BLKÖ:Bellagatta, Angelo Antonio

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 1 (1856), ab Seite: 241. (Quelle)
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Bellagatta, Angelo Antonio (Arzt geb. zu Mailand 9. Mai 1704, gest. ebendas. 2. Febr. 1742). Trat zuerst in ein Kloster, aber aus Vorliebe für die Medicin verließ er bald dasselbe und vollendete 1741 seine Studien auf der Universität von Pavia. Nun trat er wieder in den Priesterstand zurück und blieb darin bis an seinen Tod. Von ihm er schienen: „Lettere filosofiche“ (Mailand 1730, 4°.), die er an einen Freund gerichtet und worin er von der „Influenza“ schreibt, welche damals epidemisch in Europa herrschte. Ferner schrieb er eine physikalische Abhandlung über die Unfälle in der Medicin, welche 1733 in Mailand erschien; über ein durch Dazwischenkunft des heil. Franz de Paula am 28. März 1735 stattgehabtes Wunder, und über ein im Jahre 1737 beobachtetes Meteor. In seinem handschriftlichen Nachlasse befand sich ein Werk, betitelt: „Dialoghi de fisica onomastica moderna, speculativa, mecanica, experimentale,“ welches von der Erschaffung der organisirten Körper, von der Zeugung, der Unkörperlichkeit der Seele, der Bewegung, den Empfindungen u. dergl. handelt.

Dictionnaire historique, critique e bibliographique. Tom II. – Biographie médicale. – Nouvelle Biographie générale ... publiée sous la direction de M. le Dr. Hoffer (Paris 1853) V. Bd. Sp. 216.