William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXXIX

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXXIX.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 67
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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Quelle: Scan auf Commons
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Des Geistes Aufwand bei der Schandthat Plan
Wird bei der That zur Lust, und bis zur That
Ist blutig, treulos, mördrisch, voll von Wahn,
Und wild die Lust, und roh und voll Verrath.

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Befriedigt kaum, läßt sie des Ekels Spur;

Sinnlos wird sie begehrt, und kaum errungen,
Sinnlos gehaßt; sie ist ein Köder, nur
Gelegt um toll zu machen, wenn verschlungen;
Begehrend toll und toll auch im Genuß;

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Stets zügellos, verlangend wie gestillt;

Im Kosten Glück, gekostet nur Verdruß;
Im Anfang Wonne, dann ein Traum so wild:
    Das weiß die Welt, doch Keiner weiß zu meiden
    Den Himmel, der uns führt zu Höllenleiden! -

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