William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XL

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett XL.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 22
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
De William Shakspeare's sämmtliche Gedichte 022.jpg
Bild
{{{EXTERNESBILD}}}
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Link zur Indexseite]]


[22]

Nimm all mein Lieben, Lieb, ja es sei dein,
Was mehr, als du gehabt, gewinnest du!
Nicht wahre Liebe, Lieb kann ja das sein,
Was mein, war dein, eh’ das du nahmst dazu;

5
Wenn mir zu Lieb’ mein Lieben dir ist werth,

Tadl’ ich dich nicht, denn du brauchst meine Liebe;
Doch tadl’ ich dich, wenn unrecht du belehrt
Das, was du hassest, wählst, aus falschem Triebe;
Den Raub vergeb’ ich, süßer Dieb, dir leicht,

10
Obgleich du Alles raubest, was nur mein;

Wenn Lieb auch weiß, daß tiefer uns es beugt,
Von Liebe als von Haß gekränkt zu sein.
    Anmuth, bei der das Böse schön erscheint,
    Tödt’st du durch Spott mich, nie bin ich dein Feind.

Persönliche Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen