim o^lber zwischm.o.m.mach zwey teyl mit einer lim.p.zwischcma^ f. darctn mbet ^ serein ^ ^em ringles glcychen endet auch daran dao sefiein vnder dem rin^ zwischen h^ darnach teyl^n^in zwcy teyl mie einer lini.g.daran ent dao sefiein zwischcn.g^c.vnder dent holkelein zwischcn h^g^dao da cndct an dcr lini.m.^amach lad dao scficin zwischcnn.d.k^so weyt sirr die lini^so dick sic ist^ber bie ^nber fafet. rurt die lini.l.vn die bolkclen rurt zwischen den sasen die lini^oder sodu oom ntit dem sefiein herauß gesaren bist /alo dann mach von dem selben eck em sictehe holkelenn ^ ausdie vnder sasen / so get die ^bersasm ab/wiejch dao vnden hcw ausgerissen ^eh o^ ye^ c^emeil ni^ Tem zu der vorgesetzten kmmmen seulen reyß ein eaptel zweyerley weitz^ ans. erstlich mach das captel in seiner leybung in ein rechte fierung oben auß der seulen dicke gmume /wie fi^ ren gemelt/vnd die gefirt blatten mach in der weyten vnd dicke/vnd an jr fiat wie firr/dann die vbersehiessung diser blatem soll weyt außgeladen sein van der seulm krunt wegen /au^ das/das eaptel ratlich sehe.^amach mach die ober sasm ^nder der olattett mit ber außladung vnnd breyten/wie im negsten fordere eaptel besch.yben ist/^nnd reyß ein zwerch luti mittm zwischen der fi^ sen vn vnde be^ mptel^ mde/vu schneid dz ^er ^l^yi in bissem o^ee hctwteyl ao mit einer zwerch l. ni/ damach reyl^ ein o.t lim von endt der oberm sasm ^i^dm an de^ captelo end / ^nnd se^ eur eir^ kel mit dem ein fiteß ausdie ort lmi/vnndrey^ obenn zwischcn der grösserm weyten /von der sasen end ein eirkellini hinein gegmn dem eaptel / also dao derl^albeirkelvndendienegst zwerchlinirur/sc. ^chneyt die rund lini die scherpsvnden der holkelen ^ wie l^eyt sie ^ermt^ ^dcrrmt^ tvi^l ein ^[95] se holkelen. darnach reyß ein eirkemni zwischen den engeren zweyen z^werch linien die fie albede un.^ rur/deo gleychen die seyten des eaptels vnd den ortstrich/darauß wirdt ein kleine holkelen/ vnd fint fich Sr vndere fcherpswie weit fie fich auß lett.^arnach mach ein kleine holkele von der uul^ belade fcherps piß an die blat safen oder seytenn des eaptels . So du das eaptel ziren will^ so much ^er ^en ^teret^ der blatten die zierd in jrer fierung so dick die groß holkelen ist /vnd lad fie ein wenig weyter uu^ ^ann deo halben eaptels dick/vnd in die kleineren holkelen magst du ein ast mache dauan fich dao lmw ^ber sich zeucht/in der blatten l^olen magst du ein rosen/oder ein ander zird mache.^um andere mal ender das eaptel also/die blatten vnnd fasen darunder/ laß bleyben wie for/aber den negsten ficho teyl vn^er der blatten Vchneyd ab mit einer zwerch lini /vnd teyljn in zwey gleyche teyl ^ dem öoeren hulbteyl mach von der oberen safen hinderfich ein neffe l^olkelenn die deß eaptels dicken rur.Damach teyl das vnder l^albteyl auch mit einerzwerch lim in zwey teyl /darauß mach zwo safenn /die vnderfi r^bertret ^alb fo weyt als die neust vnder d^ blatten/aber dz ander sesiein uus^er vnderste safen/ruck fo weyt ^m derfiel^ als l^och fie ist.Darnach teyl den dryten fecho teyl mil einer ^e^ch um entzwey/^nd in ^z ober ^eyl brauch ein schlange lini zu d^ zi^ ^ie un o^ ^u^ ^ anderste safen/in d^ wcyte deo obere sefiemo dz darausleit/vn macho alfo/das oben die lini den uuspul^ ^u ^c^ ^ ci^b^ llc^ ^ fc^b c^bu^ ende mitren zwifchcn jrem ober teyl/vnnd deo euptel leibung.^arnaeh zeuch ein autogne lini/vber den leib deß eaptelo auß dem ytz worden/winckellein oil^ ^nbe n^er uu ou^ eaptel^aber nit weyter aufi geladen dan dao negst eck darob.Damach mach oie ^iro ^er ^eu ^ ^lc^ ^ ^ureu m jre^ ^teru^ anderl^alben fechotcyl dick/ vnd lad fie ^eo hulocu c^tc^ ^ ^ ^c^ ^ac^ e^ ^c^ ^ ^ ^ m derlwlen der blaten groß oderkleym Sölicho zey^ jeh durumo un lmrch fierung zumachen ^vonn der wegen die in stein vu in l^oltz erbettelte der flutten die^ zir also ^teyl jr fufen in ^ey teyl^ o^erfi teyl laß ein fafen bleyben/auß den zweyen rmderen teylen zeuch ein fehlten lini/alfo dao ^r hölcn vr^ den auß ge/vnd heb die fchlange lim fo serr hinter der safen um fo ^.eyt ^ie sufeu i^S^ ou oic ^ullet^ mit dem eirkel wilt auß nemen/ dem thu ulfo^ ^ey^ ^urch dcr olutlen l^c^ ^ ^ ^ ^ ^ vier firung geteylt werden /vnnd zeuch ^ie felpen linien fo meyl ku^ oic ^ ^l ^ ^ ^ursfi^ darnach reyß die grund in jren firungen zu ^cn eaptelen/vu nym mit einem eirkel un eine ^ic u^röfi runden/vnd fetz die mit dem ein sitel^ oe^ cu^ uns ^cr k^rcu^ um m ^ so.gemelteu run^eu u^ ^ vt^ den anderen sueß setz mffder kreutzlini hinmu^ in einen puneten.a.vnd reyß mit dem ersten fitel^ zu be^ den seyten rund durch die seyleu ^ fierunu^ulfi^ thu jm uuch mit ^cn un^erc^ scylc^ ^ fierung ^ vu sctz^ m die punete der kreutz limema^b^d. darnach rey^ auch die zird der blatten ^icke im u.rnn^ mit ^cm enkelauß difen punetem a. b^ e. d^ mie tieffiehinein gend.^tem den fchamel den du ausdao eaptel se.^ zest/den mach alo dick alo dao eaptel ^aber^ nun eino vierteylo hoch von dem eaptel/den zier ol^en vnnd vnden mit kleine leistendem dao ^ild dao^u uuf^ie feulen fielleu ^foll zweymal fo hoch fein al^ dao eaplelvnd der^ fchamel ist^Souche euptel mil ^ u^runoen ^uo jch ^eu uus^ssen^ ^ im [96] ^ nun die krum seulen mit jrer ^u gehörung se^ g ist /als dan mach ein poffamem darunder ^^^gantz gesi^ erstlich niach ein ausrechte ablange sierung so breyt als der seulen fis vnden ist/ ^^^vnd zweymal so hoeh/vnd setz dariinder ein gesirten stein eins vierteyls hoch von der ausreche ^en sierung/vn ausetlicher selten der gantzen sierung breyt ausgeladen /von diser aufrechten sierung schneid vnden mit einer zwereh lini ab ein vierteyl/vnd reyß von der selben hoch herao ausden vnder^ ^ein ein ort lini eins halbteils weyt ausgeladen von der aufrechten sierung. Darauß mach ein stiegen mit vier staffelen vnd lad die staffelen oben aus jres Diameters w^yt /vn mach jn oben ein sasen eins .vierteyls breyt von der staffelen höhe/vnd darunder reyß hinein ein holkelen^arnaeh schneyd oben ^ ^rung jren achteyl ab mit einer zwerchlini / vn lad den abs^hnit obe so weyt auß als hoch er ist/ vn reyß ^benvonn der außladung ein ort strich herab vnnd hinein an die sierung zudernegsten zwerchlini^ darnach teyl mit einer zwereh lini disen absehnit in der mitt von einander.^n disem oberen halbteyl schneyd mit einer zwereh lini oben ein sechs teyl ab/ darauß mach ein sasen /der eck vbertret vnden die ortlini. Darnach reyß in dem vnderen teyl ein außboge eirkeltrum vber die ortlini /also das jr ansang auß der ortlini ange/ vnd ende wider ausder ortlini an der vnderen zwerchlini^ Darnach teyl das vn-der halbteyl mit einer zwereh lini in zwey teyl / das ober teyl/teyl in vier teyl / auß dem oberenn vierteyl mach ein fasen die mit jrem vnderem eck vber der ortlini dret / darunder zeuch ein holkelen tyeshinein/ als^ das sie am herauß zihenn wider die vnder zwereh lini rur.Darnaeh teyl das vberblibenn vnderst ^eyl in vier teyl / auß dem obersten vnd vndersten teyl mach zwey sesiein so weyt außgeladen so hoch sie ^nd^Aber auß den mitleren zweyen teylen/maeh ein wellen mer dann deshalben eirkels weyt vber die[97] sasen auß geladen^ ^tem das oberst gröst eirkeltrum mag man mit einem lauberg ziren/aueh die an deren ding am poffament wie einer s^lbs will / vnd die vier seyten der sierung mag man mit historien vnd epitasien ziren/doch soll man vor den vier seyten der sierung leysten mache/ die fffen diser leysten mach breyt eyn zwelsieyl von des poffamenst b^eytten.Aber den absat den d.e leiten hinein soll habe mach halb so breyt. ^tem die vier eck der stiegen leger vier mener sur ein zird als huter^Aber oben aus die vier eck des poffametes mach vier merketlein/die recht groß ^u diser seulen soll also genumenn wer den so ein man ausoem groffen gesierten stein vor dein poffament stet sol sein haubt in die n^it des pos samentz reychen.Diß poffamet hab ich hernach ausgeriffen/der grund ist leycht.ich darzu zu reyffen^ darumb^ievnderlaffen^ ^ du aber wild magst du die stiegen an dem vo^gemelte poffament auffen laffen vn anderst ^^^ziren mit leisten werck dann sor/ dem thu also /mach disen auf ger ffen stein zweyer sierung ^^^hoch/ dz vnder gesims mach einer halben sierung hoch vn lad das vnden ausyetlicher seyte so ^eyt auß vn zeuch ^n ^nde diser auß ladu^ ein ^strich ^bersich biß zu ende des gesims an den stein darbey s^l die zird gezogen werden /dise höhe teyl in d^ey teyl / vn auß dem vndersten dryteyl mach ein gesierten stein mit einer blate sasen/aber auß den öberen zweyen teylen mach die ander zierd/auß dem vndere halbteyl mach im andersten dritteyl ein sasen/vn auß den obere zweyen teylen ein ho.kele / aber im oberen so^gemelten halbteyl mach auß dem andere halbteyl in seinem vnderen dritteyl auch ein sa sen vnd ^olkelen dar^b /n^ie v^ v^n dem anderen teyl geredt ist / vn im obersten teyl mach zwo schmal sasen vnd in der mit ein stab so groß die zwo sasen sind^[98] Das ober gesiins mach eines drytteyls schmeler dann das vnder vnd lad das seyner dicken ^veyt auß dises teyl in drey teyl a iß dem öberstenn dryttei^ mach zwey sesiein das ober breyter dann das vndere aber in der mit zeuch ein sehlangen lini die so breyt sey al^ die zwo fase^ da^ d^e holkelen oben vnd de^ außbug vnden sey/ aber auß den vnderen zweyen d^itteylen mach zwo holkelen vn das die vnder oben ein kleinst hab^Wie jch das hernach hab ausgeriffen^ S begybt sieh ofi / so man in sehlachten ein selt erobert dao man dann ein gedechmuo oder seulm an der stadt da man die seynd erlegt hat aufricht zu einer gedechnuß/was das lnr leue find gewesenn die man vberwunden hat / find das mechug lent gewest /mag man von jrem ^ zeug den man erobert hat ein soliche seulen machen vnd aufiiehten. ^eg zum ersten ein gefird steinberg aus einen buhel der nlle ding wao mun darauf fetz tragm muge/ ein feyten achtvu zwcyntzig schuch lang vnd ob dem erdnch neun sehuch ^ lcg ausyeuieho eck ein buchssen kugel anderthalb^ schuch hoch /vnd mneh milrm mtf ^isem fieinn^erck r^ier staffelen dreyer schuch hoch^ vu die vnderst staffel mach ein schuch vu ein vierteyl hoeh^ damaeh teyl die andere drey or^ denlich ab/also das die oberst die niderst werde/vnd das steh die mittelen zwo staffelen ordenlieh ein tey len/wie dz fiaren im ersten buchlein hinden in den lininien ifi angezeygt/an der vndersten staffel mael^[99] ein seyten vier vnd zweyn.^ ig schuch lang/aber die oberst staffel mach eyn vnd zweyntz ig schuch la ng vnd setz ausyetlichs eck ein balfer dunnen drythalb schuch hoch /vnnd im bauch zweyer schuch breyt/ aber die eck der staffelen schneyd mit einein ^strich vergleychlich ab. Darnach setz mitten aufdie stie gen ein ausrechten ablangen stein zwelsschuch hoch vnd acht schuch b^eyt/ das gesims lade oben auß drey vierteyl eins schuchs/vn machs als dick so weyt das auß geladen ist.^arnach mach auß des ge^ sims öbersten vierteyl ein sasen/vnd machs zwischen der oberen fasen vnd ende des gesims in dem vn dersten vierteyl auch ein sasen so weyt auß geladenn so h^ch sie ist die wirt kleyner dann die ober. Dar nach zeuch zwischen denzweyen fffen ein schlangen lini/also das die holkelen oben vnnd deraußbug vnden sey. Aber die zird vnde an dem stein lad aufyetlicher seyten zweyer schuch breyt aiiß/ vn mach die vnder blat sasen eins schuchs hoch^ Darnach reyß ein zwerchlini durch den aufrechten stein eines schuchs hoch ob der gesierte blate sasen / vn mach aiiß dem vndersten dritteyl ein sasen die furdret den stein eins sehuchs weyt /vnd auß den öberenzweyen teylen niach ein holkelen diedaendeimnegsten dritteyl bey dem stein zwische der fasen end vnd des stem^ ^ Darnach setz ein wersMörser mit seiner la den mitten aus disen stein die vnder auge acht schuch l^re^ se^ /^n ^uach deu mörscher mit sambt sei^ nein gestul .^och ze.^en sichuch/vnnd mach jn soren vmb da^ ^aul ^eyt funsschuch von der zierd vnd sterck wegen/aber im leyb mach jn vier schuch vud eyu vierteyl/aber die ring vn zierd solle vberlauffen vnd im bulsersack mach jn breyt drey schuch vud eyu vierte^ ^a^nach stell mitten aufdisen möffer ein groffe starcke buchsen eyn vn zweynzig schuch laug hiudeu d^ schuch a^ si^eu zweyer schuch breyt/ das eysen das sie scheust soll eins schuchs hoch sein/vnd das maulan der buchsen soll starck sein daim die zierd soll soren vnd hindeu deu le^ de^ ^uchseu ^u ^ech^ o^dnung vnnd stercke vbertreffen^ wie dz die kunstliehen buchsen gieffer wol w^steu zumache Darnach steck oben in die buchsen ein glo^ cken mitjrem ör dreyer schuch weyt vud zu^ hoch/vnd leg zwo bafesen kreutzweyß darauf vnd sei^ vier Harnisch mit den rucken an einander ausdie bafesen /also das ausdeu vier ortenn jr beingwand vber die bafesen fangen das alles mach vier schuch hoch/aber jre federbusch magstu vber jre helmlet^ vnd auff die seiten ziehen so .^och vnd weit du wilt/vnd ein bafesen mach lang^ ^ schuch wie das her^ uach ist auffgeriffen/ aber so dffe du^ ^ ^m ^ gemacht werde/soll man ein yetlich ding sunder ziren ^ [100] [101]sicher ein vietoria ausrichten wolt darumb das er die ausrurischen bauren vberwunden het der möcht sich eins solichen gezeugs darzu gebrauchen/ wie jch hernach leren wil. Erst^ luchset ein gesierten stein zehen schuch ein seyten lang vnnd vier schuch hoch der ste noch auseiner gesierten blatten zweyntzig schuch ein seyten lang vnnd ei^ns hoch /vnnd aus einen buhel aus die ^ier ö^ter leg gebunden kue /schaff/ sehwein vnnd allerley ^ Aber ausden öbe^ rengesierten stein ^ ^i er ^^rf ^ie ^er ^ore ^it ^e^ ^^e^ /e^^r z .^el ^d kre^ter oder was dir zuselt^ Darnaeh leg n^ch mitten aus disen stein ein anderen gesierten stein einseiten stben sehueh lang vnnd eynes sehuehs hoch/mitten aus disen stein setz ein haber kasten viersehuch h^ch vnden ein seiten seel^s sehueh vn ein halben lang aber oben bey dem sch.os seehs sehuch lang/vn zu oberst aus d deck.^sehueh lang daraussturt ein keffelvierdhalbe sehueh weit/aber im bodeni^n d.ey sehueh/mit ten ausdes keffels boden set ein kesnapseyns halbe sehuehs hoeh/oben zn.^er sehueh weyt/aberani bo dm nit mer dananderha^be den deckzu nut einem dicken teller dz w^lvbersehies/iiiitteausdz teller set ein butteras drey sehueh hoch/vnde a^n bode ander^alben s^huehs b^eyt/ aber e^ben nur eines s.huelas weyt doch die sehnaupendaraußiuan geiist soll f^rtreffeu /mitten aus dis butteras/ setz ein wolge schickten milich krug d^a.be sehuehs hoeh/ im bauch e^ns sehuehs ^eyt/ aber ^be eins halben/aber den siies mach vndenn weyter/ ^nnd im nulieh krug rieht aus vier scharren damit man das kot zu^ men raspt die zeuch vbersteh funssel^ueh vn eyn ha.ben/ darum pind ein garbe sim^sehueh he^eh /als^ das die sehnen ein l^a.ben furtreffen/vnd henck daran derbaweren werckzeug hawen /sehausien ^a cken/mistgabel/trischensiegel vnd der gleychen/darnaeh set zu öberst aiisdie sehar^en ein huner kö^ble ^nd start darausein schinaltbasen/vn se^ e^n trauretten bauren darausder mit einem sehwert diueh stoßen sey.Wie jch das hernach hab ausgeriffen^ ^tem welieher einem t ^inckeubolt aussein begrebnuß ein gedeel^tnus wolt ausiichten der m^eht sich einer soliehen nael^solg^ ten auj^erisnen maynung gebrauchen. erstlich sein grab daran ein epitaui^ um maehen dz den wo^lust nut g^spöt l^t ^n auflas grab ein pier tiinnen ausieeht stellen/vn ^ben mit einem b^etspil zudlck^en/darauszwo sehuffel vber einand^ sturt edarin wirt freff^rey sei^n/darnaeh ausder oberen sehuffel boden g^lt e^ wei^tnidertreehdigen pierkrug mitzweyen hand habe dz deck mit einein tel.er zu vn sturt darausein hochs vmgekertes bierglas/vn set ausdes g.as boden ein kö^ lein mit b^t kesvn buttere^Der gleichen ^n anderen dinge möeht man garmanieherley nach eines wichen leben sein begrebuu^ zieren soliehs hab jeh von abenteuer wegen wollen anzeigen vnnd zu sambt den anderen seiilen ausgeriffen^ [102] [103]O jch fiaren von den lengletten eorperen ein wenig angezeigt ha^wiljeh nun ein festen runden thuren leren maehen allein das blos eorpus on alle zierd/ welteher aoer einen foliehenn thure^ ^ bawen wolle der ziere jn nach feinem gefallen /difer thuren foll gemacht werden in einer sta^ an dem aller gelegesten ort vnnd mitten aufeinen marckt gefielt ^uuf ou^ mun voer die u^untz en star^ darauß fel^vu duo fich die Nemden in allen gassen nach dissem t^mcu bissen zurichte /difer marck^ foll aufda^ allerwenigst fowe^t feinde einfeyten von feiner fiernngfi^nf hundert fchuch erlang[104] Ausdisen platz stell in der mit ein runde stiegen zehen schuch hoch von achtzehen staffelen/ vn ein yetl^ che sta ffel mach eyns s^huchs breyt r^o wirt der d^itt sanft/ vn den Diameter oder Ostrich durch die vn dursten staffel do di stiegen am breytest^ ist mach hundert schuch lang so behelt der diameter der öber- sten staffel sechs hundert vnd eyn vnd vierzig schuch/die stiegen d^ent das man darauf sehen mag wz an dein gantzen marckt geschieht vn was man darauf feyl hab. Darnach stell mitten aufdiese stiege den thuren vnd machjnvnden vierzig schuch weyt mit samtder mauren die mach vnden dick zehen schuch so beleibt der thure inwendig holl zweyntig schuch durch den Diameter /die selbig weyten fur inwendig gerad/inaufdz sie gant aufrechtste biß zum gang der gemacht soll werde daselb mach die mauer sunfschuch dick so leint sich die mawer auffen vnd oben ^inein/vnd wirt der thuren ^ben ^ns vierteyls schmeler dann vnden/das stet jm wol an vnd tregt starck.Darnach mach den teuren v^n vn den ausbiß vnder die dachung zweihundert sehuch hoch/ so wirt er seiner vndersten we^te f^nfer hoch vnd inwendig im thuren mach an der maueren zu ring heriimb ein siache schnecken stiegen biß zum gang hinauf/der maffen wen es not t^et das inan sie auch reytten möcht /zu diser stiegen brauch die schneken lini die im ersten buchlein in der^ j^. sigur anzeygt ist. Darnach mach ein schmalenn vm^ gang vmb den thuren/der mauren höhe gleych/der mit dem gesims vnd allem int weyter herhab tret dan acht schuch vnd lad jn drey schuch weyt auß/doch magst du das ober gesims weyter lasten f^rtret ten.^arnach set ausdie thuren maur ein gemauerte dachung/vn zeuch den euff^ren form durch die lini des ersten buchleins in der^ ^ ^ . sigur / aber innen hinauf zeuch die lini mit einem eirkel / s^ wirt die dach mawer oben dunner dann vnden / vnd dise dael^ung mach funftig schuch hoch biß vnder das glockhaus ^ Aber das glockenheusiein mach^funf schuch breyt vnd zehen hoch /vnd das ober halbteyl mach offen zwische den gsimsen mit seulen versett/vn die /dachung darausmach auch zehen schuch ^och /vnd die gestalt des dachs wirt mit zweyen außbogen zirkellinien oben zusamen gezogen. Dar^ nach mach die stangen knopfvnd fannen auch zehen schuch l^och^ Des thurners wonung soll in der dachung sein/das er aufsech/zeychen geb/vnd die or richt^iser thu^ ist hernach aufgeriffen^ [105] [106]^ begibt sich das einer zu zeyt geren wiffen wolt wie hoch ein thuren were zu solichem absel^ vil instrum et diene als das Astrolabium vn des selben ^uadramen baeulus ^aeob ^n der gle^ chen ich will aber hie einen schlechte weg an^eyge^So du die höch eines thurn^ absehe n^ld ^ bezeyche den oben^b.vnden^e. vn dein aug se^a^das stell darson se weyt du wild/aber in de^ vnden das.e. Darnach nym ein recht winckelmas vnd ausdas ein ort mach ein schmal^ richtscheyt lein das an einem negelein vmb gee/vnd so.^en beweglich sey/vnd leg das winckelmes ansd^e lini^ also das die ausrecht seyten gegen dem thuren ste vnd dein aug sey hinden am ^ da das beglich richtscheytlein ein zepsi iff /vnd rieht das richtscheytlein aus die ^öch^ b^ vnd st^ du d^e rech^ ^ hast punetir das winckelmes vnder dem richtscheytlein vnd besestig das darnach /leg an der selben sta^ ^n uerruckt dein winckelmes vnd riehtscheit ausdie seyten nider zu deinein orizon/was dann d^e h^he d es thurns ist das leg aiisdes thurns seyten/vn merck das mit einem puneten.d.so sinden sieh z^en ^ch dryangel der aufrecht des thurnshöch^b^vn dernidergelegt.a.e.d.sogewindt diel^öch^^nd die nidergelegt weyten^d.em leng/ diß selt nit aber du m ust sieyß thun im meffen/solichs hab jch hernach ausgeriffen^ [107] [108]S ist auch den steinmetzen / maleren / vnd schreyneren nutz das sie an die thurn heuser vnd ^emeur ein gemeine sonne or konnen ausrichten / des halben will ich nachsolget ein wenig Marfan anzeygen/ so vil si^r den gemeinen man not ist/vnd die klein or von. ^ 2^ stunden leren ma^en. erstlich lerren auß einem puneten der ob einer geraden lini stet ein anfechte lini ziehen/wie dz soren in dem buchlein der linien auch angezeyt ist /aber zu mererem verstand sind das also.^eyß ein lini.a.b^ darob set ein puneten.e. vnd setz einen eirkel mit dem ein fues darein /vnnd mit dem anderen reyß ein ^irkeldrum vber die geraden.a.b.vn wo sie die durch schneydet da set^ e. Darnach setz den eirkel mit dem einen siies in den puneten.d.vnd den anderen thu angeserlich so weyt ausals du wild/vnnd reyß mit ein eirkeltrum durch die lini.a. b. vbersich vnd vndersich/des gleychen thu jm auß dem puneten^ mit vnuerrucktem eirkel/wo dann diese zwen krum ryß an einander durch schneyden da setz oben ein. s. vnd vnden ein.g.darnach reyß.e.s.vnd.g.gerad zusamen/vnnd wo.a.b.diirchschnitten wirt da setz ein^so wirdt.e.h.g. ein anfechte lini zu gleychen winckelen/diß ist ertstlich not ^u den horalogien aus das du wiffest was ein ausrechte lini sey /wie das hernach ist au^geriffen^ ^yter mach ein vierteyl eine^ cirkclo de^ eentrum sey^a. vnd die ende^ e. disen bogen teyl in ^neunzig teyl oder grad/zum erste eeyl jn in drey teyl/damaeh teyl yetliche driteyl auch in d^cy ^ ^ ^ teylderwerdenneun/damaehteylyetlichcnncunteylinzweysowerde^^^damacl^eylem ^etlichen achtzehn teyl in lunsteyl so werden im cirkcltrum neuntzig teyl/vnd stell dsscn qua drante.e.a.aufiecht/vu.a.b.vberzwerch/vn die grad sölleu von d e.b.vberfich gezelt werden ^ oem^ e.wo du nun in einer stat bist vud wild ein ^oralogium machcn/ sosuch zu dcm crstcn durch cin iustrn mmt/oder in tasclen darzu gemacht/wic hoch der poluo ob dem erdrich erhaben scy /alsozu ^urem^ berg ist sein l^öch ncun vnd vicrzig grad/so zcl von dem.b.vberfich biß zu eud deo nentr ^ vierzigsten gradeo do setz ein.d.vn zeuch.a.d.gerad zusame/dise uni^ a.d.nent uran lateinisch arcm ntundi/das ist die art daran die gantz weit vntb get^ darnach zeuch ein audere aufiechte lini wie du fo^en gelert bist auß dem punctcn.d.aufdic lini^ b^ zu rechtcn winckclcn/ m den felpen puncten fetz em^dise lim nent m.rn in Latein muralem^aber Teutfch mauerlini/darauß die ausrechten horalogia an die ma.^ neren gemacht werden. Darnach zeuch ein gerade lmi autz^ dem puncten^an die lini.a.d.zu gleych.^ en winckclcn auß der vorgende regel/wo dife lini die art oder stinge lini d^ n^elt ^nrch fchneydet/da fetz ein. s dife lim ncnt man in Latein equinoual^ dz ist die lini die die art lini d^ welt in der mitt zu gleyehe^ wincklen von einander fiheydet/all dife limen finl^ ^n reeht befielt aus^uremberg/wie dao hernach ist aufgerissen darauß man die horalogia machcn kan/vnd diser quadrant soll so gros gemacht wer^ den das du das horalogium darauß mahen mu^elt ^dctnn ^u must sein j^i^ gebrauchcn vnd dar^ aaß arbeyten / der dryangel. a. e. d. mag von holtz oder metall gemacht werden damaeh man die st^ oderzeyger der oren ein leget/an der mauren soldeur gehefi werden/vnd^ledig gegen dem poluo r^n der der erdenk in Latein ^lntartieuo genent wirt steen /ausderebne soll^ ein gchefi werden /vnd^d. aufi^encht in den pomm articum/so. e. d. im plano oder ans der eone li^l s^ ^set^ d^ a^ die h^eh ^ ^quinoeialis^ [109]Vnd fahe an das horalogium zuomachen / vnd reyß ein gerade lini .g.h. vnd reyß ein andre gerade audrechte .k.l. zuo gleychen wincklen mitten dardurch / vnd da sie an einander durchschneyden setz ein .m. Danach myn mit einem cirkel vnd setz in mitt den einen r^ m ^ pnnele^m^ ^ ^ ^ ^ere^re^ ein ^die^w^ ^^^^^ ^ ^^^^ dereirkellini durch diepuneten die gegen einan der vber sten durch daseentrum^m^vn^ gar i den ^e^en lmien^ ^ a^ ^nd^ r^ s vnd such auß den limen de^ ^uad^amen albe^ ^ sieyffig ^^i^ ^ ^ i^rnael^ au^aeri^en^ e^t^. ^^.^ ahnendem e^uinoeti^ vndmi^ mitten im eentrnn^n^ setz den einen fues in den puneten^n.vnd den anderen ausdie lini^in die selb stat setz ein^ in disein eentrum laß den eirkel mit dem einen siies stil sten /vnd mit dein anderen reyß auß den puneten. n^ ein eirkellini/darnaeh zeuch auß disem eentru.v^gerad lini in die puneten der lini.p.^Darnach nym mie einem eirkel auß den vo^gemelten dryangel die leng.a.e.vnd setz jn mit dem ein fues in den puneten^ vnd den anderen aus die lini.k.l.in den selben puneten setz ein. r. darauß zeuch gerad linien biß in die puneten^ r^ s Darnach set den eirkel mit dem einen fues in den puneten.r. vnd reyß mit dem anderen ein eirkellini durch den puneten.o.also ist der öber eirkel auß derv^gemelten leng.d.e.gemacht vnd ge hört an die aufrecht mauer zustellen/aber der vnder eirkel der auß der leng.a.e.gemacht ist/gehört aus den orizon oder ebne zustellen.Wie das hernaehist ausgeriffen/darauß auch die seyten horalogia sind zunemen^ ^ d^n ma^ m^ manicherley ecketter stock machen darausallerley horalogia zumachen sind /aber hie will jch ein gemeynen brauch durch ein eubnm anzeygen den man an etlichen orten beschneiden sol /vnd darnach ausdie selben selder die die st^nn bescheynen mag horalogia stellen/ thu dem also / bezeychen den eubum auseiner seyten an seinen vier ecken m^ l.m.n.vnd set ein puneten^e.mitten darein/ daraus reyß ein eirkellini die die vier seyten der siernn^ an rur i^vnd teyl die eirkellini mit zweyen geraden limen in vier gleyche teyl zu rechten wincklen /alst^ das die zwerchlini^a.e.b. den orizon bedeut/vnnd die aufrecht lini oben sey das zenit ausdem haubt/^nnd vnden das. e. sey der sues oder basis. Damach teyl ein yetlichs vierteyl des eirkels in neunte ^eyl n^e oben gelert ist/ vnd zel von dem.b.vbersich gegen dem. d. so vil grad der polus h^ch ste^ ^ dn b^abe^ hie zu Nuremberg wie gemelt ist die eleuation neun vnd vierzig grad wie vo^ gemela ^nd n^ ^ d^ ser grad endet do set einen puneten.s. Darnach reyß ein gerade lini.se.vn gar an d^e zirkele d^ l^n set ein.g.dise lini deuttet arem mundi daran die welt vmb get /nach diser lini sollen d^e stanze d^e den schatten an den maure geben gericht werden/ aber ausden verwente seyte/ vn ausder ebne mag man^ die stange nach dem e^uinoetial oder zenit richten/ die stile der vierhoralogia im eirkel des equinoctials sohlen yetlicher in seinem felt zu gleychen winckelen ausrecht sten^ Darnach reyß durch das eentrum^ e^ein gerade kreut lini von einem ende des eirkels zum anderen /also das die lini der a^vnd dise vier gleyche winckel machen vnd s^tz en an jre ende. h. ^ dise lini zeyget an den equinoetial zu beden. seyten[111] durch die puneten.^. i. so nun difi lini deo equinoetlalo kreutzweyl^ zu gleyche^ wincklen ^ocr ^ie ^ini oe^ art mundi recht stet / so fil dann d.e art mit jrem ende^ s hinaus steigt ^ also ^il steigt ^ie kreu^ ^i ^ e^ equinoenalo mit jem punctcn.h.hinab/vnd der gegenteyl deo poluo durch dao^gcmerckt^e^ei^ ender gegenn teyl deo equinoctialo ^ey dem . i^ verstanden gendgleych mit/dann wasam poluo ^u get duo get am equinoctial ab/so wirdt in allen vierteilen neun vnnd ^ierzi^ u^ beley^cn^ ilt ^ b^e des polus zu Nuremberg /vnnd die eyn vnnd vierzig vbrigen grud b^ zu ^em ^ m ^ie ^ ten von dem equinoeual biß zu vnserem orizon / dardureh wirdt der cubuo uusder geirrten sci^ ten.k.l.m.n.in acht eck geteylt/ die parallel limen kanstu recht sörnurenn so ^u ^ic lmimu^ arts mundi/vnnd.^ i^ equinoctialio gar hinauf zeuchst zu oeden seyten omch l^ ct^a^ ^nd lne^ durclr^ die ersten regel oben die krutz lini ausallen vier seitens s i^ n^ie l^c ou ^erzcychucl m^ ^ ^ fi^lmienn stich dem eubus die vier scharpfin seyten ab darauf werdenn acht gcfierte seu^ ^mte^ durch fic alle soll die mitag lini u.ezi^en u^cu ^ neben seyten gewinen acht eck/aber vn^ gleycl^ diß geö^ert eorpuo ^ mit ^em aufi^erisnen ^ l^ ^ uusu^ ocr sonnm^scm ^ derteyl gegen dem vndergang/vud dao^ u^ stc^ ^c^ mitluu^u^er ^ ^ ^c^ mimuch^ rie^t d.e horalogia ausaue gefierte filber l^u ^ie suu^ ^m reycht^uch un oie zn^i ncoc sci^c a^ ^ aurvnd nideraang/wiedaoulleo^emuch istuu^erisse^ [112] [113]^ls nachfolget horalogium mach gegen dem equinoetial vnder ^er erden gegen mittemaeht/ des still leng nym au^ dem mitlen eentro bu^d^ l^i ^cl^te vnd viere aufder mitleren lmi^ Tem an ein yetuche mamen horalogia zu machcn fie sey wie fie wölle /die selben mtsschie^ ^n finden ausalle seyten/oder d^ hangen sey int zenit hinderfich ioer fitrfieh/dao such durch zn^en grad verruckt ri^ aa^ bb^ den erfien zu der zwerchcn den anderen zu der aufiechtcn lini^ dnran radij lenger knrtzer oie sei^ durzrvische weyter vn en^ muehe^ie ^ hernach ist ausgerissen ^nd wiewolnoch garmanigerley horalogia find in den man alle stund sehen kan was das aussteh gend zeychen sey/wie der tag ab vu zu nymbt/in welichem zeychen die suu sey/ die stund der Planeten vnd dergleichen hab jeh doch allein die gemeyn stund wöllen anzeygen / vnd dasausdas kurtzest die^ wey^ diß anzeygen der stund nil das soderst fimremen/sunder allein ein zusalist. ^[114] S begibt sich osi das man schrisi an die seulen /thurn/oder an hohen mauren macht/da^ ^ rumb welicher an ein thuren schreiben will das man die oberst zeyl der bustaben als wol ge sich zu lesen als die vnderst/ der mach sie oben gröser dan vnden/durch ein solichen weg/stell dein gesteht so weyt von dem thurn / vnd in der höch wie du wild/diß sey ein punet. e. vu nym fur dich den weg des dryangels.a.b^e. der. 1 ^.sigur des lini buehleins/vn las das.a.b.sein die thuren höhe oder want darausdu schreiben wild.^eun teyl in das eirkeldriim.b.e.mit puneten gleych weyten der zeylen darein du schreyben wild /vnnd als dann far auß des gesiehtz puneten^e.mit geraden limen durch all puneten des eirkeldrums.b.e.biß an die aufrecht thure höl^e oder want.a.b. Darnach sar mit parrlim en auß disen puneten aus des thurns want vber zwereh. ^wische die selben limen must du dein schrist setzen/da wirdt dir anzeygt wie vill die öberen bustaben gröffer werden dann die vnderen/ vnnd so du aber ein kurtze lini nach der langen.a.b.gleychmesig wild teylen/so reyß all limen gerad in den punete e.vnd schneid sie mit einer aufrechten parrlini.fg.gegen dein puneten.e.ab^so wird^s.g.gleyeh geteylt wie.a.b. mit der sie ein parallel ist. Diß ist zubrauchen im sur oder hindersetze zu ergröffen oder kleiner machen.Also sind all lini nach anderen zu teylen in gleychen oder vngleychen dingen/ vnd in den tey len die man nit nenne kan/vn soliche teylung hat nit allein stat in den pustabe / sonder in allen andere dingen/ vn in sonders so man einen hohen thuren in allen gaden mit bildwercken zire will/also dz die oberen bild gleych den vnderen scheynen kan durch disen weg geschehen /wiedas hernach ausgeh senisi^[115] ^ dan die bauleut aueh maler vnd ander etwan sehrist an die hohen gemeuer psiegen zu ina chen/so tl^ut not das sie recht bustaben leren machen/ darumb will jeh hie ein wenig dason an zeygen/erstlieh ein Lateinisch. abe. sur schreiben/ darnach ein tertur/ die zwo sehrist man ge- ^vonlich zu solichen dingen braueht^ ^u dem ersten vn Lateimsehe bustabe mach zu eine yetliehen ein rechte sierung darein er versasi werd aber so du den bustaben darein zeuehst se^ mach sein gröfferen zug breyt ein zehenteyl von der sierung/ seyten leng/vnd den dunneren zug inach eyns driteyls breyt von dem breyten /das merck durch all bu^ staben durch das gant ^a b e^ erstlich mach das.a. also/bezeychen die eck seiner sierung mit.a. b. e. d. das thu zu allen bustaben /vn zerteyl dise sierung mit zweyen kreutz linien die ausieeht^ e^ s die zwerch. g. h. Darnach set vnden in der sierung bey.e.d.zwen puntten.i.k. eyn zehen teyl hinein/ vnd zeuch den dunnen strich des bustaben von dem-i.vbersich an die sierung von dan zeuch den breyten strich wider herab/also das jre beder brey ten auffen die zwen vuneten.i.k. an ruren/so beleybt mitten ein dryangel/aber der punet .e^kumpt oben mitten in den bustaben. Darnach zeuch das^ vnder dem zw^ch strich^g^zusame/ den strieh mach eynes dritteyls breyt von der gröfferen breyten^ Darnaeh laß an d ein breyten strieh oben ein rund eir^ keldmm hindersieh vber die sierung auß streyehen /vnd nym den bustaben oben mit einer sehlangen^ liui ab/also das die holen gegen dem dunnen strich ste/vnd sehweys des bustaben strieh vnden ausbe^ den seyten auß also das sie der sie^uug eck^ d^ rureu /da^ thu uut eiue^u eirkeldrriim des halben Dia meter eyn siben teyl vo^ der sierung se^eu ha^ /a^ u^ueu hu^ ^ ^ auß d^ ^u der gröfferen breyten des strips zwey driteyl weyt surdretten / das uym zu bedem teyl u^it emem eirkeldrum auß de^ Demeter des breyte^^ striehs breyt sey^ ^tem dises.a.magst du auch o^ uu^ de^ sie^g ^ a^ ^eu^ ^ud deu oustaben ausbeden seyte^ außsehweyffen wie vnden / doch da^ de^ leuge^ ^l si^ ^de / a^ ^eu ^uuse^ d ie strich ein wenig ne.^er zusamen geriet werden^ Diser dreyer meynung must du dieh geb.^auehen /weliehe dir am ba^ sten geselt/vnd merck zu gleycher weyß wie diser bustab^ oben vnd vnden außgesehweyst wirdt/also solst du aueh außsehweyffen die bustaben der strieh ortseheleht gezogen werden/als da iff^ v^ r^ y^ abe^ doch ein wenig geendert/wie du hernaeh hören wirst ^ ^tem das^ a^ magst du noeh anderst machen^ neinlieh oben seharps/ so lem^u sich d^e st^ch ^eu uehe^ zusamen ^Darnach ruck den zwereh zug ein wenig mer herab/vn maeh jn noeh so breyt als sor/du magst aueh den strieh oben stunpsabsehneyden oder sinnen auß schweyffen^ ^nd dis^ ^usta^ ^st hernaeh ausgerissen^[116] ^rter mach das. b. in seiner sierung.a.b.e.d. also/^rstlich teyl die sierung mit einer zwerch^i ni.e.s. in zwey teyl.darnaeh teyl.a.b.vnd^s. mit einer lini^h.auch in zwey teyl.daruach setz den er^en aufrechten breiten strich des bustaben fo weyt in die sierung von der lini.a.e.so breyt der strich ist. Darnach zeuch ein anfechte lini.i^ hinter des bustaben strich gegen der mit eyn zehen.^ eeyl weyt ^on der sierung seyten leng/vnd wo sie durch sehneydet die lim. g. h. da setz ein. l. Darnach ^euch die dunnen zwerchstrich von dem ausrechten strich desbustabedavondie zwen runden beuch gezogen werden biß an die aufrechtena.k. oben vnder der lini^b.vnd ob der lini.e.fvnd ob der lini^ d. Darnach setz ein eirkel mit dem einen siies in den puneten. l. vnd reyß mit dem anderen innen von den zwerch striche ein halben eirkel/also dz bede ende der eirkellini an der aufrechte lini. i. k. vnder.a.b^ vn ob^e.f die kurtze zwerch strich rure^ Darnach teyldespustabe schmalen zwerch zug ob^e.s.an der li m.i.k.mit einem puneten.m.in der mitt von einander^ Darnach setz ausder lini.g.h.die b^eyte des bu ^aben strich mit einem puneten. n^ hinder die eirkellini. Darnach zeuch auß dem puneten. m. ob.e.s^ ein kurtze zwerch lini gegen dem.sso weyt du der bedarsst. Darnach reyß ein halben eirkel der dise ol^ ^emette lini das.n.vn oben die zwereh lini.a.b.rure/darnach reyß durch den punete.n. ein anfechte li ^i/dise all ruren innen die holen des bauchs/wie sie oben auffen den bauch ruren.Darnach zeuch den zwereh zug ob.e^so lang gegede^als du des bedarfst/da hin setz ein.^^Darnachteyl.m^.mit einer zwerchen^o.p.in zwey teyl/vn n^ sie die lini^v^ einan^ schneydet/da setz ein.r.Darnach reiß ein hal be eirkellini die da rur die zwerchen/e^s. den punete.r.vnd dz.^. Darnach setz die preyten des pustaben zug mit einem puneten^s hinder das^ob der lini. o^ p. vnd rei^ß ein halben eirkel der da rur die lini.m^ den puneten. s vnd die lini^d^ also beleyben im pustaben drey winckel /aber in den vndersten winckel reiß ein runde außhöluug mit einem eirkel des halben Diameter zwey driteyl von des pustaben breyte strich hab. Aber dieeiifferauffchweyffung oben vnd vnden an dem geraden zug des bustaben mach mit einem eirkel des halber Dieameter des bustabens strieh breyten hab^ ^der mach das^ b^ also teyl die seyten der sierung. a. b. in neun teyl /vnd schneyd die oberen vierteyl miteiner zwerch lini^sab.Darnach maeh den aufrechten zug wie vo.^ beschriben ist/aber den oberen bauch mach zwischen.a^b.vnd.e.s.vnd den vnderen zeuch zwischen.e.s.vnd.e. d. darnach teyl^ a^ in neun selt/ vn sehneyd die vier selt gegen dem.b.mit einem puneten.g.ab. darnach teyl.e.d.in suns selt/vnd das negst bey dem.d.sehneyd mit einem puneten. h. ab. darnach zeuch ein lini.g.h^dise lini muß auffen den oberen vnd vnderen bauch anruren / aber dise beueh musen einer sunderen weyß ge^ ^ogen werden vnd der eirkel zuden runden zugenausdenort linien versetzt /die selben zwenortstrich ma. h also / teyl.a. e. in vier selt das negst bey dem.e.punetir mit einem. i. darnach punetir das negst sunsteyl von.e.e.ob dem.e.mit einem puneten. k. darnach zeueha.b.vnd.k.f.gerad zusamen/ausdi^ sen linien ruck den eirkel vnd reyß die zwen den oberen vnd vnderen bauch so werde sie oben dicker dan vnden /wie das die seder gibt /darumb werden dise beuch nit eirkel rund / dann du must den eirkel aus der ortlini versetz ^/vn denacht mit dem handzug darzu helffen^Wie jch das hernach hab ausgeriffen^[117] ^^^Arnach mach das. e. also in sein sierung /zeuch ein zwerch lini.e. f. mitten durch die sierung/ ^ ^ vnd set ein puntten.i.mitten ausdie lini.e.f darauß reyß ein eirkelriß der die vier seyten der sie rung.a.b.e.d.an rur.darnach setz den vnserruckten eirkel ausder lini.e.f so weyt minder das^ so breyt des bustaben gröffer strich ist in einem puneten.k.vnd reyß auch eignen eirkelriß mit herumb de^ streich t vber die lini.b.d.vnd gibt soren dem bustaben in der rundurlg sein rechte dicke. Danach re^ß ein ausrechte lini.g.h.ein zehenteyl von.b.d.herfur diser strich schneydet ab oben vn vnden disen busta ben.e. wie das die alten gebraucht habe^ aber hie will jch das vnder im mittel zwisehen.g.h.vnnd.b.d^ abschneyden.Darnach zeuch innerhalb des bustaben von der hand oben vnd vnden da die zwen eir^ kel durch einander lauffen die runden des dunneren strichs am bustaben folkomen /vn zeuch auch an den selben orten die rundung ob vnd vnderhalb des bustaben an die seyten der sierung.a.b.vnud.e.d^ aber vnden da ^ bustab.g^ h. furdrit/ da zeuch die gestalt des bustabe vnder der eirkellini ein wenig ein gebogner / vnd das er doch pey der spitz mit seinem end die eirkellini weyterrur / des gleychen nym das ober teyl inwendig auch ein wenig holer auß dann das der eirkelriß gibt/alsv geben die zwo eirkel^ lini schier alle gestae de^ busta^ ^um anderen mal mach das^ e^ also reyß in der sierung ein ^iame^er.e.b. vnd setz ein eirkel mit dem ein siies in de^ puneten^vnd re^ß ^it de^n anderen sues den eufferen eirkel ryß wie vor/vn laß jn oben enden an dem ^iameter^b^vnd vnde^r laß die eirkellini ein wenig weyter streychen dann vor.^a^ nach setz den vnuerruckten eirkel mit dem ein fues ob dem^ i^ so breyt des bustaben zug ist ausden ^ia meter /vnd reyß mit dem anderen si^es den inneren eirkel / so gibt sich der zug nach der sederen vndei^ breyter dann oben^ darnach zeuch das ande^ mit de^ haud / ^ud d^e a^schnit der end am bustaben leine oben ^ursich /^ud ^udeu ^ude^sich^ Wie jch deu hernach ha^ ausgeriffen^[118] ^^^^^^^^^^^^^^ ^ As^ d^ mach also teyl sein sierung.a.b.e.d.mit einer ausrechten.g.h.vnd einer zwerch lini.e.^ in vier kleine sierung/vn wo sie an einander durch schneyde/ da setz ein.i. Darnach zeuch den ersten breyten strich des bustaben von der lini.a. b. herab biß ausdie lini.e. d. vnd so weyt hin.^ der der lini.a.e.als des biistaben zug breyt ist/ vnd schweysden strich oben vnd vnden auß biß in die eck a.e.wie soren in dem. b. beschriben ist / des gebrauch dich bey allen geraden strichen der nachfolgeten bustaben.Darnach zeuch von dem anfechten strich des bustaben die z^en dunnen zwerchstrich dar^ ^on der rund zug des bustaben soll ^erumb gezogen werden/vnder der lini^ a^ b^ vnd ob^d^ biß an die ausi^echt.g.h.Darnach reyß mit einem eirkel^g. s h. zusmren.Darnach setz die grofferen breyten des bustaben z ug ausder lini.e.f mit einem . k. sur das^. darnach thu den eirkel von des zugs breyten en ger zu/vnd setz den einen fueß in den puneten.k.vn den anderen in die .im^ s in einen puneten da hin setz ein^darin laß den eirkel stil sten vn mit dem anderen siies reyß auß dem puneten.k.inwendig rund herum biß oben vnd vnden an die dunnen zwen strich des bustaben/vn laß den oberen winckel scharps aber den vnderen höle mit einem eirkeldrum auß von der groß/ damit der bustab soren/ oben vn vnden außgeschweysiist^ ^em. d^ mach sein krumen zug noch anderst dann vor/nemlich das er der sederen nach gezoge werd oben breyter dann vnden/darzu zeuch ein diameter.e.b.vn reyß den eufferen runden zug wl e vor/aber zu dem inneren setz ein puneten^ m^ so weyt vnder dem^ t^ als breyt des bustaben zug ist aus den ^ia meter.e.b^vnd reyß mit vnuerruckten eirkel die inner lini/aber da der zug dun soll werden/das must du ^on der haud zihen ^de^ ^d ^eu^ Wje da^ hernach ist ausgeriffen^[119] ^ ^ As. e. schreyb also in sein sierung / reyß ein zwerch lim.e. s mitten durch. a. b^ ee ^ Darnach ^ ^ zeuch des bustaben ersten breyten anfechten strich /foren zu gleycher weyß wie im. d.besch^ ben. Darnach zeuch des bustaben öbersten dunnen zwerch strich vnder der lini. a. b. das sein ent sechs zehenteyl minder eins dryteyls/von eine zehe teyl erreich /vn die auffchweyffung dffes strichs mach vndersich am ende eyn zehen teyl von^a^bre^t / vnd des eirkelriß Dianieter damit die auß ne^ mung geschieht/mach eyn zehen teyl breyt von.a.b.Darnach inach den mitleren dunnen zwerch zug mitte ausder lini.e.f dz er ein zehenteyl von der len^. a.b. kurter sey dan der ober zug/vn mach jn am ende zwey mal so breyt als den oberen/vn schweys jn oben vn vnden auß mit einem eirkelriß des^.a^ meter hab eyn sechs teyl von^e. s. aber den vndersten dunnen zwerch strich ob der lini.e.d. mach das er surdret mit seinem vndersten eck den obersten zwerchzug e.^n zehenteyl von der leng. e. d. vnd den spitz schweysnoch weyter hinauß zwen dritteyl von eynem z ehetei^l / vn zeuch jn vbersich eyn sechsteyl von derleng.e.d.vnd schweysjn miteinem eirkelauß/deshalben^iametereyn sechstel von.e.d.hab. ^tem den vndersten winckel im bustaben höle auß mit einein eirkelriß von der gros / damit der mitler zwerch strich auß gesichweyfft isi/die anderen winckel laß scharpsbeleyben^ Wie das hernach ist au^ ^eri^en^ Tem das. fi mach zu gleycher wet^ wie du^ e^ allein ^en vndersten zwereh strich luß au^ fin vnd schwenden bustaben vnden aus einer seytenau^ / wie vor aus der anderen. ^ie jchdashernaehhaban^enssem ^[120] Tem das^ g^ mach zu gleycher weyß wie sornen das. e. befehlen ist /allein vor der^ni^ h.zeuch den breiten strich des bustaben von der rundirung gerad vbersich biß an die lini^f vnd schweyffjn oben auß wie du vor gelert bist/aber vnden laß die eck vnd winckel beleyben^ ^ ^der mach das. g. also in die forgeteylte sierung/ reyß ein diameter. e^ b^ vnd set den ei^ kel mit dem ein siies in den puneten. ^ vnd mit dem anderen reyß ein eirkeldrum auß dem^ e^ biß nn^ ten ause^ da hin setz embalso reyß auch von dem^vbersich an die lini^a^biß an d^e ausrechnend da hin setz ein^z. darnach setz ausdie lini.g.h.ein piineten in eyn zehenteyl von der leng^h^ zench mit der hand.l^m.rund zukamen. darnach zeuch auß dem.z. vbersich ein ortlini st^ lan^ des bustabe strich breyt isi/vnd neyg die lini mitten zwischen die eirkellini vnd der aufrechten^ h^ ^n dffem ende zeuch mit der hand ein runde lini biß an die lini^a^ da die eirkellini an rurt . darnach schneyd^ ^ ^ vnden mit einem puneten. n. ein dritteyl ab/also hoch zeuch den breyten aursechten zn^ ^n dem^ n^ vbersich/^nd mach die auffchweyffung oben noch st^ breyt als der zug isi.^arnach set den en^el m^ dem ein sues so weyt ob dem^als breyt des bustaben breyter zug isi/in den ^iametr^b^nd re^ m^e der weyten^i.mit dem anderen siies ein eirkellini die die euffer eirkellini oben rur /vnd ende ^nden ^ dem.l. darnach zeuch die lini von der hand zu dem breyten aufrechten zug bey der höhe de^ m^ ^ zeuch auch oben von der hand die kleiner breyten des bustaben zugs. Wie dz hernach ist ausgeriffen^ Tem das. h. mach in seiner fiernng von zweyendergrösserenn breyten anfechten zugenf^ ^ ^ ^ch ^e j^ug ist /also daojrc cussere ausschwcyffung d^c vicr cck der ficnmg.a.c. vnd^b^m^ t^^^ ruren^vn wie du die breyten aufiechten zug der bnstaben oben vn vnden ansbeden seyten anß schweyffen solt/ bist du soren bericht / dan ein yetlicher bustab ist in einem yetlichen breyten aufiechten strich oben vnd vndm in semer ausschweyffmg/dreymal so breyt alo in der mitt/wo anderst kein dim^ ner ltrieh daran selt/so dao gethan ist alo dan mach den dunnen zwerch zug zwischen den aufrechten mmenaufderlini^e^^ das vnden ist aufgerissen^[121] ^s. i. mach mit einem breiten zug mitten in fein fiernnn^dno eo ooen vn^ vnden anrur^ ^^^^^^ ^^^^.^^ ^ ^^^e^^ ^ß. k. den ersten zug thu som herab in der fiernng gleyeh mefig dem orderen zug im.h^ ^a^ ^nach zcucl^ den audcrcu dunnen zug von de^u preyten aufiechtcu zug ulfi^ d^.o cr dic zwcrch lini mitten in der fiernng^ e^ s vndcn unrur r^oer c^t ^berfieh rmd hinderfich an.a. b^ vnd pa^ rallel gegen dem rechten ^ianteter/ aber die ausschweyfinng an disem zug mach oben an dcrzwer^ l^en.a.b. ausyetlichcr seyten eyn z ehenteyl preyt ^ou d^ lmg^a^vu die sonder aussehweyffmg thu mie^ ^ rem cirkelryl^ des ^iam ter nit p^eyter sey duu d er ouu strich ^eir ist^ uoer oeo uuderen cirkelo ^ia n.ctcr da mn du die undcre seyten aussclrweysst/much ^ey mul so petalo du ist ^ie eirkellini damie die sorigcn gerade preyten ausrechtc strich uusschwcyfft find^umach zcucl^von ^isem duunen zu^ den vnderen preyten zug vnderfieh hernb/dz er anch purullel mit d^ sicmu^ diameter sey/vu sein un sang mmt auß dem spitz winckel/ deu da macht d^ ^im ^ un ^em uufiech^c p^eue^u zeuch in mit se^ ner m.ssc^weyffung biß in das eck.d. doch also / setz zwen pun ^een uus^ ^ e^ ^ u^ eyn ze^enteylvon.e.d.darzwisehen breyt/vnd zeuelr den sorgedaehten breyteu ^ mitplintnssen in dz fi^ der filt/aber darnach mustdu disen zug aussehweiffen/dem thu also ^ cm punetemg.ausdie lini.e. s so weyt von dem.s.l^erfur so breyt der dunner stneh deo bustaben ist ^urcur sc^ ein eirkel nut deur ein fi^es vu den anderen in den punetemd^vnd reyß darauß furhin ourch ^ l^c^ olintstrich /so gibt dir disc lini die vnder rundung deo zipsels uber die öber uusschwcyssunu. m^ch ulso ^ teyl^ fi d^ mit einem puncten^in der mitt von einander/ vnd setz einen enkel uut oe^ cmc^ fuco darein /vnd mit ^em an.^ deren rey^ auj^ dem d. ein etrkellini hinfiir ^ un den seyten stnch^[122] ^der mach dz ^also/erstlich laß den aufrechten zug vn den oberen dunnen ortzug beleyb^ wie sie vor sind/allein dem dunnen zug laß oben innen ein eck an derlini.a.b^aberauffen gegen dem.b^ schweys in auß wie vor.Darnach zeuch den b.^ten ortstrich auß dem eck den da s^eust der ausrecht breyt zug vnd die zwerchlini.e.s.herab ausdie zwerch.e.d.also das zwischen dem.d.vn ende des zuges/ des zugs breyten ler blei^b/vnd das inner eck laß bleyben/aber gegen dem^d.sehweys jn ein wenig auß^ Wie d^ hernach ist ausgeriffen^ ^n das. l. mach auß zweyerley vorgemelten bustaben zusamen gesetzt /nemlich manden ^aufrechten breyten zug/wiesoren das.i.beschriben ist/ daran setz vnden d^ensiiesvon demvo^ ^ gemachten. e. also ist das nachfolget. l.ausgeriffen^ ^ ^ ^ As. m. mach zweyerley weyß in sein sierung. a. b. e. d. erstlich zeuch des bustaben schmale^ aufrechten strich hindere a^ e. eyn zehenteyl von der leng. a. b. Darnach mach den anderen. breyten zug eyn zchen teyl von der leng^a.b. f^ur der seyten.b^ d. also das si^ oben vnd vnden in der sierung an ruren. ^Darnach teyl zwischen denzweyen zugen des bustaben aus der lini^ d^ mit ei^ nem puneten. e. in der mitte von einander / vnd reyß ein breyten zug auß dem sorderen öberen eck de^ dunnen zuges vnden in den punete. e. Darnach zeuch den dunnen zug von dem.e.wider vbersich bi^ m das sorder eck des breyten aufrechten zuges / vn die inneren oberen eck / der zug deß bustabe schwer mt auß/aber auß wendig/ des gleychen vnden die zwen ausrechten zug schweysausbeden seyten auß ^ie du in den forderen bustabe bericht bisi^ ^erck auch so man dise bustaben mit der sederen schreibt das man sie in einem zug sol machen/aber vmb deinet willen dich zu vnderrichten ist diser bustab her .rach wie ob stet aufgeriffen^[123] Die ander meynung/teyl die seyten der sierung.a.b.in sechs gleiche seld/vn schneyd die eufferen zwey seld ausbeden seyten mit zweyen puneten.s.g.ab von dannen/zeuch den inneren breyten zug mit dein spitz zu dem puneten.e.wie vor/vnd von dan zeuch den dunnen zug wider vbersich /also das zwischen s.g^ein ler seld beleib/so leynt sich der bustab weyter auß.^arnach laß die zwen seyten strich den so^de ren dunnen vnd hinderen breyten oben sten wie vor /aber vnden ruck sie bede in die zwey eck^d^ ^ar nach mach die auffchwey^ng wie du in dem öberen^ m^ berichtest /aber die auffchwey^ung vber^ drit vnden die sierung pey dem^ d^ ^der mach das.m^obenvon scharpsen ecken/soleinen sich die seyten strich neher zusamen/oder schneyd die strich oben stumpsab/welichs dir dan am basten geselt das brauch^ Wie du da^ hernach ausgeriffensihest^ Tem das. n^ mach in fein fierung ulsozum erfien^euch die zwen dunnen aufrechten zug das ^^fie oben vnd vndcn d^e fierung ruren ^ ^ ^ ausschweyffung un dcm forderen zug vnden ^ ^vnd an den. binderen oben die eck.e.d.reychem darnach zeuch mit emeut b^eyte zug die zwen dunnen zug vbcr ort^zufamen auß dem winckel^ ^ in oen punetem e^ ^u^il ^r ounn zug hinden gemerckt ist/ da laß ein fcharpfeck bleyben ^uoer obe^ fehn^eyfden ^lc^ ^ ^ ^ a.hinauß eyn fi^nfteyl von der lenge.a.b^ dife ausschweyffung foll ein fim^ehc teyi ^ ^r lenge^a.b.vnderfieh gekrumpt werden.mit zweyerley eirkellimen gemacht^ ooen mit einer k^mc^ ^ ^ einer u^rosse^ ^en/zu deo kleneren eirkeleo^iameter/nym von der leng^a^eyn fi^nfieyi^u fe^ duo eentrum ausser ^alb der fierung/also das dise das ende derausschweyffmg/vu duo eck^peyde reyche^amach thu den eirkel ein wenig weyter auf/vnd verruck duo eentrum bil^ du^ ^ie eirkellini rure duo ende der auf^ schweyssung/vnd den preyten ortstrich deo pustaben mitten zwischen ^ feyten^e. vnd deo forderen dunnen zugeo. ^ ^ ^ Oder mach dao^ n^ duo fein öore fo^e aufchweyssun^ innere oe^ ^erunu^ b^eley^ /^er mueh em fcharpfeck darau^ie dao hernach ifi aufgerissen^[124] ^ls. o. mach m fem fierung also/reyß m semer fi^ ^ ^iameter.e.b.v^td teyl ^en mit ei^ nem puneteme.m derminvoneinander/vno setz despttstabe^t preuen zugs gro^ mi^wey ^ ^ ^ ^mitten anöden ^ beoctt seyten neben dao^ i^ die laß zwen eentrtun ^ nn^ ^em em bellini die ^ seyten der ^a uur^en^ n^o dann d ie zwo eir^ ^^^^^ lanada hin zeuch von der hand die dunner preyten des pttstabe^t ^tta m reel^ ter lvrm^e dao hernach ist aufgerissen^ ^s. p. mach in seyn fierung/also/teyldie fiemng.a.b.e.d.miteinerzwerchli^^i^ Termite ^ oon emander. ^amach teyl.a.b. vnd.e.fimit einerzwerchlmi.g. h. attch i^ ^ ^itt ^ott em^ Lander . darnach zeuch den ersten ausrechten p.eytett ^ des.p.gleych tttefia^ wi^ fi^ett d^[125] einen hat.Darnach zeuch zwischen^a^^ird^e^^ein ausrechte linia.^so weyt hinder dem preyten zu^ so preyt des pustabe zug ist / ^n merck dz albeg/das in der sierung darin der pustab stet/heyst das eck.a^ somen vnd das.b^hinden/weyter/wo^i^k^die lmi^g^durch sehneydet da set ein^l. darnach zeuch die zwen dunnen zwerch zug e^ben vnder^a^vnd ob^ f von dem preytem ausrechten zug biß an die lini i.k.vnd set einen eirkel m^ dem einen si^eS in den punkten. l. vnnd den anderen vnden an den dunnen zwerch zug/vnd reyß ^n dann hindersich rund durch die lini. g. h. biß zu dem vnderen dunne zwerch zug des. p^ vnd wo^g^ dnrch ^chueyden wirtda set ein^ ^Darnach set der pustaben zugs gröffere preyten mit einem puneten^ n^ hinder das^ m^ ausder lini.g^h.vn thu den eirkel so weyt ausdas du aus recht mit reychest die lini^a^ vnd den puneten^ n. darnaeh laß den eirkel mit dein einen siies in dem puneten^ n^sten/vnd den anderen set ausdie lini.g^hmsi^r in einen pune^en.o. darein laß den einei^ fues des eirkels sten ^nd reyß mit dein anderen einen runden ryß der da rur die liiu. a. b. vnd. e. f. vn^ ^ den puneten^ n^der mach den hacken des pustaben also/setz den eirkel mit dem einen sues vnder der zwerchen.g^.ausdie lini^^k^mitten zwischen der zwerchen^ e. f vnd vnden des öberen dunne zwerch zugs des pustaben in einen puneten. p^ vnd reyß mit dem anderen sues wider durch das. m. rund he^ rumb wie vor/so ^irt der hacken des pustaben vnden spitig/dffen spiten laß vnden enden mitten zwi schenk k^vnd des preyten aufrechten zugs despustaben. ^der mach das. p. im krumen zug durch die versetung des eirkels ausdem Diameter /also das der zug oben preyt ^erd der sederen nach.Wie hernach im anderen alfabet ist ausgeriffen^ [126] ^rter das. r^ mach also in sein fiernnu. u^eyeh ^ie ^ p^ zin^ c^ ^efch.wc i^ ^nt^ ^ ^ zeuch ein anfechte lini q^ r^ mille omeh oie l^a^ ^te ^mt ^ c^r^ ^ dnrel^ ^ schneydet ^a ^ cim^^ ^ fclb^ punete zeuch ein preyten zn^ ^mo .^en oem winery d.schier gemeß dem zug den soren der bustab^k.hat doch soll er ein weni^ einwer^ gekrumpt sein^a rumb mustdu disen zug von der hand ziehen/vnd sein ausschweyffung wolgestalt pi^ in den wincke^ ^.suren. Oder mach dz. r.also /dao sein krumer zug der sedernach o^en p^t sey ^n ^roe^ schmnl ^dnr^n fol^ der cirkel aus einem diameter versetzt werden /vu dcr kmm zmt soll dm aufflechten nit anruren/wi^ im.p. bcschribcn ist/auch soll der o.t zn^ l^er von dem kmmen l^el ein ^ia^ eyngel^ner ^ o^.^i^^sl^emacd dabausgerissm.[127] ^ ^ Tem duo. s mach also in fem fiertmg.a.b.e.d.^rstlich reyß die muler ^werchlini. e. s vn^ ein aufieehte.g. b. vnd wo die in der mitan einander durch sehneyden da se.^ em m.^ar- ^ ^ nach nym des pustaben zug grose preyten vu setz die ansdie lini. g^ ^ also das der ptmet^ vnden ein dritte^ von diser preyte abschneyd. darnach setz die dunner preyte des pustabe zug mn zweyen punctcn oben vnder dem.g.mit einem.i.vnd ob dem.h.mit einem.k.vn merck die prey een des pustabe oben mit einem. n. vnden mit einem... darnach setz ein eirkel mit dem einen fites ans die lini.g.h.mitten zwischen. im. vu reyß mit dem anderen fitesein cirkcllini durch.i.n. darnach setz den cirkcl abcr mit deut ein fites ausdie lini.g.h. mitten zwtsehen. g. l. vnd reyß mit dem anderen sues ein cirkcllini dureh.g.l. darnach setz aber den eirkel mit dem einen fites ans der lim^ g^ h^ mittett ^wi^ schen.n. h. vnd reyß mit dem anderen ein eirkellim durch. n. k. übersetz den eirkel mit dem einett fites ausder lmi.g.b.mitten zwischcn.l.k.vnd reyß utit dem anderen fites ein etrkellini durch.l.k. darnach schncyd den oberen zug des bustaben aufiecht ab / also das diser schnid am ende des pustaben gröste preyten/ v.rd eynes driteyls mer hab/vnd das der spitz so uesherab ge das er dem Centrum zu. l. n. aus der fiytcn gleych ste/darumb soli diser spitz von der cirkellinia.m^inderfich gezogen werden biß in das erst d.meyl z wrschen der klein vnd grösseren etrkellini . darnach schneyd dcn pustaben firrnen vndcn ab mit emeraufiechten imi mincn zwischen den zweyen runden rissen ^vnd das diserabsel^md eins vierteyls p.^eyter sey dann der ober hinder.vnd das sein spitz des Centrants höhe zu.n^h. gleich ste. .^as. s. mach noch cincr andcren weyß setz muten in die fierung.a.b.e. d. aus die ziverch lini.e.fiein puneten.m. darnach stcll cm cirkcl utit dem emen sues mitten zwischen.g. m. vnd mit dem anderen reyß ein eirkellini.g.m. gegen.a.e. darnach setz den eirkel muten zwischen. m. h. vnd mit dem ande-ren fites reyß ein cirkellim.mh. gegen. s. d. disc zwo krnme limen ruren soren oben vnd hinden/vnden die eusseren krum des. s. darnach zeuch ein ^iameter.e.b.dureh das.m.mitten darausfitz die prey-^m desgrösseren zugs mit zweyen punctem p. q. auß dencn zeuch zwo gerad limen vberfich vn vnde^ fich an pede eirkelryjr. ^amach zeuch zwo parallel auß peden punctcn.p.q.vberfich vnnd vnderfich^ innerhalb peder cirkcllini biß zu der höhe vnd nideren bcdcr Centrum der cirkellmi. darnach puncto vndcr dem .g.vnd db dem.h.mit zweyen puneten die dunner preyten des pustaben/von dann reyß mie der hand den sorm des. s mnen/obcn vnd vnden sormlich/vn zeuch den zug des. s. oben hinauß gegen ^em.b.vnd schneyd den zng ab das der vnder spitz dcn cirkelryß rur /vn dasvberfich derabschnid eyn^ zehe.rteyl von der leng.a.b.hab/vnd das der eirkelryß den abschnid surtrefi^arnach setz ein aufiecl^ ^e lini.r.s. hinder.e.e. eyn fitnfieyl von d lenge.e.d.wodise den Diameter durch schneydee da setz ein.e^ in dm sclben ^inckel zeuch das mde des pnstaben/vmbmach dcn abschnie vmb eyn dritteyl preytei. dann den oberen/ darnmb must du ein wenig fi^r das. t. hinauf saren. ^ie jch das also hernach hu^ ausgerissen.[128] As. t. stell au^echt mitten in sein sierung/vn schweysdas vnden aus peden seyten auß/wie da foren dz. i. igemacht ist / darnach set zwen punete yetlichen eyn zehenteyl von der leng.a^ b.hinder das.a^ein.e. vnd surdas.b.ein^ f. also^ang mach den zwerch strich des pustaben vn der der lini.a.b.aber pede seyten des zwerch zugs sollen außgeschweysi werden/ vnd durch ortstrich ab geschnitten /vnd oben sollen die selben scherpf^ber die lini.a. b. gezogen werden/vnd oben hindersieh ^angen/vnd dise abschnid der ortstrich mach ein funfteyl von der leng. a^ b^ lang^Darnaeh mach die ^uffchweyffung durch zweyerley eirkel/ in dein enge wincklen brauch dich eines diameters derzwey dritteyl hab von des pustaben grösten seyten. Aber zu dem weyten winckel mach den ^Diameter so ^reyt da ist die seyten der sierung /auseinem teyl neben dem preyten zug des pustaben. ^der mach das. t. also in sein sierung/ mach den puneten. e^ wie sor hinder das. a.^nnd schneyd den zwerch strich des pustabe mit einem ortstrich ab wie fo^/vn das die auffchweyffung nun halb so preyt ^ey als for/vnd dz oben ein sehlecht eck peleyb/des gleychen aufder anderen seyten auch/^aber den pun^ eten. f. solst du vmbs halbteylneher zum. b. setzen.vnd denabschnidmitsein^^ ehter vnd preyter machen dann den forderen/ sunst las all ding beleyben wie sor^ Wie jch das hernach ^abaufgeriffen^ ^ ^^^ls. v. mach also in sein fiernng/teyl.e.d.mit einem.e.mi^en von einander. Braach setz ein ^ ^ ^puneten. s cyn zehenteyl von der lcng. a^ b^ hinder das. a. also weyt sc.. aneh em.g.sur dao^ b^ ^^^amach zeuch den preyten zug deo pustaben von dem . fi herab mit seinem spitz in dao. e. ^ vondann zeuch den dunnen zug vberfich biß an das^ vnnd schweyfdie zug oben auß/wieda^^ fiaren beschriben vnden außgefchweyft ist.^ie das hernach ist aufgerissen.[129] ^ls. r. mach also/reyß zwo anseht lini.e.fvnd. g. h. eyn zel^enteyl von der leng^ a^ b^ ^mde^ ond for den fcyten.a.e.vnd.b.d. darnach zeuch des pustaben zwen kreutzzug / den preyten d^ er oben foren rur das.e.vnd vnden hinden das.h.aber den dunnen zug ntach das er ol^ hm^ den rur das.g.vnd vnden foren das.f.^arnaeh schweyf die zug oben vnnd vnden auß/ das fie ruren dievier eck.a. b.e. d.vnd mach den halben diameter des grösseren eirkels breyteynsunfieylvonder^ leng.a.b. damit fchweyfdie vier weyteren winckelau^/ aber des kleineren diameters eirkelmach preyt zwey dritteyl von des grösseren zugs preyten ^ Oder ender das. r. alfo/alle ding laß beleyben wie for/allein den dunnen strich richt oben vm eytt hal^ eeyl von des pustaben preßten zug mer auf/ fo wirt das ober te^l klemer vnd enger dau das vttder ^ vn^ ^cht anderst dann for.^ e das hemaeh ist angerissene ^^^ls. y. mach mitren in sein fierung in ^em vn^erem halbteyl wie ^ ^ ^ ^efchriben ist. e^^aber das ober l^albteyl fpalt von einander/alfo das dz finder hawte^ ^ dritreyl/vu dao hin ^ der eyn dritteyl l^aben von deo pustaben preyten zug/vn leine jre oeuc ^ mtfl^eoe sey^m m^ also das jre ausschwey^mng die zwey eck.a^b. reychen/ vnd zu dem grossm ci^ ^mnit dn cm^ ^ weyten winckel ausschweysst/des Diameter mach preyt der fiernng selr m^en ^em pustaben^oer ^ie diameter der cirkel in die kleineren winckel mach em yetlichen p.eyter ^nn ^er zng ansdersewen fe^ ^en ist. ^ie dao hernach ist aufgerissen. ^ [130]Mach das. z. also in sein sierung /setz ausbeden linien vnder vnd neben dem eck^ zwen pun^ ^ ^ ^eten.e^ eyn zchen te^l weyt von der leng.a^also setz noch zwen gleych meffig ander punete^ ^ g^^fu^ ^ud ob dem eck^vnd zeuch gerad^fvnd^ h^ zusamen^ Darnach zeuch den ersten ^ dunnen zug vnder.a.b von dem.fhindersich biß in den winckel.b. von dannen zeuch den preyten zug ^ vber o^t biß in das^ darnach zeuch den dunnen zng auß dem. e. biß zum. g. Darnach schweysdie ^wen spitz.e^h-von der hand auß. ^der mach das. z. also schneyd die sierung.a. b. e^ d. mit einer aufrechten lini^ e. f ab/vnd zeuch den pustaben. z^ wider darein n^ie si^r /aber also / das die zwen zwerch strich oben soren vnd vnden hinden mit den aufrechten .a.e.vnd.e.f. abgeschnitten werden. Wie das hernach ist aufgerissen. Item all diß forgemacht pustaben mag man von neun preyten hoch machen / wie dann die forgemachten zehen preyten hoch sind / vnn werden eben in jrer maß von neun teylen in jr fierung. a.b.c.d. eyn geteylt / wie die forderen durch zehen. Das dest baß züuersten / hab jch her nach solichen pustaben aufgerissen. Man macht auch dise pustaben fünf höhe / so man sie klein von der hand schreybet. [132] [133] [134] [135] [136]^e alten tertur hat man etwan in solicher mas gesech.iben /wie wol man sie yetzt einer ande^ ren a.^t macht / das ich dann auch schoben wi^ ^nd wiewol man das alphabet am^ a^ an hebt zusch^ben/so w.ll ich doch auß vffach hie zum ersten das^ i. fur mich nemen zumachen darumbdas schieralle pustaben darauß geinacht mögen werden /doch muß man jm etwan zuge^ ben oder nemen. ^ östlich das.i.mach auß rechten sierungen der set drey aufrecht auseinander/vn tender obersten sierung oberste seyten vn der vndersten vnderste init zweyen puncten yetliche in d^ey gleyehe feltrar nach set ein gleych mesige sierung vber ort/den ^ameter ausrecht mit dem eck in den s^de^en p^m eten der sierung seyten / ^d vber trit die ort sie^ ung mit jren ecken / sornen weyter dann hinden ^ ^ar^ nach zeiich von peden seytei^ der aufeinander gesettensierungen linien versieh an die verruckt ste^ rung . Darnach thu jiii vnden wie oben /allein set die sieriing mit jreni obersten eck in den anderen oder hinderen puncten der vnderen seyten an der sierung/vn zeuch pede seyten v^n den anstechen ste^ rungen herab an die verruckt sierung / affo ist das. i. gemacht darob reyß init einer kleiner sederen ein kleines halbes mönlein. ^ ^tem das. n. mach auß zweyen zugen des pustaben. i. also das jr öbcrste vnd vnderste eckan eman^ ^ der ruren /so wirt das felt schleiner zwischen den zugen dann ein zug des pustaben p.^eyt ist /aber kein mönlein mach mer daraus/vn^ mach die kurtzen pustaben all gleych lang diirch dz gant alpsabet^ ^tem das.^ m. mach von d^eyen zugen wie das. n. von zweyen gemacht worden isi^ Das. r. mach wiedas^ i^ allein set oben hinden daran em gleych inesige sierung die mit jren ecken anruren^ Das. r. mach auch einer solichen me^nung / den fues laß vnden beleyben ^oie si^r / aber ^ben st^t z^ verruckt sierung die mit jren eckenan einander ruren mitten aus dein geraden zug/vnd zeuch ped sey^ ten soient vberstch an die sierung^ .^as. u. mach d^eierley/das erst einfach mach wie das.n. allein an dein hinderen ziig la^ d^e ^ermck^ sierung oben ab gen / vnd mach darsiir ein ^strich ^ also das die zwey eck des zugs das ein hinden als hoch sey als so.^e / das oberst eck an der sierug des ersten ziigs /aber das sorder ober eck an dem hinderen zug sey nider als das negst eck an dem sorderen zug hinden ist. Das ander.v. braucht man im ansang der worter das mach also/den ersten zug mach wie dz^allein ruck das vnderst eck vn den der sierung iner hindersich/also das dz sonderst eck der sieriing dem ausrech ten zug gleych sey . darnach stell den anderen zug hinden daran / aber schneyd den selben ^nden ab mit einem o^tstrich der von dem vndersten eck hindersich gezoge wirt biß zu der höhe der halbe sieriing vnder den dreyen die auseinander sten. darnach mach das z^ach^ w^wie das einfach/allein stell noch ein zug deß^ i^ sinnen daran^ Das. b. mach wie das einfach ander. v^ aber dem sonderen zug laß die Oberst ortsierung ab gen / ^nd set noch drey ander ausrecht strung ausdie vndere drey/aber die sbend schneid oben some mit einem diameter weg. ^tem so du diß. b. vmb kerst das oberst zu vnderst so ist es ein^ ^ Das. r. mach auß dem.i.henck oben hinden daran ein gleych inesige o^t sierung/vn vnden mach an^ der sorderen o.^t sierung ein spiten sparren sursich /vn in der mitt zeueh ein p^en zu^erchstrich dnreh den aufrechten zug/^ affo das der soren vnd hinden mit einem diameter abgeschnitten u^erd ^daS si^ der vnder eck las enden des halben aufrechten zugs breyt sor dem zug / vnd oben las jn an dem z ng an ruren/aber hinden las j n oben hinauß gen in der weyten biß vnder das vnder eck der öberen ^indenru o.^t sieriing /vnd schneyd jn ab mit einem parallel gegen der Ederen o^tlini^ ^aS. e. mach alich auß dem. i. aber thu die ober ort sieriing hinweg/vn far mit den seyten linien vber sich biß zu des piistaben hö^e/vnd schneid dz sorder eck init einein Diameter ab^arnaeh zeiich oben zwerchs herdan ein preyten z iig so weyt hindersich als der ziig p^eyt ist /vnnd schneyd jn ab mit einein Diameter vnder dem halben vberschus des öberen vbertretten^ .^en ausrechten zug zu dem^ e^ mach geleych wie dz^ e. aber von oben l^erab hindersich zeuch ein prey ten zug auß dem sorderen Diameter zu gleychen wincklen einer sierung /vnd^eins drittens lang / vnd [137] mach ein klein ort rißlein von dem vnderen eck an den aufrechten zug^ Das.t.wirt gl^ych formig dem^e.gemacht/aber ^ m n^irt obenfomen zugebe ini diameter dardurch gewint das. t. zu oberst ein spitz /vnd vnden am weyten zug ersieh hiii^nß anel^ em gleychmeffigen wie oben/darnmb wirt das ^ oben ratlicher dann da^ e^ vnd scheynt nit so gepugt. ^as. l. mach vnden herab wie das. i. aber der sierung sollen sechs ob einander sten/vnddie sibend schneid sornen mit einem diameter v^n einander / so peleybt dem pustaben oben hinden ein spit^ Das. s. mach wie dz^ allein zeuch zu Oberst hindersich eine preyte zwerch zug deß^iameters lang^ vnd schneyd jn hinden mit einem parallel gegen dem federen ab. ^as.fmach wie das^ s allein machjmeinpreytenzwerchzuginder höhe der kurtzeren piistabenn zwey inal so lang als preyt/vnd ortschelchs soren vnd hinden abgesehniden/also das der spit som vnd ^nden des halben zugs p^eyt furtret /vnd das die z^en abschnit parallel gegen einander sein^ Dem. h. mach sein ersten ziig wie das^ l^ vnd den anderen hinden daran oben in seiner sta^ ^ie das^ ^.aber ^nden herab vnder der ^erruckte sierungen mach sollent die viert aufrecht sierung/ vn die sunst vnderst schnei hinden mit einem diameter ab^ ^as.k. den ersten zug mach wie dz.l.vn^enck daran neben zur lincken seyte ein ort sierung an/vn last von dem vndersten eck der erst gemelten sierung ein dunne ort lini gen an den forderen aufrechten zug von dan zeiich schelchs herdan ein preyten ortstrich/vnd den schneyd vnden init einem diameter ab/ also das nit weyter vnden zwischen den zweyen spiten des pustaben sey dann eins diameters weye von einer sierung. Das.d.mach in seinem vnderen halbteyl wie dz. b. aber oben hinaus zeuch den sordere zug biß zu des pustaben höhe /vn schneyd jni mit einem diameter sein sorder eckab /darnach set n^eh ein halbe sie rung aus die drey hinderen sierungen des hinderen zuges /vnd thu jm wider wie vnden /vnd lein den prochnen hinderen ziig ausdes soderen zugs eck/vnd laß den fur gen biß zu end des aufrechten so^de ren zuges/ so werden ein wenig minder dann drey sierung an einander sten/dan an dein forderen auf rechten zug soll der lochen ziig zu gleychen winckelen abgeschniten werden. .^as. o. mach vnden eben wie das. d^ des gleychen mach das oben wie vnden als sey es vmbkert. Dem. p^ mach sein forderen ziig wie ein vmbkert^ l. aber den hinderen zug mach wie ein ausrecht. ^ doch mach fm vnden kein verrucktd sierung /sonder sehneyd den zug ab init einem .^iameter/vnnd mach vnden em p^ey^en z^ereh zug der s^en auch mit einem diameter ab geschnitten sey /das vn^ den ein spit des halben zn^ preyt fursich ge^ Remdas. a. maeh in dem vnderen halbteylwie das.n.aberdem forderen aufrechten zug sehneyd oben im mitleren quadrat durch ein diameter dao finder eck ab / dem anderen zug laß die drey qaa^ drat aufeinander sten/vu ne^g d^ ober ort des quadratz baß fiirfich /alfo das noch oben ein l^albr lena ^ondem quadrat daran gesett diehöhedes bustaben er^eych/vnnd schneyd die sierung ort schelchs ab das der vnder spit lenger hinauß gee dan der ober /von dan reyß ein eirkellini fursich vnd vnder^ sich herumb/alse^ das sein weyten des forderen zugs weyten er^eych. Das. z. mach dreyerley / dem ersten set oben ein ort sierung die die hoch des pustaben reyche / vnd setz noch ein soliche mit der seyten/ daran so wirt darauß ein vberlengte sierng die herab hindersich reyche darnach set ein o^t sierng ^nder die Oberst desDiameters lang darzwisehe/von dan reyß ein o.^t lim von einem eck zu dem anderen /oder zeiich den zug rund zu der andersten sierung/ aber von der erst ge melten vndersten sieriing reyß ein runde auffchweyffung vndersich vnd hindersich durch zweyerlei^ eirkellini/die vnden des pustaben leng erreych/vnd das der dun spit fursich ste/ oder machs mit dreyen o^t zugen ob einander/vnd reyß ein diameter dardurch der sich hindersich lein. Das ander. z. mach dz d^ey ort sierung aufeinander sten/vnd schweysdie vnderst sieriing mit einein runden zug auß wie das sordera ^em.g.mach sein ersten zug vnden wie dem^ vnd setz vnden noch ein solicheortsierungmitdem eck daran /aber oberhalb zeuch den zug init dem hinderen spitz vbersich so hoch der pustabist/vnnd zeuch auß disem spitz ein Diameter sursich herab biß zu dem sorderen eck der ersten aufrechten sie^ rung die aufeinander sten. darnach zeuch denn hinderen aufrecl^tenn zuggantzso lang derf^ [138] der ist /vnd zeiich vnden ein Dianieter von dein eck der vndersten ortsierung biß zu ent des hindere^ zuges eck / vnd reyß den zug innen soûlent daran in ein spitz herab / darzu zeueh auch die äderst vn^ derst sieriing mit einer lini gantz/^arnach zeuch oben zu höchst des pustaben ein preyten zwerch ziig von dem ersten aufrechten zug oben den hinderen/vn oben so weyt hindersieh hinauß so preyt der auf^ ^eeht zug isi/vnd sehneyd jn hinden ab mit eineiig preyten ortstrieh parallel gegen deni sorderen^ Das. y. maeh wie das. n. allein die hinder vnder ortsierung laß auffen/vnd inaeh n^eh ein aufrechte Gerung vnder die oberen drey / vnd die sanft vnderst sehneyd init einem Diameter von einander/das der fpit foren sey /dafon zeueh den diameter mit einein dunnen zug sollent hinsiir einer seyten lang der Gerung eine^ ^as kurtz. s. maeh also/in der mit deß pustaben lenge setz zwo ortsierung mit jren ecken neben einan^ der/von der forderen sierung zeueh denpreyten ziig vbersieh biß zu des pustaben hö^e / also zeueh von der hindere sierung vndersieh zu gleyeher weyß wie dz.i.oben vn vnde gezoge isi/dise pede zug schneid mit .^iametere oben vn vnde ab/ also dz pede spit gege der init peleyben. Darnaeh zeiieh zwen preyt zug von der öberen spitz hindersieh vndersieh /des gleyehen von deni vnderen spitz siirsieh ^u vbersich des zugs preyten hoch vnd nider/aber nit weyter hinauß ausbede seyten dann so weyt die presen zug von einander sind. ^arnaeh zeiieh ein Diameter von oben hinden herab fursieh / vnd sehneyd pede preit ort zug mit ab/vnd zeiieh solent die sierung peyd in der mitt daran / soliehs hab jeh hernaeh weyß mit den linien /vnd sehwatz in reehter ordnung surgesehriben. ^iß ist nun die alte meynung wie sor gemelt/aber yet inaeht man die tertur freyer /vnd set t die ver^ ^uckt sierung mitten ausdie seyten der aufrechten sieriing /als^ das die lini der pustaben nit st^ fast ge^ pugt werden /vn maeht etliche zug.ein daran/ vn spaldet sie/vnd setet der sierug ^ier^halbe air einan der/vnnd macht diefeld so weyt zwisehen den zugen als ein zug des pustaben preyt ist/ solichS hab 1eh mtch hernaeh si^r gesehriben/vn die kleinen verschal die man in den zeylen an die wörter setzt darzu ge macht / die sollen im schreyben eines dritteyls höher sein dann die kurtzen pustaben^ [139] [140] [141]Hie endet sich das Dryt büchlein.
[142]
Das Viertbüchlein
Inder maß sind dreyerley Corpora die man durch den cirkel vnd richtscheyt mache kan / Etliche zihen sieh in ein gleyche leng / darauß macht man seulen / thürn vnd andre ding. Die anderen zeucht man in ein spiz darauß werden kegel / doch mag man auch seulen vnd anders darauß machen / so man einen spiz hoch genug stelt / aber soliche spitz muß zu rechter maß abgeschnitten werden. Darauß kumpt das man keiner seulen die sieh oben ein zeucht höher zu tragen soll auf legen dann jr spitz des dryangels reycht. Zum drytten sind Corpora die allenthalben gleych sind / von gelderen / ecken vnd seyten / die der Euklides corpora regularia nennet / der beschreibt jr fünffe / darumb das jr nit mer künnen sein / die in ein kugel darin sie allenthalben an rüren verfast mügen werdenn /die selben nach dem sie zu vill dingen mit sind / wil jch hie anzeygen. Zum ersten ist ein dryanglich corpus das hat vier ebne dryeckete felt von gleychen wincklen / vnd hat auch vier gleyehe drieckete eck / vnd sechs gleyche scharpfe seyten. Wie ich das hernach aufgethan / zugettan in grund gelegt / vnd darnach aufgezogen alles hab aufgerissen. Der ander corpus ist wie ein diamant punct / vnd hat gleich wincklen / vnd sechs gleicher viereckete [143] eck / vnd zwelf scharffer sayten. Wie jch das hernach gantz offen / darnach zugethan nider in grund gelegt / vnd darnach ausgezogen/ alles hab aufgerissen. Das dryte corpus hat zweyntzig driangliche gleyche felder von gleychen wincklen / vnd zwelf gleycher fünfecketer eck vnd dreyjssig scharpfer gleycher seyten. Wie jch das herach gantz / offen darnach zugetan nider in grund belegt / vnd darnach wider aufgezogen hab aufgerissen. [144] Das viert corpus ist wie ein vierecketer würffel das hat sechs gefierter recht wincklicher ebner felder / vnd acht rechter dryecketer eck / vnd zwelff scharpfer seyten / Wie jch das hernach gantz offen / darnach zuogethan vnd in grund gelegt / vnd wider aufgezogen alles aufgerissen hab. [145]Das fünft corpus wirt von eytel fünf ecketten ebnen felderen gemacht / vnd hat zwelf blatte fünf eckede feld / vnd zweyntzig gleycher dryeckte eck / vnd dreyssig scharpfer seyten / wie jch das gantz offen / darnach zu gethan nider in grund gelegt / vnd wider auf gezogen alles hernach hab auf gerissen. [146]Die spera oder ein kugel wen man sie durch jr mittag linien zerschneydet / vnd in ein planum legt / so gewint sie ein gestalt eins kams / wie jch das hie vnden kugels weyß / vnd offen hab aufgerissen. [147] [148]Dise corpora rüren in einer holen kugel mit all iren ecken an / wie ich hie for die selben kugel auch aufgerissen hab / vnd dise corpora magst du von einer größ zwifitch durch einander reyssen / also das alweg das ein eck durch des anderen planum sticht / das sicht im werck gar ertig. Du magst auch aud dise cörper auf einen yeden plano einen spitzen punct setzen / nider oder hoch erhaben so von vill ecken als der planus daranf er stet. Solichs magst du auch gebrauchen mit den vngeregulirten cörporen / wo sie in einer spera vberall anrüren. In yedlich corpus das mit geraden ebnen beschlossen wirt das muß eck vnd scharpf seytm haben. Das heyst ein scharpse seyten / da zwo ebnen zusamen stossen / sie sein im winckel weyt oder eng. Ein yedlich gantz kugelt ding hat kein eck / es sey ablang oder rund. Auch sind noch vill hübscher corpora zumachen / die auch in einer holen kugel mit all jren ecken an rüren / aber sie haben vngleyche felder / der selben wil jch eins teyls hernach auf reyssen / vnd gantz aufgetdan / auf das sie ein yetlicher selbst zamen müg legen / welicher sie aber machen will der reyß sie grösser auf ein zwifach gepabt papier / vnd schneyd mit einem scharpfen messer auf der einen seyten all ryß durch den einen pogen papiers / vnd so dan all ding auß dem vbrigen papier geledigt wirt / als dann legt man das corpus zusamen / so lest es sich geren in den rissen piegen / darumb nym des nachfolgeten auf reyssens acht / dan soliche ding sind zu vill sachen nutz. [149] DAs Erst corpus / das nit gantz mit seinen planen gleych an einander ist / dz hat vier sechs ecket ter vnd drey dryangletter ebner felder / aber die scharpfen seyten sind all geleych lang an einander / vnd so diß corpus als es offen ist zamen geschlossen wirt / so gewint es zwelf eck / vnnd achtzehen scharpfer seyten. DAs Ander vngeregulirt corpus / hat sechs achtecketter / vnd acht driagliche felder / so man diß corpus als es offen ausgerissen ist zuosamen leget / gewint es vier vnd zweyntzig eck / vnd sechs vnd dreysigscharpfer seyten. [150] DAs Dryt vngeregulirt corpus / hat sechs viereckete / und acht dryangliche felder / so man diß corpus als es offen ist zuosamen leget / gewint es zwelf eck / vnd vier vnd zweyntzig scharpfer seyten. [151] DAs Viert corpus / hat offen acht sechs ecketter / vnd sechs vier ecketter felder / so man diß zuosamen leget / so gewint das corpus vier vnd zweyntzig eck / vnd sechs vnd dreysig scharpfer seyten. [152] DAs Fünft corpus/ so dz offen ist / hat es achtzehen gefierte /vnd acht Dryangliche felder /so man darauß ein corpus schleust / gewint das vier vnd zweintzig eck / vnd acht vnnd viertzig scharpfer seyten. [153][154] Das Sechst corpus / so das aufthan wirt / hat es sechs gefierte / vnd zwey vnd dreysig Dryangliche felder / so man das zuosamen leget gewint es vier vnnd zweyntzig eck / vnnd sechtzig scharpfer seyten. Das Sibent vnd nach folget corpus / so es offen leyt / hat es sechs acht ecketter / vnd acht sechs ecketter / vnd zwelf vier ecketter felder /vnd so man das zuosamen leget / so gewint es acht vnd viertzig eck / vnd zwo vnd sibentzig scharpfer seyten. [155][156] Das Acht corpus / mach von sechs zwelf ecketten felderen / darzwischen mach zwen vnd dreysig Dryangel / sie haben aber nit all gleych seyten / wie solichs hernach offen ist aufgerissen. ein seyten der fierung / vnd dann diß alles zuosamen legest / wirt ein corpus / darauß solichs ist hernach offen aufgerissen. So man den for gemachten Corporen mit glatten schnitten jre eck weg nimbt / vnd dann die beleybenden eck / aber hinwegnymbt / so mag man manicherley corpora darauß machen.
[159] puncten .f. vnd laß daran beleyben. Aber mit dem anderen teyl beweg es / vnd such mit an der aufrechten lini .a.d. das mittel[3] zwischen .e.g. vnd des cirkelryß .e.a.g. vnd wo dann an dem richtscheyt so es recht leit ein lini gezogen wirt die durch schneydet die lini .e.g. da hin setz ein .h. vnd wo die weyter durch schneydet die aufrecht lini .a.d. da hin setz ein .i. vnd wo dise lini darnach den cirkel rüret da hin setz ein .k. also gewinen .h.i. vnd .i.k. zwo geleych lengen / dardurch wirt .i.d. die erst lenge / durch welich zuofinden ist die ander lini der seyten lenge des dryfachen cubi. Nachfolget so nym die lin .i.d. zuo einer zwerch lini vnd erlenger sie mit der seyten des einfachen cubi .a.b. vnnd setz ein cirkel mitten auf die zuosamen gestossen lini .a.b. vnd .i.d. vnd reyß ein halben cirkel .a.d. Darnach setz ein aufrechte lini .b.l. zuo gleychen wincklen / dise lini .b.l. ist die seyten des dryfachen cubi gegen dem einfachen cubo .a.b. Wie das hernach ist aufgerissen.
Vnd so du nuon die vier cubos durch den for angezeygten weg gemacht hast / so magst du ein anderen grösseren cubum der dir für gegeben wirt / nach dem ersten gleycher weyst vilfeltigen zwisach drey oder vierfach machen jn halten. Thuo jm also.
Mach ein rechten winckelhacken des eck sey .e. die aufrecht lini .f. vnd die lini .i. vber zwerch / vnd setz den einfachen / zwey drey vnd vierfachen cubum im aufreyssen all an ein stat / also das von allen vier cubis ein yetlichen eck imß winckel .e. vnd zwo seyten auf den zweyen linien .f.i. beleiben / vnd bezeychen von den vier cubis einß yetlichs eck auf der lini .i. nach jrem inhalt .e1.e2.e3.e4. vnd zeuch einen Diameter oder ortstrich .e.h. durch alle vier eck der vier cubuc. Darnach reyß der vier cubus seyten die mitt .e1.e2.e3.e4. bezeyechnet sind parallel vber die lini .e.h. gerad vbersich so weyt du der bedarfft. So dir nun ein grössere lenge der seyten eines cubi geben ist die du nach dem anderen wilt vilfeltigen / so leg die selb für gegeben lenge aufrecht auf die lini .i. des einfachen cubi / vnd das sie vnden rür die zwerch .e.i. vnd wo dann dise furgegebme leng oben endet / da setz ein .a. Darnach zeuch ein schlemme lini auß dem .e. durch das .a. vnd durch all aufrecht lini .2.3.4. vnd diser schlemmen lini ende sey. [161] ^.wo dan die anfechten linlen.^.^. durch fchnyte werden/setz.b.e.d.fo ist.a^.dle feiendes einfache. b^.des zwisache. e^. des drysaehen.d^.des vierfachen eubi leng/vnd halten fich geleich zujamen/wie die seyten der kleynen eubornm/diß al^es ist ^u vil^ dingen nutz/dann damit mag man alle ding rechen ^nd ordenlich vergrössen/das fie jr proportion behalten^ ^ie du solicho hernach fihest ausgerissen^ ^ ^ ^ ^er ein mtder me^nnng durch die du die cubos albeg duppel g^rosse^ ^ ^b mm^ ^egen einander machen magst / du must aber sor zwen haoen die dm^ einander gem^ find. Dem thu also. ^etz ein ausrechte lmi.a.b. daran setz der ea^emelten peder enbn^ seylen ^ ^ aneinander nn^e^ nd das der grösser oben der kleineren vnden ste/des oberen zwei fi^.d.e ee^ ^ ^ ^er m^ t^tene^ ^ ^.e.e. aber die anderen zwey Herdan seyend. f. aber des kleinerenn vnderenenbi so.^eren^e^ ezeychcn an der lini.a.b.mit.g.i.aber die ensseren zwey mit.^k.^un zeneh e^a^n^ gerade lini zusamen/vu darnach gerad vberfich so weyt du wild/dn se^ eit^ darnnch^e^ ^ n die lini.a.b.da setz em^so ^tt nun anß dem eck.d.ein gerade lini zeuchfi in den^nnete^ s^net^ ^e durch die zwo seyten vnden ^er zweyer euboru/so du aber mit diser schl^ lm^vber^ ^t ^n ^rd.r.darauß wirt d gebraut zu d ergrössernng des eubi genume^/aoer vnderfi^h hera^e ^rr^ ung/das mach also/^rstlich oben l^inauß zeuch die zwerchlini deo em^ ^ ^ ^ ^ dte schlcm ^ ^da sctz em.l.^arnach sarmit einer aufiechten lim auß dem. l. ^ersi^h ^ ^ie lim^^ em^ darnach schleuß ein enbum.e.l.nrm.der l^elt zwey mal so r^il innen n^ ^ ^ d^ ^ oft im dupliren vberfich als du es machen kanst/wirst dao gewi^ vnd .^ereehl finden^^ erab macht sieh derenbusalweg vmb das halbteylkleyner/da^weret sehier^ m ^vn^[162] netzugle^chcr we^ im ^.b steigen zu wie so^im aufiteygen/dem tl^u also^wodie lmi.r^durchfi l^ ^^^^^^^ men.z.r.da setz em ^ von dau firr ^er z^ereh winckbeh an die aufieclrten^a.b.da setz ein^so l^clt disereubusa.o^p^al^ s^ vill mne^ ^ ^ ober eubuo/g^ha.k.deo magst du dic^ weiter geprau^ e^en piß zu dem puneten^Solicho ha^ jeh ^ tmeh aufgerifien^ ^ magst auch den eubnm in anderen vngleychen zalen durch das grösser oder kleinerma^ ^ chen/als wenn du sor zwen enboo hast die fich drysaltig gegen einander halten /so rhu im wie fi.^r gescriben ist / es sey durch was zal eo wöl/alo wenn du zwen cubos hast/ dererst l^eyns^ der ander drey^ie dann dashernach ist ausgerissen. ^ ^[163] jt^ mt^ zu wissen einem der ein eubum ergrösseren wiloder vilfeltigen^wie er zwischen ^ ^ zweien vngleychen fingebnen linien zwo ander lmien die fich vergleychlich gegen den scl^ ^ ^ bcn halten finden soll ^ also oas fi fich all ^ier vergleychlich gegen einander halten . ^ fach also. ^ie zwo ergebnen vnglcychen linien seyen.e.b. vnd.b.g.die setz bede in den puneten.b.in einen rcch^ tcn winckelhacken zusauten. darnach zeuch die zwo linien fur das eck.b.so weit gerad hinauß alodn der bedurffen wirst / piß aus. d. vnd. e. Darnachfiell zwen recht wincklich driangel.g.c.d. dcsrcchtcr winckcl scy.e.der a^der dryangel^e. d. e. vnnd das. d. sey sein rechter winckel. ^urch was instrument du das machen solt wirt hernach beschriben. ^un bewert der ^neli^es m semem sechstel bttch dnrch die achtett propofition das.e.b.ist ein mittel li ni zwffchcn.d.b.vnd.b^^d.b^ist em mittellini zwischen.e.b.vnd.b.e. darumb helt fich.g.^zu^c.b. wie.e.b.zw.d.b.vtt^ also attch^b^it^ b^ oettt ttach zwischen den zweyen ergebnen linien. b. g. vnd b.e.find gesunden oie ^wo mittellini.b.e.vnd.b.d. ^loer o.e ^wen egemeltett dryangel.g.e.d.vnd.e.d.e.mach also.^ym ein winckelmeß sam. r. p^ q^ de^ gerechter winckel sey.p.vnd ^er seyte^t eme sam^mym holauß/vnd in dise mit steck ein gerad richte scheyt sam.t^s.weliches mit der seytett oes winckelmes.p.q.albeg ein rechter winckel beleyb/ ja wie da^ ausvnd nider bewegt werde/das dennacht allzeyt.t.s.ein rechte parallel gegen der seytemp.r.des wln kelme^.r.p.q beleybe. So nun das alles gemacht ist so lege die seyten.p.r.des winckelmes also ausdas fie berur den puneten.g.also das der gerecht winckel. p. lige ausder lini^e^ vnnd die ander seyten des[164] winckelmes.q. p. lege anfder linl.d. b. da ruck das riehtseheyt.t. f. also lang biß das der winckel. f. fe^ ausder lini.b.d.vnd das richtscheyt.t. f. berur den puneten.e.vnd fo das alles gefchieht vnd aufgerif-sen ist/dann fo wirt.p.r.wie.e.g.vnd.p.f.wie.e.d.vnd.st.wie.d.e.vnd auß dem wirt kunt vnd offenbar das die zwen dryangel.g.e.d.vnd.e.d.e. find gemacht vnd befehriben wie fie an dem ansang find fi^. genumen. ^ie du das in der solgetten figurfihest ausgerissen. Och magst du die egedaeht meynung anderst machen ausserhalb des fi^befchribncn instrn mentz oderwinckelmeß/das alfo die zwo surgegebne linien.a.b^vn.b.g.sollen wioer in einen rechten winckel.b.zufame gestossen werde.^arnach befihleuß sollentein vier ecket seld.b.d. des ortstrich sey.a.g.den teyl mit einem puneten.e.m der mitt von ein ander/vnnd die zwo seyten. d.a. vnd.d.g.erlenger als weyt das not ist.^arnaeh leg ausden puneten. b. ein richtscheyt.also das es hin vnd her mug geruckt werden/ so lang piß es abschneydet.d.h.vnd .d.z.der massen das die lini.e.h.vnd e.z.geleych lang seyen/vnnd das dz richtseheyt ausdem puneten.b. ligent beleyb/das vergwiset der cir kelryß. nachfolget zeneh ein aufrechte lini.e.t.aufdie lini.d.g.also teylet.e.t.die lmi.d.g.m zwey glcy^ che teyl durch die ander propofino de^ sechsten buchs ^nelid.s/darauß solget dz die recht anglich vier ecket figur so gemacht wirt von.t.z.vn.z.g.mit dem quadrat der linien.g. t. ist geleyeh deur qaad^at so auß.e.z.gemacht wirt/nun auspeden teylen wirt l^inzu geleget dz quadrat fo auß.e.e.gemacht ist^ dem nach dz quadrangel od vierecket recht wincklich figur / wcliehe aaß.d.z.vu.z.g.gcntacht wirt mit dem quadrat.e.g.ist gcleych dem quadrat so von. e. z. gemacht wirt. ^leycher weyß auch dao quadrangel oder die recht wincklich figur/weliche auß den lmien.d.h.vnh.a.gemaeht wirt mit dem quadrat von. a.e.gemaeht ist /^ gleych dem quadrat so von der lmi.e.h. gemacht wtrt. So nun aber wie yetzund gemacht ist die zwo lmien.e.h.vnd.e^ z. geleyeh find /der gleyehen auch die zwo linieme.a.vnd.e. g.find gleyeh. ^arauß folget dao die recht anglich vierecket figur so von.t.z. vi^ z.g.gemaeht wirbst geleych der recht anglichen figur mit dermhalmng /weliehe von den linien.d.h. vnd. h. a. gemacht wirt ^ das ist also zufersten die lini.d. h. wirt zu dem ersten quadrangel fur die lan^ gen seyten/ vnd.h.a.zu den kmtzen genumen /des gleyehen die mm t. z^ wirtzu der langen seyten/vnd z^g.zu der kurtzen des anderen quadrangels genumen/also helt der quadrangel.d.h.a.so vill innen als der quadrangel.d.z.g. das noch weyter zubeweren mach dile quadrangel zu rechten quadratene ^ie somen im buehle in der planen in der.^.figur an zeygt ist.^ ^lber das das fvrder also sey /wirt durch die funftzehetten prorpofinon des sechsten buchs ^uelidio an gezeygt das sich dielim.d.z.halt zu der lini.d.h.wie sieh die lini^aezu der linieg^helt/vnd wie sieh ^[165] lim.d.z.^at zu derlini.d.h.also helt sich anch dlelmi.g.z. zu der lini.g.b.dergeleyche^anch die lini.a.b^ . zu der lmi.a.h.dem nach durch divierten propofinon des sechstcn buchs ^uclidis die lini.a.b.helt fich zu der lim.a.h.wie die lini.a.h.zu der lini.g.z.vnd also auch die lini^z.zu der lini.g.b. vu also ist offen war gemacht/das zwischen den zweyen limen. a.b.vnnd .b. g. find gesunden zwo medie proportion nals da find die zwo lini/a.h.vnd/g.z.^ie das hernach ist ausgerissen. ^tem dervnderschid zwischen dem quadrangel vnd dem quadrat ist der/ das das quadrat hat vier recht winckel. ^lber der quadrangel hal zwo lang vnd zwo kurtz seyten /vnnd doch vier recht winckel.^ wie soren gentes O du nun durch die for befchriben angezeygt bewisen ler den far gegebnen enbnm wilt zwln ^falten /dann so solst dtt ^ie seyten ^es fitrgegebnen enbi zwifach erlengen /vnd zwischen di^ e^^fem ^nnd der selben eynsachen seyten deo eubi/ durch die for befchribnenn ler an ein^ ander fetze/dardurch wirdest dn finden ^wo gerecht mittellini ^die man neuet medias proporeionales vu so du ein mbu auß der minderen oder kurtzeren gefimdcn limen aufrichtest / so helt fich der selb zwr fach gegen dem ersten eubo. ^llso magst du auch den frtr gegebnen eubum dryfachen / dann so ofi du zwischen des fur gebnen en^ bi seyten /vnnd der dryfachen erlengeten seyten zwo mittellini erfindest / so du dann wider einen en^ bum auß der minderen machest / der selb eubus helt fich dryfach gegen dem ersten furgegebnen^ alfi^ mag ein cubus fo oft gefilfeltigt wcrden/ strofi man jm die einen feyten erlengert. ^lber ein erempel zu dem gewicht wil ich herzu setzen^ ^o du ein pursen kugelvon einem pfund fchwer hast/magst^du die stettiglieh durch den fvr angezey^ ten weg vmb ein pfitnt erfchweren / dann die proporeion gibt auch in gleychem metall das gewicht^ gleych/fo dn dann die kugel in einen eubum reyssest/ vnd darnach den eubum zwifach / dryfach /vier^ fach ergrösserfi/ vnd dan die kngelen wider in fie alle reyfest / fo helt fich auch das gewiche fo darnach gossen wirt ^ zwifach /dryfach / vierfach gegen einander . ^.lie jch dao hernach hab aufgerissen / das mal^ ^ ^ cmfhundert pfimt furen.[166] ^ O ich daforen manieherley eorpora wie man die mach anzeigt hab^wiljch auch leren so man ^ ^ soliche gemecht anficht wie man die in ein gemel mug pringe/zu folichem wil ^ch das fchlcch^ tcst corpuofurnemen/als den wurffel/darpey anzeyge das man mit allen eöperen also hande len mag/auch von liechtvu schattcn etwas zuuersten geben/vu eins mit dem anderen zu gebrauchen. .^ann was gesehcn soll werden das muß for sein/vnd wirt mit dem aug gesehcn /darzu gchört auch ein liecht / dann die finsternußlest nichtz fehen/ auch muß ein mittel sein zwischen dem aug vnnd dem das man fihee/wie hernach solgt. ^in yetlicho liecht reycht durch gcrad limen so weyt fein streym lauffen/fo aber ein vndurchfichti^ ding fur das liecht gestelt wirr ^fostossen fichdie streymdaran ab /vnnd felt ein fchanen foweytdie fireym linien de^ liechtz verhalten werdemDas will jch im auj^eyf^anzeygem[167] Darumb mach zum ersten ein nider gedruckten grund viereckct vn gleych wincklich. e. f g. h. aufdi- sc ebne stell ein wurffel ^ao wire im grund ein gefirt seit / dann die vier obcrcu cck fimcu aufdie ^.cr vndcrcn/darum wirtcin yctlich eckzwilach bczcychuce^ die vndercn vicr cck find.a.b.c.d. abcr dic cbe rcnvicrc.^^.^^.damutbkomcnea^b^^cz^d^^zufiunem nun ist discr nidcr gcdrugt grund fertig. Darnach must du diß geficrt sclt vnd dcn wurffel dcr daraus stct auf zihcn /wic cm stciumctz fiincn grund im ausreyssen auszeucht. Deut thu also/mach ob dcm gcficrtcn fild.cefg^h. ein zwerch p^t r lini s. lang dz gcficrt scld ist/ dcr an saug sey.e.h.vud eud.f.g. dise lini ist so vill in dcr bedcutnuß als dic vuoer cbuc.c. s g. he darumb fiud jre eud zwifireh bezeyehuet. ^uruach fin mitaufrcchtcu liuicu aul^ dem ni^er gcd.ucktcn grnud dcowurffclo.m.b^.c^.d^.vbcr sieh durch ^ic zwcrch liui.c.^.fg.so hoch dcrwurscl loll sciupo fiust dn die stat des wurffcls dcr kumbt auficcht ausdic cc gcdachtcu zwcrch liui.^llso wirt dic vudcr scyte deo wurffcls dic da ausdcr zwerch l.mcu.e.h.vud.fg.stet/daociu cud.a.d.daoauder^b^aber^ie^^r seyteuwirt^.^.vud.^.z.alsofind dic vicr eck dcsaufgczogueu wurffel^ rieh^ ^ ^ Daruach gebö.t dus liccht zu stelleu/aber^u gleycher weyl^te ^ch zn^en grund fitz/ein nider gedmck ten vu eut aufi^oqucu.^ss mnßjeh aueh zu ycuichcut ^rteud sceu sundcr liccht sctzcu/^u dcm aufge zogucu setz ich die höeh oder uiderm deß liechtz ^ ^ in oem m^ gedmckteu gruud dic wcytcu aus der selten oder in dic mut. ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^lbcr bic macho also^ setz gegeu dent aufgezognen ^rmro emuechteoesohoch vnd serr du w ld. ^ud ^u dem nider gedruckten gruud/se^ ^o cm^ lieeht.p.auf weliehe seyteu du wud / doch das pe-de uecht iu gleycbcr wcytcu vou de^t ^ gcd.ucktcu gruud vu aufgczogue wurffcl stcud.Darnaeh zeuch am. dem oberen pe.uc.e. o^ ^ i^ ^ l^ .^m iime^ ^nreh ^ie o^ereer eck ^co aufgczog ncuwurffelo.^evud.^.wo ^ strcymcu firlleu ausdic liui.c.h.vud.f. g. da fitz zwcn puuete i.k.so weyt reyeht der fihuueu^.rm^h ^tteh mtl^ l^en punetcmp.dco vnderen lieehtz die streym bui-eu durch die eck deo nidet^ gedme^ ^ndeo deo wur^els/dicbczctzchnctfind.b^^cz.vnd.d^.vulaß die strcymcu sur strcychcmn^o ^ puuctcu.i.k.uusrccht liuicu herab gezogeu werde dureh die meym liuicu oco vudercn iie^ i^ ml^ .zedntckten ^ruud die fi^r gezogueu fiud/die sclb abschuev-o.mg bcschlcust dco schattcu lcug vud prcyte/vud pezeychcu des schattcu eck.l.mm. die zeueh mit ger^ deu liuieu zusamen/ deo gleychcn. b^. l. d.^. vuud. n. zeuch aueh zamen so hust du dm vmb kreyß des satten gm^ ^nd mcrck sunderlich duo disc zwey lieeht ein liecht seimdeo gleychcn dic lmi.eeh.vn.f.g.mit dem pla uo darundereeefg.h. ein ^in^ evie foe l^emeit nmh o^ m^ gedruckt vn aufgezogen wurffel ist cinsfn ma pcdc grund vnd pe^e iiecht i^ ^eo ^ dmg/aber zum gebrauch von lcychte wegen gespaltene ^ daohcrnachistaufgcrissem [168] [169]abgestolen gemel wilt pringen/ fothutfornot das duwist gehör/vnd durch was mittel das zumachen feye Darnmb muß zum ersten gesetzt werden der punet des augs. ^um anderen das ding dz da gesehen soll werdc/gleych dargegen oder aufeiner feitc .^as dryt ist das liecht/an das nichts gesehen wirt/wie sor gemelte ^ao aug ficht allcin durch gcrad linien die ding die for jm find /vnd mag durch keu krumelmifihenn/darumbwenzwey gleyehe vndurchfichtige dinghinder einande stend / vnd das aug gerad dargegen / fo kan allein dao forder vnd das hinder nit gefe ander geteylt werden/aufdas solichs die streym linien des gefichto begreifen mogcn. ^s muß auch ein zimlichc wcyten oder lenge fein zwischcn dent aug r^nd dem dao dn gesehen soll werden^arnmb soll man dao ding dao da gesehcn wirt nicht so nahcnt zum au^ fiel^ett ^ eo nit mit zn e^t wirt^nd dao Besicht ^er^ lt ^ ^rit eo werden aul^ dem kleinen teyl deo gfichtz in rechter weyten vill grosser ding gesehen e ^lueh soll dao ding nit zu weyt gefielt werde dantit eo dem gfieht nit ^erlo^ werd / dau ^nu ein din^ so gar weyt stet/ so schlahen fieh die streym linien bey dem aug so nadcnt zusamendas dz aug dao klein seld zwischen den streym liniert nit mer sehe kan.^iß tst hie ein gleich nu^ ausgerissen/ died darnach zurichten. ^lber das verste also/fitz ein puneten.a. der fiy dein furgenumen aug/ vnnd fitz gantz nahent darfitr / ein lini. b. e. vnnd laß auß dem puneten. a. genn streym lini an pede end. b. e. so finst du dein aug gantz verdeckt . darnach thu dsse lini. b. e. hinweg vnd fitz ein andre lini.d.e.in einer zimlichenn weyten hinmtß/ vnnd zeuch streym linien auß dent. a. an pede ort.d.e. diß wirt das aug wol sehen / nun werdt disc um. d. e.aber dannen thun vnnd weed gantz serr ein lini.s.g ^gesetzt / vnnd zeuch wider auß dem. a. streym linien an die ort.s.g.so schlahen fich hinden bey dem aug.a.die streym linien so nahem zusame das dz aug das seid dar zwischen nit wol merr erkmne kan. ^arum wenn mmr em menschcn so gar weyt von feren ficht/ so erkent in das gficht von scincr fihwacheyt wegen nit . ^arumb muß in soliehen dingen dao so kentlich besehen soll werden in einer erkentlichen weyten sten. ^lber lantschafftcn zu sehen vnd machen da man etwan secho oder fiben meyl ficht /hat co abcr scin sunder art. ^un merck dao zwischen der weyten deo augs vnd des dao gesehe wirt soll genumen werden ein edne durchfichuge abschneydung aller der streym linien die an^ dem aug fallen ansdie ^ oie eo sieht/ dißeben durchfichtig scld mag im abschneiden nahmt za dem aug ooer ser.^ dnrfim/vnd nahentzu dem ding dao eo ficht befielt werden/wirt die ebne nagent zu dem besieht ^eltei^ so ^esei^ o^to ^et^ ^ da werden soll klein dar ans/ruckt man aber die abschncydcnt edne weyt vom cmg /vnnd nahem zn ^em ^ dao man ficht/so seit das gemel grösser daraus^ deo nym ein soliche verstand/setz zwo lmi mit jren beden ortten an einander /also dao fie ein spitzigen nm^el ^eoen ^ sei^ a.vu die zwey anderen end der zweyen linien sein. b.e.darzwisehen setz zwo au^echt li ni die weyter vom.a.sey.d.e.die neher bey dem.a.sey.fig.wo dann dise zwo lini.d.e.vn ^.g.von den zweyenn gabletten linien^ abgeschniten werden/an^ den seiden lmie^[170] zeuch recht fierungen / so siehst du das die weyter firung .d.e. grösser / vnd die neher .f.g. kleiner wirt mit sambt allem dem das dareyn felt. Wie jch dann solichs hie neben hab aufgerissen.
Erstlich far auß dem puncten des gesichtz mit streym linien auf die vier eck der ebne .f.g.h.e. Darnach auf die vier eck des würffels grunde / die dann acht eck bedeuten / darumb sie fornen mit .b2. vnd .c3. hinden mit .d4. vnd .a1. bezeychnet sind. dDarnach zeuch noch drey streym linien auf die drey eck.l.m.n. des würffels schatten / nuon sind gezogen all streym linien zuo peden gruünden so vill du der bedarfft. So nuon das gesicht durch die streym linien das erreycht das es sicht / soll das in ein gemel gebracht werden / das pringt man zuo wegen durch die for gemelten superficien /das ist ein durchsichtigcr planus oder eben feld der all streym linien durchschneydet /disen planum must du in dem aufreyssenn ein lini lassen sein / darumb mach dise aufrechte parallel lini nahent pey den gründen zwischen dem gesicht auf das die ding groß scheynen / wie foren gemelt / vnd auf diser lini müssen die zwey gesicht stenn den fornen gemelß zuo rechtenn angelen / man möcht auch wo von nöten dise lini hindersich oder fürsich leynenn / aber dise lini schneydet all streym linien ab. Darnach zeuch auß des gesichtz puncten zwo zwerch lini zuo gleychen wincklen in die aufrechten lini der superficien / vnd reyß in die puncten do sie an ruren auch zwey augen / dise vier augen bedeuten nuon ein gesicht / aber dise zerspaltung pringt leychtickeit in der arbeyt. [173] [174] So du nuon die for beschribnen meynung vor augen sihest vnd verstest sie / so nym ein ander papir vnd reyß darauf zwo kreutz linien zuo rechten wincklen / vnd in der mitt da sie sich durch ein ander schliessen / da setz den puncten des augs / das stet hie an stat der forigen vier augen /zuo disem puncten des augs müsen alle höhe / nideren / tieffen vnd preyten auf peden seyten gepracht vnd gisetzt werden / die dy forigen streym linien anzeygen.Darumb nym zwen cirkel zuo deinem messen von minder yrrikeyt wegen / den einen brauch zuo dem aufrechten grund / den anderen zuo dem nider gedruckten. Nuon nym den cirkel den du brauchen wild zuo dem aufgezognen grund / vnd setz jn mit dem einen fues auf die forgemacht lini der superficien in das aug das da gehört zuo dem aufgezognen grund / vnd mit dem anderen fues setz jn auf der obgedachten lini in die streym linien die da auß dem weyteren aug in den puncten des liechtz .o. gezogen ist / vnd behalt dise höch. Darnach nym den anderen cirkel / vnd setz jn auf der superficien oder durchsichtigen lini in das ander aug das da gehört zu dem nider gedruckten grund / vnd den anderen fues setz wider auf der durchsichtigen lini in die streym lini / die da auß dem weyteren vnderen aug in den puncten des liechtz .p. gezogen ist / also trag dise zwen puncten mit den zweyen cirkelen zuosamenn zuo deiner nachfolgetten kreutz lini wie hoch der punct .o. ob dem aug ste / so gibt dir der ander cirkel wie weyt der punct .p. auf der seyten stet / dise zwen puncten kumen in einen puncten den zeychen dann mit den zweyen pustaben .o.p. wo du jn hin setzt. Also thuo jm mit allen streym linien die da auf der durchsichtigen lini durch streychen / vnd nym wie for gemelt alle jr höch vnd nideren von dem öberen aug mit dem ersten cirkel / des gleychen thuo jm mit dem anderen cirkel auf der durchsichtigen lini bey dem vnderen aug / nym alle preyten von den durch streycheten streym linien wie weyt sie von dem aug aus der seyten sten / die trag dann all zuo dem aug deiner kreutz lini /so fallen albeg die zwen puncten die auf der durchsichtigenn lini genumen werden pey peden augen des aufgezognen vnd nider gedruckten grundes in einen puncten / wie hoch nider oder weyt sie auf einer seyten sten sollen / die bezeychen dann wo sie hin fallen albeg mit jren pustaben oder zifferen / vnd wo ich von der durchsichtigen lini rede / da verste albeg die superficien die zuo negst bey den gründen aufrechten gezogen ist. Darnach zeuch die gemachten puncten mit gestrackten linien zuosamen / so sichst du was darauß wirt / vnd auß disen dingen erferst du wo alle eck eins yetlichen dings sten soll / auch die da von dem aug nit gesehen mügen werden / das ist ist hie mit plintryssen angezeygt. Wie ich das hernach pey seiner kreutz lini eygentlich hab aufgerissen / aber dargegen vber hab jch solichs allein was gesehen wirt aufgerissen / vnd den schatten ein wenig mit der schraffirung angezeygt dich darnach zuo richten / diß ist der recht grund des abstelens was zuo der malerey gehört. Hernach wil jch durch ein andern vnd neheren weg / gleych das for beschriben ding abgestolen / in das gemel pringen. Durch ein solichen weg. Jch leg vber zwerch ein lini in der leng der forigen .e.f.g.h. des forderen ausgezognen grunddes / die da an stat einer gefierten ebnen ist / vnd setz ein nahet aug auf der seyten ob der lini / wie dann das for auf dem puncten des augs der kreutz linien stet pey dem for beschriben ding. So das gemacht ist /als dann zeuch ich auß disem aug zwo gerad lini an pede ort der nider gelegten lini .e.f.g.h. die machen vnden zwey eck / vnd der fierung sind drey seyten gemacht die ich vierecket abstelen will. Nuon must du die hinder seyten wissen zuo machen / wie hoch sie vbersich steygt / dz find also. Stell ein ander aug auf die seyten in der weyte wie dz bey dem for beschribnen grund stet / aber gleych in der höch wie das neher aug. Auß disem aug zeuch zwo gerad linien an bede ort der fürgelegten linien. Darnach reyß ein aufrechte lini .aa.bb. die das forder eck an rürt /wo dann dise aufrecht lini abschneydt die lang streym lini die auß dem weyterem aug in den spitzigen winckel zogen ist /in den puncen setz .cc. Auß disem puncten .cc. zeuch ein zwerch par lini durch die zwo streym linien die da auß dem nahetten aug auf die zwey vnderen ort der zwerch lini der fierung zogen sind. Wo dann die streym linien durch schniden werden / da machen sie zwey eck / also ist dise gefierte ebne recht abgestolen / gleych wie die for geemach / darumb pezeychen auch jr vier eck mit den vier pustaben .e.f.g.h. wie hie foren im ersten gethan ist. Diß hab jch hienach also aufgerissen /ee jch weyter gee. [176]So nuon diser gefiert planus abgestolen fertig ist / als dann stell den würffel darauf an sein stat zuo gleycher weyß wie er dann hie foren auf seim abgestolen plano stet. Das zuo machen find also. Nym die leng von eyner seyten des würffels im foderen nider gedruckten grund / vnd setz die mit zweyen puncten .x.y. auf die vnderen zwerch lini .f.g. deiner yztzigen abgestolnen fierung / in der weyten von dem eck. f. so weyt sie stett im forderen nider gedruckten grund / von der seyten des gefierten plano .e.f. Darnach zeuch zwo streym lini auß dem aug in die zwen puncten .r.y. zwischen dise zwo lini muß der würffel mit seiner vnderen fierung hinden auf disen planum gestelt werden. Aber wie weyt hindersich / das such also so du in dem forderen nider gedrucktenn grund ein ortstrich .e.g. reyßt / so wird auch diser ortstrich ein ortstrich im nider gedruckten grund des würffels sein / dann dise lini get durch seine zwey eck .1/a. vnd .3/c. Nuon so das ist / so zeuch auch ein ort lini .e.g. in deinem ytzigem abgestolnem feld / wo dann dise durch schneyd die zwo streym lini .r.y. da setz auf der lini .x. ein .a. vnnd auf der lini .y. ein .c. Darnach zeuch zwo zwerch lini auß den puncten .a.e. wo dann die zwerch lini .a. durch schneydet die streym lini .y. da setz ein .d. Aber wo durchschneyd an die zwerch lini .c. die streym lini .x. da setz ein .b. also stet der gefiert planus vnden an den würffel mit sein vier ecken recht auf den gefierten abgestolnen plano. e.f.g.h. wie da foren in dem anderen. Nuon zeuch auß den vier ecken .a.b.e.d. vbersich vier aufrecht lini / vnd die forderen zwo zeuch so hoch vbersich als lang da ist die zwerch lini .b.c. vnd zeuch oben in for gemelter höhe ein zwerch lini von einer lini zuo der anderen / vnd setz in die selben zwey eck ob dem .b. die ziffer .2. vnd ob dem .c. die ziffer .3. Darnach zeuch zwo streym linien auß dem aug in die zwey eck .2.3. wo sie dann abschneyden .a.d. da setz ob dem .a. die ziffer .1. vnd ob dem .d. setz .4. Also ist der würffel recht gemacht / wie in dem forigen abgestolnem grund. Wie jch dann das hienach also hab aufgerissen Ee jch weiter ge. [177] So nun der würffel abgestolen auf sein gefierten abgestolnen feld stet vnd gemacht ist / als dann stell das liecht vnd mach den schatten von dem würffel auf sein planum. Aber das zuo finden dem thuo also. Stell das liecht ob dem aug in die höch auf weliche seyten du wilt / diß liecht sey .o. aber jch stell es gleych an die stat wie es foren beschriben ist. So nuon das gestelt ist dann zeuch auß dem puncten[4] .o. ein aufrechte lini vndersich herab /darauf gehört zuosetzen ein punct .p. da pey das vnderliecht verstanden wirt. Ist nuon sach das jch das liecht ferr setzen will su setz jch den puncten .o. auf der lini die vom .o. her ab gezogen ist dester höher. So jch aber das liecht neher haben will so ruck jch den puncten .p. dest ferrer herab. Aber hie will jch es angefert in der weyten setzen / wie es foren stet. So nun diß zwen puncten des liechtz .o.p. gemacht sind. Als dann zeuch gerad streym lini auß dem liecht .o. durch die drey oberen eck des würffels .2.3.4. vnd laß die radios fürab streychen. Daenach reyß aber gerad limen auß dem puncten .p. durch die vnderen drey eck des würffels .b.c.d. wo dann dise drey streym linien die oberen drey streym linien des liechtz .o. abschneyden da setz drey puncten .l.m.n. Darnach zeuch mit geraden linien zuosamen .b.l. vnd .l.m. vnd .m.n. vnd .n.d. Also ist der schatten des würffels recht gemacht in seim abstelen / wie im forderen beschriben. Vnnd das klerlich zuo sehen hab jch all ding hie nach mit seiner zuogehörung aufgerissen / darin wirst du gleych das forig finden. Hab auch darnach sunderlich was zuom gemel pleyben sol allein aufgerissen vnd geschraffirt solichs dest pas zuouersten. Zv gleycher weyß wie jch den cubus in ein abgestolen gemel gebracht hab / also mag man alle corpora die man in grund legen vnd aufziehen kan / durch söliche weg in ein gemel pringen. Hernach will ich vnderweyssen / wie man ein yetlich ding das man sihet / vnd nit fast weyt stet durch drey feden messen / vnd dardurch in ein gemel pringen mag. Ein anders will jch leren was man sicht wie man das mag durchzeychnen
Faß ein reyn flach glas in ein gefierte ram / damach mach ein pret so preyt als die ram ist / aber lenger / vnd beschlag die glas ram mit zweyen panden / vnnd nagel yede pant auf der anderen seyten der gelenck innen an das pret / also das die ram vnd das pret daran auf vnnd zuo müg than werden wie ein pret spil / auf das man das glas auf das pret so man will nider müg legen zuo behalten. Darnach schlag auf beden seyten mitten in dz pret zwey klöblein mitt eysnen stenglen die sich gelencken lassen / vnd mach die so lang dz sie die ram des glases erreychen / so du die von dem pret zuo gleychen winckelen auf hebest / vnd mach fornen die stenglen flach vnd ein loch dardurch / vnd schlag ein hecklein darhinder das vmb gee / darnach schlag in die glas ram zuo peden seyten da die flech der stenglein hin reychen zwey klöblein / so du dann die stenglein daran legst vnd die hecklein für thuost so stet die ram fest / darnach mach ein gefiert vberlengr holtz lenger dann das pret preyt ist / das nym auf einer seyten auß so preyt das pret ist / vnd das dz gefiert holtz zuo peden seyren mit seiner gentze für das pret gee / vnd zwing diß holtz also in dem außgenumen zwerchs auf das pret / auf das man es hin vnd wider gegen dem glas vnd darfan schieben müg / diß vier ecket holtz so auf dem pret ligt nim in der mitt oben nach lengs vierecket holtz auß / aber nit gar biß an die örter / aber durch die zwey örter por zwey runde löcher /dardurch stos ein lange schraufen / aber dise schraufen soll in den runden löcheren nit geschrauft sein / allein darzwischen / nuon mach ein ander holtz der halben ram hoch / das zepf vnden gerecht in die gefierten nuet des zwerch holtz / vnd das der vberschus zuo beden seyten an dem aufrechten holtz auf dem zwerchen plat auflige / auf das / dz aufrecht holtz winckelrecht hin vnd her zwerchs geschzoben müg werden / vnd [179] por vnden in das ein zepft aufrecht holtz ein rund loch / vnnd mach ein schraufen mütterlein / in weliche die for gemelt lang schraufen gerecht sey / darnach steck die schraufen mit dem sonderen teyl auf einer seyten des zwerch holtz zuo dem runden loch hinein / vnnd schrauf sie durch das mütterlein des aufrechten holtz piß wider zuo dem anderen loch hinauß / also magst du mit diser schraufen das aufrecht holtz gewiß hin vnd her zihen auf weliche seyten du wilt. Darnach por mitten durch dz aufreche holtz nach lengs ein rund loch / vnd schneyd das holtz auf einer seyten ein wenig auß / vnnd auf einer seyten des selben offnen schnittes schneyd vill kleyner kerblein darein /darnach mach ein gedreten stab der recht in das geport loch sey / vnd mach zuo underst ein zenlein daran / vnnd stoß das rund holtz in das egemelt geport loch / also das dz zenlein in den ofnen schnit des aufrecheten holtz hinab ge / vnd so oft du diß rund holtz vmb einen grad erhebest vnd stet wilt behalten / so oft scheub sein zenlein in ein kerblein / also magst du disen stab hoch oder nider ziehen / vnnd oben an disen stab mach ein klein dünn geschicktes pretlein vnd por ein loch dardurch /auf das du darauß mit einem aug dest gewisser durch dz glas sehen mügest in der ram / was du dann dardurch sihest das verzeychen mit einem pensel auß einem glaser lot auf das glas / darnach zeychen das selb auf das ding darauf du malen wilt. Sölichs ist guot all dennen die yemand wöllen ab Conterfeten / vnd die jrer sach nit gewiß sind / so du dann der massen einen wild abmachen / so leyn jm das haubt an / auf das er stet vnuerrückt halt biß das du all notstrich tuest / so das geschehen ist dann magst du dich der farben gebrauchen / aber du must ein stet liecht suchen. Item so du dem obgemelten pret darauf das glas gemacht ist vnden zwo zwerch leisten an nagelst / vnd zwey löcher in yetliche porest / vnd dann den gedreten stab darein steckest / die vnden eysnen steft haben / dz alles recht in ein ander verfüget / magst du dich als eines tisch zuo disem ding füglich gebrauchen / diß alles mag zerlegt werden / auf das es leychtlich zuo tragen vnd mit zuohandelen sey. Sölichs hab jch hernach aufgerissen. [180]Ein andre meynung.
Durch drey feden magst du ein yetlich ding das du mit erreychen kanst in ein gemel bringen / auf ein dafel zuouerzeychnen / dem thu also. Pist du in einem sal so schlag ein grosse nadel mit einem weyten ör die darzuo gemacht ist in ein wand / vnd setz das für ein aug / dardurch zeuch einen starcken faden / vnd henck vnden ein pley gewicht daran / darnach setz einen tisch oder tafel so weyt von dem nadel ör darinn der faden ist alß du wilt / darauf stell stet ein aufrechte ram zwerchs gegen dem nadel ör hoch oder nider auf weliche seyten du wilt / die ein türlein hab das man auf vnd zuo müg than / diß thürlein sey dem tafel darauf du malen wilt. Darnach nagel zwey feden die als lang sind als die aufrecht ram lang vnd preyt ist oben vnd mitten in die ram / vnd den anderen auf einer seyten auch mitten in die ram vnd laß sie hängen. Darnach mach ein eysnen langen steft der zuo forderst am spitz ein nadel ör hab / dareyn feden den langen faden der durch das nadel ör an der wand gezogen ist / vnd far mit der nadel vnnd langen faden durch die ram hinauß / vnd gib sie einem anderen in die hand / vnd wart du der anderen zweyer feden die an der ram hangen. Nun brauch diß also / leg ein lauten oder was dir sunst gefelt so ferr von der ram als du wilt / vnd das sie vnuerruckt peleyb so lang du jr bedarst /vnd laß deinen gesellen die nadel mit dem faden hinauß strecken / auf die nöttigsten puncten der lautten / vnd so oft er auf einem still helt vnnd den langen faden anstreckt / so schlag alweg die zwen feden an der ram kreutzweyß gestrackes an den langen faden / vnd kleb sie zuo peden orten mit einem wachs an die ram / vnd heyß deinen gesellen seinen langen faden nachlassen. Darnach schlag die türlein zuo vnnd zeychen den selben puncten da die feden kreutzweyß vber einander gen aus die tafel / darnach thuo das türlein wider auf vnd thuo [181] mit einem puncten aber also piß das du die gantzen lauten gar an die tafel punctirst / dann zeuch all puncten die auf der tafel von der lauten worden sind mit linien zuosamen / so sichst du was darauß wirt / /also magst du ander ding auch abzeychnen. Dise meynung hab ich hernach aufgerissen.
Gedruckt zuo Nüremberg.
Im. 1525. Jar.
Im .B. am fünften plat an der zehenden zeyl liß für / durchschneyden / durchschnitten. Im .E. am anderen plat an der anderen seyten an der achten zeyl liß für / rechten / gleychen. Im .E. am vierten plat in der fünftzeheten figur im ersten cirkel soll .d.e. mit einer lini zuosamen gezogen werden. Es sollen auch im obgemelten plat die pustaben in der sechtzeheten figur die jr schrift anzeyget hinzuo gesetzt werden. Im .F. am dritten plat ist die sechs vnd zweyntzigst figur versetzt / soll die hinder zuo foderst steen. Im .F. am vierten plat an der zeheten zeyl liß für das letzte wort / corporen / figuren. Im .J. am anderen plat an der vierten zeyl laß die wort / hundert vnd eyn vndviertzig aussen vnd liß darfür / vnd sechtzig. Im .J. am letzten plat an der dreyzeheten zeyl liß für das letzt wort / vntterteylen / anderteyl. Im .K. die ander zeyl laß vngelesen dann sie ist vnrecht gesetzt vnd vbrig Im .N. am fünften plat vnder der .43. figur in der anderen zeyl stet / manicherley / darfür liß / vilerley. Es ist auch in der obgemelten figur in der ciffer das hinder herfür gesetzt. Im .P. ij. an der fünftzehete zeyl liß forn in der zeyl für die zwey wort / fornen gemels /den ferren gemeß. Im .P. am lettzten plat an der anderen seyten an der fünftzehete zeyl liß für die zwey wörter / schneyd an / schneydet. Keyserliche freyheit wirt in dem nechsten buchlein der Proporcion so
jch zuo drucken for hab eyngeleybet wirt. [Bearbeiten] Anmerkungen (Wikisource) |
