Bündniss zum Zweck der Eroberung der Mark Brandenburg für den (angeblichen) Markgrafen Waldemar

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
Autor: Otto von Magdeburg
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Erzbischof Otto von Magdeburg schliesst zum Zweck der Eroberung der Mark Brandenburg für den (angeblichen) Markgrafen Waldemar ein Bündniss mit den Herzögen Rudolf II und Otto von Sachsen, sowie mit den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt
Untertitel:
aus: Codex diplomaticus Anhaltinus. Dritter Theil. 1301–1350. S. 601
Herausgeber: Otto von Heinemann
Auflage:
Entstehungsdatum: 4. Dezember 1348
Erscheinungsdatum: 1877
Verlag: Emil Barth
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Dessau
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[601] Wir Otte von der genade Goddes ertzcbischop des heyligen goddeshuses zu Magdeburg bekennen unde bezugen uffelige in diseme brive, daz wir haben geteydinget met den erluchten forsten, unsen liben swegeren, den iungen hertzogen von Sachsen Rodolfe unde Otten gebruderen unde met graven Albrechte unde graven Woldemare von Anehalt gebruderen in disser wys, daz wir en unde sie uns wedir getruweliche sollen sie beholfen darzu, daz der erluchte forste marcgrave Woldemar von Brandenborg die marke zu Brandenborg erkrige. Wenne ouch derselbege marcgrave abeghet, so solle wir en abir truweliche beholfen sie darzu, daz en werde in derselbin marke waz zu lene ghet von deme Romeschen riche, daz unse here der Romesche konc en hat gelegin, unde waz von uns zu lene nicht en ghet unde unse unde unses goddeshuses eygen nicht en ist, unde si sollen uns wedir beholfen sie truweliche, daz uns unde unseme goddeshůse werde waz von uns unde unseme goddeshuse zu lene ghet, daz unse unde unses goddeshůses eygen ist. Were ouch daz demeselbin marcgraven erbin wurden, waz bezalunge sie sich teydingeten vor ere kost unde vor eren schaden, da solde wir en zu helfe[1], daz en die wůrde. Dazselbe solden sie uns wedirtue. Disser dinge zu orkunde habe wir lazen besegelt dissen brief met unseme ingesegele.

Dyt is gesehen und disse brif ist gegebin zu Wittenberg, nach Goddes gebort tusent iar druhundert iar in deme achteundevirzigesten iare, inme donresttage an sente Barbaren tage der heyligen iuncvrowen.

Aus dem Original im Haus- und Staatsarchive zu Zerbst, mit dem an einem Pergamentbande anhängenden Siegel des Ausstellers (der h. Moritz, in der rechten den Hessischen, in der linken den Magdeburger Schild haltend, beschrieben bei Lepsius kl. Schriften III. 7. ff. und abgebildet in den Beilagen dazu Taf. XV. 8). — Gedr: Klöden Waldemar III. 492—493; - danach Riedel cod. dipl. Brand. II. 2. 232—233. — Vergl. Böhmer regg. Karls IV. Reichssachen no. 60. — 1.

Anmerkungen

  1. So steht im Orig., nicht helfte, wie die angeführten Drucke haben.