William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXIV

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXIV.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 59
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bohn
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Quelle: Google und Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Ob es mein Sinn ist, der, mit dir gekrönt,
Den gift’gen Herrschertrank schlürft – Schmeichelei?
Ob mich mein Auge wirklich nicht gehöhnt,
Dem Zauberkunst dein Lieben brachte bei,

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Umformend, was Natur hat mißgestaltet,

Zu Cherubim, die deinem Wesen gleich,
Vollendetes aus Schlimmem sich entfaltet,
Wie es gelangt in seines Strahls Bereich?
Das Erst’ ist’s, ach! des Blickes Schmeichelbild,

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Das fürstlich sich mein Hochmuth aufgetischt,

Mein Auge weiß, wie dieser wird gestillt,
Drum hat’s den Kelch nach seinem Gaum gemischt.
     Wenn er vergiftet, leichter ist die Sünd’,
     Daß ihn mein Auge liebt und erst beginnt.

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