ADB:Hensler, Christian Gotthilf

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Hensler, Christian Gotthilf“ von Gustav Moritz Redslob in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 12 (1880), S. 7, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hensler,_Christian_Gotthilf&oldid=- (Version vom 18. Juli 2019, 12:10 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Hensel, Wilhelm
Band 12 (1880), S. 7 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Christian Gotthilf Hensler in der Wikipedia
GND-Nummer 116721774
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|12|7|7|Hensler, Christian Gotthilf|Gustav Moritz Redslob|ADB:Hensler, Christian Gotthilf}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=116721774}}    

Hensler: Christian Gotthilf H., biblischer Exeget, geb. als Sohn Philipp Gabriels zu Preetz am 9. März 1760 (der Vater, s. u. S. 8, muß danach schon als Candidat der Theologie geheirathet haben!). † am 24. April 1812. Er besuchte das Gymnasium zu Altona und hernach die Universität Göttingen, nahm 1782 eine Hofmeisterstelle bei dem Grafen von Reventlow zu Kopenhagen an, erwarb dort auch die Magisterwürde und trat 1784 bei der philosophischen Facultät zu Kiel als Adjunct ein. Hier erhielt er 1786 eine außerordentliche, 1789 aber eine ordentliche Professur der Theologie, wurde auch 1792 zum Doktor der Theologie ernannt. Die Function eines alternirenden Mitgliedes der Examinations-Collegien zu Gottorf und Glückstadt wurde ihm 1808 übertragen. 1809 legte er jedoch sein Amt nieder und privatisirte von nun an erst zu Altenburg, hernach bis an sein Lebensende zu Halle. Er galt hauptsächlich als guter Kenner des alten Testamentes und hat sich litterarisch durch eine Reihe von Uebersetzungen und Erklärungen alt- und neutestamentlicher Bücher bekannt gemacht.

Vgl. Worm, Lexicon over danske … laerde Maend III, 940. Thieß, Gelehrtengeschichte der Universität zu Kiel II, 318. Kordes, Schleswig-Holstein. Schriftsteller-Lexicon 167. Lübker und Schröder, Schlesw.-holst. Schriftst.-Lex. I, 248.