ADB:Schubert, Kristian Benjamin

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Artikel „Schubert, Kristian Benjamin“ von Hermann Markgraf in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 32 (1891), S. 612, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Schubert,_Kristian_Benjamin&oldid=- (Version vom 17. Januar 2020, 20:41 Uhr UTC)
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Schubert: Kristian Benjamin S., Sohn eines Breslauer Kaufmanns, besuchte das Elisabethgymnasium in seiner Vaterstadt und studirte in Jena Theologie. Hier wurde er ein Schüler Johann Georg Walch’s und eignete sich dessen philosophische Richtung an. In seine Vaterstadt zurückgekehrt, wurde er am 1. August 1751 Mittagsprediger bei Allerheiligen und starb als solcher schon am 2. April 1762. Als „der philosophische Prediger“ zog er die Aufmerksamkeit auf sich, ließ auch einige Predigten drucken, die mit Beifall gelesen wurden: „Predigten von wichtigen Stücken der kristlichen Lehre“ und „Reden von geistlichen Dingen“, beide 1751. Auch seine Anzugspredigt, daß der Schöpfer Himmels und der Erden kein Urheber des Bösen sei, erschien im Druck. Daneben ließ er außer Gelegenheitsgedichten, wie sie die Zeit liebte, ebenfalls noch 1751 ein Bändchen Lehrgedichte und 1755 „Göttliche Oden“ erscheinen, beide ohne besondere Bedeutung für die Poesie. Er gibt eben seiner Philosophie auch in Reimen oder antiken Metren Ausdruck. Die Schriften sind sehr selten geworden.