William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CIX

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CIX.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 57
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Quelle: Google und Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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O sage nicht, mein Herz sei wandelbar,
Wenn Trennung meine Gluth zurückedrängt!
Wohl eher ließ mein Leben ich fürwahr,
Als meine Seele, die dein Herz umfängt.

5
Das ist der Liebe Heimath, und mich führt,

Dem Wandrer gleich, die lange Fahrt zurück;
Zu rechter Zeit, nicht von der Zeit berührt,
Versöhn’ ich meinen Fehl im Augenblick.
O glaube nicht, wär’ auch mein Herz regiert

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Von jeder Schwäche menschlicher Natur,

Daß Wahnsinn jemals es so weit verführt,
Für nichts zu lassen deiner Schönheit Spur.
     Für nichts gilt mir der weite Erdenball;
     Du, meine Rose, bist mir selbst das All.

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