William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CLIII

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CLIII.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 79
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bohn
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Cupido einst den Brand zur Seite schlief;
Dianens Mädchen fand ihn glücklich dort,
Und tauchte seine Liebesfackel tief
In einen kühlen Quell an jenem Ort.

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Sogleich durchzieht die heil’ge Liebesgluth

Mit heißen Flammen ihn auf ew’ge Zeit,
Als heißes Bad er jetzt noch Wunder thut,
Und seinen Schutz elender Siechheit weiht.
Doch an des Liebchens Augen neu entzündet,

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Berührt im Spiel des Knaben Brand mein Herz,

Ich kränkle drauf, und, wo man Hülfe findet,
Eil’ ich zum Bad, ein Gast voll Liebesschmerz.
     Doch ach! umsonst, nur das Bad kann mir taugen,
     Wo Amor neue Gluth fand, Liebchens Augen.

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