William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LXXVII

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett LXXVII.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 41
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google Books
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
De William Shakspeare's sämmtliche Gedichte 041.jpg
Bild
{{{EXTERNESBILD}}}
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Link zur Indexseite]]


[41]

Es zeigt dein Spiegel deiner Reize Schwinden,
Die Uhr der köstlichsten Minuten Flucht;
Die weißen Blätter mögen drum verkünden
In dieser Lehre deines Geistes Frucht:

5
Die Runzeln, die dein Spiegel wiederstrahlet,

Sie mahnen dich an offner Gräber Ruh’,
Des Seigers rasch entschwundner Schatten malet,
Wie schnell die Zeit der Ewigkeit flieht zu.
Was im Gedächtniß du nicht kannst umfassen,

10
Den leeren Seiten magst du’s anvertrau’n,

Die Kinder, die aus deinem Hirn entlassen,
Verwandt auf’s Neu’ wird so dein Geist sie schau’n.
    Thust dieses du, so oft du blickest hin –
    Wird’s bringen dir und deinem Buch Gewinn.


*) Mit einem unbeschriebenen Denkbuche – wie Steevens, mit Bezug auf das Sonett 122, richtig bemerkt.

Persönliche Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen