BLKÖ:Fischer, Maria Anna

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 4 (1858), ab Seite: 244. (Quelle)
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Fischer, Maria Anna (Kupferstecherin, geb. zu Wien 1785, gest. (?). Schwester des Kupferstechers Joseph Fischer (s. d. S. 240). Erhielt guten Unterricht im Zeichnen und zuletzt in der Kunst ihres Bruders, in welcher sie sowohl nach eigener Zeichnung, als nach fremden Meistern mehrere Blätter ausführte. Sie vermälte sich in Wien mit dem Hofzeichnenmeister G. J. Felsenburg und lebte daselbst noch 1835. Von ihren Blättern sind bekannt: „Sechs Landschaften“, gezeichnet von der Prinzes. Therese Jablonowska, radirt in gr. qu. 8°.; – „Drei Landschaften“. nach Zeichnungen ihres Bruders (klein Folio und 8°.); – „Canallandschaft mit fünf Kühen“, nach Cuyp (1810, gr. Fol.); – „Landschaft mit Ochsen“, nach Potter (gr. qu. Fol.); – „Zwei Landschaften mit Ruinen und Figuren“ (1808, gr. qu. Fol.); – „Das Innere einer Grotte, in der sich fünf Personen am Feuer wärmen“ (kl. 4°.).

Nagler (G. K. Dr.), Neues allgem. Künstler-Lexikon (München 1835 u. f., 8°.) IV. Bd. S. 352. – Müller (Fr.), Die Künstler aller Zeiten und Völker (Stuttgart 1857, Ebner u. Seubert, gr. 8°.) II. Bd. S. 65 [mit Abbildung ihres Monogramms].