BLKÖ:Tommaseo, Nicolo

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Tommaseo, Anton
Band: 46 (1882), ab Seite: 96. (Quelle)
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Tommaseo, Nicolo (Gelehrter, geb. zu Sebenico in Dalmatien am 9. October 1803, n. A. 1802, gest. zu Florenz an den Folgen eines Schlaganfalles am 30. April 1874). Die Familie, welche sich früher Tomassich oder Tomaseo[WS 1] genannt zu haben scheint, war vor einem Jahrhundert von dem Eilande Brazza, wo noch Andere ihres Namens lebten, nach Sebenico übersiedelt. Daselbst wohnten Nicolos Eltern, Hieronymus und Catharina geborene Chessevich als schlichte Bürgersleute. Abgesehen von einer Reise nach Italien, welche der Sohn mit seinem Landsmanne Conte Antonio Galbiani im fünfzehnten Lebensjahre machte, hielt er sich bis 1823 ständig in Dalmatien auf. Nachdem er am Seminar zu Sebenico die classischen Studien beendet hatte, bezog er, wie es die Dalmatiner zu thun pflegten, die Universität Padua, wo er die Rechte hörte. Schon von früher Jugend zeigte er besondere Vorliebe für Lectüre, und da geriethen ihm denn die Werke Jean Jacques Rousseau’s in die Hände, dessen „Bekenntnisse“ auf den Jüngling einen Einfluß übten, welcher für das ganze Leben desselben entscheidend war. Auf der Hochschule lernte er den berühmten Philosophen Antonio Rosmini Serbati [Band XXVII, S. 46] kennen, durch welchen sein Eifer für wissenschaftliche Untersuchungen und Studien, für die Classiker und die Philosophie genährt wurde. Als es nun galt, einen Lebensberuf zu wählen, hatte ihn die Liebe für die Literatur so mächtig erfaßt, daß er alsbald zum Entschlusse gelangte, seine Freiheit und Unabhängigkeit um keinen Preis zu opfern. Jeder Gelegenheit, sich um ein Amt zu bewerben, wich er mit fast ängstlicher Scheu aus. Seine Feder sollte ihm, der immer unendlich frugal in seinen Lebensbedürfnissen war, die unentbehrlichsten Subsistenzmittel erwerben. Er arbeitete zunächst für ein Journal in Treviso, welchem er Uebersetzungen lieferte. Wie indeß damals die Verhältnisse lagen, gerieth er bei allem Fleiße doch bald in Bedrängnisse, in denen er bei dem edlen Rosmini eine Zuflucht fand. Aber seinem Unabhängigkeitssinne wollte es nicht behagen, das Gnadenbrod auf die Dauer zu genießen, und so ging er denn nach einiger Zeit nach Mailand, wo er sich mit Alexander Manzoni befreundete und durch den Verkehr mit ihm sich immer fester in die Verwirklichung seiner Idee hineinlebte: die Literatur, indem er ihr eine vorherrschend sittliche und christliche Richtung gab, als entsprechendes Mittel für die Entwicklung eines eigentlich nationalen Lebens in Italien wirken zu lassen und nach dieser Seite mit aller Energie des Geistes, mit aller Aufopferung seiner selbst thätig zu sein. Und das muß man Tommaseo lassen, das hat er gethan, er war ein geistiger Maulwurf, der seines Gleichen nicht aufzuweisen hat, jedes Feld, das ihm für seine Zwecke tauglich erschien, wühlte er auf und hielt die Gemüther in beständiger Aufregung. Aber auch in Mailand, [97] wo er sich meist mit Uebersetzungsarbeiten beschäftigte – so übertrug er Einiges von Thucidides, etliche Schriften des Arrian, des Dionysius „Kunst der Beredtsamkeit“ u. d. m. ins Italienische – war seines Bleibens nicht lange, die dortigen literarischen Verhältnisse sagten ihm nicht zu. Die „Biblioteca italiana“, welche den Ton angab, mißfiel ihm mit ihrem schulmeisternden Tone und ihrem strengen Festhalten am Stabilitätsprincip ganz und gar. Er fühlte sich beengt, thatsächlich waren die bestehenden Censurverhältnisse nicht danach angethan, sich mit ihnen leicht abzufinden und einen geistig so beweglichen Mann wie Tommaseo nicht zu erbittern, und so übersiedelte er denn nach Florenz, wo er sich bald als Lehrer seßhaft machte und als Mitarbeiter der freisinnigen von Vieusseux begründeten „Antologia di Firenze“ durch seine Artikel allgemeine Aufmerksamkeit erregte. Indessen behielten ihn die österreichischen Spione, denen er bei seiner Uebersiedlung aus dem Wege gegangen, auch in der Arnostadt fest im Auge, denuncirten ihn, nachdem sie längere Zeit seinem ungebundenen literarischen Treiben zugesehen, angeblicher politischer Umtriebe wegen, und da zu jener Zeit Oesterreich auf der italienischen Halbinsel das politische Uebergewicht behauptete und großen Einfluß auf die übrigen kleineren Staaten Italiens besaß, fühlte er sich nicht mehr sicher und entzog sich durch rasche Flucht nach Frankreich der gegen ihn geplanten Verhaftung, vor welcher er noch rechtzeitig von seinen politischen Freunden gewarnt worden war. Und nun beginnt das rastlose Wanderleben Tommaseo’s. Einen bleibenden Wohnsitz hatte er erst in seinen letzten Lebensjahren, früher ließ er sich, je nachdem es die Verhältnisse fügten, da und dort nieder, überall mehrere Jahre verweilend, dann mit einem Male den Wanderstab ergreifend, um wo anders sein Lebensglück zu versuchen. Wo er aber sich aufhielt, entwickelte er eine ans Unglaubliche grenzende literarische Thätigkeit, welche in der S. 100 u. f. angefügten Uebersicht seiner Schriften thatsächliche Bestätigung findet. Es war im Jahre 1833, als der dreißigjährige Tommaseo sich durch rasche Flucht nach Frankreich seinen Häschern entzog. Dort verlebte er mehrere Jahre meist in Paris, aber auch in verschiedenen Provinzstädten. In der Weltstadt verkehrte er viel mit den zahlreichen daselbst in unfreiwilliger Verbannung lebenden Landsleuten und den politischen Flüchtlingen anderer Staaten. Darauf begab er sich nach Corsica, wo er gleichfalls mehrere Jahre zubrachte, sich seinen Unterhalt wieder durch literarische Arbeiten erwerbend. Ebenso durch seinen Fleiß, wie seine stolze unbeugsame Unabhängigkeit, gewann, er allgemeine Achtung und ließ die Aureole seiner Verbannung nur um so heller strahlen. Als dann im. Jahre 1838 für Lombardo-Venetien die Amnestie erlassen wurde, in Folge deren Tommaseo die Rückkehr nach Oesterreich offen stand, begab sich derselbe nach der Lagunenstadt, wo er nun die folgenden zehn Jahre, in diesen wiederholt seine Heimat besuchend, ausschließlich mit wissenschaftlichen und literarischen Arbeiten beschäftigt verlebte. Indessen wirkte er heimlich und so weit es die damaligen Verhältnisse gestatteten, vorbereitend für die spätere Entwickelung der politischen Zustände. Gegen Ende 1847 verband er sich mit Manin und Anderen und richtete eine Petition an Kaiser Ferdinand um mildere Handhabung der Censur, die wie in den [98] anderen Provinzen der Monarchie auch in Lombardo-Venetien mit großer Willkür und Strenge gehandhabt wurde. Die Antwort auf diese Petition war, daß Tommaseo, den die Polizei schon längst unter den meist Verdächtigen scharf beobachtete, zugleich mit Manin am 18. Jänner 1848 verhaftet ward. Als dann wenige Wochen später die Bewegung allgemein ausbrach und in Venedig Alois Graf Pálffy [Bd. XII, S. 208, Nr. 1] und Graf Zichy nicht den Muth besaßen, die Revolte mit Waffengewalt niederzuhalten, wurden Manin und Tommaseo am 17. März vom Volke gewaltsam aus der Haft befreit, und als am 22. März Beide die Republik ausriefen, zu Mitgliedern der provisorischen Regierung erwählt. Im August unter Manin’s Directorium zum Unterrichts- und Cultusminister ernannt, entwickelte Tommaseo in dieser Eigenschaft große Rührigkeit, aber zweimal nach Paris geschickt, suchte er daselbst jedesmal vergeblich die Unterstützung der damaligen republicanischen Regierung nach. Als dann im August 1849 die Capitulation Venedigs erfolgte, entkam er noch vor dem Einzuge der Oesterreicher nach Corfu, wo er bis zu Anfang des Jahres 1854 lebte und das Unglück hatte, halb zu erblinden. Von Corfu übersiedelte er nach Turin; einen Lehrstuhl an der Universität daselbst schlug er aus, wie auch andere Aemter, welche man ihm antrug. Nach fünfjährigem Aufenthalte in Turin nahm er 1859 seinen bleibenden Wohnsitz in Florenz, wo er sich bis an sein Lebensende mit wissenschaftlichen, vornehmlich sprachlichen Studien beschäftigte und einige Werke schuf, die seinem Namen in der Geschichte der Wissenschaften, besonders der Literatur seines nunmehr geeinigten Vaterlandes eine bleibende Stelle sichern. Als im Jahre 1862 zwischen zwei dalmatinischen Organen, der slavisch gesinnten „Nationale“ und der zu Italien hinneigenden „Voce Dalmatica“ Tommaseo’s wegen eine heftige Polemik politischer Natur ausbrach, führte dieselbe zu dem Resultate, daß das Municipium von Zara, an den in der Verbannung lebenden halberblindeten Gelehrten erinnert, bei Seiner Majestät nicht vergeblich um die Erlaubniß zur straflosen Rückkehr des Greises petitionirte. Er aber mochte diese Erlaubniß doch zunächst darum nicht benützen, weil ihm die reichen wissenschaftlichen Schätze der Arnostadt für seine Arbeiten Materialien boten, welche er in seinem Vaterlande vergebens gesucht hätte. Er starb im Alter von 71 Jahren, kurze Zeit nach dem Tode seiner Frau, die er, wenn Herausgeber nicht irrt, erst in späteren Jahren geheiratet hatte. Man feierte das Andenken des Verblichenen in wahrhaft ostentativer Weise. Die Leichenfeier in Turin hielt der Bischof von Ivrea ab, während die Leichenrede Monsignor Bernardi sprach; in Sebenico und in Triest celebrirten die Bischöfe beider Städte das Todtenamt, in Settignano der Erzbischof von Zara. Auf dem Grabe Tommaseo’s wurde ein schönes vom Meißel Vincenzo Consani’s ausgeführtes Denkmal errichtet. Außerdem beschloß die Errichtung eines Denkmals seine Vaterstadt Sebenico, sowie Venedig, der Ort seiner hervorragenden politischen Thätigkeit. In letzterem fand die Enthüllung des Monumentes auch im Laufe dieses Jahres statt. Tommaseo war für sein Vaterland von großer, weittragender Bedeutung, die Jugend schwärmte für ihn, und in der That gehört er nicht nur zu den thätigsten und vielseitigsten, [99] sondern auch zu den gelehrtesten und talentvollsten Schriftstellern des jüngeren Italien, trotzdem daß er mehr ins Breite als in die Tiefe arbeitete. Sein warmer Patriotismus, seine tüchtige Gesinnung und sein unbeugsamer Unabhängigkeitssinn erwarben ihm die Anerkennung aller Parteien. Mit der entschiedenen Vertretung des Katholicismus, der sich in allen seinen Schriften abspiegelt, verband er einen freilich ungezügelten, offenes und heimliches Verschwören nicht verschmähenden Liberalismus in des Wortes bestem Sinne. Jedoch die deutsche Nation hat nicht eben Ursache, sein Loblied zu singen, denn in seinem Bestreben, Italien hochzustellen, dasselbe Italien das gewesen und wieder etwas werden soll, aber im Augenblick nur wenig oder gar nichts ist, beging er nicht selten schreiende Ungerechtigkeit gegen Deutschland, das sich ja doch in Allem mit jenem messen darf, und setzte in unwürdiger Weise die edelsten Deutschen, wie, um nur Einen zu nennen, Niebuhr herab. Unter Tommaseo’s Werken sind es die poetischen Ergüsse, mit denen er am wenigsten Glück gemacht, ausgenommen nur seinen auch durch deutsche Uebersetzung bekannt gewordenen „Duca d’Atene“, dessen Erfolg indeß mehr in der classischen Sprache als in den Vorzügen einer poetischen Schöpfung überhaupt zu suchen ist. Seine übrigen Werke sind Arbeiten aus allen Disciplinen der Wissenschaft. Ein eifriger Pamphletist, ließ er, sobald sich ein Anlaß in der Politik bot, seine Flugschrift in die Welt flattern, er war thätig auf den Gebieten der Geschichte, der Philosophie, der Theologie, der Erziehung und des Unterrichts, der Aesthetik und der Literaturgeschichte. Seine „Studj filosofici“ und seine „Studj critici“ nehmen in der italienischen Literatur einen hohen Rang ein. Sein „Dizionario dei Sinonimi“ und sein „Dizionario estetico“ sind Musterwerke der Linguistik und Kritik. In letzterer ist er als sehr parteiisch geschmäht worden, und es mag etwas an diesem Vorwurf sein, denn sein politisch weit vorgerücktes Glaubensbekenntniß mochte auch seinen kritischen Blick Autoren gegenüber, die nicht in seine Fanfare stießen, getrübt haben. Aber wo dies nicht der Fall war, wo er unbefangen sein Urtheil aussprach, da lautet es gediegen und zeigt von großen Kenntnissen und seltenem Scharfblick. Daß ihm die Jugend mit Begeisterung huldigte, erklärt sich leicht, denn alle Jugend ist revolutionär, und Tommaseo war zeitlebens die verkörperte Revolution. Was seine eigentliche politische Ansicht war, ist schwer anzugeben. Seinen Schriften nach wird er von Einigen für einen Republicaner, von Anderen für einen Anhänger unbedingter Priesterherrschaft gehalten, und beide Parteien können ihre Meinung durch Stellen aus seinen eigenen Schriften beweisen. Außer den oben bereits hervorgehobenen Werken gedenken wir nun noch seiner Sammlung toscanischer, corsischer, dalmatinischer und griechischer Volkslieder, welche einen wahren Schatz inniger und sinniger Dichtung enthalten, dann seiner verschiedenen Erziehungsschriften, für Pädagogen eine unerschöpfliche Quelle scharfsinniger Beobachtungen eines praktischen Pädagogen, und seiner Erklärung des Dante, die besonders interessant und wichtig ist durch seine Zurückweisung auf die Bibel und die Kirchenväter, sowie durch die präcise und klare Fassung seiner Erläuterung. Wir lassen nun das reiche Verzeichniß der Werke und sonstigen literarischen Arbeiten Tommaseo’s nach den wissenschaftlichen [100] Fächern, in diesen mit Ausnahme der Biographien, welche alphabetisch aufgeführt sind, chronologisch geordnet, folgen. Herausgeber war bemüht, soweit es thunlich, bibliographische Angaben der Titel mitzutheilen. Aber die Unzulänglichkeit der ihm zu Gebote stehenden Quellen machte es ihm nicht möglich, das bibliographische Princip strenge durchzuführen. Jedoch dürfte das mitgetheilte Verzeichniß von Tommaseo’s Schriften das vollständigste sein und jenes von Tabarini im „Archivio storico italiano“ nicht nur ergänzen, sondern in vielen Fällen richtig stellen.

Uebersicht der literarischen und wissenschaftlichen Arbeiten N. Tommaseo’s nach den Fächern geordnet.

I. Geschichtliches. [Chronologisch geordnet.] „Enimmi storici“ (Milano 1825). – „Ricordi di Matafala del dugento illustrati“ (1825). – „Relations des ambassadeurs vénitiens sur les affaires de France au seizième siècle recueillies et traduites par N. Tommaseo“, 2 vol. (Paris 1838, Firmin Didot, 4°.); diese zwei Bände gehören in die „Collection de documents inédits sur l’histoire de France publiés par ordre du roi“. – „Gli Sciti, gli Illirj, gli Slavi“, in seinen „Studj critici“, tom. I, p. 144 et sequ.„La Dalmazia. Lettere due“. Ein Brief ist an Professor Robert de Visiani, der zweite an Heinrich Stieglitz gerichtet. In Tommaseo’s „Studj critici“. – „Lettera del De-Paoli con note e lungo proemio“ (Firenze 1846). – „Il Calasanzio ed i Gesuiti“ (Prato 1847). – „Scritti intorno a cose dalmatiche e triestine“ (Trieste 1847, Papsch e comp., 8°., 148 S.). [Das dem Bischof von Sebenico Giovanni Versich gewidmete Werk erschien zum Besten der Armen von Sebenico]. – „Del governo veneziano in Dalmazia ed in genere del giudicare con norma di moralità i Governi e gli uomini de’ tempi passati. Lettera di – – al sign. G.(iulio) S.(olitro)“, in der „Rivista veneta“, 1856, Nr. 9, S. 12. – „Italia, Grecia, Illiria“ (Milano 1860). Auch im 43. bis 45. Hefte des II. Bandes der „Geografia storica moderna universale“ (Milano 1860. 8°.). – „Ai Dalmati“ (Fiume 1861, G. Rezza, 8°., 30 S.). [Erklärt sich auf Grundlagen der Geschichte entschieden gegen die Annexion. Diese Briefe standen auch in der „Gazzetta di Fiume“, 1861, Nr. 30, und erschienen wiedergedruckt: Trieste 1861, Golombo Coen, 8°., 32 S.; Zara 1861, Demarchi-Rougier, 8°., 30 S.] – „Pensieri sulla storia di Firenze“ (Firenze 1861); vorher im „Archivio storico“. – „Il secondo esilio. Scritti d – – concernenti le cose d’Italia e d’Europa dal 1849 in poi“, 3 vol. (Milano 1862, F. Sanvito 8°.). – „Monumento eretto in Bastia a Salvatore Viale“ (1865). – „Quadri della Grecia moderna del Dottore Pierviviano Zecchini ed altri di ...“ (Venezia 1866, 8°.). – „Esempi di generosità proposti al popolo italiano da – – 2da edizione corretta dall’autore con aggiunte di nuove narrazioni“ Milano, Agnelli, 1868, VII und 252 S., 8°., mit einem Holzschnitt; 2za ediz. ibid. 1872, 280 S.). – „Massimiliano d’Austria e Teodoro d’Abissinia. Pensieri“ (Firenze 1869, 8°., 19 S.); früher im Florentiner Journal „La Gioventù“, 1869. – „Il Mozambano e Sebenico, Italia e Dalmazia, cenni di – – e narrazione di alcuni particolari del fatto“ (Firenze 1869, 8°., 16 S.). – „Una memoria di Ricardo da Comino. Documento del 1303“ (Firenze 1869); vorher im „Archivio storico“. – „Onore reso ai benemeriti della salute pubblica. Relazione del R. Ministro e nomi loro con parole premesse da N. T.“ (Firenze 1869). – „Di un omicidio politico, scritto sopra la narrazione del Cav. Bartolomeo Chifenti pubblicata commemore la morte del padre, colla giunta di alcune lettere del prof. Mauro Ricci e della contessa Isabella Rossi-Gabardi (Firenze 1870, 8°., 16 S.). – „Roma e l’Italia nel 1850 e nel 1870 e le nuove elezioni. Presagi avverati e perche più non si avverino“ (Firenze 1870, 16°., 84 S). – „L’Osservazione de’ fatti“ (1870); vorher in der „Rivista universale“. – „Italia. Corsica. Francia. Le cospirazioni, le rivoluzioni, gli esilii e morti“, in „Nuova Antologia“, April bis December 1872. – „Storia civile nella letteraria, studj“ (Torino, Firenze, Roma 1872, E. Loescher, 8°., 556 S.). – „Venezia e l’Europa nel 1848–1849“, 2 vol. (1874). – „Dei moti fiorentini nel 1378“, im „Archivio storico fiorentino“ (18..).
[101] II. Biographisches. [Alphabetisch geordnet.] „Necrologia d’un anonimo“, in den vom Lloyd austriaco herausgegebenen „Letture di famiglia“, 1855. – „Giacomo Acami, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VIII]. – „Giovanni Maria Acerbi, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. I]. – „Nicolo Amenta, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VIII]. – „Vito Maria de Amico, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VIII]. – „Giovanni Antonelli. Commemorazione“ (Firenze 1872, Tofani, 8°., 64 S.). – „Cesare Barotti, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VIII]. – „Vincenzo Batelli stampatore editore“ (Firenze 1872, 8°., 8 S.); vorher in der Zeitschrift „La Scuola“. – Giulio Cesare Becelli, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VII]. – „Stanislao Bechi“ (Firenze 1864). – „C. Gius. Guglielmo Botta, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VIII]. – „Vita del Calasanzio“ (Venezia 1842; Chiavari 1845; Savona 1856; Milano 1870). – „Filippo Caraffa“ (Bastia 1871, Fabiani). – „Nella festa di Pamfilo Castaldi, im Journal „La tipografia italiana“. 1868. – Pietro Chiari, in Tipaldo’s „Biografia degli Italiani illustri“ [tom. VII]. – „Lettera in morte del Conte Cibrario“ (1871). – „Il comm. Andrea Cittadella Vigodarzere (Padova 1870, Prosperini, 8°., 52 S.); wiedergedruckt im nämlichen Jahre. – Raymondo Cunich, biografìa“, steht in der „Galleria di Ragusei illustri“ (Ragusa 1841, Martecchini, gr. 4°.). – „Vita di Dante, in der „Encyclopédio des gens du monde 1836“. – Vincenzo Drago, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VIII]. – „Angelo Frari, ricordanze“ (1855); vorher im Journal „La Gioventù“. – „Jacopo Facciolati, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VIII]. – Egidio Forcellini, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VIII]. – Nicolo Giaxich, in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VIII]. – „Conte Giovanni Kreglianovich, in Tipaldo’s „Biografia“, [tom. VIII]. – „Vita d’Antonmaria Lorgna (di Knin)“, in den „Studj critici“, parte II, p. 172. – „Daniele Manin“ (Torino 1859). – „Dell’animo e degli scritti d’Antonio Marinovich“ Venezia 1859). – „Lodi di Monsignor Melan“ (Trieste 1847). – „Della vita e degli scritti del Monti“ (1828). – „Andrea Mustoxidi“ (1860); vorher im „Archivio storico“. – „Federigo Ozanam e le sue lettere“ (1867); vorher im „Archivio storico“. – „Adolfo Palmedo, im „Annuario dalmatico“, Anno II (1859), p. 104. – „Sulla morte di G. Pepe“ (1856). – „Raffaelo d’Urbino. Discorso“ (Urbino 1870). – „Nella festa di Vittorino Rambaldoni, im Journal „La Tipografìa italiana“, 1868. – Giunio Resti, biografìa“, steht in der „Galleria di Ragusei illustri“ (Ragusa 1841, Martecchini, gr. 4°.). – „d’Antonio Rosmini“ (Torini 1855). – „Giovachino Rossini. Discorso“ (Venezia 1869). – Benedetto Stay, biografìa“, steht in der „Galleria di Ragusei illustri“ (Ragusa 1841, Martecchini, gr. 4°.). – „Adolfo Thiers, in der „Antologia nuova“, 1872. – „Alla memoria di Giuseppe de Thommassis (Parigi 1837, Thomassin, 8°., 24 S.; auch Napoli 1838); gemeinschaftlich mit P. Colletta. – Antonio Tommaseo (ein Vetter oder Oheim des Nicolo Tommaseo), in Tipaldo’s „Biografia“ [tom. VII]. – „Salvatore Viale e la Corsica“ (Florenz 1865); vorher im „Archivio storico“. – „Vita del Vico“ (Napoli 18..). – „Di G. P. Vieusseux (Florenz 1869) [nach Tommaseo’s Denkwürdigkeiten aus dem Jahre 1864 und nach jenen Cellini’s aus dem Jahre 1869]. – „Del pittore Vita (spalatino) e di alcuni altri interessi dalmati. Lettera al Sign. Dre Paolo Buoni, im Journal „Dalmazia“, 1845, Nr. 33. – Bernardo Zamagna, biografìa“, steht in der „Galleria di Ragusei illustri“ (Ragusa 1841, Martecchini, gr. 4°.).
III. Politisches, Staatsrechtliches, Flugschriften. „Risposta ad un articolo di L. Gozlan oltraggioso all’Italia“ (Parigi 1834). – „La Voce della verità“ (Parigi 1835, Delaforest, 8°.). – „Risposta alla Voce della verità che assaliva il Vieusseux, ed altra Risposta“ (Parigi 1835). – „Dell’Italia“, Vol. 2 (Parigi 1835, 8°.). – „Considerations diplomatiques de M. de Carnè, touchant l’Italie commentées par un Italien (Tommaseo)“ (1838, 8°.). – „Intorno alla Dalmazia, scritti varie“ (Trieste 1845). – „Del sussidii dotali e dell’utilità loro paragonata ad altre istituzioni di pubblica carità. Discorso“ (Firenze 1845, Viesseux, 8°.. – „Delle nuove speranze d’Italia, presentimenti da un opera di –“ (Firenze 1848, [102] Le Monnier, 8°.). – „Appel à la France“ (Parigi 1848). – „Discorsi all’Assemblea di Venezia“ (1848). – „Presentimenti politici tratti dall’opera: Dell’Italia“ (Firenze 1848). – „Discorso all’Ateneo di Venezia ed altri scritti politici“ (1848). – „Risposta al Maminiani“ (Verona 1849). – „Fratellanza dei popoli“, im „Giornale Veneziano“ zwischen März und Juli 1849. – „Roma ed il mondo“ (Capolago 1851, 8°.). – „Come i difensori del governo temporale dei preti sieno i loro più accaniti nemici“ (Corfu 1852). – „Il supplizio d’un Italiano in Corfu (Francesco Ricci) Esposizione e discussione“ (Firenze 1855, Barbera, Bianchi e Comp. [G. Franz in München], 8°.). – „Del governo veneto in Dalmazia“, in der „Rivista veneta“, 1856. – „Il papa e l’imperatore“ (Italia 1859, 16 S., 8°.). – „La pace di Villafranca. Interrogazioni“ (Forino 1859). – „Il segreto dei fatti palesi“ (Firenze 1860). – „Ai Dalmati“ (Firenze 1861; wieder gedruckt in Zara und Triest, 32 S., 8°.). – „La questione dalmatica riguardata nei suoi nuovi aspetti“ (Zara 1861). – „La parte pratica della questione ai Dalmati. Terzo scritto di ….“ (Zara 1861, Battara, 24 S., 8°.); vorher in der „Rivista contemporanea“. – „La questione dalmatica riguardata ne’ suoi nuovi aspetti. Osservazioni di ....“ (Zara 1861, Battara, 118 S., 8°.). – „Via facti. La Croazia e la fraternità. Di nuovo a’ Dalmati“ (Trieste 1861, Colombo Coen, 35 S., 8°.). – „Dello Statuto ungherese e croato. Se possa alla Dalmazia applicarsi“ (Zara 1861, Battara, 8°., 60 S.); davon eine illyrische Uebersetzung unter dem Titel: „O ustavu ugarskom i hrvatskom“ (1861, 8°., 48 S.). – „Parnica Dalmatinska razvidjena snjeznih novih pogledah“, d. i. Der dalmatinische Proceß, untersucht von neuen Gesìchtspunkten (Zara 1861, Battara). – „Italia e Rolonia“ (Milano 1863). – „A Enrico Cenni autore del libro: „Delle presenti condizioni d’Italia“ (Lucca 1863, Landi). – „Le leggi Vacca, a un sacerdote“ (Firenze 1864); wiedergedruckt mit einem Briefe an Tommaseo von Monsignor Bernardo (ebd. 1865). – „Del matrimonio civile, lettera“ (Torino 1865). – „Della pena di morte“. Discorsi due“ (Firenze 1865, Le Monnier). – „Il Parlamento e l’Italia“ (Cassone 1865). – „Per il VI. Centenario di Dante. Ricordo al Popolo“ (1865). – „Della pena di morte. Nove lettere nella Gazzetta del popolo di Firenze“ (1865) [noch erschienen von Tommaseo ein paar Schriften über diesen Gegenstand, deren Titel aber mir unbekannt]. – „Della concordia degli Italiani. Lettera stampata dall’Accademia di Macerata“ (1869). – „D’un omicidio politico“ (1869). – „Roma e l’Italia nel 1850 e nel 1870 e le nuove elezioni“ (1870). – „Consigli ai giovani di N. Tommaseo (Milano 1869, Agnelli, 8°., 112 S.). – „Le fabriccerie. Al Deputato Bortolucci“ (Firenze 1870). – „Doveri e diritti d’ogni buon Italiano; memorie e speranze per il popolo“ (1870). – „Guarentigie papali, lettera“ (1871); vorher in der „Rivista universale“.
IV. Theologisches, Religiöses. „Preghiere“ (Padova 1823). – Di una istituzione di S. Filippo Neri“ (Padova 1824). – „Passi scelti dalle opere di Teodoretto e di S. Basilio“ (Milano 1827). – „Osservazione sulle parole d’un credente“ (Lugano 1834). [Diese Schrift bildet den Anhang auf die Uebersetzung des La Mennais’schen Werkes von Pollia, wieder durchgesehen von Tommaseo.] – „Selecta e christianis scriptoribus. Prefazione e note“ (Nantes 1838). – „Preghiere cristiane“ (Venezia 1841; dann Firenze 1842; Modena 1843; Milano 18“, mit Veränderungen; Genova 1846, ganz umgearbeitet). – „Preghiere nuziali“ (Trieste 1844). – „Preghiere per un sacerdote“ (Rovigno 1845). – „Dell’eloquenza del Segneri“ (1847). – „Le lettere di S. Catarina da Siena ridotte a miglior lezione ed in ordine nuovo disposte con proemio e note di …“, 4 vol. (Firenze 1860, 8°.). – „Gli studj e l’educazione. Preghiere“ (Macerata 1863). – „Preghiere“ (Trieste 1867, Tipogr. del Lloyd aust.). – „La chiesa addaziale di Scardona“ (Zara 1868). – „Della Concordia evangelica; lettera“ (Genova 1868). – „I Vangeli tradotti dal testo greco col commento che da scelti passi de’ Padrine fa Tommaso d’Aquino“ (1869 und wieder 1873 und 1874). – „Preghiere cristiane al buon popolo italiano proposte secondo le varie occorenze della privata e della pubblica vita ecc.“ (Milano 1870, Agnelli, 32°., XVI und 304 S.; früher schon Napoli 1863).
V. Philosophisches. „Galateo del Gioja, compendiato“ (Milano 1825). – „Dell’urbanità, [103] discorso“ (Milano 1826; Livorno 1833). – „Dialogo sui doveri dei sudditi“ (Parigi 1835). – „Aforismi di scienza prima“ (Milano 1837). – „Sunto dell’opere del Rosmini“ (Torino 1839). – „Studj filosofici. Parte I–IV“ (Venezia 1840 u. f.; die Bände II, III, IV erschienen immer erst nach längeren Pausen). – „Della vera amicizia“ (Padova 1843). – „Pensieri morali“ (Modena 1844). – „Studj morali“ (Milano 1858). – „Dizionaretto morale“ (Firenze 1867, Le Monnier). – „La Donna; scritti varii editi ed inediti di – –“ (Milano 1868, Agnelli, 8°., VII und 468 S.; neue Ausgabe 1872, IV und 432 S.). – „Idoveri ed i diritti d’ogni buon Italiano. Memorie e speranze per il popolo“ (Milano 1871, Agnelli, 16°., 332 S.). – „Moglie e madre, capitoli estratti dall’opera: Doveri e diritti d’ogni buon Italiano“ (Padova 1871, 4°., 32 S.). – „La storia nella favola, le tradizioni nella poesia. Theologumena Varroniana a S. Augustino in judicium vocata: dissertazione du Lüttgert: lettere due“ (Firenze 1872, 8°., 28 und 36 S.). – „Esposizione del sistema filosofico del nuovo saggio delle idee di Ani. Rosmini Serbati“ (Torino s. a.).
VI. Alte und neue Philologie. „Note latine a Fedro“ (Firenze 1829). – „Nuovo dizionario dei sinonimi della lingua italiana“ (Firenze 1831; neue vermehrte Auflage Milano 1834; 3. Auflage Firenze 1836–1840; neu umgearbeitet: Milano 1851; neu durchgesehen und mit Zusätzen vermehrt 1854; neue vermehrte Auflage 1859; unrechtmäßige Nachdrucke: Bari, Neapel 1833, Florenz 1836, Lugano 1840, Mailand 1851, 1865–1866). [Eines der trefflichsten Werke Tommaseo’s, das seinen Namen länger bewahren wird, als alle seine mitunter überspannten politischen Flugschriften; eines jener Werke, das dem Autor wohl Ruhm, aber wenig pecuniären Erfolg einbrachte, der hauptsächlich dem Verleger und den nachdruckenden Dieben zufloß.[ – „Nuova proposta di giunte e correzioni al Dizionario“ (Venezia 1841). – „Sulle radici della lingua slava“, im „Annuario dalmatico“, Anno I (1859), p. 194. – „Dizionario della lingua italiano nuovamente compilato dai Sign. Nic. Tommaseo e Cav. Prof. Bernardo Bellini con oltre 100.000 giunte ai precedenti dizionarii raccolte da N. T. Gius. Campi, Gius. Meini, Pietro Fanfani e da molti altri distinti filologi e scienziati corredato da un discorso preliminare dello stesso“, 3 vol. (Torino 1861–1872, L’unione tipograf. editrice, 4°.; vol. I: 2 Bl., 1877 S.; vol. Il: 3 Bl., 1924 S.; vol. III: 2 Bl., 1402 und 16°.). – „Il nuovo Dizionario della lingua italiana stampato in Torino. Lettere di N. Tommaseo a un abate“ (Firenze, tip. Galilejana, 8°., 38 S.); vorher im Journal „La gioventù“, vol. III, Marzo 1863. – „Discorso intorno all’unità della lingua italiana“, in der „Adunanza solenne della R. Accademia della Crusca tenuto il 13 Settembre del 1868“. – „Sul vocabolo Ingegno“ (Bologna 1868). – „Saggio di Francesismi“ (Firenze 1874, Le Monnier).
VII. Unterricht und Erziehung. „Dell’educazione, scritti varii di Nic. Tommaseo. 2da ediz. con correzioni e giunte“ (Lugano 1834, nach Anderen 1836, G. Ruggia e comp., 8°., 410 S.). – „Giunte agli scritti sull’educazione“ (Venezia 1838). – „Delle scuole infantili“ (Venezia 1840); ein zweites Werk über denselben Gegenstand erschien im folgenden Jahre. – „D’un nuovo istituto d’Educazione in Padova“ (Padova 1841). – „Nuovi scritti sull’educazione“ (Venezia 1844; Milano 1864). – „Dell’educazione. Desiderii“ (Firenze 1846, Le Monnier; ebd. 1851; Milano 1864, 159 S. [auch volume VIII der „Biblioteca utile“]; Milano 1869, Treves, 8°., 165 S.). – „Dell’educazione, desiderii e pensieri“, 2 vol. (Torino 1857). – „Empoli e Sanminiato“ (1861); vorher im Journal „L’Istitutore“. – „Parole di G. Lotti nella scuola della società di S. Vincenzo de’ Paoli“ (Firenze 1863). – „L’uomo e la scimmia. Lettere dieci con un discorso sugli urli bestiali“ (.Milano 1869, Agnelli, 12°.). – „Letture italiane di civile moralità scelte da prosatori antichi e moderni ad uso delle scuole e delle famiglie ed annotate“, 2 vol. (Napoli 1870, Rondinella, 8°., 450 und 640 S.; und öfter). – „Educazione e ammaestramento dei popolo e della nazione italiana; augurii“ (Torino 1871, 16“., 432 S.). – „La Donna. Scritti vari di – – con assai giunte inedite“, 2da edizione (Milano 1872, Giac. Agnelli, 8°., IV und 430 S.). – „Degli studj filosofici e degli istituti d’Educazione nel Veneto [104] e nelle provincie attenenti a Venezia“, in der „Rivista universale“, 1872. – „Degli studj elementari e de’ superiori, delle università e dei collegii. Accenni“ (Firenze 1873). – „Due lettere di Nic. Tommaseo sull’opuscolo del Dirett. gimnas. G. D. Pullich (Trento 1873, S. Seiser, 8°., 14 S.). – „Sull’educazione della Nazione“, 2 vol. (1874). – Mehrere Artikel über Erziehung in der Florentiner Zeitschrift „Guida dell’educatore“, 1835–1844.
VIII. Kunst. „Di un quadro di Raffaelo nella vita di Quatremère, tradotta dal Longhena“ (Milano 1827). – „Bellezza educatrice“ (Venezia 1839). – „Di un quadro di frate Angelico nella Galleria dell’Accademia“ (Firenze 1845). – „Di un quadro di Salvator Rosa nella Galleria del Bardi“ (Firenze 1848). – „Sul concetto del bello“, in der „Rivista veneta“, 1856. – „Inspirazione e arte“ (Firenze 1858). – „Arte e civiltà“ (Firenze 1859). – „Del Ministero dell’arte rinovellata“ (1862); auch vorher im Journal „Alleanza“. – „Fondazione del tempio e commemorazione della nascità di Antonio Canova“ (Pinerola 1869).
IX. Schöne Literatur und Kritik. „Contro il Barbieri“ (Padova 1824). – „Due canzoni del Vanozzo illustrati“ (Padova 1825). – „Dialogo intorno al Galateo del Casa, in der „Biblioteca per le Donne“, (Milano 1825). – „Il Perticari confutato; da Dante (Milano 1825, 68 S., 8°.). – „Della Mitologia, risposta a un articolo del Ambrosoli“ (Milano 1825). – „Del sermone del Monti sulla Mitologia“ (Milano 1826). – „La verità poetica. Osservazioni estratte dal quaderno XV.; del Nuovo Raccoglitore“ (Milano 1826). – „Appendice all’opuscolo: Il Perticari confutato da Dante“ (Milano 1826, Sonzogno). – „Otto novelle sul poema del Grossi“ (Milano 1826). – „Discorsi intorno al Manzoni (1829; Paris 1842). – „Prefazione al Dante dell’Arrivabene“ (Firenze 1830). – „Contro lo Zajotti“. (1830). – „Studj critici“, 2 vol. (Parigi 1836; dann Venezia 1843). – Dante la divina Commedia con ragionamenti e note“ (Venezia 1837, mit Zusätzen; Milano 1854, mit neuen Zusätzen; Milano 1865–1868; neue Auflage 1869). – „Delle ristampe. Discorso“ (Firenze 1838). – „Selecta e christianis scriptoribus adnotante N. Tommaseo (Nantes 1838, d’Hérault, 18°.; auch Nantes 1838, Merson, 18°.). – „Altri versi del Vanozzo illustrati“ (Venezia 1840). – „Sonetti del Vanozzo illustrati“ (Firenze 1840). – „Storia di Agatangelo illustrata ... riveduta quanto allo stile da –“ (Venezia 1843).„Letture italiane“ (Milano 1844; vermehrte Auflage mit Vorrede und Anmerkungen ebd. 1854). – „Intorno a Ugo Foscolo. Lettere“ (Malta 1847). – „Opere scelte di C. Gozzi, con note e proemio“ (Firenze 1847 und öfter). – „Dizionario estetico. Parte antica e moderna“ (Venezia 1840; vermehrte und verbesserte Auflage Milano 1852–1853, Gius. Reina; neue Auflage 1859; verbessert und mit Zusätzen vermehrt Firenze 1867, 4°.). – „Alcuni scritti di Giovita Scalvini“ (Firenze 1860). – „D’un accademia letteraria dei PP. Scolopii“ (Firenze 1860). – „Tre giudizi intorno alle lettere di S. Catarina de’ Ricci“ (Pruto 1861). – „Scritti inediti di Luigi Tommaseo raccolti da Nic. Tommaseo“ (1864). – „Della Canzone dei Piagnone e delle Rime di Girolamo Savonarola, in der „Rivista contemporanea“, 1863. – „Nuovi studj su Dante (Torino 1865, Tip. del Collegio degli Artigianelli, XVI und 390 S., 8°.). – „Il serio nel faceto. Scritti varii“ (Firenze 1868, 12°., II und 485 S.). – „Padre é figlio. Novella di G. Cimino con prefazione di N. Tommaseo (Firenze 1868, X und 84 S., 8°.). – „Strenna degli ospizi marini“ (Firenze 1869). – „Sul discorso del Prof. D’Ovidio intorno agli studj del Bòhmer sul volg. eloquenza di Dante“ (1869); vorher in der Zeitschrift „Il Propugnatore“. – „Di una sconfitta nel Vicentino ramentata nel IX. canto del Paradiso di Dante“ (Firenze 1871); früher im „Archivio storico“, Serie III, tomo XII (1870). – „Versi e prose del Prof. Pacini vol. 3 scelti, ordinati e ritoccati da Nicol. Tommaseo con proemio e note“ (Milano 1870). – „Poesie d’alcuni moderni Corsi con lettere del Tommaseo“ (Firenze 1870). – „Concetto morale e civile delle poesie di Virgilio (1871. 8°., 42 S.); vorher im „Archivio storico“. – „La patria e la famiglia. Versi e prose di Pietro Pacini. Con proemio di Nic. Tommaseo, ec. ec.“ [105] (Milano 1871, Agnelli). – „Delle dottrine giuridiche di Dante. Lettera al signor Cons. Lo Monaco“, in einem Neapolitaner Journal 1872. – „Sulle opere drammatiche di L. Marchese“ (Genova 18..).
X. Poesien. „Rozii Patellocarontis carmina“ (Padova 1822). – „Inni a Santa Anastasia“, abgedruckt im „Uffizio della Chiesa di Zara“ (1824). – „Versi per la Restaurazione dell’ordine di S. Francesco“ (Padova 1826). – „Per l’ingresso di Mons. Filippo Bordini a Vescovo di Sebenico. Canzone con note“ (1827). – „Poesie di varii alla Vergine“ (Firenze 1829). – „I due bacci“ (1821). – „Confessioni“ (Parigi 1836; Napoli 1858). – „Versi facili per la gente difficile“ (Parigi 1837). – „Il duca d’Atene, narrazione“ (Parigi 1837, Baudry, 12°.; neue Auflage Milano 1857); davon erschien auch eine deutsche Uebersetzung unter dem Titel: „Der Herzog von Athen“ in den Bändchen 935–937 des Sammelwerkes „Das belletristische Ausland“. – „Memorie poetiche e poesie“ (Venezia 1838). – „Fede e bellezza“ (Venezia 1840; neue Auflagen Venezia 1841, Pistoja 1841, Milano 1852); eine deutsche Uebersetzung erschien unter dem Titel: „Treue und Schönheit“ aus dem Italienischen des Nicolo Tommaseo in den Bändchen 371–373 des von Karl Spindler herausgegebenen „Belletristischen Auslandes“. – „Canti popolari Toscani, Corsi, Illirici, Greci raccolti ed illustrati da …“, Tomi 4 (Venezia 1841 e 1842, 8°.); deutsch unter dem Titel: „Volkslieder der Corsen, Toscaner, Illyrier, Griechen. Uebersetzt von Ida von Düringsfeld“ (Dresden 1855). – „Scintille“, 3 Fascicoli (Venezia 1841, Tasso). – „Istrice. Izdao Iván Kukuljevic, d. i. Funken, herausgegeben von Iván Kukuljevic (Agram 1844, Ljud. Gaj, 8°.; 2. Ausgabe ebd. 1844, kl. 8°., 74 S.; 3. Ausgabe Zara 1849, Battara, kl. 8°., 63 S.; 4. unvollständige Ausgabe in Lavoslav Firholcer’s „Hrvatsko-Slavonska slovnica“ (Warasdin 1847). [Komisch genug führt M. Tabarini in seinem verworrenen Verzeichnisse der Schriften Tommaseo’s im „Archivio storico italiano“, tomo XIX, diese „Iskrice“ als „Iscricioni illirici“ (!) auf.) – „Dei canti del popolo dalmato. Discorso inedito“, im Journal „Euganeo“, 1844, fasc. IX, p. 321 und 403. – „L’Universo. 12 componimenti“ (Firenze 1851). – „L’Universo. Altri 12 componimenti“ (Firenze 1859). – „Alla memoria di Giovanna Mannelli-Galilei“ (1867). – „La Donna dotta. Parte di Commedia“, im Werke „La Donna“. – „Inno a S. Giuseppe Calasanzio con sei traduzioni“ (Torino 1869). – „Canzoni per le famiglie e le scuole“ (Treviso 1869). – „Della sempre crescente Armonia delle cose, carme latino“ (1870). – „Poesie“ (Firenze 1872, Le Monnier, 16°., 542 S.).
XI. Uebersetzungen. „Un’orazione di Mons. Melan (Padova 1823; neu gedruckt 1840 und noch zwei andere Reden desselben 1840). – „Heeren, Delle fonti di Plutarco“ (Milano 1823). – „Elogio dello Stein. Traduzione“ (Padova 1824). – „Eunapio“ (Milano 1826). – „Arriano. Opuscolo“ (1826). – „Tunisiade. Canto I. Traduzione“ (Milano 1826). – „Tunisiade. Parte del Canto IIde“ (Milano 1826). – „Partenio. Delle passioni amorose“ (1827). – „Dionigi d’Alicarnasso. Opuscoli vari“ (1827). – „Thucidide“ (Milano 1827). – „Filosofia morale dello Stewart con note“ (Lodi 1831). – „Orazioni di S. Gio Grisostomo“ (Venezia 1841). – „Vite dei Cafaleni di A. Masaraci“ (Venezia 1841–1845). – „Traduzione dei Salmi“ (Venezia 1842). – „Mose Coronese“ (Venezia 1842). – „Agatangelo“ (1843). – „Canto illirico voltato in prosa italiana“, im Journal „Dalmazia“, 1845, Nr. 6. – „Versione d’inni della Chiesa“, befindet sich unter den „Versi a Maria“ des Monsignor Bernardi (Pinerolo 1861). – „Salmo del Savonarola“ (Firenze 1862).
XII. Verschiedenes. „In favore del Bianchetti“ (Treviso 1823). – „Contro il giornale di Treviso“ (Venezia 1824). – „Cinque chieste di mancia in nome dei garzoni della stamperia Viesseux“ (1828–1832). – „Degli Dei mani e del Furlanetto“ (Firenze 1829). – „Proverbi corsi“ (Padova 1845); vorher im Journal „Euganeo“. – „Nelle nozze di Alfonso Zecchini con Emilia Clinetz. Lettera al Dottore Pierviviano“ (Firenze 1868). – „Sentenza della Corte d’appello di Milano sull’accusa proposta con tra Usigli, con lettera di Nic. Tommaseo“ (Firenze 1868, Martini). – „Lettera a Spiridione Artale nelle sue nozze con Ernesta Salghetti“ (Pisi 1869). – „Quattro [106] lettere“, in der „Rivista universale“, 1872. – „Lettera al Sign. Prof. Chierici per nozze d’un suo amico“ (Bologna 1872). – „Il cranio dei morti, e il cervello e il cuore dei vivi“, in der „Rivista universale“, 1873.
XIII. Im Nachlasse. „Traduzione di preghiere della Chiesa“. – „Tratatello di Morale“. – „Saggio di Logica applicata alla Morale“. – „Lite di Masate (difesa d’un affare privato)“. – „Armonie dell’universo. Pensieri“. – „Del numero nel verso e nella prosa“. – „Della lingua illirica“. – „Scritti letterarii, memorie, Abbozzi di Romanzi del Scalvini scelti da Nic. Tommaseo. – „Indicazioni di passi della bibbia“. – „Doveri e utile“. – „Pensieri civili“. – „Nizza e Savoia“. – „Sulla pena“. – „Memorie politiche“. – „Sul Bello“. – Außerdem viele andere Schriften, welche Anhänge, Zusätze, Berichtigungen, Erläuterungen u. dgl. m. seiner herausgegebenen Werke enthalten. Mit vorgenanntem, nach italienischen, doch wenig bibliographischen Quellen gegebenen Schriftenverzeichnisse ist Tommaseo’s literarische Thätigkeit noch nicht erschöpft, denn seine Aufsätze finden sich noch in zwanzig und mehr Encyklopädien und Almanachen – Strenna, wie sie in Italien heißen – in zweiundfünfzig literarischen und wissenschaftlichen Fachblättern und in zweiunddreißig politischen Journalen zerstreut, welche alle im „Archivio storico italiano“ (Firenze, gr. 8°.) Serie terza, tomo XIX (Dispensa Nr. 79 della collezione), p. 511 u. 512 aufgezählt werden.
Allgemeine Zeitung (Augsburg, Cotta, 4°.) 1845, Beilage Nr. 54, im Artikel: „Eine Fahrt nach Dalmatien“; 1874, S. 1945, 1946, 2037–2038; 1882, S. 1318 [Denkmalenthüllung in Venedig am 22. März 1882]. – Allgemeine Familienzeitung, 1874, Nr. 47, S. 583. – Deutsche Warte. Herausgegeben von Bruno Meyer. VII. Bd. 1874, S. 766. – Düringsfeld Ida und Reinsberg. Dalmatien (Prag 18.., Bellmann, 8°.) Bd. I, S. 52, 58, 263, 271, 311; Bd. II, S. 32, 48, 209; Bd. III, S. 34. – Europa (Leipzig, schm. 4°.) 1875, Sp. 697 bis 704. – Jordan. Slavische Jahrbücher, 1845, S. 359. – Neue Freie Presse (Wiener polit. Blatt) 1874, Nr. 3483, Abendblatt, S. 1; Nr. 3488, Morgenblatt, S. 1–3 von Johannes Nordmann. – Literarischer Handweiser, 1874, Sp. 234. – Unsere Zeit (Leipzig, Brockhaus, gr. 8°.). Neue Folge, X. Bd. (1874), S. 70. – Archivio storico italiano fondato da G. P. Vieusseux (Firenze, gr. 8°.). Serie terza, tomo XIX (1874), p. 498–513. Necrologo e catalogo degli Scritti di Tommaseo da M. Tabarini. – Gliubich di Città vecchia (Simeone Abb.). Dizionario biografico degli uomini illustri della Dalmazia (Vienna e Zara 1856, 8°.) p. 301. – L’Illustrazione Italiana, tom. IX, 1882, S. 282–283, 289 [Abbildung des Denkmals], 292 und 295. – L’Illustration (Paris, kl. Fol.) Vol. 63 (1874), p. 364, 366–367. – Nuova Antologia di scienze, tom. XXVI, 1874, p. 353–372, da A. Conti. – Rivista italiana di scienze, lettere ed arti, tom. I, 1874, p. 305–310, da Franc. d’Ovidio.
Porträte. 1) Unterschrift: „Nicolo Tommaseo | Ministro del Culto della Repubblica veneta | liberato da suoi amorosissimi cittadini nel giorno 17. Marzo 1848“. M. Fontana dis. ed. Editore. Litografia al S. Marco (Fol., selten). – 2) Lithographie: „Viva Italia. Manin, Tommaseo liberati dai popolo nelle gloriosa giornata del 17. Marzo 1848“. Zwischen Beiden im ornamentalen Rähmchen Ansicht der Rialtobrücke (Venedig. Folio [1848], selten). – 3) In der „Illustrirten Zeitung“ (Leipzig, J. J. Weber, kl. Fol.) 20. Mai 1848, Nr. 255, S. 335 Holzschnitt ohne Angabe des Zeichners und Xylographen. – 4) Holzschnitt ohne Angabe des Zeichners und Xylographen in der „Allgemeinen Familien-Zeitung“, 1874, S. 580.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Tomasev.