William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LXXX

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett LXXX.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 42
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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Wie muß ich zagen, will von dir ich singen,
Da einen bessern Geist du hast beseelt,
Der deinem Preis geweiht der Kräfte Ringen,
Stumm macht mich, wenn er deinen Ruhm erzählt.

5
Doch wird dein Werth, wie Ocean so weit,

Das ärmste Segel wie das stolzste tragen;
Mit meinem morschen Kahn bin ich bereit,
Auf deiner wilden Fluth die Fahrt zu wagen.
Mit leichter Hülfe tragen ihn die Wellen,

10
Da jenes schwer auf stummer Tiefe treibt;

Mag immerhin mein werthlos Boot zerschellen,
Wenn dieser mächt’ge Bau noch stolz verbleibt.
    Und sänk’ ich auch, und er entging der Noth,
    Mag’s heißen: Meine Liebe ward mein Tod.

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