ADB:Amelung

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Artikel „Amelung“ von Karl Ernst Hermann Krause in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 394, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Amelung&oldid=- (Version vom 11. August 2020, 11:30 Uhr UTC)
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Amelung, Bischof von Verden, der 15. der angeblichen, der 10. der beglaubigten Reihe, aus dem Billungischen Hause, † 962 am 5. Mai, war Nachfolger des am 27 Oct. 933 verstorbenen Adelward. Er ist der zweite Sohn des begüterten Grafen Billung, also nahe verschwägert mit König Heinrich I. und Bruder des spätern Herzogs Hermann von Sachsen. König Heinrich hatte ihn zum Bischof ernannt, 937 im September befand er sich zu Magdeburg bei Otto I. Hermann, damals Markgraf, und A. gründeten vor 956 das Michaeliskloster auf dem Kalkberge vor Lüneburg nach dem „Necrol. Verdens.“ und letzterer erbaute nach Ditmar von Merseburg den Dom zu Verden neu in prächtiger Holzstructur. Von Amelung’s Gütern, welche dem Stifte zufallen sollten, behauptete wol Herzog Hermann den größten Theil.

Pfannkuche, Gesch. des Bisth. Verden I. p. 40 ff. L. A. Gebhardi, Kurze Gesch. des Klosters St. Michaelis p. 10.