William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXI

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXI.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 58
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bohn
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Quelle: Google und Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Wohl magst du meinem Mißgeschicke grollen,
Der Göttin, die verschuldet meinen Fall,
Zum Leben wollt’ sie mir nichts Beßres zollen,
Als feile Kunst mit feiler Sitten Wahl.

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So trägt mein Name der Beschimpfung Brand,

So zeigt erniedrigt tief mein ganzes Leben
Des Schmachgewerbes Spur, wie Färbers Hand;
Ach, könnt’ dein Beileidswunsch mir Andres geben!
Als will’ger Kranker will ich gerne trinken

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Den Essigtrank, daß er gesund mich macht.

Nicht soll mir bitter je das Bittre dünken,
Die Buße nicht, die Strafe sich erdacht.
    Beklage mich, und laß versichern dir,
    Dein Mitleid bringt Genesungswonne mir!

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