ADB:Vogt, Carl

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Artikel „Vogt, Karl“ von Ernst Krause in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 40 (1896), S. 181–189, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Vogt,_Carl&oldid=2508548 (Version vom 11. Dezember 2018, 23:06 Uhr UTC)
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Vogt: Karl V., der nicht weniger durch seine wissenschaftlichen Arbeiten als durch seine volksthümlichen Schriften und Wandervorträge in weiten Kreisen bekannt gewordene Naturforscher ist am 5. Juli 1817 in Gießen geboren, und begann bereits 1835 auf der damals durch Liebig und andere Lehrkräfte zur hohen Blüthe gediehenen hessischen Universität, an der sein Vater Medicin lehrte und unter dessen Leitung das gleiche Fachstudium. Als bevorzugter Schüler Liebig’s zur physiologischen Richtung herübergezogen, veröffentlichte bereits der zwanzigjährige Student physiologische Arbeiten in Müller’s Archiv (1837 über Amniosflüssigkeit) und würde vermuthlich dieser Richtung getreu geblieben sein, wenn ihn nicht früh politische Verwicklungen der Liebig’schen Einflußsphäre entzogen hätten. Obwol er sich um das studentische Treiben jener Tage wenig gekümmert hatte, wurde er durch den Umstand, daß zwei Brüder seiner Mutter darin verwickelt waren, in Mitleidenschaft gezogen, und begab sich bei Beginn der Studentenverfolgung, da die Grenze stark bewacht wurde, zunächst in das gastliche Haus eines jovialen Oheims in Jugenheim. Dort hatte zur Zeit der großherzogliche Hof seinen Aufenthalt, und der vermeintliche Demagoge jagte dort mit dem Prinzen Alexander, während man auf ihn fahndete, bis es ihm gelang, die Grenze zu überschreiten und Straßburg zu gewinnen. Die demokratische Gesinnung wäre ihm, wenn er sie nicht bereits von seinen Eltern ererbt hätte, durch die damalige Demagogenriecherei gewaltsam eingeimpft worden.

Inzwischen war der Vater infolge der fortdauernden Verfolgungen freisinniger Personen seines Gießener Lehrstuhls enthoben worden und hatte einem Rufe nach Bern (1835) Folge geleistet, woselbst der Sohn seine Studien fortsetzte und sich besonders an Valentin anschloß, der ihn durch seine ausgezeichneten zootomischen Arbeiten mehr und mehr zu zoologischen Studien begeisterte. Mit der Medicin war es ihm ähnlich wie Darwin und so vielen Andern gegangen; das Schneiden am lebenden und todten Menschenkörper wurde ihm je länger, je mehr unsympathisch und obwol er seine medicinischen Studien (1839) vorschriftsmäßig abgeschlossen hatte, scheint er die ärztliche Praxis niemals, auch nicht einmal vorübergehend ausgeübt zu haben. Schon vorher hatte er sich eifrig zoologisch-anatomischen Untersuchungen hingegeben. In den Besitz des Valentin’schen anatomischen Instituts war unter andern die Sammlung der Pythonschlangen gelangt, die Humboldt von seiner amerikanischen Reise mitgebracht hatte und da damals das Nervensystem der Reptilien noch erst ziemlich unvollkommen bekannt war, brachten Vogt’s Arbeiten über die „Neurologie der Tigerschlange“ (Müller’s Archiv 1839) und seine „Beiträge zur Neurologie der Reptilien“ (in den Schriften der schweizerischen naturforschenden Gesellschaft 1840), seine ersten Beiträge zur vergleichenden Anatomie, ziemlich viel Neues und Werthvolles ans Licht.

In dieser Zeit zog das vielumfassende Genie von Louis Agassiz, welcher neben seiner Stellung am Neuenburger Lyceum schon damals als naturwissenschaftlicher [182] Unternehmer im großen Stile thätig war, und für die Illustration seiner naturhistorischen Werke eine eigene Steindruckerei unter Leitung von Herkules Nicolet, einem geschickten Künstler, unterhielt, neben vielen andern jungen Hülfsarbeitern auch Karl V. in seine Kreise. Agassiz hatte seinem Vater, mit dem er befreundet war, geklagt, daß er mit seinen bisherigen Hülfskräften in den Textlieferungen für seine großen, in französischer Sprache erscheinenden Werke über „Fossile Fische“ und die „Süßwasserfische Mitteleuropas“ mit der Steindruckerei nicht Schritt halten könnte, und V., der nun wol sehen mußte, daß die Neigungen seines Sohnes ganz andern Zielen als denen eines praktischen Arztes zustrebten, empfahl ihm sogleich zwei neue Mitarbeiter, nämlich außer seinem Sohne noch Eduard Desor, der damals als politischer Flüchtling in seinem gastlichen Hause Aufnahme gefunden hatte. Es waren zwei ausgezeichnete Gehülfen, die damit in diese Musterstätte gemeinsamer Forscherarbeit, die nur die Schattenseite hatte, daß Agassiz als Unternehmer auch die persönlichen Leistungen seiner Gehülfen auf eigne Rechnung und Verdienst zu schreiben pflegte, eintraten und vier Jahre lang in gutem Einvernehmen miteinander wirkten, so verschieden auch von Anfang an die Weltanschauung des freisinnigen Arztes von derjenigen des mehr als strenggläubigen Zoologen war, der jede Thierform für einzeln und wenn sie in verschiedenen Erdtheilen vorkam, für wiederholt erschaffen ansah. V. fiel nunmehr die Aufgabe zu, den anatomischen und entwicklungsgeschichtlichen Theil des Fischwerkes zu bearbeiten und soviel auch damals bereits durch E. v. Baer’s classische Untersuchungen für die Kenntniß der Entwicklungsgeschichte des Wirbelthierkörpers geschehen war, so kam doch erst jetzt durch Schwann und Schleiden (1839) die Zelle als Grundorgan des anatomischen Aufbaues thierischer und pflanzlicher Körper zur Anerkennung und damit trat ein tiefer zergliederndes Studium der Gewebstheile und des feineren Aufbaus der Embryonen in seine Rechte. Dafür war nun V. der geeignete Mann. Thatsächlich rührt von ihm der gesammte erste Band von Agassiz’ Histoire naturelle de poissons d’eau douce und der größere Theil des zweiten her. Vogt’s mit 13 Tafeln ausgestattete „Embryologie und Anatomie der Salmoniden“ (1842 und 1845) verfehlte nicht, den jungen Forscher auf das vortheilhafteste unter den Fachgenossen bekannt zu machen. So groß war seine Arbeitskraft damals, daß er zum großen Leidwesen von Agassiz auf eigene Faust noch andere Arbeiten, die dem Fischwerk fremd waren, unternahm, namentlich seine Studien zur „Entwicklungsgeschichte der Geburtshelferkröte“ (Alytes obstetricans), die er 1842 seinen drei großen Meistern und Freunden Liebig, Valentin und Agassiz widmete. Andre Feierstundenarbeiten über die Entwicklung der Filarien und über die Anatomie gewisser Schnecken schlossen sich an.

Neben diesen Anregungen für zoologische Studien hatte V. dem im Ersinnen neuer Anschauungen und Arbeitspläne unermüdlichen Agassiz auch seine Einführung in die Geologie zu danken. Die Frage nach den Fortschaffungswegen jener auffällig weit über ihre Ursprungsstätten verbreiteten Wanderblöcke, welche man damals allgemein den Wasserfluthen zuschrieb, bis Charpentier, auf Anregung des einfachen Gemsenjägers Perraudin, das Gletschereis als das wahrscheinlichere Beförderungsmittel erkannt hatte, beschäftigte Agassiz’ Phantasie lebhaft. Er war wol der erste, welcher auf Grund dieser Arbeiten Charpentier’s den Gedanken einer allgemeinen Vergletscherung der Schweiz und andrer Gebiete des mittleren und nördlichen Europas aufstellte, die in einer bestimmten Erdperiode, der sog. Eiszeit erfolgt sein müsse, aber gegenüber den herrschenden Ansichten von der Bewegung der Blöcke durch Wasserfluthen, die Leopold von Buch damals mit allem Eifer seiner lebhaften Natur verfocht, waren noch zahlreiche Beobachtungen nöthig, um die neuen Ansichten zu stützen und lebensfähig [183] zu machen. So zog denn nun Agassiz mit seinem ganzen Stabe von Mitarbeitern, mit Desor, Vogt, Nicolet und zwei Studenten (H. Coulon und A. de Pourtalès) nach dem mit Blöcken besonders reich besetzten kleinen Aargletscher in der Nähe des Grimsel-Hospizes, woselbst auf der Mittelmoräne unter dem natürlichen Dach eines schiefliegenden erratischen Blockes von den Führern eine Hütte von 12′ Länge, 6′ Breite und 3′ Höhe eingerichtet wurde, in welcher 6 Personen auf Heulagern wochen- und monatelang in ernster Arbeit ihr Nachtlager nahmen, um ihre Beobachtungen am frühen Morgen aufnehmen und nöthigenfalls über Nacht fortsetzen zu können. Diese sechs Männer in der Eiswüste, in einer aller Bequemlichkeit entbehrenden Steinhütte, die nicht einmal eine Thüre besaß, – denn ein bloßer Vorhang schloß den Thürspalt, welcher den damals schon wohlbeleibten V. gerade noch hineinließ, – nahmen aber ihr Martyrium im Dienste der Wissenschaft im besten Humor auf sich. Schon am ersten Abend wurde die einladende Inschrift: „Hôtel des Neuchatelois“ für die Außenseite beschlossen; man erhob sich des Morgens zu sehr früher Stunde und wenn der unangenehmste Theil des Idylls, die Morgenwäsche in der windigen Hütte und mit dem eisigen Wasser überstanden war, ging jeder fröhlich an sein Tagewerk, der eine, indem er Stangen ins Eis trieb, der andere indem er ihre Bewegung und die der auf dem Eise liegenden Steine vom Eisstromufer maß, V., indem er das Thierleben der Gletscher und des ewigen Schnees der umgebenden Höhen studirte. In seiner Arbeit über die „Thierchen des rothen Schnees“ (in der Genfer Bibliothèque universelle 1841) wies er nach, daß neben der seit längerer Zeit bekannten rothen Schneealge (Protococcus nivalis) auch rothe Bären- und Räderthierchen an dieser rosen- bis purpurrothen Färbung großer Schneefelder theilnahmen, namentlich ein Räderthierchen (Philodina roseola Ehrenberg), dessen Eier den Kügelchen der rothen Schneealge zum Verwechseln ähnlich sind. Abends kehrten die Genossen in das Hotel zurück und dann hallten die öden Steinwände wieder von den lustigsten Scherzen und dem fröhlichen Lachen der Einsiedler. V., der in seinem Buche: „Im Gebirg und auf den Gletschern“ (Solothurn 1843) den Eisaufenthalt mit seinem bekannten Humor geschildert hat, nahm gewiß einen hervorragenden Antheil an der Erheiterung der Forschergesellschaft, denn Niemand verstand besser lustige Geschichten zu erzählen und herzhafter zu lachen als er selbst. Die Verproviantirung der gleichsam selber in der Eiszeit lebenden Einsiedler hatte das Grimsel-Hospiz übernommen und die Reste der „Eiszeithütte“, aus welcher ein neues Licht der Naturerkenntniß, das Verständniß der Gletschererscheinungen, ausgestrahlt war, werden noch lange ein Wallfahrtsziel pietätvoller Hochalpenverehrer bleiben.

Nach der Vollendung der neuenburger Arbeiten und während sich dort die Auflösung der Agassiz’schen Werkstätte vorbereitete, ging V. nach Paris (1844), woselbst er den Umgang der bedeutendsten Zoologen Frankreichs, Valenciennes, des Mitarbeiters Cuvier’s, von H. Milne-Edwards, A. de Quatrefages, Lacaze-Duthier’s und vieler Anderer genoß, ihre Vorlesungen und die Sitzungen der gelehrten Gesellschaften besuchte und über seine wissenschaftlichen Eindrücke regelmäßig an die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete, woraus später die auch in mehrere fremden Sprachen übersetzten „Physiologischen Briefe“ (Stuttgart 1845/46, 4. Aufl. 1874) hervorgingen, in denen er lebhaft das damals immer noch lebendige Gespenst einer besondern Lebenskraft bekämpfte und die Wichtigkeit des Studiums der Entwicklungsgeschichte für das Verständniß aller Körperverhältnisse und der physiologischen Vorgänge darlegte. Zugleich wurde er der gesellige Mittelpunkt des von ihm gegründeten Vereins der deutschen Aerzte in Paris und ein eifriger Besucher der geologischen Vorlesungen von Elie de Beaumont [184] an der École des Mines und auf den hier gewonnenen Erkenntnissen im besonderen baute sich sein vielgelesenes „Lehrbuch der Geologie und Petrefaktenkunde“ (Braunschweig 1846, 4. Aufl. 1879) auf, welches durch seine leichte und gefällige Darstellungsweise, sowie durch die Erläuterung mit zahlreichen guten, den Originalabhandlungen der Fachleute entnommenen Abbildungen viel dazu beigetragen hat, dieses Wissensgebiet dem Laien zugänglicher zu machen und ihm zahlreiche neue Freunde zuzuführen. Mit großer persönlicher Liebenswürdigkeit ausgestattet schloß V. in Paris zahlreiche Freundschaften fürs Leben, die seine Vorliebe für Frankreich und französische Forschung wach erhielten, und eine gegenseitige Zuneigung erweckten, die noch während der letzten Jahrzehnte seines Lebens in der Ernennung zum correspondirenden Mitgliede des Instituts von Frankreich und in der Verleihung des Kreuzes der Ehrenlegion Ausdruck fanden.

In den Jahren seines Pariser Aufenthaltes veröffentlichte er außerdem (1845/46) „Untersuchungen über die Entwicklungsgeschichte der Schnecken“, die er besonders an Actaeon studirt hatte, und über die Anatomie eines Brachiopoden (Lingula anatina). Er hatte von Paris aus wiederholt Ausflüge an den Meeresstrand, nach St. Malo und Nizza unternommen und sich in Gesellschaft gleichgesinnter und gleichstrebender Freunde, zu denen sich einige Dichter und Politiker, wie Georg Herwegh und der russische Communist Bakunin gesellten, zoologische Studien aller Art betrieben, die den Stoff zu Journalartikeln und den beiden Bändchen „Ocean und Mittelmeer“ (Frankfurt a. M. 1848) lieferten, welche in freier Tagebuchsmanier und in Gestalt harmloser Plaudereien das Leben der verschiedensten Meeresthiere schilderten. Hier trat zuerst der fast an Heine erinnernde Plauderton und seine Art die Natur mit künstlerischem Auge zu betrachten, deutlicher hervor, Gaben, die ihn befähigten, auch gelegentlich ein Bändchen Novellen zu schreiben und nicht gewöhnliche Strand- und Landschaftsbilder mit keckem Pinsel hinzuwerfen. Allerlei politische Streiflichter und satirische Seitenblicke auf französische Professoren und Unterrichtsverhältnisse gaben dem Ganzen eine pikante Würze und eine naturhistorische Parodie zu Rafael’s Transfiguration, die diesen Bändchen als Steindruck beigegeben war, zeigte, wie wenig wählerisch und geschmackvoll V. in seinem Uebermuth zuweilen werden konnte. Im übrigen war das Werk ein Vorläufer jener vielgelesenen Seestrandstudien von Lewes, Schleiden, Frédericq und Andern, die aber alle die Leichtigkeit und Lustigkeit des Vorbildes nicht erreicht haben.

V. hatte sich nun als Zoologe einen Namen gemacht und empfing, kaum nach der Heimath zurückgekehrt, Herbst 1847 einen Ruf als Professor der Zoologie an die Universität seiner Vaterstadt Gießen. Liebig dürfte aus alter Vorliebe für seinen begabten Schüler die Berufung angeregt haben, deren sich dieser indessen nicht lange erfreuen sollte. Denn das Jahr 1848 forderte den Sohn des Hauses, welches jederzeit die Zufluchtsstätte verkannter Patrioten gewesen war, den Freund Herwegh’s und Bakunin’s, naturgemäß in die ersten Reihen seiner Kämpfer für die Volksrechte. Er wurde alsbald Oberst der Gießener Bürgergarde, ließ sich dann in das Vorparlament, später in die Nationalversammlung wählen, spielte mit seiner Rednergabe und Schlagfertigkeit in allen diesen Körperschaften eine hervorragende Rolle, ging in der Folge mit dem Rumpfparlament nach Stuttgart und wurde schließlich von demselben mit Raveaux, H. Simon, Schüler und Becher zum Reichsregenten erwählt, eine Herrlichkeit, die freilich nur 12 Tage dauerte. Natürlich kostete ihm dieser Rausch der Völkerbeglückung seine Stellung; er mußte von neuem über die Grenze fliehen und das gastliche Haus seines Vaters wiederum aufsuchen. Es ist zu bedauern, daß er diese Periode seines Wirkens nicht zum Gegenstande einer litterarischen Darstellung gemacht hat, denn bei [185] seiner Gabe, die komischen Seiten der Dinge und Geschehnisse herauszuarbeiten, müßte es ein Meisterstück der politischen Satire geworden sein. Aber er war jederzeit zu heißblütig, zu sehr Stürmer und Dränger, um in politischen Dingen Erfolge zu haben; seine damals verfaßte Broschüre über „Die politischen Aufgaben der Opposition in unserer Zeit“ (Bern 1849) ist völlig radical gehalten.

Einem Theile seines Unmuthes über den Ausgang der deutschen Bewegung konnte er bald darauf in seinen „Untersuchungen über Thierstaaten“ (Frankfurt a. Main 1851) Luft machen. Er war nämlich inzwischen (Herbst 1850 bis Frühjahr 1852) wieder nach Nizza gegangen und hatte die Röhrenquallen und Salpen der Mittelmeerküste zum Hauptgegenstande seiner Beobachtungen gemacht. Es sind dies freischwimmende Thierstöcke, entkalkten Korallenstöcken vergleichbar, bei denen oft sehr große Reihen gleich oder mehr oder weniger verschieden ausgewachsener Knospen eine große, durch ein dünnes Nahrungsrohr verbundene Colonie bilden, welche manchmal täuschend einer zierlichen Guirlande aus durchsichtigen Blumen und Blättern gleicht. Er stellte dabei die Meinung auf, daß die Röhrenquallen den Hydroidpolypen verwandt seien, und daß die oft sehr ungleich ausgebildeten Einzelknospen, von denen die einen als bewegende Kräfte (Locomotiven) der Colonie dienen, andere für die Ernährung sorgen (Freßpolypen), noch andere den Schutz und die Fortpflanzung der Colonie übernehmen (Geschlechtspolypen) ebenso viele einem Staatsbürger vergleichbare Persönlichkeiten darstellen, eine Auffassung, in welcher ihm Huxley, Haeckel und andere Bearbeiter derselben Thierclasse gefolgt sind, während andere in den Einzelpolypen nur Organe eines zusammengesetzten Thieres sehen wollen. Seinen humoristischen Vergleichen solcher Thierstaaten mit Menschenstaaten bot im besonderen die Spitze jener Gesellschaftsorganismen, die gewöhnlich aus einer leeren Blase besteht, hinter welcher einige Locomotiven arbeiten, um das Staatsschiff in Gang zu erhalten, willkommenen Anhalt, aber auch viele andere Vergleiche und Streiflichter machten das Buch in jener Zeit der politischen Reaction zu einer beißenden Satire auf staatliche Zustände in Deutschland. Ueber beide in den „Thierstaaten“ hauptsächlich besprochenen Thierclassen (Röhrenquallen und Salpen) veröffentlichte er bald darauf in den Denkschriften des Genfer National-Instituts (1853/54) eine werthvolle, an neuen Aufschlüssen reiche Arbeit. Gemeinschaftlich mit seinem Freunde Vérany, dem ausgezeichneten Cephalopoden-Bearbeiter, machte er damals eine sehr merkwürdige, gleichzeitig auch von H. Müller festgestellte Entdeckung, über die Fortpflanzung gewisser Tintenfische, bei denen ein (Hektocotylus genannter) Polypenarm sich zum selbstständigen Geschlechtsthier ausbildet, vom übrigen Körper loslöst und frei im Meere schwimmend, die Weibchen erreicht. Seine Arbeit „über die Hektocotylen und die Männchen einiger Cephalopoden“ (1852) enthält, wie der Titel sagt, noch weitere Beobachtungen.

In dem nämlichen Jahre, in welchem er mit diesen fast unglaublich scheinenden Entdeckungen die in Sitten versammelte Gemeinde der schweizerischen Naturforscher-Gesellschaft überraschte, wurde er zum Professor der Geologie nach Genf berufen, woselbst er nach dem Tode von Pictet de la Rive auch den Lehrstuhl für Zoologie erhielt und beide bis an sein Lebensende verwaltete. In die ersten Jahre seiner Genfer Thätigkeit fiel seine Polemik gegen die überhand nehmende Frömmelei einiger Vertreter der Wissenschaft, welche der politischen Reaction dieser Jahre auf dem Fuße folgte. Von jeher hatte sich V. offen der materialistischen Naturanschauung zugewandt und als nun Rudolf Wagner in ungeschickter Weise gegen die deutschen Kraft- und Stoff-Philosophen (Büchner, Moleschott, Vogt) das Feldgeschrei erhob, eine bibelgemäße Forschung oder wenigstens eine „doppelte Buchführung“ des Forschers verlangte, bei welcher [186] seine wissenschaftlichen Funde sein Glaubensbekenntniß nicht berühren dürften, bearbeitete ihn V. in seiner Broschüre „Köhlerglaube und Wissenschaft“ (Gießen 1855), welche vier Auflagen innerhalb eines Jahres erlebte, mit Keulenschlägen. Er hatte stets die Lacher auf seiner Seite und erntete mit seinen drastischen Vergleichen, nach denen z. B. die Gedanken in einem ähnlichen Verhältniß zum Gehirn stehen sollten, wie die flüssigen Ausscheidungen des Körpers zu den Nieren eine nicht ganz unbedenkliche Volksthümlichkeit, auf der andern Seite natürlich einen maßlosen Haß der Clerikalen.

Von der ersteren getragen unternahm V. seine vielbesuchten Reisevorlesungen in den größeren Städten Deutschlands und der Schweiz, die bei seiner außerordentlichen Gabe, anregend und unterhaltend zu erzählen, auch schwierigere Gegenstände voraussetzungslos zu behandeln, einen ungemeinen Beifall fanden, dann zum Theil in der Gartenlaube und später in vielgelesenen Büchern gesammelt erschienen. Er hatte sich bei den Franzosen zum „Causeur“ ausgebildet, und die Kunde, Karl V. ist da und wird einen Vortrag halten, wirkte auch auf den Naturforscherversammlungen elektrisirend. Aus solchen öffentlichen Vorträgen gingen seine „Vorlesungen über den Menschen, seine Stellung in der Schöpfung und in der Geschichte der Erde“ (Gießen 1863) hervor, die mit dem sehr ähnlichen Werke Huxley’s „Mans place in nature“ in demselben Jahre erschienen und wie dieses durch Darwin’s Auftreten angeregt worden waren, ferner die „Vorlesungen über nützliche, schädliche, verkannte und verläumdete Thiere“ (Leipzig 1865) und zum Theil war auch das Buch „Altes und Neues aus Thier- und Menschenleben“ (Frankfurt 1859), welches zugleich als neue Bearbeitung seiner „Bilder aus dem Thierleben“ (Frankfurt 1852) gilt, so entstanden.

In seiner Auffassung des Menschen als Glied der Natur ging V., wenigstens was die Aussprache der Ueberzeugung von seiner Entwicklung aus der Thierwelt betrifft, Darwin voraus; er hatte ja auch bereits 1849 die „Natürliche Schöpfungsgeschichte“ von Robert Chambers ins Deutsche übersetzt (2. Auflage, Braunschweig 1858); in der Kühnheit seiner Aufstellungen ging er weit über Darwin und den besonnenen Huxley, dem er sonst in seinem Drange, die Stellung des Menschen in der Natur zu ergründen und seine Erkenntnisse dem Volke mitzutheilen, äußerst ähnlich war, hinaus. So verbreitete er die Meinung, daß die verschiedenen Stämme der schwarzen, weißen, gelben und rothen Menschenrassen der Welt unabhängig von ebenso vielen Anthropoidengeschlechtern hergeleitet werden könnten, und glaubte eine feste Stütze seiner Anschauungsweise in seinen von der Pariser Anthropologischen Gesellschaft mit dem Godard-Preise ausgezeichneten „Untersuchungen über Mikrocephalen oder Affenmenschen“ (Braunschweig 1867) finden zu können. Da der Mensch in seiner persönlichen Entwicklung vor seiner Geburt durch eine Stufe hindurchgeht, auf welcher er viel größere Aehnlichkeit mit den Affen, namentlich in der Schädel- und Gehirnbildung darbietet als nachher, so meinte V., die Mikrocephalen einfach als sog. Hemmungsbildungen, d. h. als Menschen, die auf der Affenstufe stehen geblieben seien, bezeichnen, und sie als Beweis für eine derartige Entwicklungsweise in Anspruch nehmen zu können, eine Ansicht, in der wahrscheinlich ebenso viel Uebertreibung steckt, wie in der entgegengesetzten von Virchow, nach welcher die Mikrocephalen als rein pathologische Bildungen keinerlei Zeugniß in der Abstammungsfrage abzugeben im Stande sein sollen. Er wurde seitdem als „Affenvogt“ von den Clerikalen noch heftiger als vorher angefeindet, und bei einer seiner Münchener Wandervorlesungen hätte ihn beinahe ein durchs Fenster geworfener schwerer Stein getroffen, den er mit der schlagfertigen Bemerkung, daß die Steinzeit noch nicht vorüber sei, und daß wir noch immer unter Steinzeitwilden [187] leben müßten, vom Boden aufhob. Er nahm sodann an der Bildung der „Deutschen Anthropologischen Gesellschaft“ hervorragenden Antheil, besuchte ihre Jahresversammlungen häufig und veröffentlichte verschiedene Arbeiten über fossile Menschenschädel, über Anthropophagie und Prähistorie.

Die geringe Anerkennung, welche seine besondern entwicklungsgeschichtlichen Ansichten bei den Männern der Wissenschaft fanden, ließ ihn später eine abgesonderte Stellung in der neuen Schule einnehmen. Er veröffentlichte „Darwinistische Ketzereien“ (Revue scientifique 1886 und 1891) und Angriffe gegen die Haeckel’schen „Dogmen“, klammerte sich an gewisse Schwierigkeiten der Theorie, bezweifelte die Beweiskraft der entwicklungsgeschichtlichen Thatsachen, und wurde nicht müde, zur Vorsicht und Zurückhaltung in den Schlüssen zu mahnen, was sich einigermaßen komisch in dem Munde eines Mannes ausnahm, der kühner und weniger zurückhaltend in seinen Schlüssen gewesen war, als irgend Jemand in der Welt. Ganz ähnliche Wandlungen erfuhren seine politischen Anschauungen, als man in Deutschland aufhörte, ein besonderes Wesen von dem ersten Anlaufe zur Einigung, an welchem er einen so hervorragenden Antheil genommen, zu machen. Noch im J. 1859 hatte er „Studien zur gegenwärtigen Lage Europas“ veröffentlicht, in denen er auf die Nothwendigkeit einer Gebietsvergrößerung Preußens innerhalb des deutschen Bundes hingewiesen und mit den Worten geschlossen hatte: „Eine deutsche Volksvertretung! Ein politisches Ganzes dem Auslande gegenüber! Ein Volk! Eine Macht! Ein Heer! Einig, Mann an Mann, Deutscher an Deutschem, fürchten wir eine Welt in Waffen nicht!“ … Als dann aber diese Einigung sich wirklich vollzog, wenn auch in anderer Weise als er sie erträumt hatte, stand er schmollend abseits und brachte es nach dem französischen Kriege fertig, die Partei der Besiegten zu ergreifen. Man muß ihm dabei zu gute halten, daß er wirklich von deutscher Seite viele Enttäuschungen erlebt hat, und durch seinen früheren Aufenthalt in Paris, sowie als Genfer ein halber Franzose geworden war, sich ebenso gewandt im Französischen wie im Deutschen auszudrücken gewöhnt hatte, und daß ihm thatsächlich die Franzosen in den letzten Jahrzehnten mehr Aufmerksamkeiten[WS 1] erwiesen als seine Landsleute. Im Herzen blieb er wol trotz alledem ein guter Deutscher.

Auch in der Schweiz hatte er im öffentlichen Leben keine hervorragenden Erfolge. Obwol er sich bald nach seiner Niederlassung in Genf hatte naturalisiren lassen und von seinen Mitbürgern zum Mitglied des Großen Rathes gemacht, zum Ständerath und Nationalrath abgeordnet wurde, erreichte er nur selten die von ihm angestrebten und befürworteten Ziele. Er blieb eben bis in sein hohes Alter eine vulkanische, immer zum Kampfe aufgelegte Natur, die keine Schonung der Personen kannte und daher jederzeit einer kampfgerüsteten Mehrheit von Gegnern gegenüberstand, die er nicht zu versöhnen wußte. Desto reicher war sein Leben an persönlichen Freundschaften und internationalen Gemüthsbeziehungen, die sich über Deutschland, Frankreich und Italien ausbreiteten. Ebenso fuhr er bis in seine letzten Lebensjahre hinein fort, der Wissenschaft und Praxis durch seine Untersuchungen die werthvollsten Dienste zu leisten, wozu er auf seinen Ferienreisen, die sich jetzt besonders häufig nach Roskoff und Neapel richteten, woselbst wohleingerichtete zoologische Institute das Arbeiten erleichtern, reichliche Anregung fand. Die Entwicklung der verschiedensten Seethiere, ihr Generationswechsel, das parasitische Leben niederer Krebse und Würmer mit ihren merkwürdigen Anpassungen, der seltsame Lebensgang einer im Boden festwachsenden Meduse (Lipkea Ruspoliana) und viele andere Entdeckungen und Beobachtungen am Meeresstrande fesselten ihn abwechselnd; er gab dann darüber theils in wissenschaftlichen französischen Journalen, theils in [188] populärer anregender Form in deutschen Wochen- und Monatsschriften Bericht, wie in der Gartenlaube, Gegenwart, Natur, in den Westermann’schen und Spemann’schen Monatsheften, welche seine stets gerne gelesenen Beiträge sehr zu schätzen wußten. Ein Buch über die Herkunft der Eingeweidewürmer beim Menschen (Basel 1877) schloß sich den Seestrandstudien über niedere Würmer an.

Vorübergehend kehrte er auch wieder zu geologischen und paläontologischen Studien zurück. In weiterem Umfange hatte dazu die in seinem Buche „Nordfahrt“ (Frankfurt 1863) beschriebene Reise Veranlassung geboten, die er auf Kosten eines begüterten Frankfurter Naturfreundes mit Greßler und Herzen antreten und bis zum Nordcap, Jan Mayen und Island ausdehnen konnte. Die vulkanischen Erscheinungen der letztgenannten Inseln, die Bildung der malerischen Fjorde Norwegens und manche andere Probleme der Erdbildung spielen in dem wiederum höchst anregend geschriebenen Reisebericht eine hervorragende Rolle. Hierher gehören auch seine Untersuchungen über den Urvogel (Archaeopteryx), den er noch 1879 (Revue scientifique) für ein befiedertes Reptil erklärte, während Dames einen echten Vogel darin sehen wollte – die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte –, sowie seine Uebersetzung von Saporta’s „Pflanzenwelt vor dem Erscheinen des Menschen“ (Braunschweig 1881), welche aber nicht zu seinen besseren Arbeiten gehört, da ihm von allen Naturgegenständen die Pflanzen am wenigsten bekannt waren. Eine Reise nach Algier gab ebenfalls Anlaß zu geologischen Beobachtungen, vorzugsweise studirte er hier aber das Thierleben der Sahara mit seinen merkwürdigen Anpassungen an die Bodenfarben.

In den späteren Jahren schrieb er von größeren Werken noch „Die Säugethiere in Wort und Bild“ (München 1883), ein Werk, welches trotz der prächtigen Bilder von Specht, mit denen es ausgestattet ist, neben dem Brehm’schen Thierleben nur einen mäßigen Erfolg davon trug und dann in Gemeinschaft mit seinem Genfer Assistenten Dr. Emil Yung ein ausgezeichnetes „Lehrbuch der praktischen, vergleichenden Anatomie“ (Braunschweig 1885), welches leicht erkennen läßt, wie ungemein vielseitig die eigenen anatomischen und entwicklungsgeschichtlichen Arbeiten Vogt’s gewesen sind. Denn beinahe in jeder Abtheilung des vielgestaltigen Thierreichs kann er sich darin auf eigne Arbeiten stützen und berufen. In seinen allerletzten Jahren kehrte er zu seinem Lieblingsfache, dem Studium der Fische zurück. „Mit den Fischen habe ich angefangen, mit den Fischen werde ich auch endigen!“ sagte er, als in den neunziger Jahren ein reicher Liebhaber der Fischkunde, Herr Grote aus Barmen bei ihm erschien, um anzufragen, ob er zu einem Werke über die deutschen Süßwasserfische, die er in Lebensgröße hatte malen lassen, den Text übernehmen würde. Mit Freuden sagte er zu, denn die Fische hatte er ja in- und auswendig studirt, im besondern auch über ihre Fortpflanzungsweise eingehende Studien veröffentlicht (1859) und daraufhin in einem Werke über „Künstliche Fischzucht“ (Leipzig 1859) als einer der ersten auf die volkswirthschaftliche Bedeutung der letzteren hingewiesen. Auch als Gastrosoph schätzte er die Fische über alles und wenn er von feineren Tafelfischen sprach, verklärte sich sein Antlitz, denn er war ein Lebenskünstler und wußte die Freuden einer guten Mahlzeit, wie wol wenige Naturforscher, zu würdigen, weshalb denn auch seine Uebersetzung von Brillat-Savarin’s „Physiologie des Geschmackes“ (Braunschweig 4. Aufl. 1878) ein kleines Meisterwerk der Wiedergabe geworden ist. Um das druckfertig von ihm hinterlassene Fischwerk zu vollenden, verbrachte er seine letzten beiden Sommer zu St. Gingolph am Genfer See, und seine Freunde wissen nicht genug zu rühmen, wie heiter und lebensfroh der hohe Siebziger auch diesen Abschluß seines Lebenswerkes noch vollendete. Ein von Humor [189] übersprudelnder Erzähler wie wenige – daher auch von seinen studentischen Zuhörern allezeit vergöttert –, zog er eine Menge näherer und entfernterer Bekannte nach St. Gingolph, die zum Theil nicht wenig verwundert waren, den als reinen Epikuräer verschrieenen Naturforscher nach des Tages Last und Arbeit nach dem Strand wandern zu sehen, um dort zur Erholung mit geübter Hand ein Landschaftsbild zu vollenden und ihn dann noch neuerfrischt bis in die sinkende Nacht bei der Lampe im Arbeitszimmer sitzen zu sehen um sein Buch fertig zu stellen.

Alles zusammengenommen war sein zum Schmerze einer reichverzweigten Familie, die in ihm ihr Oberhaupt verehrte, am 5. Mai 1895 beschlossenes Leben, ein an Arbeit und Mühe, an stillen und rauschenden Erfolgen, an Ruhm und Haß, an Freundschaft und Hingebung ungewöhnlich reiches Menschenleben gewesen. Abgesehen von dem bedeutenden Werth seiner Beobachtungen hat er in der fesselnden, ja hinreißenden Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse selten seinesgleichen gefunden. Ueber seine philosophischen und theoretischen Ausschreitungen, die zum Theile dem polemischen Charakter seiner gegen die wissenschaftliche Reaction gerichteten Streitschriften zu gute geschrieben werden müssen, haben Lange in seiner Geschichte des Materialismus und A. de Quatrefages (Émules de Darwin, Bd. II, 1894) gerechte Urtheile veröffentlicht.


Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Aufmerkkeiten