Vorzeichen eines gesegneten Herbstes
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| Autor: |
Bernhard Baader |
| Titel: |
Vorzeichen eines guten Herbstes |
| Untertitel: |
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| aus: |
Badisches Sagen-Buch II, S. 637 |
| Herausgeber: |
August Schnezler |
| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1846 |
| Verlag: |
Creuzbauer und Kasper |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Karlsruhe |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Commons, Google |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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| [637]
Vorzeichen eines gesegneten Herbstes.
1. Auf der Röttbacher Klinge, dreiviertel Stunden Mainabwärts von Wertheim, tönt in manchem Sommer ein Geklingel, wie fernes Schlittengeläute, welches man die „Schellengäule“ nennt. Es zeigt den vorzüglichen Wein an, der im nächsten Herbste gewonnen wird.
2. Zu Waldenhausen im Keller des Hauses am Lindenbrunnen läßt sich, wenn der folgende Herbst gut ausfallen soll, ein Klopfen, wie das eines Küfers, nur schwächer und dumpfer, vernehmen. Dies geschieht in der Zeit vom ersten Advents- bis zum Dreikönigstage, und je besser die Weinlese, desto deutlicher und häufiger das Klopfen. Horcht man darauf oder forscht man dem Orte nach, woher es tönt, so hört es augenblicklich auf.
(Nach mündlicher Ueberlieferung mitgetheilt von Bernh. Baader in Mone’s „Anzeiger“ Jahrg. 1838.)
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