BLKÖ:Lázár, Joseph (II.)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Lázár, Ladislaus
Band: 14 (1865), ab Seite: 245. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 1019164328, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Lázár, Joseph (II.)|14|245|}}

6. Joseph (II.)[BN 1] (geb. zu Szász-Erked 19. März 1782), ein Sohn des Grafen Joseph (I.) L. aus dessen Ehe mit Rosalia Bornemisza. Graf Joseph trat, 20 Jahre alt, im Jahre 1802 in die kaiserliche Armee, mit welcher er die Feldzüge 1805–1809 mitmachte. Er war Adjutant des Grafen Kolowrat. Im Jahre 1812 trat er aus den Reihen der Armee und vermälte sich mit Esther Péchy. In den politischen Kämpfen seines Vaterlandes gleichfalls wie viele andere Magnaten eine Rolle spielend, gehörte er zur Oppositionspartei und war in diesem Sinne auch auf dem 1834ger Landtage thätig. Im Jahre 1848 hielt er zur Revolutionspartei, kam aber in die Gewalt des kaiserlichen Generals Gedeon, worauf er bis zum 11. März 1849 zu Hermannstadt in Haft gehalten wurde. Von seinen Söhnen dienten Albert, Dionys und Moriz in der Revolutionsarmee. Letzterer war auch einige Zeit Urban’s Gefangener. Nach hergestellter Ruhe zog sich Moriz nach Bilak im Dabokaer Comitate zurück, wo er sich mit Landwirthschaft beschäftigt, aber auch für die Interessen seines Vaterlandes publicistisch thätig ist. [A Gróf Lázár család, wie oben, S. 240, Nr. 78.] –

Berichtigungen und Nachträge

  1. Lázár, Joseph Graf [s. d. in diesem Bande, Seite 245, Nr. 6], gestorben zu Maros-Vásárhely 13. März 1865, im Alter von 83 Jahren.
    Wiener Zeitung 1865, Nr. 74. [Bd. 14, S. 496.]