An Kl. Groth

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Theodor Storm
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: An Kl. Groth.
Untertitel:
aus: Neue Gedichte. In: Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft, 10. Band (1872) S. 541
Herausgeber: Ernst Dohm und Julius Rodenberg
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1872
Verlag: Verlag von A. H. Payne
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[541]
          An Kl. Groth.


     Wenn’t Abend ward,
Un still de Welt, un still dat Hart;
Wenn möd up’t Knee di liggt de Hand,
Un ut din Husklock an de Wand
Du hörst den Parpendikelslag,
De nich to Woort keem över Dag;
Wenn’t schummern in de Ecken liggt,
Un buten all de Nachtswulk flüggt; –
Wenn denn noch eenmal kiekt de Sünn
Mit golden Schien to’t Finster ’rin,
Un ehr de Slap kümmt un de Nacht,
Noch eenmal Allens levt un lacht, –
Dat is so wat vör’t Minschenhart,
     Wenn’t Abend ward.