BLKÖ:Hoffmann, Johann (I.)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Hoffmann, Joachim
Band: 9 (1863), ab Seite: 170. (Quelle)
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17. Johann (I.) Hoffmann, gemeiniglich Hanns (Maler, gest. 1600, nach Dlabacz zu Prag, nach Nagler und Anderen zu Wien). Er arbeitete vordem in Nürnberg, von wo ihn 1584 Kaiser Rudolph II. nach Prag berief; er malte Thiere, Blumen, Kräuter in Aquarell, welche er mit seinem Monogramm, die Initialen seines Namens H. H., bezeichnete. Er copirte viele Aquarelle Dürer’s mit solcher Kunstfertigkeit, daß sie von Kennern für die Originale gehalten wurden. Ob er auch in Holz geschnitten habe, wie es von Einigen behauptet wird, ist nicht festgestellt; ist wohl ein und dieselbe Person mit dem von Schlager aufgeführten Hanns Hoffmann, der nach diesem schon 1592 gestorben ist. [Brulliot, Dictionnaire des Monogrammes.. – Doppelmayer, Historische Nachrichten von den Nürnbergischen Künstlern, S. 208 u. 209. – Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1838, E. A. Fleischmann. 8°.) Bd. VI, S. 222. – Dlabacz (Gottfried Joh.), Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815, Haase, 4°.) Bd. I, Sp. 646. – Archiv für Kunde österreichischer Geschichtsquellen. Herausgegeben von der zur Pflege vaterländischer Geschichte aufgestellten Commission der kaiserl. Akademie der Wissenschaften. Bd. V, S. 731 im Aufsatze: „Materialien zur österr. Kunstgeschichte“, von J. Ev. Schlager] –