ADB:Gehler, Johann Samuel Traugott

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Artikel „Gehler, Johann Samuel Traugott“ von Eugen Lommel in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 8 (1878), S. 498, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Gehler,_Johann_Samuel_Traugott&oldid=- (Version vom 26. April 2019, 12:13 Uhr UTC)
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Gehler: Johann Samuel Traugott G., geb. am 1. Nov. 1751 zu Görlitz, studirte in Leipzig anfangs Mathematik und Naturwissenschaften, dann die Rechte, promovirte als Doctor juris und habilitirte sich 1776 als Privatdocent der Mathematik. Später (1783) wurde er Rathsherr und 1786 Beisitzer des Oberhofgerichts in Leipzig und starb daselbst am 16. Oct. 1795. G. beschäftigte sich eifrig mit physikalischen Studien, gab eine „Sammlung zur Physik und Naturgeschichte“ (4 Bde., 1778–92) heraus und übersetzte Werke von Deluc[WS 1], Gregory[WS 2], Adams[WS 3], Fourcroy[WS 4] u. A. In weiteren Kreisen wurde er bekannt durch sein „Physikalisches Wörterbuch“ (5 Bde., 1787–95), dessen später von Brandes, Gmelin, Littrow, Horner, Muncke[WS 5] und Pfaff besorgte Neubearbeitung (11 Bde., 1825–45) noch heute hochgeschätzt wird. (Vgl. Meusel.)


Anmerkungen (Wikisource)

  1. Jean-André Deluc (1727–1817), schweizerischer Geologe.
  2. John Gregory (1724–1773), schottischer Arzt.
  3. George Adams jun. (1750–1795), englischer Instrumentenbauer. (Gehlers Übersetzung von Adams’ „Versuch über die Elektricität“ erschien 1785 ohne Nennung des Übersetzers bei Schwickert in Leipzig.)
  4. Antoine François de Fourcroy (1755–1809), französischer Chemiker.
  5. Georg Wilhelm Muncke (1772–1847), Professor der Physik in Heidelberg.