ADB:Breuner, Philipp Friedrich Freiherr von

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Artikel „Breuner, Philipp Friedrich Freiherr von“ von Wilhelm Edler von Janko in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 3 (1876), S. 320–321, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Breuner,_Philipp_Friedrich_Freiherr_von&oldid=- (Version vom 11. Dezember 2019, 05:29 Uhr UTC)
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Breuner: Philipp Friedrich Freiherr v. B.[1], österreichischer Feldzeugmeister, entstammt einem alten adelichen Geschlechte, das anfangs zu Utrecht, dann zu Köln ansässig war und im 14. Jahrhundert nach Steiermark und Oesterreich kam; geb. 1601, † 1638. Er zeichnete sich bei verschiedenen Unternehmungen im Beginne des 30jährigen Krieges aus und erscheint schon 1625 als Oberst eines Regiments, mit dem er Löbel und Auersberg bei der Niederwerfung des österreichischen Bauernaufruhrs unterstützte. Darauf focht er gegen die Dänen und unter Pappenheim gegen die Schweden. Bei Lützen, wo sein Vetter, der Feldzeugmeister Hans v. B., tödtlich verwundet ward, erhielt auch er eine Wunde. Bis zu Wallenstein’s Tode folgte er dessen Zügen. 1634 wohnte er der Belagerung Regensburgs bei. 1635 eroberte er das von den Schweden aufs hartnäckigste vertheidigte Heidelberg und rückte darauf, mittlerweile zum Feldzeugmeister ernannt, mit Gallas an die Ostsee. Bei der Belagerung von [321] Warnemünde raffte aber den tapferen Krieger ein hitziges Fieber hinweg – Schweigerd, Oesterreichische Helden und Heerführer.

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 320. Z. 13 v. u.: Der Name des Geschlechtes wird auch Bräuner, Breiner und Breyner geschrieben. Der Feldzeugmeister Philipp Friedrich und sein Vetter Hans unterschreiben sich Breiner. [Bd. 11, S. 793]