BLKÖ:Dawison, Bogumil

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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D’Ayala
Band: 3 (1858), ab Seite: 180. (Quelle)
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Dawison, öfter auch irrig: Davison, Bogumil (d. i. Gottlieb)[BN 1][BN 2] (Schauspieler, geb. zu Warschau 15. Mai 1818). Der Sohn armer Eltern, erhielt er einen sehr dürftigen Unterricht, der auch noch durch die Revolution 1830 unterbrochen wurde. Im Alter von 12 Jahren verdiente er sich sein Brod durch Abschreiben, Schildermalen u. dergl. m. Als Schreiber bei der Redaction der „Gazeta Warszawska“ gewann er die Theilnahme des Redacteurs derselben Krupski, der ihn lehrte, wie er sich ohne Schule fortbilden könnte, ihm Bücher und Grammatiken lieh, wodurch sich D. in Sprachen, namentlich im Französischen ausbildete. Nach 5jähriger Selbstbildung wurde er sich seiner Neigung für die Bühne bewußt und vertraute sich einem großen Künstler der Warschauer Bühne, dem Schauspieler [181] Kudlicz an, der D. mit Rath und That beistand, so daß er schon 1837 debutiren konnte und mit 15 Thalern monatlicher Gage engagirt wurde. Bald darauf ging Dawison nach Wilna, wo er zwei Jahre lang Alles spielte und in dieser Zeit den Grund zu jener Vielseitigkeit legte, die er später zu seinem Nachtheil cultivirte, indem er in jeder Rolle Einzelnes genial, aber keine Rolle vollendet spielt. Bald bekam er einen Ruf für erste Fächer auf die polnische Bühne in Lemberg (1838), wo er zugleich auch als Oberregisseur fungirte. Ununterbrochen trieb er sprachliche Studien, und bildete sich in der deutschen, englischen und französischen Sprache aus, deren Dichter er im Original las. Blieben die Werke Shakspeare’s, Lessings, Goethe’s und Schillers nicht ohne Einfluß auf sein Darstellungstalent, so waren es hauptsächlich die Gastspiele Löwe’s und der Frau Rettich auf der deutschen Bühne in Lemberg, welche in D. den Entschluß hervorriefen, zur deutschen Bühne überzugehen. Diesen Gedanken fest im Auge, unternahm nun Dawison eine Kunstreise nach Frankreich und Deutschland. In Paris studirte er Bouffé, Lemaitre, die Rachel, Samson, in Deutschland die Koryphäen der Bühnen zu Berlin, Dresden, München, Stuttgart, zuletzt und am längsten in Wien. Von seiner Kunstreise nach Lemberg zurückgekehrt, ging er an die Bewältigung des deutschen Idioms, das dem Slaven manche Schwierigkeiten bot, sollte er es als Bühnensprache gebrauchen können. Was in einzelnen Berichten von einem Wahnsinn, in den er nach dieser seiner Rückkehr verfallen sein soll, gefabelt wird, widerrief D. selbst in einem Briefe aus Dresden im Juli 1855. Er debutirte auf der deutschen Bühne in Lemberg, der Erfolg war günstig. Er verließ nun Lemberg und das polnische Theater (1847), ging nach Breslau, ohne dort ein Gastspiel durchzusetzen; sein Aufenthalt in Berlin in jener Zeit war noch trauriger, denn Dawison hatte durch einen Fall das Bein verrenkt und lag 4 Monate im Krankenhause. Nach seiner Genesung gab ein Besuch bei Louis Schneider seinem Geschicke die Wendung. Schneider gab D. einen Brief an den Hamburger Theater-Director Maurice und so kam D. nach Hamburg und dort bleibend auf die deutsche Bühne. D. spielte den „alten Studenten“ in dem gleichnamigen Stücke von Maltiz. Der Erfolg war vollständig. D. wurde nun für 36 Gastrollen engagirt und in allen blitzten die Funken des Genius durch. Publicum und Kritik waren von der neuen eigenthümlichen Erscheinung so berauscht, daß ersteres wie immer blind in die Beifallstrompete stieß, letztere über den genialen Einzelnheiten die Gesundheit eines ruhigen Urtheils verlor und sich durch eine nie dagewesene Bewunderungswuth um alles Ansehen brachte. Einige Zeit noch blieb D. in Hamburg., dann folgte er einer Einladung Holbeins an die Wiener Hofbühne. Der Erfolg eines günstigen Gastspiels war das Engagement am Burgtheater mit sehr hoher Gage und auf viele Jahre. Als Laube D.’s Talent erkannte, ging er auf Dawisons Princip der Menschendarstellung ein, und bald umschloß D. einen Kreis von Rollen, wie er bei den Darstellern der Neuzeit zu den Seltenheiten gehört und – aber in anderer Richtung – nur bei Maximilian Korn sich wiederholen dürfte. Auch in Wien gab es für D. keinen Beifall mehr, nur Bewunderungensfieber hielten Publicum und Kritik gefesselt. Bäuerle’s Theaterzeitung wagte es, sich – doch nur bis 1857 – von dieser Epidemie frei zu halten, zollte Anerkennung den Leistungen, war aber nicht blind für die Mängel. Im Sommer 1852 gastirte Dawison [182] in Dresden und seitdem ward ihm sein Engagement an der Wiener Hofbühne, wo er doch der Held des Tages war, verleidet. Die Kränklichkeit seiner Frau – D. hatte sich zwischen 1847–1849 mit einem polnischen Fräulein vermält – und andere Motive schützte D. vor, um seinen Contrakt mit der Hofbühne zu lösen, und als alle Versuche scheiterten, löste ihn D. auf eine Weise, welche in der Geschichte deutschen Theaterscandals Epoche macht und D.’s Leidenschaftlichkeit im vollsten Glanze zeigte. Von 1854 an lebte er in Dresden und reiste auf Gastrollen, die ihm große Summen einbrachten. Dann erhielt er festes Engagement auf der Dresdner Hofbühne, auf welcher er noch gegenwärtig thätig ist. Eine durch Reclamen in Dresdner Blättern von Unberufenen mit seinem Collegen Devrient angelegte Entzweiung beseitigte D. durch einen heitern Brief „Zur Verständigung“, der im J. 1855 die Runde durch die deutschen Blätter machte. 1857 gastirte er auf dem Carltheater in Wien. Das Repertoir D.’s ist sehr groß, wir lassen hier nur seine wichtigsten Rollen folgen; in Stücken Shakspeare’s: Hamlet, Shylok im „Kaufmann von Venedig“, Merkutio im „Romeo“, Benedict in „Viel Lärmen um Nichts“, Macbeth, Othello, Richard III., Antonius im „Julius Cäsar“ in den Stücken Schillers: Franz Moor, Butler im „Wallenstein“, Mohr in „Fiesco“, Philipp II. und Wallenstein in Stücken Goethe’s: Alba im „Egmont“, Carlos im „Clavigo“, Mephisto; und in Stücken Lessings: Derwisch im „Nathan“, Chevalier in „Minna von Barnhelm“ und Marinelli. Von seinen übrigen Rollen nennen wir nur: Monaldeschi, Ricaut de la Martiniere, Foster, Dr. Hagen im „Gefängniß“, Rouget de Lisle, Aegisthos in Tempeltey’s „Klytemnestra“, Caligula im „Fechter von Ravenna“, den Doctor in den „Krisen“, Fürst Michael in Wolfsohns: „Nur eine Seele“, Königslieutenant, Goldmacher Böttcher, und seine neueste Rolle Narciß im gleichnamigen Stücke Brachvogels. D. ist als Schauspieler keine gewöhnliche Erscheinung; die Vielseitigkeit hat seine eigentlich künstlerische Entfaltung beeinträchtigt; aber er spielt mit Ueberlegung, jede Nuance ist durchdacht, leider aber nicht so verarbeitet, daß das Gemachte nicht kennbar hervorträte; mit Recht gelten aber von seinem Spiele die Worte, welche Guido Reni von Rubens aussprach: „Er mischt Blut unter seine Farben.“ Wenn er etwas damit sparte, würde manches minder grell, aber um so wahrer ausfallen.

Freischütz (ein Hamburger Blatt, Fol.) 1857, Nr. 35 u. f.: „Bogumil Dawison. Ein Lebensbild.“ – Europa. Chronik der gebildeten Welt. Red. von F. Gust. Kühne (Leipzig, 4°.) 1853, Nr. 6: „Bogumil Dawison. Ein Künstlerporträt“, von Arnold Schloenbach [die Stelle in diesem Aufsatze S. 43: „Herr von Holtei in Wien war der Erste, der jene Forderung (nämlich Dawison genügte es nicht, daß er wo gefalle, sondern verlangte auch, daß es ihm dort gefalle) respectirte und zugab“ soll heißen: Herr von Holbein u. s. w.] – Illustrirte Zeitung (Leipzig, Fol.) Nr. 613, 1. April 1855, S. 221: „Bogumil Dawisons Gastspiel auf dem Leipziger Stadttheater“ [daselbst D.’s Porträt von Eduard Kretzschmar in Holz geschnitten. Ein sehr ähnliches Bild]. – Humorist (Wien, Folio) 1857, Nr. 160: „Didaskalien, von M. G. Saphir. Bogumil Dawison“ [Beurtheilung der Rolle des „Narziß“]. – Oestr. Zeitung 1855, Nr. 225: „Dawison und die Berliner“. 1857, Nr. 179 [eine biograph. Skizze D.). – Wiener Conversationsblatt (Bäuerle’s Theaterzeitung) 1855, S. 695 [zu Dawisons Biographie]. – S. 978 [Polemik zwischen Dawison u. Devrient]. – Ebenda 1857, Nr. 144 [Aus D.’s Leben]. – Donau (Wiener Blatt, Fol.) 1855, S. 3031: „Dawison und Devrient. Für reizbare Gemüther.“ – Berliner Feuerspritze 1856, Nr. 13. – Steger, Ergänzungsblätter XII. Bd. Nr. 43, [183] S. 680 [nach diesem geboren zu Warschau 15. Mai 1818]. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für gebildete Stände (Hildburghausen 1853, Bibliogr. Inst., Lex. 8°.) II. Supplem. S. 1309. – Frankfurter Konversationsblatt 1855, Nr. 168: „Tabletten“ [eine Anekdote aus Dawisons Leben, für deren Wahrheit keine Garantie übernommen wird]. – Weser-Zeitung (Bremen, Folio) 1855, Nr. 3605, u. folg.: „Herrn Dawisons Gastspiel in Berlin“ beurtheilt seine Darstellung des Hamlet, des Antonius im „Julius Cäsar“, des Carlos im „Clavigo“, Marinelli in „Emilia Gallotti“ und Franz Moor in den „Räubern“]. – Presse (Wiener Blatt, Fol.) 1857, Nr. 141, 155: „Dawison“, von Rudolph Valdeck [vorurtheilsfreie Beurtheilung des Mimen, worin dem verblüfften Publicum die Augen über Sein und Nichtsein von Kunst in Dawisons Spiel geöffnet werden]. – National-Zeitung (Berlin, Fol.) 1850, Nr. 266: „Dawisons erstes Auftreten.“ – Beilage zur Allgemeinen (Augsburger) Zeitung 1856, Nr. 120, S. 197: „Dawison; eine Gegenstimme“ [eine Begränzung des Bewunderungsfiebers, welche alle jene ergreift, welche Dawison spielen sehen und von Kunst nichts weiter verstehen, als die fünf Lettern derselben]. – Unsere Zeit (Brockhaus, 1857, Lex. 8°.) I Hft. S. 59: „Bogumil Dawison.“ – Gutenberg. Zeitschr. f. Buchdrucker etc. (Wien, Auer, gr. 4°.) II. Jhrg. 1857, Nr. 15 [man erfährt darin, daß D. auch ein fertiger Setzer war, der doch nie um Lohn gearbeitet. Enthält D.’s Portr. i. Holzschn.] – Urtheile über Dawison als Schauspieler. Ein deutscher Kritiker fällt über D. folgendes Urtheil: „D. besitzt ein großes Talent, darstellende Kraft, wie wenig deutsche Mimen der Gegenwart. Ein Künstler in der eigentlichen und einzig giltigen Bedeutung des Wortes ist D. nicht und wird es nie sein: dazu fehlen ihm Ruhe, geistige Durchbildung und jenes Maß von Selbstliebe, das echten Künstlernaturen stets eigen ist; aber er hat das Verdienst, der erste Schauspieler der Gegenwart zu sein. Seine Rollen sind alle in ihren Einzelnheiten unübertrefflich, im Ganzen Stückwerk; er spielt nichts, wie man zu sagen pflegt, aus einem Gusse; er fügt seine Charaktere zusammen, wie die Arbeiter in Gyps ihre Figuren, man sieht die gefügten Stellen deutlich. Die Charaktergebilde eines wahren Künstlers gleichen den Marmorgebilden eines Thorwaldsen, Canova; Charaktere Dawisons den genannten Gypsfiguren, womit Leute ihre Cabinette zieren, die nicht die Mittel haben, marmorne Statuen und Statuetten zu kaufen; der eigentliche Thermometer des Dawison’schen Spieles ist seine Wirkung auf die Zuseher. Es hat noch Keinen warm gemacht, begeistert; aber ein Jeder wird frappirt über einzelne Nuancen, besonders in Rollen, in denen es gilt die Verderbtheit der Menschennatur zu zeichnen. Die Kritik selbst beginnt sich von dem Taumel zu erholen, in den sie Dawison einige Zeit versetzt, und sie ist zur Einsicht gekommen: daß D.’s Rollen gemacht, aber nicht gefühlt sind.“ – Treffend bezeichnet auch Rusticocampius in seinem: „Ein Buch von uns Wienern in lustig-gemüthlichen Reimlein“ (Leipzig 1858, Hirschfeld, 8°.) S. 65 das neuere Künstlertreiben und das Dawisons insbesondere; er schreibt: „Dawison sowie die Seebach | Folgten kühn dem innern Rufe, | Doch zum Virtuosenthum | Nur betraten sie die Stufe. | Und artistisch speculiret | Dawison sowie die Seebach; | „Davidson“ hat eine Villa | Prosperirt ihm sehr der Nebach. | Alle sind sie Virtuosen, | So die Rachel, die Ristori, | Schöne Theile und kein Ganzes – | Edler Kunst memento mori! | ... – Die „Iris“ (Grazer Frauenblatt, redigirt von Caj. Cerri) enthält unter ihren vom Redacteur herausgegebenen Daguerreotypen in Nr. 3 folgende über B. Dawison: „Eine männliche Seebach und wie diese eine der kostbarsten Acquisitionen ihrer betreffenden Bühnen, ein wahres Unicum an Elasticität des Geistes, der Willenskraft und merkwürdiger Consequenz in einmal gefaßten Entschlüssen. Große, hagere, etwas gebückte Gestalt, schleppender Gang, schlottrige Haltung, nachlässige, aber stets anständige Kleidung, Pole von Geburt, Israelite seines Glaubensbekenntnisses. Ein Kopf, welcher dem Verfasser des „Fechter von Ravenna“ vorgeschwebt haben mag, als er seinen Caligula geradeso zeichnete, wenig Haare, braun, kurz und ungepflegt; hohe Stirne, starke, tiefliegende Augenbrauen, unter welchen zwei kleine, verschmitzte, funkelnde Augen fortwährend unruhig um sich umherschweifen; um den Mund ein eigenthümlich ironisch-sarkastischer, fast verletzender Zug; im Allgemeinen Gesichtszüge wie zur Verdollmetschung heftiger Leidenschaften und innerer Conflikte eigends geschaffen: ausdrucksvoll, blaß, scharf geschnitten und leicht beweglich. Im Privatleben: anregend und aufregend, obstinirt, bis zur schäumenden Wuth jähzornig, originell phantastisch und etwas Renommist; macht im Ganzen den Eindruck eines abenteuerlichen Patrons, liebt das Gasthaus und verschmäht aber auch die Kneipe durchaus nicht; spricht viel und gesticulirt [184] noch mehr; spielt gern Comödie, affectirt eine gewisse fidel-burschikose Gemüthlichkeit, die seinem Wesen durchaus fremd ist; sein Gott heißt: Ruhm; sein Cultus: Lob und Bewunderung. ...“ – Porträte: Außer dem bereits angeführten Holzschnitte in der Leipziger Illustrirten Zeitung brachte dasselbe Blatt ein sehr gelungenes Costumebild: „Bogumil Dawison als König Richard III.“ – und Diezmanns Leipziger Moden-Zeitung einen Stahlstich. Unterschrift: Facsimile des Namens: Bogumil Dawison. Unter dem Abschnitte: Weger & Singer (minder glücklich in der Aehnlichkeit wie die beiden vorgenannten).

Berichtigungen und Nachträge

  1. E Dawison, Bogumil [s. d. Bd. III, S. 180].
    Faust. Polygraphisch-illustrirte Zeitschrift, herausgegeben von M. Auer (Wien, gr. 4°.) IV. Jahrg. (1857), S. 127 u. 137 [mit wohlgetroffenem Porträt) – Berliner allgemeine Zeitung 1862, Nr. 16 und 17. – Illustrirtes Familien-Journal, redigirt von A. H. Payne in Leipzig (gr. 4°.) XI. Jahrg. (1864), Nr. 3, S. 40 [mit einem meisterhaften, von John geschnittenen Porträt, welches ihn in der Rolle Richard’s III. darstellt; auch die Charakteristik des Künstlers als des bedeutendsten Repräsentanten der realistischen Richtung der Schauspielkunst, mit welcher diese jedoch Kunst zu sein aufhört und reine Schauspielerei wird, ist treffend]. – Die Gartenlaube. Illustrirtes Familienblatt (Leipzig, Keil, gr. 4°.) Jahrgang 1864, S. 4: „Aus dem Leben deutscher Schauspieler“ [mit einer trefflichen Holzschnitt-Porträtgruppe, nach einer Zeichnung von Herbert König, welche D.’s Porträt und ihn in 17 Rollen darstellt] . [Bd. 11, S. 389.]
  2. Dawison, Bogumil [Bd. III, S. 180], gest. nach langem Leiden zu Dresden 2. Februar 1872.
    Ueber Land und Meer (Stuttgart, Hallberger, Fol.) 1861, Nr. 38, S. 595. – Der Osten (Wiener polit. Wochenblatt, 4°.) 1872, Nr. 6. – Neue freie Presse 1870, Nr. 2164; 1872, Nr. 2674 u. 2678. – Wiener Theater-Figaro 1870, Nr. 38. – Die Biene (Troppauer Localblatt) 1869, Nr. 19. – Sonntagsblatt. Begründet von Ruppius (nachmals, 1871 und 1872, Beilage des Wiener Wochenblattes „Der Osten“), 1872, Nr. 8: „Dawison“, von George Hiltl [mit Medaillon-Bildniß im Holzschnitt]. – Presse (Wiener polit. Blatt) 1870, Nr. 245; 1871, Nr. 138. – Gartenlaube (Leipzig, Ernst Keil, gr. 4°.) 1854, S. 592: „Bogumil Dawison“; 1864, S. 5; „Aus dem Leben deutscher Schauspieler, Nr. 5: Der polnische Schreiber“ [dabei ein Holzschnitt: „Dawison in seinen Hauptrollen von Herbert König“); 1867, S. 735: „Der böse Dawison“; 1872, S. 250: „Erinnerungen an Dawison“, von Gottschall. – Allgemeine Familien-Zeitung (Stuttgart, Schönlein, Fol.) 1872, S. 518, mit Holzschnitt auf S. 513. – Salon. Von J. Rodenberg, Bd. X (1872), S. 1, von Auerbach. [Bd. 24, S. 385.]