ADB:Abeille, Ludwig

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Abeille, Ludwig“ von Rochus von Liliencron in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 7–8, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Abeille,_Ludwig&oldid=- (Version vom 14. November 2019, 01:55 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Abegg, Julius
Band 1 (1875), S. 7–8 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Ludwig Abeille in der Wikipedia
GND-Nummer 116001062
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|1|7|8|Abeille, Ludwig|Rochus von Liliencron|ADB:Abeille, Ludwig}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=116001062}}    

Abeille: Johann Christ. Ludwig A., Klavierspieler und Componist, geb. 20. Febr. 1761 zu Baireuth, wo sein Vater fürstlicher Kammerdiener war, und † (nach dem Kirchenbuch) zu Stuttgart 2. März 1838. Seine musikalische Bildung empfing er hauptsächlich durch Boroni und Sämann auf der Karlsschule in Stuttgart; ward 1782 Mitglied der dortigen Hofmusik, 1802 Zumsteeg’s Nachfolger als Concertmeister und später auch Hoforganist, bis er 1832 in den Ruhestand trat. Er schrieb Klavier-, Kammer- und Gesangmusiken nebst den Opern „Amor und Psyche“ und „Peter und Aennchen“. Trotz tüchtiger Technik hebt sich doch Weniges darunter über die Bedeutung der Tageslitteratur. [8] Die Opern, wie seine zu ihrer Zeit besonders beliebte Aschermittwochscantate bewegen sich meistentheils in matten Nachklängen theils Gluck’scher, theils Mozart’scher Musik. Am meisten Verbreitung haben mit Recht seine gefälligen Lieder gefunden, darunter manche maurerische. Bei Schilling findet sich ein bis 1812 reichendes Verzeichniß seiner bedeutendsten Werke; später scheinen nur noch einige Lieder gedruckt zu sein.