BLKÖ:Schneider, Joseph (geb. 1813)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 31 (1876), ab Seite: 36. (Quelle)
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5. Joseph Schneider (geb. zu Hermannstadt 19. März 1813). Die unteren Schulen und die lateinischen Classen besuchte er in seiner Vaterstadt, und zwar letztere am evangelischen Gymnasium derselben, darauf begab er sich nach Wien, wo er in den Jahren 1832–1834 seine Studien an der protestantisch-theologischen Facultät und später in Berlin beendete. Nach seiner Rückkehr in die Heimat wurde er vorerst Lector am Hermannstädter Gymnasium, dann 1847 Conrector an demselben, in welcher Stellung er bis zu seiner am 15. Juni 1854 erfolgten Ernennung zum Director verblieb. Nach siebenjähriger Wirksamkeit an dieser Anstalt wurde er am 31. August 1861 zum Pfarrer in Urwegen erwählt. Außer den von den Jahren 1854–1861 veröffentlichten Programmen des Gymnasiums A. C. zu Hermannstadt, in welchen die Schulnachrichten aus der Feder des jeweiligen Directors stammen, gab er noch heraus: „De ratione qua tria persuasionis genera facultatis cognoscendi, scientia, fides et divinatio inter se differant, meditatus est J. S.“ (Cibinii, 1837, 8°.) – und in den Siebenbürgischen Denkblättern: „Bemerkungen über einige Differenzpuncte auf dem Gebiete der Logik“ (II, S. 6). [Trausch (Jos.), Schriftsteller-Lexikon, oder biographisch-literarische Denkblätter der Siebenbürger Deutschen (Kronstadt 1871, Joh. Gött, 8°.) Bd. III, S. 211.] –