William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXXXIX

aus Wikisource, der freien Quellensammlung

Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXXXIX.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 72
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bild
De William Shakspeare's sämmtliche Gedichte 072.jpg
Bild
{{{EXTERNESBILD}}}
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Link zur Indexseite]]


[72]

Versuche nicht, die Unbill zu beschönen,
Mit der du lieblos willst mein Herz betrüben;
Dein Mund, doch nicht dein Auge mag mich höhnen,
Brauch’ deine Kraft, doch mögst nicht List du üben.

5
Sag’, daß du Andre liebst; doch bin ich bei dir,

Laß deine Augen dann nicht seitwärts spielen;
Wozu schlägst listig du die Wunde mir,
Da offne Macht ich schutzlos müßte fühlen?
Laß mich entschuld’gen dich; der ist’s bekannt,

10
Dein holder Blick sei feindlich mir gewesen,

Drum hast die Feinde du von mir gewandt,
Daß ihr Geschoß sich Andre mag erlesen.
    Doch thu’ es nicht; o gieb mir ganz den Tod,
    Dein Blick erlöse mich aus meiner Noth.

Persönliche Werkzeuge
In anderen Sprachen