William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LXXI

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett LXXI.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 38
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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Wenn ich einst todt bin, traure nicht, sei froh,
Sobald der Glocke trüber Klang geschwiegen,
Der es der Welt verkündet, daß ich floh
Die schlechte Welt, beim schlechtsten Wurm zu liegen!

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Und siehst du jemals diese Zeilen hier,

Gedenke nicht der Hand, die sie geschrieben:
Vergessen lieber will ich sein von dir,
Eh’ dich mein Angedenken soll betrüben.
Ja, wenn ich erst zu Staub zerfallen bin,

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Dann rufe dir ein Blick auf diese Zeichen

Auch nicht mehr meinen Namen in den Sinn,
Mit meinem Leib laß deine Lieb’ erbleichen,
    Sonst merkt’s die weise Welt, und dann zur Strafe
    Schmäht sie dich noch um mich, wenn ich schon schlafe.

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