BLKÖ:Hardegg, Johann (I.)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 7 (1861), ab Seite: 353. (Quelle)
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9. Johann (I.) (gest. im November 1389) Burggraf zu Magdeburg, Graf zu Hardegg, ein Sproß des zweiten Geschlechtes der Grafen Hardegg, Burggrafen zu Magdeburg; um das Jahr 1363 Obersthofrichter Kaiser Karl’s IV., Königs in Böhmen, der ihm besondere Gunst erwies und ihm ansehnliche Schlösser und Güter in Böhmen schenkte. Johann’s erste Gemalin war Helena von Sachsen (gest. 2. April 1367), Tochter des Churfürsten Rudolph, welche ihm keine Kinder gebar; seine zweite war Maria Gräfin von Hals aus Bayern, und aus dieser zweiten Ehe stammen zwei Söhne: Berthold und Johann, und zwei Töchter: Katharina, Gemalin Burchard’s von Pettau, und Wilburgis, in erster Ehe mit Rudolph von Walsee, in zweiter mit Albero von Boscowiz vermält. Nach dem Tode Helena’s, der ersten Gemalin Johann’s, kam das Burggrafenthum Magdeburg an das Churhaus Sachsen, in Folge der Ansprüche, welche dieses darauf hatte. [Wißgrill, am bez. Orte, IV, S. 108.] –