William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXVI

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXVI.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 60
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bohn
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google und Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
De William Shakspeare's sämmtliche Gedichte 060.jpg
Bild
{{{EXTERNESBILD}}}
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[60]

Laß nicht, wo treue Seelen sich verbunden,
Einspruch gescheh’n. Nicht Liebe wird genannt,
Was wechselt, gleich wie Wechsel es gefunden,
Dem Störer zur Zerstörung bietet Hand.

5
O nein! sie ist das Licht in Himmelsweiten,

Das unerschüttert auf die Stürme blickt;
Ein hell Gestirn, den irren Kahn zu leiten,
Deß Höh’ bekannt, deß Werth uns doch entrückt.
Die Lieb’ ist nicht der Zeiten Narr, erfasset

10
Gleich Todessichel ros’ge Lipp’ und Wang’,

In flücht’ger Woche keine Lieb’ erblasset,
Sie währt bis zum Gerichtsposaunenklang.
     Wenn das bei mir als Irrthum sich ergiebt,
     Dann schrieb ich nie, hat Keiner je geliebt.