William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XLVIII

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett XLVIII.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 26
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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Wie hab’ ich, als mein Weg mich fortgeführt,
Doch alles Spielwerk sorgfältig verschlossen,
Damit, zu meinem Brauch es unberührt
Bewahrt, nicht von der Falschheit würd’ genossen!

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Doch – gegen den Juwele Spielwerk sind –

Mein höchster Trost, mein größter Kummer heute,
Du Theuerster, der Sorge liebstes Kind!
Bist jetzt wohl jedes schlechten Diebes Beute.
Dich zu verschließen hab’ ich nicht gewußt,

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Doch glaub’ ich dich, wo du nicht bist, zu sehen,

Im freundlichen Verschlusse meiner Brust,
Wo frei du immer kommen kannst und gehen.
    Und da selbst ich dich noch nicht sicher weiß,
    Da Treue diebisch wird um solchen Preis.

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