William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XXXI

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett XXXI.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 18
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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Dein Herz ist theuer vieler Menschen Brust,
Die, weil ich sie entbehret, todt geglaubt;
Dort herrscht die Liebe und der Liebe Lust,
Die Freund’ auch, die ich hielt vom Grab geraubt.

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Wie manche Thrän’, als reine fromme Gabe,

Hat treue Liebe nicht entlocket mir
Um die, die ich geglaubt im dunkeln Grabe,
Die nur verborgen lagen all’ in dir!
Ein Grab, wo frühre Liebe lebt, bist du,

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Das die Trophäen sonst Geliebter zieren,

Die all’ ihr Recht auf mich dir sprechen zu:
Dein ist, was jenen mußte sonst gebühren.
    Die Bilder, die ich liebte, sind in dir,
    Und du (sie alle) hast das All’ von mir.