William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LVIII

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett LVIII.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 31
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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Verhüte Gott, daß ich, dein Sklave, wollte
Sie zählen, deiner Lust geweihte Stunden,
Daß ich die Zeit dir je berechnen sollte,
Die als Vasall mich deinem Dienst verbunden.

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O laß mich tragen, so es dir gefällt,

Entfernung von dir, dem Gefangnen gleich;
Die Unbill sei zur Rede nie gestellt,
Die meiner Knechtsgeduld du bietest reich.
Sei, wo du willst, durch deines Freibriefs Kraft

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Kannst über deine Zeit als Herr zu schalten;

Thu’, was du willst, für deine Sünden schafft
Vergebung deines eignen Herzens Walten.
    Bereitet auch mein Dienst mir Höllenqual,
    Nicht schmälen will ich deiner Freuden Mahl.

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