Berichtigungen (Die Gartenlaube 1876/33)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Berichtigungen
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 33, S. 560
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1876
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[560] Berichtigung. In dem Artikel „Die wildeste Dampffahrt des Jahrhunderts“ (in unserer Nr. 29) hat sich leider ein Irrthum einschlichen, indem die Schnelligkeit der „Stages“ und „Pony-Expreß“ früherer Jahre, wie sich nachträglich herausstellt, nicht ganz correct angegeben wurde. Der Autor des Artikels, Theodor Kirchhoff in San Francisco, läßt uns daher folgende Berichtigung zugehen:

„Emigranten gebrauchten in früheren Jahren vier bis acht Monate, die Ueberland-Postkutschen zwei Wochen (oft jedoch die doppelte Zeit und mehr), um die Reise vom Missouri nach San Francisco zurückzulegen. Wurden einzelne Schnellfahrten von Stages in kürzerer Zeit gemacht. wie z. B. von dem bekannten Ben Holladay, der in zwölf Tagen und zwei Stunden von Atchison am Missouri nach San Francisco fuhr – eine Strecke von circa zweitausend englischen Meilen –, so waren das seltene Ausnahmen. Die Pony-Expreß, eine reitende Schnellpost, welche jedoch nur Briefe beförderte, ging Tag und Nacht, immer im Galopp, und pflegte dieselbe Entfernung in neunmal vierundzwanzig Stunden, zuletzt in acht Tagen und Nächten, zurückzulegen, womit die äußerste Grenze der Schnelligkeit der Fortbewegung mit Pferden erreicht schien. Dann wurde die Pacificbahn vollendet, und Reisende pflegten in den letzten Jahren in sieben Tagen und Nächten von New-York nach San Francisco zu fahren – jetzt in achtzig Stunden, wie neulich geschildert.“