BLKÖ:Zauner Edler von Falpatann, Franz

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 59 (1890), ab Seite: 203. (Quelle)
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Zauner Edler von Falpatann, Franz (Hofstatuarius, geb. zu Falpatann in Tirol 1746, gest. zu Wien 3. März 1822). Ueber den Namen seines Geburtsortes, der bald Falpaton, Feldpeton, Kauns, Konutzberg heißt, wie über das Jahr seiner Geburt, als welches 1746 und 1748 angegeben erscheinen, sind die Biographen nicht einig. Das ist bestimmt, daß er in einem unansehnlichen Dörflein des Unterinnthals als Sohn armer Eltern geboren wurde und kaum ein Jahr alt, bereits seinen Vater durch den Tod verlor. Die Mutter, eine geborene Deutschmann, widmete nun, so weit es ihre Verhältnisse zuließen – sie hatte fünf Kinder – dem Sohne alle Sorgfalt, und als ihr Bruder Joseph, Bildhauer aus Imst, der seine Kunst in St. Nicola unweit Passau ausübte, sie in Tirol besuchte, versprach er ihr, sich des Knaben, wenn derselbe Talent und Fleiß zeige, anzunehmen und ihn in seiner Kunst auszubilden. Nun hatte die Mutter keinen anderen Gedanken, als den Sohn auf seinen künftigen Beruf vorzubereiten. Er erhielt Meißel und andere Instrumente, Zirbelholz und als Vorbilder Berchtesgadener Schnitzereien, und diese thaten ihre Wirkung; was er als Spielerei trieb, wurde allmälig Neigung, zuletzt Lieblingsbeschäftigung. Als dann ein benachbarter Bildhauer, Namens Balthasar Horer, die Schnitzereien des Knaben sah, gab er ihm gern bessere Vorbilder und nahm ihn dann nach dem Benedictinerstift Marienberg in Tirol, wo er gerade arbeitete. Zauner zählte damals zehn Jahre. Nun konnte er auch zu seinem Onkel nach St. Nicola gehen, der dort eine ganz ansehnliche Werkstätte mit sechs Gesellen besaß, [204] welche Altäre, Kanzeln und allerlei Kirchengegenstände arbeiteten. Der Onkel, ein mittelmäßiger Künstler, mehr eigentlich ein geschickter Steinmetz, mit den Elementen des Steinmetz- und Holzschnitzfaches vollkommen vertraut, dazu ein ehrlicher Mann, ein Meister der alten Schule, nahm sich des Neffen warm an und lehrte ihn gründlich, was er verstand. Zehn Jahre arbeitete Zauner bei ihm und eignete sich in Bearbeitung jeden Stoffes eine mechanische Fertigkeit an, die ihm in der Folge bei Lösung der schwierigsten Aufgaben der Bildhauerkunst die wesentlichsten Dienste leistete, und deren mangelnde Kenntniß selbst der genialste Bildhauer oft nur zu sehr empfindet. So tüchtig vorgebildet, das Handwerksmäßige, das in jeder Kunst vorkommt, leicht und mit Geschick bewältigend, kam er 1766 nach Wien, von seinem Meister mit einem Empfehlungsschreiben an Professor Schletterer [Bd. XXX, S. 95] versehen, der sich auch des jungen Künstlers gütig annahm. Die erste Probe seines Könnens legte Zauner in zwei großen Engeln ab, die er im Steinbruch aus dem Groben meißelte und dann in acht Tagen fertig brachte. Auf der Akademie studirte er nun an den vorhandenen Kunstwerken und aus geeigneten Büchern mit allem Fleiß die Anatomie des menschlichen Körpers. Fünf Jahre arbeitete er daselbst, dann trat er in die Dienste des damals mit Arbeiten für den Schloßgarten in Schönbrunn beschäftigten Hofstatuarius J. W. Beyer [Bd. I, S. 364][WS 1], dem er nun wesentlich Dienste leistete, theils bei des Künstlers eigenen Schöpfungen, theils bei solchen, die, obwohl er sie allein ausführte, nicht als sein Werk galten. Indessen aber war in ihm doch der Drang nach Höherem erwacht, und je lebendiger derselbe wurde, desto unzulänglicher erschien ihm das von ihm bisher Geleistete. Dabei sah er weniger auf den Gelderwerb und vertiefte sich ins Studium der eigentlichen Kunst, insbesondere der antiken, ohne jedoch die bedeutendsten Schöpfungen neuerer Kunst zu vernachlässigen. Als er Raphael Donner’s Statuen, die nachmals den Brunnen auf dem Neuen Markt in Wien schmücken sollten, unter einem Haufen von Karren, Schaufeln und Taglöhnergeräthen entdeckte, trug er Sorge, sie von der barbarischen Last zu befreien. Neben seinem Fache studirte er mit allem Eifer Architectur, als eine in gewissem Grade dem Bildhauer unentbehrliche Wissenschaft. Die Bedürfnisse des Lebens bestritt er durch eine ganz eigenthümliche Arbeit. Der berühmte Anatom und Augenarzt Professor Jos. Barth ging eben daran, auf Kosten des Hofes ein Cabinet von aus Holz geschnitzten anatomisch-pathologischen Präparaten zu errichten und wählte zur Ausführung seines Planes unseren Künstler, dessen Genauigkeit und schärfste Treue in Nachahmung der Natur kennen zu lernen er Gelegenheit gehabt. Ein Jahr lang arbeitete Zauner an Barth’s Präparaten, und zwar mit solchem Erfolge, daß ihn die Kaiserin durch öffentliche Verleihung der goldenen Medaille auszeichnete und zur weiteren Vervollkommnung ermunterte. Als Beispiel seiner genialen Ausführung dieser Arbeit sei der von ihm aus Spindelbaum, vulgo Pfaffenkäppleinholz, in Basrelief geschnittene Schädel, der in das Museum der Universität kam, angeführt. Infolge seiner besonderen Geschicklichkeit in dieser Arbeit wurde ihm der ehrenvolle Antrag gestellt, für ein Jahrgehalt von 1000 fl. durch zwölf Jahre als anatomischer [205] Bildhauer thätig zu sein. So verlockend ihm dies erschien, die Ausübung einer rein mechanischen Kunstfertigkeit sagte ihm doch bei seinem Streben nach Höherem nicht zu, und er lehnte ab. Indessen hatte ein mächtiger Mäcen der Künste, der damalige Staatskanzler Fürst Kaunitz, von Zauner’s Kunstfertigkeit Kenntniß erhalten und ließ ihn sich vorstellen. Da der Fürst die oberste Leitung der Verschönerungsarbeiten in Schönbrunn unter sich hatte, beauftragte er ihn mit einer Bildhauerarbeit, die für einen dort zu errichtenden Brunnen bestimmt war. Viel Zeit hatte man dem jungen Künstler auch nicht gelassen. Aber schon in zwei Wochen stand das Modell vor dem Fürsten, fand dessen Beifall und den der Kaiserin, und Zauner wurde mit der Ausführung seines Entwurfes betraut. In sieben Monaten stand die Brunnengruppe: die österreichischen Flüsse Donau, Enns und Traun mit lieblichen Kindern und passendem Beiwerk fertig da und erntete solchen Beifall des Kaisers und des Fürsten, daß er durch den Beschluß, als österreichischer Pensionär nach Rom zu gehen, ausgezeichnet wurde. Es war dies 1776, er zählte damals dreißig Jahre. In Rom fand er an Mengs einen wohlwollenden Förderer, in dessen Kunstcabinete sich ihm reichlicher Stoff zu Studien darbot. Fünf Jahre arbeitete er in der ewigen Stadt, dann kehrte er als fertiger Künstler nach Wien zurück. 1782 wurde er akademischer Rath und Professorsadjunct, 1784 wirklicher Professor der Bildhauerkunst und Mitglied der k. k. Kunstakademie. In dieser Stellung begründete er durch seine Werke, namentlich durch das herrliche Kaiser Joseph-Denkmal auf dem Josephsplatze in Wien, welches dem Dichter Anastasius Grün Stoff zu einem seiner herrlichsten Gedichte gab, seinen Künstlerruhm. 1796 zum Hofstatuarius ernannt, wurde er 1806, nach Füger’s Berufung zum Director der k. k. Belvederegalerie, dessen Nachfolger als Director der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien. Nachdem er dann 1807 in den Adelstand mit dem Prädicate Edler von Falpatann erhoben[WS 2] worden, erhielt er noch eine goldene mit Brillanten besetzte Dose nebst einem Ehrengeschenk von 10.000 fl. und trat mit einem jährliche Gehalt von 3000 fl. in Pension. Zauner nimmt unter den Bildhauern nicht nur Oesterreichs, sondern aller Zeiten eine hervorragende Stelle ein. Als Hofstatuar beschäftigte er sich nur noch wenig mit Privatarbeiten, da er immer von Seite des kaiserlichen Hofes Aufträge hatte. Besonders verstand er es, colossalen Gestalten Anmuth und lebenswarme Schönheit zu verleihen, eine Fähigkeit, mit welcher nicht viele Bildhauer begabt sind.

Uebersicht der Arbeiten Zauner’s, so weit dieselben bekannt sind. Eine Copie des Apollo vom Belvedere. – Andromeda befreit den Perseus. – Klio. Marmorstatue. Diese drei Arbeiten hat Zauner während seines Aufenthaltes in Rom (1776 bis 1781) nach Wien geschickt. – Der Handel und die Freiheit; zwei Statuen aus Stein, 14 Fuß hoch, auf dem Fronton des vormals Graf Fries’schen (jetzt Pallavicini’schen) Gebäudes auf dem Josephsplatze in Wien. – Zwei Gruppen 15 Fuß hoher weiblicher Karyatiden aus Stein, welche am Portale des vorgenannten Palastes das Gebälke tragen. Sie erregen noch heute die Bewunderung eines Jeden, der die herrlichen Gestalten, welche der Künstler innerhalb zweier Monate fertig gemacht und aufgestellt haben soll, betrachtet. – Ein Hymen aus carrarischem Marmor. 3 Schuh hoch, in der Rechten einen Blumenkranz haltend, während die Linke mit einer brennenden Fackel das Opfer auf dem Altar anzündet. Eigenthum des Grafen Fries, in [206] dessen Besitz noch mehrere Statuen Zauner’s aus Gyps und aus gebrannter Erde sich befanden. – Das Denkmal, welches Graf Fries seinem Vater und Bruder im Schloßpark in Vöslau setzen ließ. In einem einfachen Tempel steht die 7 Schuh hohe Gruppe aus einem einzigen Stück carrarischen Marmors, die Begegnung des Vaters mit dem Sohne im Elysium darstellend. – Nymphe mit zwei Kindern, Gruppe aus weißem Metall für ein Bassin im Graf Fries’ischen Schlosse zu Neulengbach. – Lebensgroßes marmornes Brustbild des Staatskanzlers Fürsten Kaunitz, für die russische Kaiserin Katharina. – Ein gleiches aus Bronze für das Gartengebäude des Fürsten in Wien. – Große Porträtbüste des Fürsten Gallizin, damaligen russischen Botschafters am Wiener Hofe; aus Carraramarmor in dem von dem Fürsten gestifteten Militär-Erziehungshause zu Moskau. – Zwei Engel aus Marmor, 7 Schuh hoch, am Hochaltar in der Hofkirche zu den Augustinern in Wien. – Das Grabdenkmal Loudon’s zu Hadersdorf nächst Wien; Colossalgruppe aus grauem Marmor; ein auf einem Sarkophag im tiefen Schmerz hingesunkener Krieger, den Schild zur Seite, das Haupt in die Hand gestützt [vgl. darüber die Biographie Loudon’s [Bd. XVI, S. 84. V. Loudon’s Grabdenkmal]. – Das Grabdenkmal Leopolds II. in der Hofkirche bei den Augustinern in Wien. In einem offenen Sarkophage ruht der geharnischte Leichnam des Kaisers, an demselben neigt sich die Religion stehend gegen die Leiche hin. An den Seiten des Postamentes stellen Bilder in halb erhabener Arbeit Leopolds Verdienste um den Staat dar. Die zwei überlebensgroßen Hauptfiguren sind von weißem, Sarkophag und Postament von farbigem böhmischen Marmor, Insignien und Verzierungen von vergoldeter Bronze. Johann Peter Pichler hat dasselbe in geschabter Manier in Kupfer gestochen. – Kaiser Franz I. Brustbild aus carrarischem Marmor, im k. k. physicalischen Hofcabinet. – Desselben Brustbild aus Bronze in der theresianischen Ritterakademie. – Erzherzog Karl, Brustbild aus carrarischem Marmor, für den Kronprinzen Ludwig von Bayern. – Brustbild des kaiserlichen Leibarztes Brambilla, aus Erz 2 Schuh hoch. – Das Freimaurer-Denkmal: „Genio Bornii“, jetzt im österreichischen Museum. Zauner selbst war ein begeisterter Freimaurer. – Demosthenes und Homer. Marmorbüsten, beide im Besitz einer Frau Christomano in Wien. – Rudolf Graf Wrbna, Bronzebüste in Lebensgröße, im städtischen Zeughaus zu Wien. – Joseph Freiherr von Sonnenfels. Marmorbüste, lebensgroß. In der Akademie der bildenden Künste. – Büste des Freiherrn Joseph Reinhart, lebensgroß in Gyps, im Innsbrucker Museum. – Der h. Georg im Kampf mit dem Drachen. Statuette in Alabaster, ebenda. – Kaiser Josephs II. Reiterstatuette in bronzirtem Gyps, ebenda. – Leopolds II. Reiterstatuette in bronzirtem Gyps, ebenda. – Kaiser Joseph II., Statuette in bronzirter Terrakotta, im Privatbesitz des Dr. Rud. Frankel. – Das Denkmal Kaiser Josephs II. auf dem Josephsplatz in Wien. Der Kaiser ist auf einem Rosse sitzend, in römischer Imperatorentracht, die eine Hand wie zum Segen ausgestreckt, dargestellt. Die Inschrift lautet: „Josepho II. Aug. qui saluti publico vixit non diu sed totus“. Rückwärts: „Franciscus Rom. et Aug. Imp. ex fratre nepos parenti posuit 1806“. Auf den beiden langen Seiten befinden sich zwei große Basreliefs in Erz, an den Ecken vier Pilaster korinthischer Ordnung mit 16 Bronzemedaillons, welche nach Münzen die merkwürdigsten Ereignisse aus dem Leben des Kaisers darstellen. Zauner’s Hauptwerk, an dem er seit 1795–1806, in welchem Jahre am 30. Juni die Ueberführung aus dem Gußhause nach dem Josephsplatze stattfand, also durch 11 Jahre gearbeitet. Die feierliche Enthüllung fand am 24. November 1807 statt. Die Höhe des Denkmals beträgt 5 Klafter, 3 Fuß, 8 Zoll. Im Bauche des Pferdes können 25 lebensgroße Personen sitzen. Die Kosten betrugen 366 055 fl. in Bancozetteln. Canova, der behauptete, das Denkmal übertreffe Alles, was bis dahin die neuere Kunst in Europa geschaffen, ließ die Gießer, da der Guß des Denkmals so vollkommen gelungen, eigens nach Rom kommen, um sie zum Gusse seiner Statue Napoleons zu benutzen. [Vergl. Jos. Ellmaurer[WS 3]: „Denkmal Josephs II.“ (Wien 1807, Degen.)] Das Modell der Statue aus Bronze befindet sich im Schönbrunner Parke. – Das Denkmal des Dichters Heinrich von Collin in der Karlskirche auf der Wieden in Wien; das letzte größere Werk des Künstlers.
[207] Zur Biographie. Annalen der Literatur und Kunst des In- und Auslandes (Wien, Anton Doll, 8°.) Jahrgang 1810, Bd. I, S. 148–162 [Bildende Künste in Wien; das Ausführlichste was über diesen Künstler im Vormärz gedruckt wurde]. – Bote für Tirol und Vorarlberg 1822, Nr. 69–71 – Ebersberg, Oesterreichischer Zuschauer (Wien, 8°.) 1839, Bd. IV, S. 1440 im „Rückblick in die Vergangenheit“. – Frankl (L. A.). Sonntagsblätter (Wien, 8°.) Kunstblatt 1846, Nr. 25: „Zwei Monumente in der k. k. Hofburg“. – Derselbe, 1847, S. 300: „Für bildende Kunst“. – Fueßli (H. Rud.). Annalen der bildenden Künste für die österreichischen Staaten (Wien 1801, 8°.) II. Theil. S. 50–61 [nach diesem heißt sein Geburtsort Konutzberg]. – Gräffer (Franz). Zur Stadt Wien, und zwar Neue Memorabilien und Genreskizzen u. s. w. (Wien 1849, 8°.) S. 197: „Notizen über die Josephsstatue“ [nennt seinen Geburtsort Feldpatan]. – Hormayr’s Archiv für Geschichte, u. s. w. (Wien, 4°.) Jahrg. 1810, Nr. 6. – Dasselbe, Jahrg. 1823. S. 330: „Oesterreich. Plastik“. – Dasselbe, Jahrgang 1826 Nr. 74. 75. S. 397. – Innsbrucker wöchentlicher Anzeiger, 1800, Nr. 43. – Innsbrucker Wochenblatt, 1806, Nr. 41. Von Jordan. – (Leman). Tirolisches Künstler-Lexikon (Innsbruck 1830, Rauch, 8°.) S. 277 [nach diesem geb. 1748]. – (De Luca). Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1778, von Trattner, 8°.) I. Bds. 2. Stück. S. 360 [nach diesem geb. zu Kauns in Tirol im Jahre 1748]. – Nagler (G. K. Dr.) Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1839, E. A. Fleischmann) Bd. XXII, S. 224. – Neue Freie Presse (Wiener polit. Blatt) 21. November 1874. Nr. 3678: „Ein Freimaurer-Denkmal“. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1835, 8°.) Bd. VI, S. 220. – Perger (A. R. v.). Die Kunstschätze Wiens in Stahlstich nebst erläuterndem Texte. Herausgegeben vom österreichischen Lloyd in Triest (Triest 1856, 4°.) S. 451. – Staffler (Joh. Jac.). Das deutsche Tirol und Vorarlberg u. s. w. (Innsbruck 1847, Rauch, 8°.) Bd. I, S. 216 [nennt seinen Geburtsort Falpatann, nach dem er auch sein Adelsprädicat erhielt]. – Tschischka (Franz) Kunst und Alterthum im österreichischen Kaiserstaate (Wien 1836, gr. 8°.) S. 14, 22, 29, 53, 40, 61, 73, 76, 409. – Vaterländische Blätter für den österreichischen Kaiserstaat (Wien, 4°.) 1808. Nr. 347.
Porträts. 1) Jos. Ziegler pinx. et in lap. del. (Wien, gedruckt im lith. Institut). – 2) Unterschrift: „Franz Zauner“ (kl. 8°.) [Medaillon, Kupferstich in Punktirmanier]. – 3) Putz sc. (8°.). – 4) B. v. Schrötter p., C. H. Pfeiffer sc. (Halbfigur, gr. Fol.). – 5) Vogel von Vogelstein, der bekannte sächsische Hofmaler zeichnete 1813 das Bildniß Zauner’s und fügte es seiner Bildnißsammlung bei.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: [Bd. I, S. 365]
  2. Vorlage: erhohoben
  3. Vorlage: Ellmauner