William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LXXXI

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett LXXXI.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 43
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google Books
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
De William Shakspeare's sämmtliche Gedichte 043.jpg
Bild
{{{EXTERNESBILD}}}
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Link zur Indexseite]]


[43]

Mag lebend ich die Grabschrift einst dir dichten,
Magst dau’rn du, wenn ich längst des Grabes Raub;
Dein Angedenken kann kein Tod vernichten,
Bin auch vergessen ich mit meinem Staub’.

5
Unsterblich wird dein Nam’ hinieden leben,

Wenn todt ich einst, vergessen von der Welt;
Mir kann die Erd’ gemeines Grab nur geben,
Wenn Menschenauge deine Gruft enthält.
Ein Denkmal wird mein Liebesvers dir sein,

10
Daß ihn noch ungeborne Augen lesen;

Der Nachwelt Mund dereinst erwähne dein,
Wenn die Geschlechter dieser Zeit verwesen.
    Du lebest fort in meiner Lieder Zeilen,
    Auf leisem Lippenhauch wirst stets du weilen.

Persönliche Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen