William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LXIV

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett LXIV.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 34
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Google Books
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Wenn durch der Zeiten grimme Hand entstellt,
Ich seh’ Jahrhunderts stolze Pracht im Staube,
Der Zinne mächt’ge Wucht zur Erd’ gefällt,
Und ew’ges Erz der Menschenwuth zum Raube;

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Gewahr’ des gier’gen Oceans Gewinn,

Den er des Ufers Königreich entrungen;
Wie sich das Feste nahm die Meere hin,
Verlierend stets Ergänzung sich erzwungen;
Daß ird’sches Sein geschützt durch keine Schranke,

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Und von Zerstörung unerfaßt nichts bliebe –

Erschau’ ich dies, dann regt sich der Gedanke:
Vernichten wird die Zeit auch meine Liebe.
    Wie Tod ist solch Gedanke, denn du mußt
    Beweinen, daß Besitz dir bringt Verlust.