BLKÖ:Kovács, Joseph (II.)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 13 (1865), ab Seite: 83. (Quelle)
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12. Joseph (II.) Kovács (geb. zu Dunaföldvár im J. 1815). Trat nach beendeten Studien der Philosophie in das Seminar der Kalocsaer Diöcese, in welchem er die Theologie hörte und daraus die Doctorwürde erwarb. Dann widmete er sich dem Lehramte und trug die Moral zuerst am Seminar zu Kalocsa, später an jenem zu Pesth vor. Im Jahre 1854 wurde er Domherr zu Kalocsa und zugleich Professor der Dogmatik an dem dortigen Seminar. Als theologischer Schriftsteller ist er sowohl mit selbstständigen Werken, wie auch in Fachblättern aufgetreten. Das ungarische kirchliche Journal Religio bringt zahlreiche Arbeiten aus seiner Feder; so stammen aus derselben: eine ganze Folge von Aufsätzen, betitelt: „Mellkép ek a Jezuiták éléteből“, d. i. Brustbilder aus dem Leben der Jesuiten; und die im zweiten Bande von Danielik’s „Emlékkönyv“, d. i. Erinnerungsbuch, enthaltene größere Abhandlung „Aquinoi sz. Tamás theologiaja“, d. i. Die Theologie des H. Thomas von Aquino. Zum Behufe seiner Vorträge gab er das Werk heraus: „Compendium systematis theologiae moralis“, 3 Bände (Pesth 1855 und 1857, St. Stephan-Verein), und ferner: „Vindiciae jurium et libertatum metropolitanae Colocensis“ (M. Theresiopoli 1855, 8°.). [Danielik (József), Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den ersten ergänzender Band (Pesth 1858, 8°.). – Scriptores facultatis theologicae qui ad C. R. scientiarum universitatem Pestinensem ab ejus origine a. 1635 ad annum 1858um, operabantur (Pestini 1859, J. Gyurian, 8°.) p. 15.] –