William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XXIX

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett XXIX.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 17
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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[17]

Wenn außer Gunst bei Menschen und Geschick
Ich einsam ganz mein schweres Loos beweine,
Und send’ umsonst empor den fleh’nden Blick,
Und mir zum Unglück auserkoren scheine;

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Mißgünstig Jenes frohe Zukunft schau’,

Dem Andern seine Freund’ und Reichthum neide,
Dem seine Kunst und schönen Körperbau,
Und was mir eigen, mir dadurch verleide,
Ja, fast verachtungswürdig dann mir werde: –

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Dann denk’ ich dein, gleich schwebt mein Geist empor,

Und, wie die Lerche Morgens von der Erde
Emporsteigt, singt er Dank am Himmelsthor.
    Denn deiner Lieb’ Erinn’rung, werther mir
    Ist sie als Reichthum und der Krone Zier.

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