William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LXIX

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett LXIX.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 37
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Google Books
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Was Aeußres kann die Menge von dir seh’n,
Kein Witz wird je zu bessern dran wohl finden;
Beseelt muß aller Mund dies eingesteh’n,
Dein Feind selbst wird als wahr dein Lob verkünden.

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So krönet Aeußres dich mit äußrem Preis;

Doch diese Zeugen, die dein Recht dir gaben,
Sie schmälern dies Lob in andrer Rede Weis’,
Da weiter als ihr Aug’ gespürt sie haben.
In deines Geistes Schöne schauen sie,

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Die wollen sie in deinem Thun ergründen,

Mit Augen freundlich, mit Gedanken, die
Des Giftkraut’s Dunst für deine Blüthe finden.
    Warum dein Duft nicht gleichet deiner Pracht? –
    Weil du mit ihnen dich gemein gemacht.