Xenien
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Xenien.
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Triste supercilium, durique severa Catonis Der ästhetische Thorschreiber.
Halt Passagiere! Wer seyd ihr? Weß Standes und Characteres? Xenien.
Distichen sind wir. Wir geben uns nicht für mehr noch für minder, Visitator.
Oeffnet die Coffers. Ihr habt doch nichts contrebandes geladen? Xenien.
Coffers führen wir nicht. Wir führen nicht mehr als zwey Taschen Der Mann mit dem Klingelbeutel.
Messieurs! Es ist der Gebrauch, wer diese Straße bereiset, Helf Gott.
Das verwünschte Gebettel! Es haben die vorderen Kutschen Der Glückstopf.
Hier ist Messe, geschwind, packt aus und schmücket die Bude, Die Kunden.
Wenige Treffer sind gewöhnlich in solchen Boutiquen, Das Widerwärtige.
Dichter und Liebende schenken sich selbst, doch Speise voll Ekel! Das Desideratum.
Hättest du Phantasie, und Witz und Empfindung und Urtheil, An einen gewissen moralischen Dichter.
Ja der Mensch ist ein ärmlicher Wicht, ich weiß – doch das wollt ich Das Verbindungsmittel.
Wie verfährt die Natur, um hohes und niedres im Menschen Für Töchter edler Herkunft.
Töchtern edler Geburt ist dieses Werk zu empfehlen, Der Kunstgriff.
Wollt ihr zugleich den Kindern der Welt und den Frommen gefallen? Der Teleolog.
Welche Verehrung verdient der Weltenschöpfer, der gnädig, Der Antiquar.
Was ein christliches Auge nur sieht, erblick ich im Marmor: Der Kenner.
Alte Vasen und Urnen! Das Zeug wohl könnt ich entbehren; Erreurs et Verité.
Irrthum wolltest du bringen und Wahrheit, o Bote, von Wandsbeck; H. S.
Auf das empfindsame Volk hab ich nie was gehalten, es werden, Der Prophet.
Schade daß die Natur nur Einen Menschen aus dir schuf, Das Amalgama.
Alles mischt die Natur so einzig und innig, doch hat sie Der erhabene Stoff.
Deine Muse besingt, wie Gott sich der Menschen erbarmte, Belsatzer ein Drama.
König Belsatzer schmaußt in dem ersten Akte, der König Gewiße Romanhelden.
Ohne das mindeste nur dem Pedanten zu nehmen, erschufst du, Pfarrer Cyllenius.
Still doch von deinen Pastoren und ihrem Zofenfranzösisch, Jamben.
Jambe nennt man das Thier mit einem kurzen und langen Neuste Schule.
Ehmals hatte man Einen Geschmack. Nun giebt es Geschmäcke, An deutsche Baulustige.
Kamtschadalisch lehrt man euch bald die Zimmer verzieren, Assiche.
Stille kneteten wir Salpeter, Kohlen und Schwefel, Zur Abwechslung.
Einige steigen als leuchtende Kugeln und andere zünden, Der Zeitpunkt.
Eine große Epoche hat das Jahrhundert gebohren, Goldnes Zeitalter.
Ob die Menschen im Ganzen sich bessern? Ich glaub es, denn einzeln
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Manso von den Grazien.
Hexen lassen sich wohl durch schlechte Sprüche citiren, Tassos Jerusalem von demselben.
Ein asphaltischer Sumpf bezeichnet hier noch die Stätte, Die Kunst zu lieben.
Auch zum Lieben bedarfst du der Kunst? Unglücklicher Manso, Der Schulmeister zu Breslau.
In langweiligen Versen und abgeschmackten Gedanken Amor, als Schulcollege.
Was das entsetzlichste sey von allen entsetzlichen Dingen? Der zweyte Ovid.
Armer Naso, hättest du doch wie Manso geschrieben, Das Unverzeihliche.
Alles kann mislingen, wir könnens ertragen, vergeben; Prosaische Reimer.
Wieland, wie reich ist dein Geist! Das kann man nun erst empfinden, Jean Paul Richter.
Hieltest du deinen Reichthum nur halb so zu Rathe, wie jener An seinen Lobredner.
Meynst du, er werde größer, wenn du die Schultern ihm leyhest? Feindlicher Einfall.
Fort ins Land der Philister, ihr Füchse mit brennenden Schwänzen, Nekrolog.
Unter allen, die von uns berichten, bist du mir der liebste, Bibliothek schöner Wissenschaften.
Jahre lang schöpfen wir schon in das Sieb und brüten den Stein aus, Dieselbe.
Invaliden Poeten ist dieser Spittel gestiftet, Die neuesten Geschmacksrichter.
Dichter, ihr armen, was müßt ihr nicht alles hören, damit nur An Schwätzer und Schmierer.
Treibet das Handwerk nur fort, wir könnens euch freilich nicht legen, Guerre ouverte.
Lange neckt ihr uns schon, doch immer heimlich und tückisch, An gewisse Collegen.
Mögt ihr die schlechten Regenten mit strengen Worten verfolgen, An die Herren N. O. P.
Euch bedaur’ ich am meisten, ihr wähltet gerne das Gute, Der Commissarius des jüngsten Gerichts.
Nach Calabrien reis’t er, das Arsenal zu besehen, Kant und seine Ausleger.
Wie doch ein einziger Reicher so viele Bettler in Nahrung J – b.
Steil wohl ist er, der Weg zur Wahrheit, und schlüpfrig zu steigen, Die Stockblinden.
Blinde, weiß ich wohl, fühlen und Taube sehen viel schärfer, Analytiker.
Ist denn die Wahrheit ein Zwiebel, von dem man die Häute nur abschält? Der Geist und der Buchstabe.
Lange kann man mit Marken, mit Rechenpfennigen zahlen, Wissenschaftliches Genie.
Wird der Poet nur gebohren? Der Philosoph wirds nicht minder, Die bornierten Köpfe.
Etwas nützet ihr doch, die Vernunft vergißt des Verstandes Bedientenpflicht.
Rein zuerst sey das Haus, in welchem die Königinn einzieht, Ungebühr.
Aber, erscheint sie selbst, hinaus vor die Thüre, Gesinde! Wissenschaft.
Einem ist sie die hohe, die himmlische Göttinn, dem andern An Kant.
Vornehm nennst du den Ton der neuen Propheten? Ganz richtig, Der kurzweilige Philosoph.
Eine spaßhafte Weisheit dociert hier ein lustiger Doctor Verfehlter Beruf.
Schade daß ein Talent hier auf dem Katheder verhallet, Das philosophische Gespräch.
Einer, das höret man wohl, spricht nach dem andern, doch keiner Das Privilegium.
Dichter und Kinder, man giebt sich mit beyden nur ab, um zu spielen, Litterarischer Zodiacus.
Jetzo ihr Distichen nehmt euch zusammen, es thut sich der Thierkreis
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Zeichen des Widders.
Auf den Widder stoßt ihr zunächst, den Führer der Schaafe, Zeichen des Stiers.
Neben an gleich empfängt euch sein Nahmensbruder; mit stumpfen Zeichen des Fuhrmanns.
Alsobald knallet in G** des Reiches würdiger Schwager, Zeichen der Zwillinge.
Kommt ihr den Zwillingen nah, so sprecht nur: Gelobet sey J –
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Zeichen des Bärs.
Nächst daran strecket der Bär zu K** die bleyernen Tatzen Zeichen des Krebses.
Geht mir dem Krebs in B*** aus dem Weg, manch lyrisches Blümchen Zeichen des Löwen.
Jetzo nehmt euch in Acht vor dem wackern Eutinischen Leuen, Zeichen der Jungfrau.
Bücket euch, wie sichs geziemt, vor der zierlichen Jungfrau zu Weimar,
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Zeichen des Raben.
Vor dem Raben nur sehet euch vor, der hinter ihr krächzet, Locken der Berenice.
Sehet auch, wie ihr in S*** den groben Fäusten entschlüpfet, Zeichen der Waage.
Jetzo wäre der Ort, daß ihr die Waage beträtet, Zeichen des Scorpions.
Aber nun kommt ein böses Insekt, aus G–b–n her, Ophiuchus.
Drohend hält euch die Schlang’ jetzt Ophiuchus entgegen, Zeichen des Schützen.
Seid ihr da glücklich vorbei, so naht euch dem zielenden Hofrath Gans.
Laßt sodann ruhig die Gans in L***g und G**a gagagen, Zeichen des Steinbocks.
Im Vorbeygehn stutzt mir den alten Berlinischen Steinbock,
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Zeichen des Pegasus.
Aber seht ihr in B**** den Grad ad Parnassum, so bittet Zeichen des Wassermanns.
Uebrigens haltet euch ja von dem Dr***r Wassermann ferne, Eridanus.
An des Eridanus Ufern umgeht mir die furchtbare Waschfrau, Fische.
Seht ihr in Leipzig die Fischlein, die sich in Sulzers Cisterne Der fliegende Fisch.
Neckt euch in Breslau der fliegende Fisch, erwartets geduldig Glück auf den Weg.
Manche Gefahren umringen euch noch, ich hab sie verschwiegen, Die Aufgabe.
Wem die Verse gehören? Ihr werdet es schwerlich errathen, Wohlfeile Achtung.
Selten erhaben und groß und selten würdig der Liebe Revolutionen.
Was das Lutherthum war ist jetzt das Franzthum in diesen Partheygeist.
Wo Partheyen entstehn, hält jeder sich hüben und drüben, Das deutsche Reich.
Deutschland? aber wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden, Deutscher Nationalcharacter.
Zur Nation euch zu bilden, ihr hoffet es, Deutsche, vergebens Rhein.
Treu wie dem Schweitzer gebührt, bewach ich Germaniens Grenze, Rhein und Mosel.
Schon so lang umarm’ ich die lotharingische Jungfrau, Donau in B**
Bacchus der lustige führt mich und Komus der fette durch reiche Donau in O**
Mich umwohnet mit glänzendem Aug das Volk der Fajaken, Mayn.
Meine Burgen zerfallen zwar, doch getröstet erblick’ ich Saale.
Kurz ist mein Lauf und begrüßt der Fürsten, der Völker so viele, Ilm.
Meine Ufer sind arm, doch höret die leisere Welle, Pleisse.
Flach ist mein Ufer und seicht mein Bächlein, es schöpften zu durstig Elbe.
All ihr andern, ihr sprecht nur ein kauderwelsch. Unter den Flüssen Spree.
Sprache gab mir einst Ramler und Stoff mein Cesar, da nahm ich Weser.
Leider von mir ist gar nichts zu sagen, auch zu dem kleinsten Gesundbrunnen zu ***
Seltsames Land! Hier haben die Flüsse Geschmack und die Quellen,
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P** bey N***
Ganz hypochondrisch bin ich vor langer Weile geworden, Die **chen Flüsse.
Unser einer hats halter gut in **cher Herren Salzach.
Aus Juvaviens Bergen ström’ ich, das Erzstift zu salzen, Der anonyme Fluß.
Fastenspeisen dem Tisch des frommen Bischoffs zu liefern, Les fleuves indiscrets.
Jetzt kein Wort mehr ihr Flüße. Man siehts, ihr wißt euch so wenig An den Leser.
Lies uns nach Laune nach Lust, in trüben, in fröhlichen Stunden, Gewissen Lesern.
Viele Bücher genießt ihr, die ungesalznen, verzeyhet, Dialogen aus dem Griechischen.
Zur Erbauung andächtiger Seelen hat F*** S***. Der Ersatz.
Als du die griechischen Götter geschmäht, da warf dich Apollo Der moderne Halbgott.
Christlicher Herkules, du ersticktest so gerne die Riesen, Charis.
Ist dieß die Frau des Künstlers Vulkan? Sie spricht von dem Handwerk, Nachbildung der Natur.
Was nur einer vermag, das sollte nur einer uns schildern, Nachäffer.
Aber da meynen die Pfuscher, ein jeder Schwarzrock und Grünrock Klingklang.
In der Dichtkunst hat er mit Worten herzlos geklingelt, An gewisse Umschöpfer.
Nichts soll werden das Etwas, daß nichts sich zu Etwas gestalte, Aufmunterung.
Deutschland fragt nach Gedichten nicht viel; ihr kleinen Gesellen, Das Brüderpaar.
Als Centauren gingen sie einst durch poetische Wälder, K * *
Höre den Tadler! Du kannst, was er noch vermißt, dir erwerben, An die Moralisten.
Richtet den herrschenden Stab auf leben und handeln und lasset Der Leviathan und die Epigramme.
Fürchterlich bist du im Kampf, nur brauchst du etwas viel Wasser, Louise von Voß.
Warlich, es füllt mit Wonne das Herz, dem Gesange zu horchen, Jupiters Kette.
Hängen auch alle Schmierer und Reimer sich an dich, sie ziehen Aus einer der neuesten Episteln.
Klopstock, der ist mein Mann, der in neue Phrasen gestoßen, B**s Taschenbuch.
Eine Collection von Gedichten? Eine Collecte Ein deutsches Meisterstück.
Alles an diesem Gedicht ist vollkommen, Sprache, Gedanke, Unschuldige Schwachheit.
Unsre Gedichte nur trift dein Spott? o schätzet euch glücklich, Das neueste aus Rom.
Raum und Zeit hat man wirklich gemahlt, es steht zu erwarten, Deutsches Lustspiel.
Thoren hätten wir wohl, wir hätten Fratzen die Menge,
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Das Mährchen.
Mehr als zwanzig Personen sind in dem Mährchen geschäftig, Frivole Neugier.
Das verlohnte sich auch den delphischen Gott zu bemühen, Beyspielsammlung.
Nicht bloß Beyspielsammlung, nein, selber ein warnendes Beyspiel, Mit Erlaubniß.
Nimms nicht übel, daß nun auch deiner gedacht wird! Verlangst du Der Sprachforscher.
Anatomieren magst du die Sprache, doch nur ihr Cadaver, Geschichte eines dicken Mannes.
(Man sehe die Recension davon in der N. deutschen Bibliothek).
Dieses Werk ist durchaus nicht in Gesellschaft zu lesen, Anecdoten von Fridrich II.
Von dem unsterblichen Friedrich, dem einzigen, handelt in diesen Litteraturbriefe.
Auch Nicolai schrieb an dem treflichen Werk? Ich wills glauben, Gewisse Melodien.
Dieß ist Musik fürs Denken! So lang man sie hört, bleibt man eiskalt, Ueberschriften dazu.
Frostig und herzlos ist der Gesang, doch Sänger und Spieler Der böse Geselle.
Dichter bitte die Musen, vor ihm dein Lied zu bewahren, Karl von Karlsberg.
Was der berühmte Verfasser des menschlichen Elends verdiene? Schriften für Damen und Kinder.
„Bibliothek für das andre Geschlecht, nebst Fabeln für Kinder“ Dieselbe.
Immer für Weiber und Kinder! Ich dächte man schriebe für Männer, Gesellschaft von Sprachfreunden.
O wie schätz ich euch hoch! Ihr bürstet sorglich die Kleider Der Purist.
Sinnreich bist du, die Sprache von fremden Wörtern zu säubern, Vernünftige Betrachtung.
Warum plagen wir, einer den andern? Das Leben zerrinnet, An **.
Gerne plagt ich auch dich, doch es will mir mit dir nicht gelingen, An ***.
Nein! Du erbittest mich nicht. Du hörtest dich gerne verspottet, Garve.
Hör ich über Geduld dich edler Leidender reden, Auf gewisse Anfragen.
Ob dich der Genius ruft? Ob du dem rufenden folgest? Stoßgebet.
Vor dem Aristokraten in Lumpen bewahrt mich, ihr Götter, Distinctionszeichen.
„Unbedeutend sind doch auch manche von euren Gedichtgen“!
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Die Addressen.
Alles ist nicht für alle, das wissen wir selber, doch nichts ist Schöpfung durch Feuer.
Arme basaltische Säulen! Ihr solltet dem Feuer gehören, Mineralogischer Patriotismus.
Jedermann schürfte bey sich auch nach Basalten und Lava, Kurze Freude.
Endlich zog man sie wieder ins alte Wasser herunter,
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Triumph der Schule.
Welch erhabner Gedanke! Uns lehrt der unsterbliche Meister, Die Möglichkeit.
Liegt der Irrthum nur erst, wie ein Grundstein, unten im Boden, Wiederholung.
Hundertmal werd ichs euch sagen und tausendmal: Irrthum ist Irrthum! Wer glaubts?
Newton hat sich geirrt? ja doppelt und dreyfach! und wie denn? Der Welt Lauf.
Drucken fördert euch nicht, es unterdrückt euch die Schule; Hoffnung.
Allen habt ihr die Ehre genommen, die gegen euch zeugten; Exempel.
Schon Ein Irrlicht sah ich verschwinden, dich Phlogiston! Balde, Der letzte Märtyrer.
Auch mich bratet ihr noch als Huß vielleicht, aber wahrhaftig! Menschlichkeiten.
Leidlich hat Newton gesehen, und falsch geschlossen, am Ende Und abermals Menschlichkeiten.
Seine Schüler hörten nun auf, zu sehn und zu schließen, Der Widerstand.
Aristokratisch gesinnt ist mancher Gelehrte, denn gleich ists, Neueste Farbentheorie von Wünsch.
Gelbroth und grün macht das Gelbe, grün und violblau das Blaue! Das Mittel.
Warum sagst du uns das in Versen? Die Verse sind wirksam, Moralische Zwecke der Poesie.
„Bessern, bessern soll uns der Dichter“! So darf denn auf eurem Sections Wut.
Lebend noch exenterieren sie euch und seid ihr gestorben, Kritische Studien.
Schneidet, schneidet ihr Herrn, durch Schneiden lernet der Schüler, Der astronomische Himmel.
So erhaben, so groß ist, so weit entlegen der Himmel! Naturforscher und Transscendental Philosophen.
Feindschaft sey zwischen euch, noch kommt das Bündniß zu frühe, An die voreiligen Verbindungsstifter.
Jeder wandle für sich, und wisse nichts von dem andern, Der treue Spiegel.
Reiner Bach, du entstellst nicht den Kiesel, du bringst ihn dem Auge Nicolai.
Nicolai reiset noch immer, noch lang wird er reisen, Der Wichtige.
Seine Meinung sagt er von seinem Jahrhundert, er sagt sie, Der Plan des Werks.
Meine Reis’ ist ein Faden, an dem ich drey Lustra die Deutschen Formalphilosophie.
Allen Formen macht er den Krieg, er weiß wohl, zeitlebens Der Todfeind.
Willst du alles vertilgen, was deiner Natur nicht gemäß ist, Philosophische Querköpfe.
Querkopf! schreiet ergrimmt in unsere Wälder Herr Nickel, Empirischer Querkopf.
Armer empirischer Teufel! du kennst nicht einmal das dumme Der Quellenforscher.
Nicolai entdeckt die Quellen der Donau! Welch Wunder! Derselbe.
Nichts kann er leiden was groß ist und mächtig, drum herrliche Donau N. Reisen XI. Band. S. 177.
A propos Tübingen! Dort sind Mädchen, die tragen die Zöpfe Der Glückliche.
Sehen möcht ich dich Nickel, wenn du ein Späßchen erhaschest, Verkehrte Wirkung.
Rührt sonst einen der Schlag, so stockt die Zunge gewöhnlich, Pfahl im Fleisch.
Nenne Lessing nur nicht, der Gute hat vieles gelitten Die Horen an Nicolai.
Unsere Reyhen störtest du gern, doch werden wir wandeln, Fichte und Er.
Freilich tauchet der Mann kühn in die Tiefe des Meeres, Briefe über ästhetische Bildung.
Dunkel sind sie zuweilen, vielleicht mit Unrecht, o Nickel! Modephilosophie.
Lächerlichster, du nennst das Mode, wenn immer von neuem Das grobe Organ.
Was du mit Händen nicht greifst, das scheint dir Blinden ein Unding, Der Lastträger.
Weil du vieles geschleppt und schleppst und schleppen wirst, meynst du Die Waidtasche.
Reget sich was, gleich schießt der Jäger, ihm scheinet die Schöpfung Das Unentbehrliche.
Könnte Menschenverstand doch ohne Vernunft nur bestehen, Die Xenien.
Was uns ärgert, du giebst mit langen entsetzlichen Noten Lucri bonus odor.
Gröblich haben wir dich behandelt, das brauche zum Vortheil Vorsatz.
Den Philister verdrieße, den Schwärmer necke, den Heuchler
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Nur Zeitschriften.
Frankreich faßt er mit einer, das arme Deutschland gewaltig Das Motto.
Wahrheit sag ich euch, Wahrheit und immer Wahrheit, versteht sich: Der Wächter Zions.
Meine Wahrheit bestehet im Bellen, besonders wenn irgend Verschiedene Dressuren.
Aristokratische Hunde, sie knurren auf Bettler, ein ächter Böse Gesellschafft.
Aristokraten mögen noch gehn, ihr Stolz ist doch höflich, An die Obern.
Immer bellt man auf euch! bleibt sitzen! es wünschen die Beller Baalspfaffen.
Heilige Freiheit! Erhabener Trieb der Menschen zum Bessern! Verfehlter Beruf.
Schreckensmänner wären sie gerne, doch lacht man in Deutschland An mehr als Einen.
Erst habt ihr die Großen beschmaußt, nun wollt ihr sie stürzen; Das Requisit.
Lange werden wir euch noch ärgern und werden euch sagen: Verdienst.
Hast du auch wenig genug verdient um die Bildung der Deutschen Umwälzung.
Nein das ist doch zu arg! Da läuft auch selbst noch der Cantor Der Halbvogel.
Fliegen möchte der Strauß, allein er rudert vergeblich, Der letzte Versuch.
Vieles hast du geschrieben, der Deutsche wollt es nicht lesen; Kunstgriff.
Schreib die Journale nur anonym, so kannst du mit vollen Dem Großsprecher.
Oefters nahmst du das Maul schon so voll und konntest nicht wirken, Mottos.
Setze nur immer Mottos auf deine Journale, sie zeigen Sein Handgriff.
Auszuziehen versteh ich, und zu beschmutzen die Schriften, Die Mitarbeiter.
Wie sie die Glieder verrenken, die Armen! Aber nach dieser Unmögliche Vergeltung.
Deine Collegen verschreyst und plünderst du! Dich zu verschreyen Das züchtige Herz.
Gern erlassen wir dir die moralische Delikatesse, Abscheu.
Heuchler ferne von mir! Besonders du widriger Heuchler, Der Hausierer.
Ja das fehlte nun noch zu der Entwicklung der Sache, Deutschlands Revanche an Frankreich.
Manchen Lakay schon verkauftet ihr uns als Mann von Bedeutung, Der Patriot.
Daß Verfassung sich überal bilde! Wie sehr ists zu wünschen, Die drey Stände.
Sagt, wo steht in Deutschland der Sanscülott? In der Mitte, Die Hauptsache.
Jedem Besitzer das seine! und jedem Regierer den Rechtsinn, Anacharsis der Zweyte.
Anacharsis dem ersten nahmt ihr den Kopf weg, der zweyte Historische Quellen.
Augen leyht dir der Blinde zu dem, was in Frankreich geschiehet, Der Almanach als Bienenkorb.
Lieblichen Honig geb’ er dem Freund, doch nahet sich täppisch Etymologie.
Ominos ist dein Nahme, er spricht dein ganzes Verdienst aus, Ausnahme.
Warum tadelst du manchen nicht öffentlich? Weil er ein Freund ist, Die Insekten.
Warum schiltst du die einen so hundertfach? Weil das Geschmeiße, Einladung.
Glaubst du denn nicht, man könnte die schwache Seite dir zeigen? Warnung.
Unsrer liegen noch tausend im Hinterhalt, daß ihr nicht etwa An die Philister.
Freut euch des Schmetterlings nicht, der Bösewicht zeugt euch die Raupe, Hausrecht.
Keinem Gärtner verdenk ichs, daß er die Sperlinge scheuchet, Currus virum miratur inanes.
Wie sie knallen die Peitschen! Hilf Himmel! Journale! Calender! Kalender der Musen und Grazien.
Musen und Grazien! oft habt ihr euch schrecklich verirret, Taschenbuch.
Viele Läden und Häuser sind offen in südlichen Ländern, Vossens Almanach.
Immer zu, du redlicher Voß! Beym neuen Kalender Schillers Almanach von 1796.
Du erhebest uns erst zu Idealen und stürzest Das Paket.
Mit der Eule gesiegelt? Da kann Minerva nicht weit seyn! Das Journal Deutschland.
Alles beginnt der Deutsche mit Feierlichkeit und so zieht auch Reichsanzeiger.
Edles Organ, durch welches das deutsche Reich mit sich selbst spricht, A. d. Ph.
Woche für Woche zieht der Bettelkarren durch Deutschland, A. D. B.
Zehnmal gelesne Gedanken auf zehnmal bedrucktem Papiere, A. d. Z.
Auf dem Umschlag sieht man die Charitinnen, doch leider Deutsche Monatschrift.
Deutsch in Künsten gewöhnlich heißt mittelmäßig! und bist du G. d. Z.
Dich, o Dämon! erwart ich und deine herschenden Launen, Urania.
Deinen heiligen Nahmen kann nichts entehren, und wenn ihn Merkur.
Wieland zeigt sich nur selten, doch sucht man gern die Gesellschaft, Horen. Erster Jahrgang.
Einige wandeln zu ernst, die andern schreiten verwegen, Minerva.
Trocken bist du und ernst, doch immer die würdige Göttinn, Journal des Luxus und der Moden.
Du bestrafest die Mode, bestrafest den Luxus, und beyde Dieser Musenalmanach.
Nun erwartet denn auch, für seine herzlichen Gaben, Der Wolfische Homer.
Sieben Städte zankten sich drum, ihn gebohren zu haben, M***.
Weil du doch alles beschriebst, so beschreib uns zu gutem Beschlusse Herr Leonhard **.
Deinen Nahmen les’ ich auf zwanzig Schriften, und dennoch Pantheon der Deutschen I Band.
Deutschlands größte Männer und kleinste sind hier versammelt, Borussias.
Sieben Jahre nur währte der Krieg von welchem du singest? Guter Rath.
Accipe facundi Culicem, studiose, Maronis, Reinecke Fuchs.
Vor Jahrhunderten hätte ein Dichter dieses gesungen? Menschenhaß und Reue.
Menschenhaß? Nein davon verspürt’ ich beim heutigen Stücke Schinks Faust.
Faust hat sich leider schon oft in Deutschland dem Teufel ergeben, An Madame B** und ihre Schwestern.
Jetzt noch bist du Sibylle, bald wirst du Parce, doch fürcht ich, Almansaris und Amanda.
Warum verzeyht mir Amanda den Scherz und Almansaris tobet? B**.
Wäre Natur und Genie von allen Menschen verehret, Erholungen. Zweytes Stück.
Daß ihr seht, wie genau wir den Titel des Buches erfüllen, Moderecension.
Preise dem Kinde die Puppen, wofür es begierig die Groschen Dem Zudringlichen.
Ein vor allemal willst du ein ewiges Leben mir schaffen? Höchster Zweck der Kunst.
Schade fürs schöne Talent des herrlichen Künstlers! O hätt er Zum Geburtstag.
Möge dein Lebensfaden sich spinnen, wie in der Prosa Unter vier Augen.
Viele rühmen, sie habe Verstand; ich glaubs, für den einen Charade.
Nichts als dein erstes fehlt dir, so wäre dein zweytes genießbar. Frage in den Reichsanzeiger
W. Meister betreffend.
Zu was Ende die welschen Nahmen für deutsche Personen? Göschen an die deutschen Dichter.
Ist nur erst, Wieland heraus, so kommts an euch übrigen alle, Verleger von P** Schriften.
Eine Maschine besitz ich, die selber denkt, was sie drucket, Josephs II. Dictum, an die Buchhändler.
Einem Käsehandel verglich er eure Geschäfte? Preisfrage der Academie nützl. Wissenschaften.
Wie auf dem Ü. fortan der theure Schnörkel zu sparen?
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G. G.
Jeder, siehst du ihn einzeln, ist leidlich klug und verständig, Hörsäle auf gewissen Universitäten.
Prinzen und Grafen sind hier von den übrigen Hörern gesondert, Der Virtuose.
Eine hohe Noblesse bedien ich heut mit der Flöte, Sachen so gesucht werden.
Einen Bedienten wünscht man zu haben, der leserlich schreibet
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Französische Lustspiele von Dyk.
Wir versichern auf Ehre, daß wir einst witzig gewesen, Buchhändler Anzeige.
Nichts ist der Menschheit so wichtig, als ihre Bestimmung zu kennen; Auction.
Da die Metaphysik vor kurzem unbeerbt abgieng, Gottesurtheil.
(Zwischen einem Göttinger und Berliner).
Oefnet die Schranken! Bringet zwey Särge! Trompeter geblasen! Sachen so gestohlen worden.
(Immanuel Kant spricht).
Zwanzig Begriffe wurden mir neulich diebisch entwendet, Antwort auf obigen Avis.
Wenn nicht alles mich trügt, so hab ich besagte Begriffe Schauspielerin.
Furiose Geliebten sind meine Forcen im Schauspiel, Professor Historiarum.
Breiter wird immer die Welt und immer mehr neues geschiehet, Recension.
Sehet wie artig der Frosch nicht hüpft! Doch find ich die hintern Litterarischer Adreßcalender.
Jeder treibe sein Handwerk, doch immer steh es geschrieben: Neuste Kritikproben.
Nicht viel fehlt dir, ein Meister nach meinen Begriffen zu heissen, Eine zweyte.
Lieblich und zart sind deine Gefühle, gebildet dein Ausdruck, Eine dritte.
Du nur bist mir der würdige Dichter! es kommt dir auf eine Schillers Würde der Frauen.
Vorn herein ließt sich das Lied nicht zum besten, ich les’ es von hinten, Pegasus, von eben demselben.
Meine zarte Natur schockiert das grelle Gemählde, Das ungleiche Verhältniß.
Unsre Poeten sind seicht, doch das Unglück ließ sich vertuschen, Neugier.
Etwas wünscht’ ich zu sehn, ich wünschte einmal von den Freunden Jeremiaden aus dem Reichs-Anzeiger.
Alles in Deutschland hat sich in Prosa und Versen verschlimmert, Böse Zeiten.
Philosophen verderben die Sprache, Poeten die Logik, Scandal.
Aus der Aesthetik, wohin sie gehört, verjagt man die Tugend, Das Publicum im Gedränge.
Wohin wenden wir uns? Sind wir natürlich, so sind wir Das goldne Alter.
Schöne Naivetät der Stubenmädchen zu Leipzig, Comödie.
Komm Comödie wieder, du ehrbare Wochenvisite, Alte deutsche Tragödie.
Trauerspiele voll Salz, voll epigrammatischer Nadeln, Roman.
Philosophscher Roman, du Gliedermann, der so geduldig Deutliche Prosa.
Alte Prosa komm wieder, die alles so ehrlich heraussagt, Chorus.
Alles in Deutschland hat sich in Prosa und Versen verschlimmert, Gelehrte Zeitungen.
Wie die Nummern des Lotto, so zieht man hier die Autoren, Die zwey Fieber.
Kaum hat das kalte Fieber der Gallomanie uns verlassen, Griechheit.
Griechheit was war sie? Verstand und Maaß und Klarheit! drum dächt’ ich, Warnung.
Eine würdige Sache verfechtet ihr, nur mit Verstande Uebertreibung und Einseitigkeit.
Daß der Deutsche doch alles zu einem Aeussersten treibet, Neueste Behauptung.
Völlig charakterlos ist die Poesie der Modernen, Griechische und moderne Tragödie.
Unsre Tragödie spricht zum Verstand, drum zerreißt sie das Herz so, Entgegengesetzte Wirkung.
Wir modernen, wir gehn erschüttert, gerührt aus dem Schauspiel, Die höchste Harmonie.
Oedipus reißt die Augen sich aus, Jokasta erhenkt sich,
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Aufgelößtes Räthsel.
Endlich ist es heraus, warum uns Hamlet so anzieht, Gefährliche Nachfolge.
Freunde, bedenket euch wohl, die tiefere kühnere Wahrheit Geschwindschreiber.
Was sie gestern gelernt, das wollen sie heute schon lehren, Die Sonntagskinder.
Jahre lang bildet der Meister und kann sich nimmer genug thun,
[283]
Xenien.
Muse, wo führst du uns hin? Was, gar zu den Manen hinunter? Muse.
Desto besser! Geflügelt wie ihr, dünnleibig und luftig, Acheronta movebo.
Hölle, jetzt nimm dich in Acht, es kommt ein Reisebeschreiber, Sterilemque tibi Proserpina vaccam.
Hekate! Keusche! dir schlacht ich die Kunst zu lieben von Manso, Elpänor.
Muß ich dich hier schon treffen Elpänor? Du bist mir gewaltig Unglückliche Eilfertigkeit.
Ach, wie sie Freyheit schrien und Gleichheit, geschwind wollt ich folgen, Achilles.
Vormals im Leben ehrten wir dich, wie einen der Götter, Trost.
Laß dich den Tod nicht reuen Achill. Es lebet dein Nahme Seine Antwort.
Lieber möcht’ ich fürwahr dem Aermsten als Ackerknecht dienen, Frage.
Du verkündige mir von meinen jungen Nepoten, Antwort.
Freylich walten sie noch und bedrängen hart die Trojaner, Frage.
Melde mir auch, ob du Kunde vom alten Peleus vernahmest, Antwort.
Ach! ihm mangelt leider die spannende Kraft und die Schnelle, Ajax.
Ajax, Telamons Sohn! So mußtest du selbst nach dem Tode Tantalus.
Jahre lang steh ich so hier, zur Hippokrene gebücket, Phlegyasque miserrimus omnes admonet.
O ich Thor! Ich rasender Thor! Und rasend ein jeder Die dreyfarbige Kokarde.
Wer ist der Wüthende da, der durch die Hölle so brüllet, Agamemnon.
Bürger Odysseus! Wohl dir! Bescheiden ist deine Gemahlin, Porphyrogeneta, den Kopf unter dem Arme.
Köpfe schaffet euch an, ihr Liebden! Thut es bey Zeiten! Sisyphus.
Auch noch hier nicht zur Ruh, du unglückselger! Noch immer Sulzer.
Hüben über den Urnen! Wie anders ists als wir dachten! Haller.
Ach! Wie schrumpfen allhier die dicken Bände zusammen, Moses Mendelsohn.
Ja! Du siehst mich unsterblich! „Das hast du uns ja in dem Phädon Der junge Werther.
„Worauf lauerst du hier?“ – Ich erwarte den dummen Gesellen, L***.
„Edler Schatten, du zürnst?“ – Ja über den lieblosen Bruder, Dioscuren.
Einen wenigstens hofft’ ich von euch hier unten zu finden, Unvermuthete Zusammenkunft.
Sage Freund, wie find ich denn dich in des Todes Behausung, Der Leichnam.
Ach, das ist nur mein Leib, der in Almanachen noch umgeht,
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Peregrinus Proteus.
Siehest du Wieland, so sag ihm: ich lasse mich schönstens bedanken. Lucian von Samosata.
„Nun Freund, bist du versöhnt mit den Philosophen? Du hast sie Geständniß.
Rede leiser mein Freund. Zwar hab ich die Narren gezüchtigt, Alcibiades.
Kommst du aus Deutschland? Sieh mich doch an, ob ich wirklich ein solcher Martial.
Xenien nennet ihr euch? Ihr gebt euch für Küchenpräsente? Xenien.
Nicht doch! Aber es schwächten die vielen wäßrigten Speisen Rapsoden.
Wer von euch ist der Sänger der Ilias? Weils ihm so gut schmeckt, Viele Stimmen.
Mir her, ich sang der Könige Zwist! Ich die Schlacht bey den Schiffen! Rechnungsfehler.
Friede! Zerreißt mich nur nicht! die Würste werden nicht reichen, Einer aus dem Chor.
(fängt an zu recitiren).
„Warlich, nichts lustigers weiß ich, als wenn die Tische recht voll sind, Vorschlag zur Güte.
Theilt euch wie Brüder! Es sind der Würste gerade zwey Dutzend, Philosophen.
Gut, daß ich euch, ihr Herren, in pleno beysammen hier finde, Aristoteles.
Gleich zur Sache, mein Freund, Wir halten die Jenaer Zeitung Dringend.
Desto besser! So gebt mir, ich geh euch nicht eher vom Leibe, Einer aus dem Haufen.
Cogito ergo sum. Ich denke und mithin, so bin ich, Ich.
Denk ich, so bin ich! Wohl! Doch wer wird immer auch denken? Ein zweyter.
Weil es Dinge doch giebt, so giebt es ein Ding aller Dinge, Ein dritter.
Just das Gegentheil sprech ich. Es giebt kein Ding als mich selber! Ein Vierter.
Zweyerley Dinge laß ich passieren, die Welt und die Seele, Ein Fünfter.
Von dem Ding weiß ich nichts, und weiß auch nichts von der Seele, Ein Sechster.
Ich bin ich, und setze mich selbst, und setz ich mich selber Ein Siebenter.
Vorstellung wenigstens ist; ein Vorgestelltes ist also, Ich.
Damit lock ich, ihr Herrn, noch keinen Hund aus dem Ofen, Ein Achter.
Auf theoretischem Feld ist weiter nichts mehr zu finden, Ich.
Dacht’ ichs doch! Wissen sie nichts vernünftiges mehr zu erwiedern, David Hume.
Rede nicht mit dem Volk, der Kant hat sie alle verwirret, Rechtsfrage.
Jahre lang schon bedien ich mich meiner Nase zum Riechen, Puffendorf.
Ein bedenklicher Fall! doch die Erste Possession scheint Gewissensscrupel.
Gerne dien ich den Freunden, doch thu ich es leider mit Neigung, Decisum.
Da ist kein anderer Rath, du mußt suchen, sie zu verachten, Hercules.
Endlich erblickt’ ich auch den gewaltigen Herkules! Seine Heracliden.
Rings um schrie, wie Vögelgeschrey, das Geschrey der Tragöden „Pure Manier“.
Schauerlich staud das Ungethüm da. Gespannt war der Bogen, Er.
Welche noch kühnere That, Unglücklicher, wagest du jetzo, Ich.
Wegen Tiresias mußt ich herab, den Seher zu fragen, Er.
Glauben sie nicht der Natur und den alten Griechen, so hohlst du Ich.
O die Natur, die zeigt auf unsern Bühnen sich wieder, Er.
Wie? So ist wirklich bey euch der alte Kothurnus zu sehen, Ich.
Nichts mehr von diesem tragischen Spuk. Kaum einmal im Jahre Er.
Auch gut! Philosophie hat eure Gefühle geläutert, Ich.
Ja, ein derber und trockener Spaß, nichts geht uns darüber, Er.
Also sieht man bey euch den leichten Tanz der Thalia Ich.
Keines von beyden! Uns kann nur das christlichmoralische rühren, Er.
Was? Es dürfte kein Cesar auf euren Bühnen sich zeigen,
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Ich.
Nichts! Man siehet bey uns nur Pfarrer, Kommerzienräthe, Er.
Aber ich bitte dich Freund, was kann denn dieser Misère Ich.
Was? Sie machen Kabale, sie leyhen auf Pfänder, sie stecken Er.
Woher nehmt ihr denn aber das große gigantische Schicksal, Ich.
Das sind Grillen! Uns selbst und unsre guten Bekannten, Er.
Aber das habt ihr ja alles bequemer und besser zu Hause, Ich.
Nimms nicht übel mein Heros. Das ist ein verschiedener Casus, Er.
Also eure Natur, die erbärmliche, trift man auf euren Er.
Der Poet ist der Wirth und der letzte Actus, die Zeche, Muse zu den Xenien.
Aber jetzt rath ich euch, geht, sonst kommt noch gar der Gorgona An die Freyer.
Alles war nur ein Spiel! Ihr Freyer lebt ja noch alle, __________
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