William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LXXXII

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett LXXXII.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 43
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Google Books
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Mit dir ist meine Muse nicht vermählt;
Daher magst ungerührt du überseh’n
Die Widmungsworte, die der Dichter wählt,
Daß holder Inhalt auch sein Buch verschön’.

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Du fandst, an Reizen wie an Weisheit gleich,

Daß über meinen Preis dein Werth erhaben,
Darum gezwungen suchest du sogleich,
Was neu geprägt des Tages Gleißner gaben.
Du magst es thun; doch haben sie gezeigt,

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Welch hohen Pomp erlernte Kunst verleiht,

Dann sei dein Mitgefühl dem Freund geneigt,
Der schlichte Worte nur dir treu geweiht.
    Ihr grobes Schminken wäre bessre Zier
    Für bleiche Wangen, Mißbrauch ist’s bei dir.