BLKÖ:Lobkowitz, Ladislaus (IV.)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 15 (1866), ab Seite: 326. (Quelle)
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37. Ladislaus (IV.) (geb. im October 1566, gest. zu Brünn 20. März 1621), von dem Chlumetzer Nebenaste, der älteste Sohn Ladislaus von L. aus dessen zweiter Ehe mit Johanna Berka von Dub und Lipa. Er besaß anfänglich mit seinen Brüdern gemeinschaftlich das ganze väterliche Erbe, nach der Theilung fiel auf ihn Sternstein, Neustadt in der Oberpfalz und noch drei andere Güter, welche er in den Jahren 1603 und 1604 durch Kauf von Ilsenbach, Kunovic und Třebetic vermehrte. Er war im Jahre 1587 k. Mundschenk, 1592 Hauptmann der k. Leibwache, 1603 k. Rath, 1607 Statthalter der mährischen Landeshauptmannschaft, 1608 Oberstkämmerer und 1615 Landeshauptmann der Markgrafschaft Mähren. [327] Er war (seit 28. September 1597) mit Anna Maria Elisabeth Gräfin Salm vermält, welche ihn, da er schon im Jahre 1621 starb, überlebte. Sein einziger Sohn Ladislaus Julius starb unvermält und der ganze Besitz fiel seinem Oheim Zdenko Adalbert anheim. –