BLKÖ:Thürheim, die Reichsgrafen und Freiherren von Bibrachzell, Herren von Ober- und Nieder-Reichenbach, Genealogie

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 44 (1882), ab Seite: 269. (Quelle)
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I. Zur Genealogie der Reichsgrafen von Thürheim, Freiherren von Bibrachzell, Herren von Ober- und Nieder-Reichenbach. Die Reichsgrafen von Thürheim stammen von den Ortschaften Ober- und Unter-Thürheim in Schwaben (Landesgericht Wertingen, Königreich Bayern), wo sie ihre bereits Ende des vierzehnten Jahrhunderts zerstörte Stammburg gleichen Namens besaßen. Der königlich bayrische Regierungsdirector Doctor von Raiser, Mitglied der historischen Classe der Akademie der Wissenschaften in München, hat das Ergebniß seiner gründlichen Forschungen sowohl über diese Ortschaften als das Geschlecht in einer Schrift niedergelegt [vergleiche die Quellen], aus welcher in den Verhandlungen des historischen Vereines von Oberpfalz und Regensburg Bd. XVII, S. 360 bis 369 Auszüge mitgetheilt sind. Dr. Raiser und der königlich bayrische Landarzt Strehler zu Ober-Thürheim behaupten auf Grund ihrer Forschungen Folgendes: Auch bei Thürheim im Landgericht Wertingen war einst eine römische Position, welche in der letzten Zeit der römischen Landesinhabung zur befestigten Linie auf den Grenzhügeln gegen die Donau, Parradum genannt, gehörte. Zur Zeit des Limitis Romanorum primi mag auf dem Berge bei Ober-Thürheim ein wohlbefestigtes römisches Castrum mit einem Wachthurme gestanden haben. Auf derselben Stelle entstand im tiefen Mittelalter wieder eine deutsche Burg, welche die Wiege des jetzt gräflichen Geschlechtes Thürheim ist. – Die römischen Münzen, meint Dr. Raiser, welche hier gefunden werden, setzen den Aufenthalt der Römer auf diesem Hügel außer Zweifel. Der vorige Pfarrer in Pfaffenhofen Sebastian Dirrle von Glött soll einen ganzen Topf voll römischer Kupfermünzen (1824) gesammelt haben, welche man ihm in vielen Jahren auf dem Altar opferte; nach seinem Tode geriethen sie als werthloses Kupfer in Judenhände und wurden zu Platten umgeschmolzen. – Der frühe Bestand des edlen Geschlechtes zu Thürheim, welches sich im Mittelalter auf dem Thürleberge eine Burg erbaute und nach dieser und dem Orte Thürheim sich nannte, ist durch Urkunden, soweit dieselben mit solchen Geschlechtszubenennungen nach Burgen und Orten reichen, vielfach erwiesen. Die Burg zu Thürheim, deren Name in den ältesten Urkunden in verschiedener Schreibweise vorkommt (nämlich 1048 Turehaim, 1126 bis 1179 Tureheim, 1243 Tierhaim, 1266 und 1278 Turheim, im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert Thürhaim), wäre nach Raiser’s Ansicht entstanden, als das Nonnenkloster St. Stephan in Augsburg vom Bischof Eberhard I. c. 1047 die Vergabung der Kirche von fünf Huben und den Zehent im Seelgelände (Güter ad pias causas) zu Pfaffenhofen und allen Zehent in den beiden Orten Thürheim (auch Thurhaim) erhielt, und es sodann nothwendig fiel, dieses Klostergut durch eigene örtliche Subadvocatur schützen zu lassen. Die Familie selbst, sowie alle älteren Genealogen: Bucellinus, Bruschius, Hohenegg, Hübner, Gauhe, Zedler u. s. w., wie auch neuere: Kneschke, Soltmann, führen die Stammreihe des Thürheim’schen Geschlechtes bis auf den Ritter Aribo, der 883 auf seiner gleichnamigen Burg gesessen haben soll, zurück. Nedopil führt in seinen „Adelsproben aus [270] dem deutschen Ordens-Centralarchive“ Bd. II, S. 381 unter Zahl 6823 ein diesbezüglich copirtes Document an. Aribo’s Enkel Ritter Heinrich von Thürheim turnierte zu Costnitz 948; – Wilburg von Thürheim war 966 Aebtissin des edlen Frauenklosters zu Augsburg (Sebastiani Muensterii „Cosmographia“ [Basel 1572] pag. 889); – endlich eben erwähnten Heinrichs Urenkel Goswin von Thürheim machte den Kreuzzug unter Gottfried von Bouillon 1099 mit und erhielt die Dornenkrone auf sein Verlangen zum bleibenden Andenken ins Wappen. Nach den Monumenta boica und Ritter von Lang’s Regesta boica sind folgende Thürheim im zwölften, dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert am meisten beurkundet: 1126 bis 1179 Egino; 1233 Wernhard; 1234 Conrad; 1236 bis 1285 zwei Ulriche; 1243 bis 1266 Goswin (alias auch Gebwin), Abt zu St. Ulrich in Augsburg; 1254 Heinrich; 1256, 1271, 1278, 1281 ein zweiter Conrad; 1279 Williburg; 1291 bis 1294 Wiltrick; 1244 Swigger; 1312 ein zweiter dieses Namens; 1309 Heinrich, genannt der Schöne; 1322 Johann; 1343 Menegoldus; 1330 bis 1346 Wiltrick, Aebtissin des edlen Frauenklosters St. Stephan zu Augsburg; 1341 Gertraud, Klosterfrau daselbst, 1340 Ulrich miles als Zeuge u. s. w. Um 1360 scheinen die Thürheim ihre gleichnamige Stammburg verloren zu haben, denn sie begaben sich kurz nach deren Zerstörung in die Gegend von Ehingen und in das Biber- und Roththal, wo sie bei Weißenhorn sich ansässig machten. 1420 sind Hans und Ulrich von Thürheim beurkundet. Ersterer besaß einen von Moriz von Waldkirch erkauften Hof zu Schwenningen, und Ulrich der Thürheimer ein Gut zu Bertholdshofen als bischöflich augsburgisches Lehen. 1450 wurde Magdalena von Thürheim Aebtissin zu Königsfelden in der Schweiz. – Das Rittergut Bibrachzell in Schwaben kam 1479 durch Kauf an das Thürheim’sche Geschlecht, welches laut des im Weinberger Archive vorhandenen Original-Attestates der Reichsritterschaft des Viertels an der Donau 1488 diesem Stande einverleibt wurde, und in dem Verzeichnisse der Mitglieder des Bundes St. Georgenschild von diesem Jahre erscheinen unter den Theilnehmern an der Donau Eberhard von Thürheim der Aeltere und der Jüngere (Vater und Sohn), welche nach einer Urkunde des Klosters Roggenburg 1479 Bibrachzell nebst Zugehör, d. i. Wallenhausen, Asch, Winneden, Unter-Reichenbach, mit einem Antheile an Ober-Reichenbach bei Roggenburg gelegen, von dem Herzoge von Bayern als damaligem Inhaber der Herrschaft Weißenhorn oder der Grafschaft Marstetten und der Veste Buch zu bayrischen Lehen erhalten haben. 1564 wurde Christoph von Thürheim in die böhmische Landmannschaft aufgenommen (und am Sonnabend nach St. Anna 1677 abermals bestätigt). – Dessen Sohn Philipp Jacob erwarb durch seine Vermälung mit Cordula Herrin von Nußdorff, der Letzten ihres Stammes, 1587 die Nußdorff’schen Güter Fischbach und Stockenfels in der Oberpfalz bei Regensburg. In Folge dessen wurde bei Vermehrung des Stammwappens 1666 anläßlich der Erhebung der Familie in den Reichsgrafenstand das Nußdorff’sche (silbernes Einhorn im schwarzen Felde) mit dem ersteren vereint. Johann, oder wie er gewöhnlich genannt wird, Hans Christoph von Thürheim machte sich in Oberösterreich ansässig und wurde am 21. Mai 1627 in die dortige Landmannschaft aufgenommen, nachdem er schon früher, mit Diplom Kaiser Ferdinands II. ddo. Wien 12. Februar 1625, für sich und seine gesammte männliche und weibliche Descendenz in Anbetracht „seiner eigenen Verdienste und seines uralt adeligen Herkommens“ den Reichsfreiherrenstand erhalten hatte. 1629 kaufte er von den ihres evangelischen Religionsbekenntnisses halber ausgewanderten Herren und Freiherren von Zelking die Herrschaft Weinberg cum apertinentiis, d. i. den Schlössern und Herrschaften Dörnach und Wartberg in der Gegend von Freistadt im Mühlviertel Oberösterreichs. Dieser Besitz erhielt Ende des siebzehnten Jahrhunderts die Bestimmung, als unzertrennbares Familieneigenthum Fideicommiß zu werden. Es wurde nämlich angeordnet, daß es sich nach dem Rechte der Erstgeburt in Einer Linie vererben solle, nicht veräußert werden dürfe und nach Aussterben der männlichen Descendenz von den Cognaten, d. i. weiblichen Nachkommen, des letzten Besitzers gegen den fideicommissarischen Einstand von Zweimalhunderttausend Gulden, den erbberechtigten Agnaten der nächsten Linie überlassen werden müsse. Auf diesen festgesetzten Einstand ist die fideicommissarische Eigenschaft gegründet; und könnte oder wollte der nächste Agnat der neuen Linie denselben nicht leisten, so fällt die Herrschaft [271] den Töchtern des letzten Besitzers zu. Bisher trat nur ein solcher Präcendenzfall ein, als Graf Joseph Wenzel Thürheim nach Absterben der männlichen Descendenz der älteren Linie noch bei Lebzeiten und mit Einwilligung seines Vetters Christoph Wilhelm Grafen Thürheim 1806 die Herrschaft Weinberg gegen Auszahlung des gesetzlichen Einstandes von 200.000 fl. übernahm, welche Zahlung den drei Töchtern des genannten letzten Besitzers geleistet wurde. In Folge dieser Institution hat sich gedachter Besitz bis heute in der Thürheim’schen Familie erhalten und befindet sich gegenwärtig in den Händen Ludwig Egberts Grafen von Thürheim. Ein charakteristischer, das Geschlecht der neuen Besitzer ehrender Zug sei hier erwähnt. Schon in früheren Zeiten hatten die ehemaligen Herren von Weinberg, die Freiherren von Zelking bei der von ihnen gestifteten St. Wolfgangskirche zu Käfermarkt, sowie bei dem von ihnen daselbst erbauten Spitale fromme Stiftungen gegründet. Nach dem Uebertritte der Herren von Zelking zum Protestantismus geriethen dieselben jedoch gänzlich in Verfall. Bei dem ratenweisen Ankaufe der Herrschaft Weinberg war noch ein Kaufschillingsrest zu Gunsten der früheren Besitzer verblieben, der aus dem Grunde nicht ausgezahlt werden konnte, weil die in die Schweiz emigrirten Freiherren von Zelking plötzlich, und zwar nur fünf Jahre nach dem geschlossenen Verkauf. 1684 verschollen und unauffindbar waren. (Es ist auch seither längst historisch erwiesen, daß im selben Jahre Ludwig Wilhelm Freiherr von Zelking als der letzte männliche Sprosse dieses einst sehr mächtigen österreichischen Dynastengeschlechtes zu Genf gestorben ist.) Nachdem nun bereits über ein Jahrhundert seit der 1629 erfolgten Besitznahme der Herrschaft Weinberg durch die Thürheim’sche Familie verflossen war, ohne daß ein Herr von Zelking oder irgend ein Berechtigter sich gemeldet hatte, beschlossen die vier Brüder Johann Wilhelm, Franz Joseph, Joseph Gundakar und Leopold Maximilian Grafen von Thürheim in ihrem Erbschafts- und Abfertigungsvergleich ddo. Linz 19. Februar 1738, mit jenem Kaufschillingsreste sowohl die ehemaligen Zelking’schen Stiftungen zu erneuern als durch neue zu vermehren. Der älteste der vier Brüder, Johann Wilhelm Graf Thürheim übernahm den Vollzug dieses pietätvollen Entschlusses und errichtete darüber einen eigenen Stiftungsbrief ddo. Weinberg 23. December 1739. Alle seine Nachfolger haben testamentarisch dem Spitale und den Ortsarmen Beiträge zu sofortiger Austheilung legirt. Hans Christophs Freiherrn von Thürheim vier Söhne Leopold, Franz Leopold, Christoph Leopold und Philipp Jacob erhob Kaiser Leopold I. mit Diplom ddo. Wien 30. October 1666 in den Reichsgrafenstand. Ihr Wappen wurde vermehrt und ihnen gestattet, folgenden Titel zu führen: „Reichsgrafen und Herren von Thürheim, Freiherren von Bibrachzell, Herren von Ober- und Nieder-Reichenbach“. Diese vier genanntes Brüder [siehe Stammtafeln] stifteten ebenso viele Linien, von denen jedoch nur noch jene Christoph Leopolds fortblüht. Franz Leopold Graf Thürheim erhielt mittels kaiserlichen und königlichen Diploms ddo. Wien 14. April 1683 erneuert das Incolat in Böhmen mit der Aufnahme in den Herrenstand dieses Königreiches; sein Sohn Franz Sebastian, k. k. Feldmarschall und durch mehrere Jahre erster kaiserlicher Commissär des ungarischen Landtages, laut Diploms Kaiser Karls VI. ddo. 6. September 1722 für sich und seine (1782 mit seinem Sohne Franz Ludwig erloschene) Descendenz das königlich ungarische Indigenat. Christoph Wilhelm Graf Thürheim, ältester Sohn Christoph Leopolds, erlangte vom Kaiser Joseph I. mit Diplom ddo. Wien 24. September 1705 für sich und seine männliche Descendenz das Oberst-Erbland-Falkenmeisteramt des Erzherzogthums Oesterreichs ob der Enns, und mit Diplom Kaiser Karls VI. ddo. Wien l. August 1724 wurde ihm die erneuerte Aufnahme in den böhmischen Herrenstand für sich und die von ihm abstammende Linie bestätigt. Joseph Gundakar Graf Thürheim, Christoph Wilhelms fünftgeborener Sohn, erhielt 1749 von seiner Mutter Maria Francisco Michaela geborenen Gräfin von Kuefstein die von dieser nach Aussterben der oberösterreichischen Linie ihres Geschlechtes ererbten Herrschaften Hartheim, Schwertberg und Windeck, welche beiden letzteren nebst dem 1770 von ihm erkauften Schlosse Pragstein gegenwärtig im Besitze seines Urenkels Ludwig Egbert Grafen Thürheim sind. – Das Geschlecht der Thürheimer blieb, stets eingedenk der seit dem ersten Kreuzzuge in seinem Wappenschilde geführten Dornenkrone des Weltheilandes, [272] dem herkömmlichen Glauben der Vorfahren treu; und weder in der Reformationszeit, in welcher der größte Theil des deutschen Adels zur Lehre Luther’s übertrat, noch später hat es einen Abfall irgend eines Gliedes vom Katholicismus zu verzeichnen. Seit Ansiedelung der Familie in Oesterreich widmeten sich die älteren Söhne vorzugsweise dem Dienste ihrer engeren Heimat Oberösterreich, als Landeshauptleute, Landschaftspräsidenten und erste Verordnete des Herrenstandes; – die jüngeren Söhne dagegen weihten sich mit Vorliebe dem kaiserlichen Waffendienste, zwei von ihnen erreichten die Feldmarschallswürde, die meistern aber fielen schon in jungen Jahren auf dem Schlachtfelde, namentlich in den Türkenkriegen. Im deutschen Ritter- und Malteserorden, sowie auf den Hochstiftern zu Augsburg, Breslau, Passau, Olmütz und Regensburg schwuren zahlreiche Sprossen des Geschlechtes auf. Mehrere bekleideten die Würde eines geheimen Rathes, die meisten jene eines Kämmerers; dagegen finden wir im eigentlichen Hofdienste eine sehr geringe Zahl. Versippt und verschwägert waren die Thürheim mit den ältesten und angesehensten Geschlechtern Oesterreichs und des deutschen Reiches, sowie mit einigen fremden Familien, und zwar mit den Grafen von Althann, Berghe de Trips, Brandis, Cavriani, Clam, den Marquis Chasteller, den Grafen Contarini, Eck, den Freiherren von Eyb, den Grafen Gaisruck, Gersdorff, Goës, den Freiherren Hager zu Allentsteig, den Grafen Hallwyl, Kaunitz-Rietberg. Kueffstein, Künigl, den Herren von Knöringen, den Grafen Lengheim, Liechtenstein-Castelkorn, Lodron-Laterano, Migazzi, den Herren von Nußdorff, den Marschällen von Pappenheim, den Grafen Preysing, Fürsten Rasoumoffsky, den Grafen Saint Julien, Salburg, Sandizell, Seckendorff, Seinsheim, Sprinzenstein, Starhemberg, Tauffkirchen, Törring, Wallis u. s. w. Der Besitz des Geschlechtes war häufigem Wechsel unterworfen. Außer dem bereits erwähnten noch gegenwärtig ihr gehörigen besaß die Familie Thürheim: 1379 bis 1786 das Ritterlehngut Bibrachzell mit den dazu gehörigen Ortschaften Ober und Nieder-Reichenbach; 1587 bis 1811 die Herrschaften Fischbach und Stockenfels in der Oberpfalz nächst Regensburg nebst einem Hause in Amberg; 1635 bis 1653 Schloß und Dorf Schwendt einst Altschwend im Innviertel; 1644 bis 1800 ein sogenanntes Freihaus in der Altstadt zu Linz; 1670 bis 1720 die Herrschaften St. Pantaleon und Steinbach in Niederösterreich; 1670 bis 1680 das Gut Dammbach bei Guttau im Mühlviertel; 1680 bis 1844 ein sogenanntes Freihaus im Markte Mauthausen; 1717 bis 1748 Schloß Lerchenthal bei Enns; 1719 bis 1748 Freisitz Forstberg, ebenfalls bei Enns; um 1738 bis 1749 zwei Häuser in der Vorstadt Wels (ehemaliges Kreisamtsgebäude und das vormalige Oellacher’sche Haus); 1745 bis 1783 Umblowitz un Budweiser Kreise Böhmens; 1749 bis 1799 Schloß und Dorf Hartheim im Hausruckkreise Oberösterreichs bei Alkoven; 1749 das Hartschlössel bei Schwertberg, verfallen; 1749 bis nach 1793 Ponneggen bei Schwertberg; 1774 bis 1802 Schloß Hagenberg nächst Wartberg und Pottendorf nächst Kattstorf im Mühlviertel; 1783 bis 1794 (durch die Revolution verloren) Schloß und Gut Ermeville bei Lüttich im heutigen Königreich Belgien; ein Haus am oberen Graben zu Linz Nr. 784; 1793 bis 1803 Landgut Puchenau bei Linz, in den 1790er Jahren gekauft von Joseph Wenzel Grafen Thürheim und um 1803 wieder verkauft; Herrschaft Chottowin in Böhmen; 1835 bis 1852 Haus alte Nr. 783, in der Wollzeile zu Wien. [Quellen. a) Handschriftliche: Extracte aus den kurfürstlich bayrischen Lehnbüchern der Herzoge Albrecht IV., Wilhelm III., Albrecht V., Wilhelm IV. und Maximilian I. 1488 bis 1651. – Original-Frei-, Schutz- und Schirmbrief Kaiser Maximilians II. ddo. Prag am 13. Februar 1570 für Christoph von Thürheim. – Bestätigungsdiplom der Aufnahme Christoph von Thürheim’s in die böhmische Landmannschaft 1564 in Abschrift davon am Sonnabend nach St. Anna 1677 im gelben Kaufquatern. – Diplom Kaiser Ferdinands II. ddo. Wien 12. Februar 1625 Erhebung in den Reichsfreiherrenstand für Hans Christoph von Thürheim. – Diplom Kaiser Leopolds I. ddo. Wien 30. October 1666 Erhebung in den Reichsgrafenstand und Wappenvermehrung für die Brüder: Leopold, Franz Leopold, Christoph Leopold und Philipp Jacob Freiherren von Thürheim. – Incolatsdiplom des Grafen Franz Leopold von Thürheim ddo. Wien [273] 14. April 1683 und ein ebensolches für Christoph Wilhelm Grafen von Thürheim ddo. Wien am 1. August 1724, ihre Aufnahme in den böhmischen Herrenstand betreffend. – Verleihungsdiplom des Oberst-Erbland-Falkenmeisteramtes in Oberösterreich ddo. Wien am 24. September 1705 für Christoph Wilhelm Grafen Thürheim und seine Descendenz. – Verleihungsdiplom des k. ungarischen Indigenats ddo. 6. September 1722 für den k. Feldmarschall und Landtagscommissarius Franz Sebastian Grafen von Thürheim. – Originalattestat der löblichen Reichsritterschaft des Viertels an der Donau, s. d. Ehingen 12. September 1720. – Die Aufnahmsbulle des Grafen Andreas Thürheim vom Malteserorden ddo. 13. Mai 1851. – Achtundzwanzig Ahnenprobedocumente desselben im Malteserordensarchive zu Prag. – Sechsundvierzig theils Originaldocumente, theils vidirte Copien, die Familie Thürheim betreffend, im deutschen Ordens-Centralarchive zu Wien nach Leopold Nedopil’s „Deutschen Adelsproben“ inhaltlich genau angeführt unter Nr. 1090, 1092, 2949, 1076, 1089, 3165, 4426, 5436, 5441, 5963, 6088, 6089, 6094, 6095, 6711, 6714, 6727, 6819 bis 6846, 7772; ferner verschiedene Lehnbriefe, Kaufcontracte, Eheverträge, Geheime Raths-, Kämmerer-, Sternkreuzordensdiplome u. s. w. b) Gedruckte: Monumenta boica Bd. XIV, S. 246, 248; Bd. XXII, S. 50, 222; Bd. XXIII, S. 70; Bd. XXXIII, S. 70, 71, Nr. 69; Bd. XXXVI, S. 311, 312. – Lang’s Regesta boica Bd. II, S. 252; Bd. III, S. 73, 85, 103, 211, 277, 367; Bd. IV, S. 139, 779. – Casp. Bruschii Supplement, fol. 186. – Bucellini. Stematogr. Bd. III, S. 237; Bd. IV, S. 170. – Imhof. Proc. Mantis., Nr. 32, Bd. II, S. 219. – Hübner. Genealogische Tabellen, Band III, Tabelle 899–901. – S. Muensterii Cosmographia (Basel 1572) S. 889. – Wolfg. Lazzius de migratione gentium de Suevis, lib. VIII, fol. 482. – Ant. Jos. Jacob Grosser. Comitium Palatinum, fol. 1142. – Dr. Philipp Jacob Spener. Opera heraldica, Bd. I, S. 164. – Zedler’s Universal-Lexikon, Bd. XLIIII 1879–1881. – Gauhe, Bd. I, S. 2555 bis 2557. – Freih. von Hohenegg, Bd. II, S. 639 bis 662. – Gebhardi. Genealogische Geschichte, 1776, Bd. I, S. 712. – Seiffert’s Ahnentafeln, 1716, Band V, Tab. 2. – Siebmacher’s Wappenbuch, Bd. I, S. 127. – Lang’s Adelsbuch des Königreichs Bayern, S. 81, 82. – Tyroff’s Wappenbuch der österreichischen Monarchie, Bd. VII, S. 86; der bayrischen, Bd. II, S. 30, Bd. XI, S. 13. – Verfassungen des St. Georgenschildes, IV. Theil de anno 1488. – Freiherr von Ledebur, Bd. III, S. 18. – Jakobi. Staatshandbuch 1800, S. 362 und 363. – Hellbach. Adelslexikon (Ilmenau 1826) Bd. II, S. 586. – Soltmann’s Genealogisches Handbuch (Gotha 1855), S. 1000 bis 1002. – Kneschke’s Grafenhäuser der Gegenwart, Bd. II, S. 550 bis 553. – Kneschke. Allgemeines deutsches Adels-Lexikon, Bd. IX, S. 206 bis 208. – Denkwürdigkeiten des Oberdonaukreises von Dr. Raiser (Augsburg 1824/25) Seite 36 u. f. – Deutscher Ordenskalender 1803. – Verhandlungen des historischen Vereins von Oberpfalz und Regensburg, Bd. XVII und IX der neuen Folge 1856, S. 293 bis 437. – Urkunde von St. Stephan zu Augsburg und Wappenbuch dieses Stiftes. – Genealogische Staatshandbücher von Krebel, Jakobi und Varentrapp, sowie Gothaische Taschenbücher die verschiedenen Jahrgänge Artikel Thürheim, insbesondere der letztern 1851 und 1872 mit einer Filiationstabelle u. s. w.

[288a] [WS 1]
I. Stammtafel der Reichsgrafen und Herren von Thürheim, Freiherren auf Bibrachzell, Herren auf Ober- und Nieder-Reichenbach.
Aribo Herr auf Thürheim 883 in Schwaben.

Werner 922.

Heinrich I. [21][1],
948 auf dem dritten Turnier zu Constanz.
Swigger 980.

Wolfart 1040.
Anna Burggräfin von Klehe.

Goswin 1093 [18].

Egino I., der erste beurkundete Thürheim [8],
1126–1179.
Wilburg,
966 Aebtissin des Frauenklosters
in Augsburg.
Wolfhart 1183. Egino II. 1179. Heinrich II. [21]
† in Cypern 1175.
Wicker (alias Wilhelm) † 1215.
Edle von Haydegg.
Ulrich I. † 1236 [38],
Minnesänger.
Goswin (auch Gebwin),
1244 Abt zu St. Ulrich und Afra in Augsburg[WS 2],
† 1267.
Ulrich II. 1262 [38].
Ingenua von Rottenstein.
Erkinger † ⚔.
Walburga,
Nonne zu St. Stephan in Augsburg.
Heinrich †. Ursula,
vm. Konrad von Gabelsberg.
Konrad,
Vogt des Klosters Weihenberg in Wertingen,
† um 1308.

Johann um 1330.
Margaretha von Aschwang.
Menegoldus,
Augustiner-Chorherr,
† 1344.
Ulrich III. 1370 [39].
N. N. Aersinger.
Agnes,
vm. Wilhelm von Degenberg.
Georg.
N. von der Albm.
Eberhard I. um 1430.
Edle von Stötzingen.
Anna,
vm. Conrad Schragg von Knöringen.
Philipp †. Hermann.
Beatrix Awerin.
Wilhelm,
N. von Pauls.
Christine †. Moriz.
Edle von Tannegg.
Magdalena,
Nonne,
† 1488.
Eberhard II. der Jüngere.
1488 Reichsritter, † 1494,
1) Anna Strehler von Loppenhausen.
2) Margaretha Marschall von Dornsberg.
Conrad †. Johannes.
Edle von Truchtlingen.
Ulrich IV. [40].
Cäcilia Erker von Kampfing, verwitw. J. Zenger.
Juliana.
vm. Jacob Brendl.
Egloff.
Barbara von Berlaching.
Ursula.
Johann Eberhard †. Wolf Ulrich.
Edle von Stingelheim.
Eberhard III.
Landvogt zu Eichstätt,
† 25. Jänner 1529.
1) Hildegard von Lichtenau.
2) Anna von Essendorf.
Juliana,
vm. Heinrich von Erps.
Moriz.
† als Kind.
Wilhelm.
geb. 1450.
1) Benigna von Tannegg.
2) Benigna Schragg von Knöringen.
Maria,
vm. Georg Haimberger.
Johann.
Edle von Blossenstorf.
Georg I.
1) Barbara von Auerbach..
2) Barbara von Staufen.

Wilhelm.
Margarethe von Echingen

Johann Christoph.
Renata von Muggenthal,
verwit. Seb. Lang von Tandern.
Martha
jung †.
Caspar.
Ursula von Vestendorf.
Maria,
vm. Hans Wilhelm
Hundt von Lauterbach.
Christoph, 1664 böhm. Landmann [4],
geb. um 1500, † 2. Jänner 1571.
Margarethe Marschall von Pappenheim und Oberndorf
† 8. Februar 1588.
Benigna,
vm. von Reischach.
Anna,
vm. Adalbert Schragg von Knöringen.
Juliana †. Johann Wilhelm
† 1583.
Margarethe von Riedheim.
Christoph
geb. 1536, † 1561.
Margaretha
geb. 1537,
vm. Hans Christoph
von Gundelheim.
Hans Eberhard
geb. 1538, †.
Anna
geb. 1539,
vm. David von Jaxtheim.
Erkinger
geb. 1541, jung †.
Elisabeth
geb. 1542,
vm. Hans Georg
von Parsberg.
Wolf Ulrich
geb. 1544, †.
Philipp Jacob [36]
geb. 1545, † 1597.
Cordula Herrini von Nußdorff
† 28. Juni 1616.
Moriz Heinrich
geb. 1546, † 1595.
1) Margaretha Marschall
von Pappenheim.
2) Margaretha von Eyb.
Christine
geb. 1547, †.
Maria Salome
geb. 1548, † 19. Jänner 1618.
Sophie
geb. 1550, †.
Renata
geb. 8. October 1588,
vm. Wolf Christoph von Sandizell.
Johann (Hans) Christoph [23],
16256 Reichsfreiherr,
geb. 2. Nov. 1589, † 14. August 1634.
Anna Martha Freiin v. Taufkirchen
† 1661.
Margaretha Katharina
geb. 1590, † als Kind.
Margaretha Elisabeth
geb. 1592,
vm. Strasser Graf Paradeiser.
Maria Jacoba
geb. 1595,
vm. Hans von Pepenhausen.
Hans,
Capuciner,
geb. 1597, †.
Philipp Jacob
jung †.
Veit Christoph [41]
⚔ 1596 in Ungarn.
Hans Martin.
Ursula von Seckendorf.

Margarethe Susanne,
vm. Heinrich Conrad
von Eyb.
Caspar Moriz [3],
Deutscher Ordensritter,
† 1630.
Cordula
geb. 1620,
jung †.
Franz Wilhelm Christoph
geb. und † 1620.
Leopold,
1666 Reichsgraf,
geb. 23. April 1623, †.
Anna Elisabeth Freiin
Perger von Clam.
Franz Leopold,
siehe II. Stammtafel.
Maria Elisabeth
geb. 18. März 1626.
† 1700,
vm. Hans Christoph
Freih. Perger v. Clam.
Maria Eleonore
geb. 1627, † 1635.
Christoph Leopold,
siehe II. Stammtafel.
Philipp Jacob,
siehe II. Stammtafel.
Maria Sidonie
geb. 10. Februar 1633,
† 1655,
vm. Hans Ehrenreich
Schiffer zu Freiling.
Hans Gottfried
geb. 1658, †.
Hans Christoph Wilhelm,
Domherr,
geb. 14. Jänner 1652, †.
Hans Ferdinand [20]
geb. 1656, † 1684 ⚔.
Hans Ehrenreich [20]
geb. 1660 † 1684 ⚔.
Hans Adam [20]
geb. 1665, † 1684 ⚔.
Anna Eleonore
geb. 1653, † 28. März 1716,
1) vm. Hans Christoph Graf Sprinzenstein.
2) Joh. Darmind Graf Preysing.
Maria Francisca
geb. 30. November 1559,
† 12. Juni 1727
Zwei Söhne
Zwei Töchter
} jung †.
[288b] [WS 1]
II. Stammtafel der Reichsgrafen und Herren von Thürheim, Freiherren von Bibrachzell, Herren auf Ober- und Nieder-Reichenbach.
Hans Christoph [23][2]
geb. 2. November 1589, † 14. August 1634.
Anna Martha Freiin von Tauffkirchen
† 1661.
Leopold,
geb. 1623, †.
siehe die I. Stammtafel.
Franz Leopold, 1666 Reichsgraf, 1683 böhm. Herrenstand [13],
geb. 23. April 1624, † 12. November 1700.
1) Francisca Susanna Gräfin Brandis.
2) Johanna Eleonora Svihovsky von Risenberg † 12. August 1718.
Christoph Leopold, 1666 Reichsgraf [5],
geb. 10. December 1629, † 9. August 1689.
1) Anna Judith Gräfin Salburg
† 25. December 1668.
2) Maria Katharina Gräfin von Preysing,
wiedervm. Johann Ferdinand Graf Salburg
† 5. Mai 1739.
Die Töchter Hans Christophs
siehe auf der I. Stammtafel.
Philipp Jacob, 1666 Reichsgraf [37],
geb. 1 Mai 1631, † 25. September 1672.
Maria Magdalena Martha Gräfin Salburg,
wiedervm. Hans Reichard von Salburg
† 1711.
Hans Christoph
geb. und † 1663.
Franz Sebastian [S. 291].
1722 ungarisches Indigenat.
geb. 2. Febr. 1665, † 10. April 1726.
Maria Maximiliana Rebecca Gräfin
Salburg † 1746.
Franz Anton [10]
geb. 1668,
† 9. Juli 1701, ⚔.
Joseph Franz
geb. 1682.

Franz Joseph
geb. 1684.

Maria Josepha
geb. 1693.




}jung †.
Karl Joseph [28]
geb. 1685, † 1709.
Franz Ernst
geb. 1688.
Maria Theresia
Gräfin Hallwyl.
Maria Katharina
geb. 1690, † 1711,
vm. Joseph Karl
Graf Hallwyl.
Zwei Kinder
jung †.
Maria Elisabeth
geb. 1672, †.
Franz Philipp Gottlieb [15][WS 3]
geb. 21. April 1673, † 1748.
Maria Antonia Margaretha Gräfin Starhemberg
† 7. April 1720.
Maria Johanna Walburga
geb. 7. Juni 1727, † nach 1800,
vm. Franz Graf Liechtenstein-
Castelcorn † 1762.
Maria Theresia Josepha
geb. 17. März 1728,
† 6. März 1756,
vm. Johann Karl Graf
Spork † 1790.
Maria Anna Josepha
geb. 10. Sept. 1704, † 1769.
vm. Hans Joseph Ferdinand Joachim
Freiherr Perger von Clam.
Maria Guidobaldine
geb. 5. Mai 1708, † Mai 1766,
vm. Franz Joseph Ernst Graf
von Sprinzenstein.
Ferdinand Gundaker
geb. 1709, † 1770.
Fünf Töchter,
fünf Söhne
jung †.
Maria Rosa Regina
geb. 7. Nov. 1705, † 26. März 1777,
vm. Franz Wenzel Graf Wallis
† 17. Jänner 1774.
Maria Antonia
geb. 13. Dec. 1706, † 1785.
vm. Nicolaus Revertera
Duca di Salandra
† 14. Februar 1752.
Franz Ludwig [S. 288]
geb. 27. Juni 1710,
† 10. Juni 1782.
Elisabeth von Bogotsnak
geb. 1721, † 1787.
Drei Söhne
in früher Kindheit †.
Bayrische Linie.
Anna Sidonia
geb. 23. Dec. 1658, †,
vm. Felix Graf
Preysing.
Maria Francisca
geb. 20. Jänner 1660, †,
vm. 1) Julius Graf Rottal.
2) Rudolph Graf Gersdorf.
Christoph Wilhelm der Aeltere [6],
1705 Oberst-Erbland-Falkenmeister,
1724 böhm. Herrenstand,
geb. 13. März 1661, † 8. Jänner 1738.
Maria Francisca Michaela Gräfin
Kuefstein
† geb. 1669, † 17. August 1751.
Franz Christoph [11]
geb. 13. April 1662,
† ⚔ 23. Sept. 1684.
Katharina Elisabeth,
Augustinerin.
geb. 13. April 1663.
Otto Karl Christoph,
Domherr,
geb. 18. Dec. 1664,
† 1700.
Georg Sigmund [17]
geb. 22. Oct. 1666, † 27. Nov. 1738.
Maria Katharina Freiin von Closen
zu Haydenburg
† 1706,
für dieses Lexikon gegenstandslos.
Judith Isabella
geb. 31. October 1667,
† 30. Jänner 1736,
vm. Leonhard Simpert
Graf Törring-Jettenbach
† 1734.
Veit Christoph
geb. und † 1668.
Maria Johanna Katharina,
Ursulinerin,
geb. 25. Juni 1679, † 1763.
Maria Anna Elisabeth,
Ursulinerin.
geb. 12. September 1680
† 1765.
Johann Christoph
geb. 1682.

Johann Christoph Joseph
geb. 1684,

Johann Christoph Cajetan
geb. 1686.
in der Kindheit
†.
Maria Johanna Josepha
geb. 24. Mai 1687, †,
vm. Andreas Graf Lengheimb.
Maria Josepha Elisabeth
geb. 20. September 1691, † 12. Februar 1726,
vm. 1) Karl Graf Eck
† 1719.
2) Max Graf Seinsheim
† 1737.
Johann Wilhelm [S. 294]
geb. 3. August 1692,
† 23. April 1749.
Marie Albertine Gräfin
Sprinzenstein, wiedervm.
Karl Graf Molza
geb. 1710, † 10. März 1754.
Franz Joseph,
Domherr,
geb. 6. Jänner 1694,
† 26. April 1768.
Heinrich Wilhelm Otto [22]
geb. 5. Jänner 1695,
† ⚔ 10. Dec. 1719.
Maria Anna Karoline
geb. 31. Dec. 1695,
† 1769,
vm. Johann Graf von
Goës

† 8. August 1764.
Francisca Marie [9]
geb. 15. Februar 1697,
† 17. August 1772,
vm. Gundemar Joseph
Graf Starhemberg
† 21. Februar 1743[WS 4].
Eleonore Jacobine
geb. 21. Juli 1698,
† 23. August 1767,
vm. Norbert Anton
Oswald Graf von Salburg.
Maximiliane
Philippine
geb. und † 1700.
Michele Eleonore
geb. 1705, † 1760.
Maria Josepha
geb. und † 1707.
Anna Karoline
geb. 13. Juni 1701,
† 28. Juni 1730.
Guidobald Maximilian
[19],
Deutscher Ordensritter,
geb. 13. Juli 1702
† ⚔ 3. October 1737.
Francisca Aloisia
geb. 1. Jänner 1704,
† 29. December 1772,
vm. Max Guidobald
Graf Cavriani.
Maximiliana
Xav. Josepha
[33]
geb. 2. Dec. 1704,
† 9. Dec. 1735.
Joseph Gundakar
[S. 300]
geb. 23. Februar 1709,
† 25. Jänner 1798.,
Maria Dominica,
Freiin Hager zu Allentsteig,
geb. 11. Juni 1721,
† 3. März 1793
Leopold Maximilian,
Domherr,
geb. 23. Jänner
1710, † 1738.
Christoph Wilhelm der Jüngere [S. 284]
geb. 3. Jänner 1731, † 29. Juli 1809.
1) Antonia Maria Gräfin Kaunitz-Rietberg [2]
geb. 17. Mai 1745.
† 30. Juni 1769.
2) Maria Anna Gräfin Künigl, verwitw. Graf
Caspar Migazzi [S. 305]
geb. 10. November 1743, † 11. October 1798.
3) Maria Gräfin Gaisruck
† 1840.
Aloisia Francisca
geb. 24. Jänner 1732,
† 1809,
vm. Joseph Gugard
von Saint-Julien Graf
von Waldsee
† 5. Jänner 1794.
Anton Norbert
geb. 1733. † 1746.
Maria Maximiliana,
Stiftsdame im Prager
Hradschin,
geb. 26. April 1735,
† 1777.
Maria Francisca,
Stiftsdame zu Mons,
geb. 13. Sept. 1736,
† 1774.
Maximilian Joseph [32]
geb. 20. Jänner 1739,
† ⚔ 15. August 1760.
Franz Joseph [S. 286],
Deutscher Ordensritter,
geb. 18. August 1740,
† 3. Mai 1824.
Josephine Albertine
geb. 6. Februar 1742,
† 1765,
vm. Marqu. Franz
Gabriel von Chasteller
† 1790.
Ein Sohn, drei
Töchter jung †.
Joseph Wenzel Franz [S. 301]
geb. 13. September 1749,
† 21. August 1808.
Maria Luise Gräfin Berghe
de Trips, verwit. Graf Berlo-
Hausemont
geb. 24. April 1759,
† 16. September 1812.
Maria Theresia Josepha,
Stiftsdame zu Nivelles,
geb. 20. März 1751,
† 15. Jänner 1835.
Norbert Joseph [S. 308]
geb. 15. October 1760,
† ⚔ 11. August 1788 bei de
r Veteranischen Höhle.
Xaver
geb. und † 1765.
Maria Aloisia
geb. 6. August 1767,
† 25. Juni 1851,
vm. Christoph Graf Migazzi
† 1829.
Maria Wilhelmine
geb. 22. April 1772,
† 22. Februar 1868,
vm. Paris Graf Lodron
† 1824.
Maria Francisca
geb. 6. December 1774,
† im December 1848,
vm. Michael Max Graf Althann
† 28. November 1834.
Isabella
geb. 11. Juli 1784,
† 6. October 1855,
vm. Peter Graf Goës,
Ritter des goldenen Vließes
† 11. Juni 1846.
Constantine Dominica
geb. 14. November 1785,
† 7. October 1867,
vm. Andreas Fürst Rasoumoffsky
† 23. September 1836.
Luise Francisca Maria [30],
Stiftsdame zu Brünn,
geb. 14. März 1788,
† 22. Mai 1864.
Josephine
geb. 15. April 1791,
† im März 1847,
vm. Franz Graf Contarini
† 1869.
Joseph Ferdinand Ignaz [S. 298]
geb. 15. Mai 1794,
† 8. September 1832.
Leopoldine Gräfin Starhemberg
geb. 29. December 1793.
† 15. November 1859.
Maria Anna
geb. und † 1796.
Marie Leopoldine
geb. 4. April 1817,
vm. Camillo Rüdiger Fürst von Starhemberg
geb. 8 September 1804, † 9. Juni 1872.
Ludwig Egbert [S. 303],
Rechtsritter des Johanniterordens,
geb. 27. Mai 1818.
Andreas Joseph [S. 265]
geb. 17. Mai 1827.
1) Clotilde Marie Justine Freiin von Hennet
geb. 26. September 1834, † 12. December 1871.
2) Sophie Gabriele Pauline Freiin Zeßner-Spitzenberg
geb. 24. Jänner 1844.
Therese Leopoldine
geb. 30. April 1831,
vm. Louis Baron Schwiter.
Marie Leopoldine
geb. 11. September 1868.
Therese Leopoldine
geb. 2. December 1871.
Ludwig Goswin
geb. 3. Juli 1874.

  1. Die in den Klammern [] befindlichen Zahlen weisen auf die kürzeren Biographien, welche sich auf S. 273–384 (Nr. 1–41) befinden, wenn aber ein S. voransteht, auf die Seite, auf welcher die ausführliche Lebensbeschreibung des Betreffenden steht.
  2. Die in den Klammern [] befindlichen Zahlen weisen auf die kürzeren Biographien, welche sich auf S. 273–384 (Nr. 1–41) befinden, wenn aber ein S. voransteht, auf die Seite, auf welcher die ausführlichere Lebensbeschreibung des Betreffenden steht.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. a b In der Vorlage ohne Seitenzahl.
  2. Vorlage: Ausgsburg.
  3. Vorlage: [14].
  4. Vorlage: 1543.