William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXXV

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXXV.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 65
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Sollt’ über dich ich Prunkgezelt’ ausbreiten,
Mit Aeußrem ehren deinen äußren Schein?
Gebäude gründen dir für Ewigkeiten,
Die dem Verfall bald Beute müßten sein?

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Wie Viele, lüstern nach der Schönheit Gunst,

Sah Alles ich durch hohen Zins einbüßen?
Die Schlichtes tauschten für Gemisch der Kunst,
Im Schauen noch ihr Selbst in’s Nichts hinfließen?
Nein, deinem Herzen laß mich treu gehorchen;

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Nimmst du nur meine Gabe; arm doch frei,

Verschmäht Beiwerk sie von der Kunst zu borgen,
Nur, daß du mein und ich der dein’ge sei.
    Fort, feiler Schmäher! die getreue Brust
    Wird nimmer büßen der Verläumdung Lust.

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