Correspondenzartikel (Der Nürnberger Trichter Nr. 2)

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Titel: Correspondenzartikel
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aus: Der Nürnberger Trichter, Nr. 2, S. 7
Herausgeber: Hermann Wimmer
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1848
Verlag: Friedrich Campe
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Erscheinungsort: Nürnberg
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Quelle: MDZ München, Commons
Kurzbeschreibung:
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Fränkische Blätter nebst dem Beiblatt Der Nürnberger Trichter.djvu
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[7]Berlin. Im preußischen Verfassungsausschuß beantragt man, den Adel abzuschaffen (12 gegen 10), im deutschen will man das nicht (26 gegen 4), und die Reichstagsabgeordneten haben so unrecht nicht; denn deutschen Adel hatten wir eigentlich gar keinen oder nur sehr wenig, und den wollen wir ja beibehalten, wenn nur der preußische, österreichische und sonstige Adel flöten geht.

Cöslin. Ueber unsern Schreckenstein, den Kriegsminister um jeden Preis und für alle Fälle, freuen sich die Hinter-Pommern königlich.

Frankfurt. Damit das deutsche Gleichgewicht (269 Stimmen gegen 269 Stimmen, oder 15,000,000 Menschen gegen 15,000,000 Menschen) nicht wieder gestört wird, so sollen, wie ein unverbürgtes Gerücht lautet, acht Volksvertreter von den 277 Mehrheitlern ausgeloost werden, um zur Gegenpartei überzutreten. 31 sollen gar nicht loosen wollen und lieber austreten. Vae victis et victoribus!

Frankfurt. Der Vorgottesdienst in der Paulskirche ist beendigt. Jetzt kommt die Volks-Litanei und am Ende das kaiserliche Hochamt.

+ Fürth. Hier sagte Jemand, der „ewige Jude“ sei endlich schlafen gegangen, und der „ewige Kaiser“ an seine Stelle getreten.

Gewiß eine kolossale Idee für einen Franko-Babaren!